Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Thu, 14 Nov 2019 11:55:53 +0100 Thu, 14 Nov 2019 11:55:53 +0100 TYPO3 EXT:news news-373 Thu, 14 Nov 2019 08:59:22 +0100 Future Fashion on Tour in Ulm https://www.deab.de/aktuell/detail/future-fashion-on-tour-in-ulm/ Die aus Stuttgart bekannten Stadtrundgänge zu fairer und ökologischer Mode, "Future Fashion on Tour", gibt es ab sofort auch in Ulm! Im November und Dezember gibt es jeweils einen öffentlichen Termin für die Stadtrundgänge in Ulm, die von der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen des Projekts Future Fashion angeboten werden: 

  • Samstag, 23.11.2019 um 14 Uhr 
  • Donnerstag, 05.12.2019 um 17 Uhr

Die Stadtrundgänge dauern ca. 2 Stunden. Um Anmeldung wird gebeten bei Anna Deckert (anna@futurefashion.de oder 0711/25971725). Gruppen können dort auch individuelle Termine anfragen. 

Weitere Infos auch unter: 

https://www.futurefashion.de/future-fashion-on-tour/

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news-371 Wed, 30 Oct 2019 10:29:45 +0100 Entwicklungspolitische Herbstkonferenz am 10. Dezember 2019 im Haus der Wirtschaft Stuttgart https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitische-herbstkonferenz-am-10-dezember-2019-im-haus-der-wirtschaft-stuttgart/ Wir laden ein zur 10. entwicklungspolitischen Herbstkonferenz am 10. Dezember ins Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Unter dem Titel "Afrika im Blick - wie engagiert sich Baden-Württemberg in den nächsten Jahren" möchten wir uns mit den entwicklungspolitischen Sprecher*innen der Fraktionen und Staatsministerin Schopper austauschen.  Bei einem Imbiss laden wir ein gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Eure und Ihre Anmeldung.

Anmeldungen mit Angabe von Namen, Organisation und Ort bitte per Mail an: 

u.umpfenbach*@deab.de
 

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news-370 Tue, 29 Oct 2019 15:13:14 +0100 FAIR macht Schule! startet ins Schuljahr 2019/2020 https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-startet-ins-schuljahr-2019-2020/ In Ettenheim haben die Aktionstage „Fair macht Schule!“ schon fast Tradition – bereits zum fünften Mal fanden die Aktionstage im Rahmen einer Projektwoche statt und damit hat auch für FAIR macht Schule! das neue Schuljahr begonnen. Tatkräftig unterstützt auch Bürgermeister Bruno Metz schon seit Jahren das Projekt und stellt sich den kritischen Fragen der Schüler*innen zur nachhaltigen Beschaffung in Ettenheim. Aber es geht auch um konkrete Handlungsoptionen für die Schüler*innen selbst und ihre Familien und um die Schulgemeinschaft: Was können wir alle tun, um verantwortungsvoll zu konsumieren und wie kann auch die Schule dazu beitragen? Beim „Kollektiven Kartieren“ wird sichtbar: Vor Ort gibt es schon einige Initiativen, z.B. ein Büchertauschregal oder regionale Einkaufsmöglichkeiten wie das Lebensmittelkollektiv, die zum Nachdenken über den eigenen Konsum anregen.

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news-366 Mon, 21 Oct 2019 08:53:19 +0200 3. Globaler Filmherbst im Süden 2019: Programm https://www.deab.de/aktuell/detail/globaler-filmherbst-im-sueden-programm/ Von Oktober bis November 2019 werden zum dritten Mal beim Globalen Filmherbst im Süden aktuelle Filme zu Nord-Süd-Themen vor allem in ländlichen Regionen gezeigt. Die Filme werden von den Filmemacher*innen vorgestellt und bieten spannende Einblicke in verschiedene Lebenswelten: In „Naomis Reise“ wird hinter die Kulissen eines Gerichtsprozesses geblickt und dabei Vorurteile über migrantische Frauen thematisiert. Im Dokumentar-Musikfilm "We exist" erzählen Musiker*innen aus den Ländern des mittleren Ostens und Afrika von Menschen auf der Flucht, dieser andauernden Tragödie.

Insgesamt sechs Filme werden in 2019 von rund 50 lokalen Akteuren und Veranstalterbündnissen durchgeführt.

Der Globale Filmherbst ist eine landesweite Veranstaltungsreihe, initiiert und durchgeführt vom DEAB, ENGAGEMENT GLOBAL – Außenstelle BW/BY und ezef/Brot für die Welt in Kooperation mit Kinos, Kommunen, Bildungs- und Eine Welt-Akteuren unter Anwesenheit der Filmemacher*innen.

Programm

Programmflyer zum download

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news-365 Thu, 17 Oct 2019 14:26:03 +0200 Pressemitteilung: Faire Kaffeepause - im gesetzlichen Rahmen https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-faire-kaffeepause-im-gesetzlichen-rahmen/ DEAB und SEZ luden im Landtag zur Fairen Kaffeepause ein. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Forderungen nach einem Lieferkettengesetz. Viele MdL unterstützten das Anliegen Stuttgart. „Gegen das Gift der Gewissenlosigkeit hilft nur noch ein gesetzlicher Rahmen!“. 

Im Foyer des Landtags ließen sich zahlreiche MdL und Mitarbeitende des Landtags am 13. Oktober mit in Sprechblasen geschriebenen Statements und in einem symbolischen Gesetzes-Rahmen fotografieren. Sie unterzeichneten die Petition der Initiative Lieferkettengesetz und unterstützten damit die Forderungen des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB): Unternehmen sollen per Gesetz verpflichtet werden, in ihren globalen Lieferketten Menschenrechte und Umweltstandards zu achten. Die beiden Organisationen DEAB und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) hatten zur Fairen Kaffeepause eingeladen, um über die Ziele der Initiative Lieferkettengesetz zu informieren.

„Die Erfahrung zeigt: Selbstverpflichtungen der Unternehmen reichen nicht aus. Wir brauchen ein Gesetz, um die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards weltweit zu gewährleisten“, sagte Claudia Duppel, Geschäftsführerin des DEAB.

Denn gleichgültig ob bei Textilien, Tee, Platin oder Lebensmittel - deutsche Unternehmen verdienen an Waren, die im Globalen Süden unter menschenunwürdigen Bedingungen billig hergestellt werden. Am 10. September hat sich deshalb ein breites bundesweites gesellschaftliches Bündnis aus 64 kirchlichen, sozialen, gewerkschaftlichen und entwicklungspolitischen Organisationen zur Initiative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen. Das Datum ist symbolträchtig: Vor sieben Jahren brannte die pakistanische Textilfabrik Ali Enterprises, die unter anderem für den Discounter Kik produzierte.

 

Philipp Keil, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) betonte: „Soziale und ökologische Missstände in der Wertschöpfungskette bis hin zu Katastrophen in Textilproduktionsstätten weltweit sind alarmierend Wir haben daher beispielsweise die Initiative Future Fashion ins Leben gerufen, um etwas zu verändern und Möglichkeiten für einen nachhaltigen Textilkonsum aufzuzeigen.“

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) machte deutlich:

„Vieles ist bei uns so billig, weil andere die wahren Kosten tragen. Allein in Bangladesch sind in der Textilindustrie rund vier Millionen Menschen beschäftigt, 90 Prozent davon Frauen. Dort wird Kleidung unter miserablen Arbeitsbedingungen hergestellt: 14-Stunden-Tage ohne Pausen, keine soziale Absicherung etwa bei Schwangerschaft, kaum gewerkschaftliche Organisation. Und immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten wollen wissen, ob es bei der Herstellung ihrer Kleidung für Mensch und Natur fair zugeht. Einige Unternehmen gehen freiwillig voran. Aber die Erfahrungen lehren uns: Allein auf freiwilliger Basis sind Nachhaltigkeit und Menschenrechte nicht zu haben; dazu braucht es verbindliche Regeln.“ 

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2015 die Agenda 2030 beschlossen. Ihr Ziel Nr. 12 fordert, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherzustellen. „Das [SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion] ist kein „nice to have“, das ist eine Verpflichtung. Und den reichen Industrienationen wie Deutschland kommt hier eine besondere Verantwortung zu“, so Claudia Duppel.

Kontakt für Rückfragen:

Claudia Duppel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB e.V., Geschäftsführerin, 0711-66 48 73 60, Email

 

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news-369 Wed, 09 Oct 2019 11:08:00 +0200 Die Früchte des Weltgartens https://www.deab.de/aktuell/detail/die-fruechte-des-weltgartens/ Vergangenes Wochenende, am 6. Oktober 2019 ging die BUGA2019 in Heilbronn zu Ende. Das war auch der Schlusspunkt für den Weltgarten 2019 – das größte Einzelprojekt, das der DEAB bisher umgesetzt hat. Das Projekt „Weltgarten 2019“ war für das DEAB-Team eine große Herausforderung und ein großartiger Erfolg! Mit Stolz schauen wir jetzt auf die Früchte des Weltgarten-Projektes!

Die BUGA 2019 in Heilbronn hat mit 2,3 Millionen Gästen alle Erwartungen übertroffen. Und auch in den Weltgarten kamen mehr Besucher*innen als wir erwartet hatten. Das zeigt uns: Mit dem Weltgarten waren wir zur richtigen Zeit mit den richtigen Themen am richtigen Ort! Das haben uns die geschätzten rund 150.000 Besucher*innen im Weltgarten durch ihr großes Interesse, viele spannende Gespräche und kleine, persönliche Eintragungen im Gästebuch bestätigt.

Die überwältigende Resonanz im Weltgarten hat uns als Bildungsakteure vor allem darin bestärkt, dass es wichtig ist, mit unseren Themen an die Orte zu gehen, wo die Menschen sowieso sind - und dort mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Weltgarten übernahm ein Team von 25 engagierten und geschulten Betreuer*innen (z.B. FÖJler*in, Student*innen, Weltladen-Mitarbeiter*innen, Bildungsreferent*innen) diese Aufgabe – und das haben die Besucher*innen sehr geschätzt. Im Durchschnitt führte das Weltgarten Team pro Tag zwischen Gespräche bzw. kleine Führungen mit 50 und 100 Besucher*innen – mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen. Es gab kürzere und längere, interessante und spannende, motivierende und schwierige „Begegnungen“. Es war ein ständiges Miteinander- und Voneinanderlernen – für eine lebenswerte Zukunft!

Dieser intensive Austausch war für alle Beteiligten der großartige Mehrwert im Weltgarten – für das Team, die Akteure und für die Besucher*innen. Und auch für die BUGA selbst. Anfangs konnte sich keiner so richtig vorstellen, wie der Weltgarten ein Garten ohne Blumen – nur mit „Samen“ für eine lebenswerte Zukunft bei den Besucher*innen ankommen wird. Jetzt am Ende der BUGA in Heilbronn, können wir uns keine Gartenschau mehr ohne den Blick über den Gartenzaun - bzw. ohne eine Art „Weltgarten“ - mehr vorstellen.

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news-364 Mon, 07 Oct 2019 17:29:27 +0200 Pressemitteilung: Gegen Gewinne ohne Gewissen – baden-württembergisches Netzwerk engagiert sich für ein Lieferkettengesetz https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-gegen-gewinne-ohne-gewissen-baden-wuerttembergisches-netzwerk-engagiert-sich-fuer-ein-lieferkettengesetz/ Deutsche Unternehmen sollen zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in ihren Lieferketten verpflichtet werden. In der Textilbranche, beim Abbau von begehrten Rohstoffen, in der Landwirtschaft – weltweit geschehen täglich Verstöße gegen die Menschenrechte und den Umweltschutz. Deutsche Unternehmen verdienen an Produkten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen im Globalen Süden hergestellt werden. Für Verbraucher*innen ist oft nicht transparent, welcher Schaden durch billige Importwaren angerichtet wird. Damit muss Schluss sein. Dies fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis aus 64 Organisationen. Anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der pakistanischen Textilfabrik Ali Enterprises, einem Zulieferer des Textil-Discounters Kik, haben sie am 10. September die bundesweite „Initiative Lieferkettengesetz“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Die Bundesregierung muss Unternehmen per Gesetz verpflichten, in ihren globalen Lieferketten Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Bei Verstößen sollen sie haftbar gemacht werden. Eine entsprechende Petition hat bereits großen Widerhall gefunden. 

Bei einer Pressekonferenz und einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf dem Kleinen Schlossplatz hat sich heute das baden-württembergische Netzwerk der Initiative Lieferkettengesetz vorgestellt. Ihm gehören 21 kirchliche, soziale, gewerkschaftliche und entwicklungspolitische Organisationen sowie Vertreter des fairen Handels an. Sie machen auf die Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden in den Lieferketten deutscher Unternehmen aufmerksam. Ihr Appell richtet sich an Politiker*innen auf Landes- und Bundesebene, deutsche Unternehmen weltweit zur Achtung der Menschenrechte und menschenrechtlicher Sorgfalt zu verpflichten. Sie pochen darauf, dass die Vereinbarung im Koalitionsvertrag von Union und SPD umgesetzt wird, sich national und auf EU-Ebene für verbindliche Standards einzusetzen. Als ein sehr positives Signal wertet es das Bündnis, dass sich die Frauen-Union mit ihrer Vorsitzenden Annette Widmann-Mauz auf ihrem Bundesdelegiertentag jüngst für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen hat.

Gabriele Arnold, Prälatin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg:
„Wenn wir als Kirchen einen gesetzlichen Rahmen fordern und den gesellschaftlichen Prozess zur demokratischen Gestaltung eines gesetzlichen Rahmens unterstützen, tun wir dies auf der Grundlage der biblischen Botschaft. Das Eintreten für Recht und Gerechtigkeit ist dem Menschen von Gott geboten. Jeder Mensch hat vor Gott die gleiche Würde und den gleichen Wert. Das ist der innere Grund der zehn Gebote, aber auch der Mahnrufe der Propheten des alten Israel. Propheten wie Elias, Jesaja, Amos, Micha, Jeremia treten für Gerechtigkeit und Recht ein. Jesus selber steht in dieser Tradition und schreibt sie seinen Nachfolger*innen ins Stammbuch. „Was ihr getan habt einem von diesem meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40).“

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB):
„Vieles ist bei uns so billig, weil andere die wahren Kosten tragen. Beispiel Textilindustrie: Allein in Bangladesch sind in diesem Sektor rund vier Millionen Menschen beschäftigt, 90 Prozent davon Frauen. Dort wird Kleidung unter miserablen Arbeitsbedingungen hergestellt: 14-Stunden-Tage ohne Pausen, keine soziale Absicherung etwa bei Schwangerschaft, kaum gewerkschaftliche Organisation. Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg und seine Mitgliedsorganisationen setzen sich seit Jahren für mehr globale Gerechtigkeit und die Durchsetzung der Menschenrechte ein. Und immer mehr Konsument*innen wollen wissen, ob es bei der Herstellung ihrer Kleidung für Mensch und Natur fair zugeht. Einige Unternehmen gehen freiwillig voran. Aber die Erfahrungen lehren uns: Allein auf freiwilliger Basis sind Nachhaltigkeit und Menschenrechte nicht zu haben; dazu braucht es verbindliche Regeln.“ 

Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg:
„Unser gewerkschaftlicher Anspruch an Gute Arbeit gilt weltweit: für die Textilarbeiterinnen in Südostasien genauso wie für die brasilianischen Bergleute und die Beschäftigten in den chinesischen Handyfabriken. Globaler Wettbewerb auf Kosten der Umwelt und auf Kosten fundamentaler Arbeitnehmerrechte ist ein Irrweg, in vielen Fällen ein Verbrechen. Deshalb setzen wir uns für Tarifverträge ein, die Gesundheitsschutz und faire Löhne festschreiben. Ein Lieferkettengesetz wäre ein Hebel, um das Grundrecht auf Gewerkschaftsfreiheit und Tarifverträge in ärmeren Ländern durchzusetzen. Wir müssen die Unternehmen hierzulande in die Pflicht nehmen. Freiwilligkeit reicht nicht aus. Der DGB appelliert deshalb an die Vorsitzende der Frauen-Union Annette Widmann-Mauz, weiter Druck für ein Lieferkettengesetz zu machen.“

Hinweis:

Das baden-württembergische Netzwerk lädt am Freitag, 11. Oktober, zwischen 16:30 und 20:30 Uhr zu einem Mobilisierungs-Workshop im Hospitalhof in Stuttgart ein. Weitere Informationen finden Sie hier.

Presseberichte: 

SWR aktuell

In dem baden-württembergischen Netzwerk sind Mitglied:

Attac Stuttgart;

BUND Baden-Württemberg;

Colibri e.V.;

Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V.;

Deutscher Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg;

Diözese Rottenburg-Stuttgart, Betriebsseelsorge;

Diözese Rottenburg-Stuttgart, Hauptabteilung Weltkirche;

Eine-Welt-Verein Pachamama e. V. / Weltladen Stuttgart-Botnang;

Evang. Landeskirche in Württemberg, Dienst für Mission und Ökumene (DiMOE);

Evang. Landeskirche in Württemberg, Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB);

FAIRstrickt Tübingen;

Handy-Aktion Baden-Württemberg;

Initiative Eine Welt Köngen e.V.;

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart;

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Württemberg;

Kirchlicher Entwicklungsdienst (KED) Baden;

Landesfrauenrat Baden-Württemberg;

Micha Initiative Deutschland e.V. – Lokalgruppen Baden-Württemberg;

Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ);

ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg;

Werkstatt Ökonomie e.V.

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news-367 Sun, 15 Sep 2019 09:52:00 +0200 Oikocredit-Krötenwanderung am Weltgarten-Stand   https://www.deab.de/aktuell/detail/oikocredit-kroetenwanderung-am-weltgarten-stand/ 40 Tage lang hat das Stuttgarter Oikocredit-Team die Gelegenheit genutzt, sich am Weltgartenstand des DEAB auf der Bundesgartenschau in Heilbronn zu präsentieren. Mit großem Erfolg! Mit der Unterstützung von rund 20 Ehrenamtlichen aus eigenen Reihen sind sie mit über 2.000 Besucher*innen ins Gespräch gekommen, haben Papierkröten gebastelt, gerätselt, gespielt und manchmal auch heiß diskutiert. Denn nur allzu oft herrschte rund um das Thema „nachhaltige Geldanlage“ völlige Unwissenheit.

Die Tatsache, dass die Finanzwirtschaft unsere Wirtschaft bestimmt, und dass wir mit unserer Geldanlage durchaus Einfluss darauf nehmen können, welche Unternehmen wachsen, war vielen BUGA-Besucher*innen nicht bewusst. Doch leider sind unsere „Kröten“ häufig im Dienst von Umweltzerstörung, Rüstung oder Ausbeutung unterwegs. Dabei könnte das Ersparte auch für eine gute Sache wirken. Wie z.B. wenn es bei Oikocredit angelegt wird und soziale Unternehmen in Entwicklungsländern finanziert.

Der Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg e.V. ist DEAB-Mitglied. Mehr dazu unter www.baden-wuerttemberg.oikocredit.de

 

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News Weltgarten
news-368 Thu, 12 Sep 2019 10:05:00 +0200 FUTURE FASHION at school – SDG-Jugendgipfel 2019 https://www.deab.de/aktuell/detail/future-fashion-at-school-sdg-jugendgipfel-2019/ Am Donnerstag, 26.9. und Freitag 27.9.2019 findet in Heilbronn ein zweitägiger Jugendgipfel zu den Sustainable Development Goals (SDGs) statt. „Future Fashion“ ist der Schwerpunkt und der Titel lautet: „Wir können was bewegen!“ Dieser SDG-Jugendgipfel wird schulübergreifend von den Schüler*innen der am Projekt „Future Fashion at school“ beteiligten Schulen gemeinsam organisiert. Er wird hauptsächlich im Gebäude der Aula des Bildungscampus Heilbronn stattfinden, aber auch Außenaktivitäten, etwa auf der benachbarten BUGA, umfassen.

Der Jugendgipfel richtet sich an alle weiterführenden Schulen aus Baden-Württemberg, insbesondere aus den Stadt- und Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn. Nachhaltige Textilien und bewusster Konsum stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dabei sollen die SDGs und Möglichkeiten ihrer Umsetzung sichtbar gemacht werden, unter anderem werden dazu die Ergebnisse der an „FUTURE FASHION at school“ beteiligten Schulen präsentiert. Weitere Programmpunkte bilden inspirierende Keynote-Speaker, vielfältige Workshops und Mitmachaktionen, Vorträge, Ausstellungen sowie ein Rahmenprogramm mit Theater, Musik und Film.

Die Ziele des Jugendgipfels lassen sich durch die drei I – interessieren, informieren, involvieren – beschreiben: Schüler*innen sollen zum einen durch inspirierende Menschen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit erreicht werden. Zum anderen sollen sie befähigt durch Faktenklarheit und Sichtbarmachung der SDGs befähigt werden, sich ein eigenes Bild machen. Und schließlich sollen sie durch die Begegnung mit lokalen und globalen Akteuren ins Handeln kommen. Er steht dabei unter dem Motto „Think global – act local“.

Der DEAB wird beim Jugendgipfel auf unterschiedliche Art und Weise in Aktion treten: mit Workshops im Weltgarten sowie durch die Future Fashion-Experts und mit einem Info-Stand.

Mehr Informationen und Anmeldung für Schulklassen und Gruppen gibt es unter https://www.ff-at-school.de/2019/06/27/future-fashion-at-school-sdg-jugendgipfel-2019/#prettyPhoto

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News Weltgarten
news-363 Tue, 10 Sep 2019 17:31:26 +0200 Gegen Gewinne ohne Gewissen: Breites Bündnis startet Initiative für ein Lieferkettengesetz https://www.deab.de/aktuell/detail/gegen-gewinne-ohne-gewissen-breites-buendnis-startet-initiative-fuer-ein-lieferkettengesetz/ Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter der DEAB, anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan.

Die heute vorgestellte „Initiative Lieferkettengesetz“ eint Gewerkschaften, Umwelt-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen, Vertreter des fairen Handels sowie kirchliche Organisationen. Zum Auftakt der Kampagne erinnert die Initiative heute mit einer Aktion vor dem Reichstag an die Toten, die bei verschiedenen Unglücken bei Zulieferern deutscher Unternehmen ums Leben gekommen sind.

In einer Petition fordert das Bündnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel, bis 2020 ein Lieferkettengesetz auf den Weg zu bringen. Mit einem solchen Gesetz müssten Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen in ihrem Geschäftsbereich zu vermeiden. Bei Schäden an Menschen und Umwelt könnten Unternehmen haftbar gemacht werden.

„Immer wieder gibt es Berichte von brennenden Fabriken, ausbeuterischer Kinderarbeit oder zerstörten Regenwäldern. Das zeigt: Freiwillig kommen deutsche Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Rahmen schaffen, damit Unternehmen Ausbeutung und Umweltzerstörung nicht weiter in Kauf nehmen”, sagt Johanna Kusch, Sprecherin der Initiative Lieferkettengesetz.
„Der Dammbruch der Eisenerzmine in der brasilianischen Gemeinde Brumadinho mit 272 Toten Anfang 2019 ist ein verheerendes Beispiel für Menschenrechtsverstöße im Rohstoff- und Energiesektor. Die schwere Mitverantwortung des deutschen TÜV Süd an dieser Katastrophe zeigt, dass Unternehmen Menschenrechte in ihren Auslandsgeschäften immer wieder missachten. Wirtschaft darf nicht töten, und zwar keinen einzigen Menschen. Ebenso müssen Opfer von Menschenrechtsverletzungen die Möglichkeit haben, Unternehmen gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen, wenn nötig auch vor deutschen Zivilgerichten“, fordert Pirmin Spiegel, MISEREOR-Hauptgeschäftsführer.

„Deutsche Supermarktketten tun im internationalen Vergleich besonders wenig für den Menschenrechtsschutz. Dabei verkaufen sie Produkte, für die Arbeiterinnen und Arbeiter mit Hungerlöhnen abgespeist und hochgiftigen Pestiziden ausgesetzt werden. Deutlich besser sind die Briten, unter anderem weil es dort ein Gesetz zu moderner Sklaverei gibt. Damit auch die deutschen Supermärkte echte Fortschritte machen, brauchen wir ein Lieferkettengesetz. Denn Leid und Ausbeutung dürfen keine Zutaten in unserem Essen sein“, betont Marion Lieser, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Oxfam Deutschland e.V.

„Der Amazonas steht in Flammen und viele Betroffene vor Ort verlieren ihre Lebensgrundlage. Zahlreiche Brände werden gelegt, um Platz für Soja als Tierfutter für die deutsche Massentierhaltung zu schaffen. Dies ist nur einer von vielen Fällen in denen Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen Hand in Hand gehen. Wir brauchen in Deutschland endlich ein Lieferkettengesetz, damit Unternehmen weltweit Umweltstandards und die Menschenrechte einhalten”, fordert Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

„Wirtschaftlicher Wettbewerb auf Kosten der Umwelt und auf Kosten fundamentaler Arbeitnehmerrechte ist unlauterer Wettbewerb. Die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen sind nicht nur Menschenrechte und demokratische Grundprinzipien, sie sind vielmehr eine Grundvoraussetzung für menschenwürdige Arbeit und sozialen Fortschritt. Dem vorherrschenden globalen Geschäftsmodell des Umwelt- und Sozialdumpings muss Einhalt geboten werden. Ein Lieferkettengesetz wäre ein mutiger Beitrag dafür.”, sagt Frank Zach aus dem Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).


Weiterführende Informationen

Hintergrundpapier zur Initiative Lieferkettengesetz
Bildmaterial zur Foto-Aktion auf der Reichstagswiese: www.lieferkettengesetz.de/presse (Bildmaterial verfügbar ab 10.9., 13:00)
Fallbeispiele für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung im Geschäftsbereich deutscher Unternehmen:  

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von ...
Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V

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News Deab News Fairer Handel
news-361 Tue, 03 Sep 2019 10:41:28 +0200 Die neue Südzeit ist da! https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-1/ Alles dreht sich ums Geld: Ideen zu verwirklichen ist schwierig ohne Moneten, Auch Staaten brauchen Geld, um Investitionen durchzuführen – und viele geraten dadurch in die Schuldenfalle. In der September-Ausgabe von Südzeit stellen wir Engagierte vor, die mit knappen Mitteln Projekte starten und Experten, die Einblick, in die finanzielle Situation ihres Landes geben. Darüber hinaus nehmen wir China als wichtigen Kreditgeber in den Fokus und schauen auf den Mikrofinanzmarkt in Peru.

Doch auch wer Geld hat, steht vor vielen Fragen: Wohin mit meinem Geld, wenn ich damit keine Bomben oder den Kohleabbau finanzieren möchte? Das ist schwieriger als gedacht!

Und wir feiern: Südzeit hat 20. Geburtstag. Wir kochen, wir blicken zurück und nach vorne und stellen unsere Arbeit vor.

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News Deab
news-360 Tue, 03 Sep 2019 10:11:49 +0200 Endspurt im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/das-grosse-finale-im-weltgarten/ Mit dem Ende der Sommerferien beginnt der Endspurt im Weltgarten, mit vielen Veranstaltungen und Angeboten. Nutzen Sie diese Gelegenheit und kommen Sie vorbei! Auch in den kommenden  Monaten können die Besucher*innen im Weltgarten  an vielen außergewöhnlichen  Veranstaltungen und Aktionen teilnehmen:

Bis Ende September präsentiert finep im Weltgarten die Ausstellung „Lebensmittel wertschätzen“. Drei aufklappbaren Schatzkisten mit integrierten Texttafeln fordern dazu auf, Lebensmittel und ihre Produzent*innen wertzuschätzen und geben allerlei Hintergrundinformationen.

Bis zum 5. September bietet Oikokredit noch spannende Aktionen rund um das Thema Geldanlagen, Finanzierungen & Glück im Weltgarten an, wie z.B. eine Kaffeequiz, eine besondere Art der Suppenküche, Spiele und kleine Kreativaktionen.

Vom 13. bis 27. September wird es im Rahmen der Fairen Woche unterschiedliche Aktionen im Weltgarten geben: Am 20. September beginnt um 14 Uhr im Weltgarten ein Kinderfest für Kinderrechte und am 21. September wird es im Weltgarten spannende Mitmach-Aktionen zum Thema Frieden geben.

Am 26. und 27. September wirkt das Weltgarten-Team mit unterschiedlichen Aktionen beim SDG-Jugendgipfel in Heilbronn mit und am 29. September sit nochmal das Hope Theatre Nairobi im Weltgarten zu Gast. 

Behalten Sie den Weltgarten-Kalender im Blick, denn es kommen immer noch laufend neue Aktionen und Veranstaltungen dazu!

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News Deab News Weltgarten
news-358 Thu, 08 Aug 2019 16:47:00 +0200 13. - 27.09. 2019 Aktionsideen zur Fairen Woche 2019 Baden-Württemberg https://www.deab.de/aktuell/detail/13-2709-2019-aktionsideen-zur-fairen-woche-2019-baden-wuerttemberg/ Die DEAB Fair-Handels-Beratung hat einen Aktionsleitfaden mit Aktionsideen und Materialien zum Thema der Fairen Woche 2019 "Geschlechtergerechtigkeit" mit dem Schwerpunkt Frauen in der Textilindustrie erstellt. Diese Aktionsideen finden unter dieser Seite -> hier.

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News Deab News Fairer Handel
news-357 Wed, 07 Aug 2019 17:47:36 +0200 Initiative für ein Lieferkettengesetz: Mobilisierungs-Workshop am 11. Oktober in Stuttgart https://www.deab.de/aktuell/detail/initiative-fuer-ein-lieferkettengesetz-mobilisierungs-workshop-am-11-oktober-in-stuttgart/ Die Erfahrung zeigt: Es reicht nicht, dass sich einige Unternehmen freiwillig um die Achtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten bemühen. Deshalb startet im Herbst eine breit getragene Kampagne, die ein Lieferkettengesetz mit verbindlichen Sorgfaltspflichten fordert. In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk von Organisationen und Initiativen gebildet, um dieses Anliegen zu unterstützen. Die Werkstatt Ökonomie gehört mit dazu und arbeitet im Steuerungskreis der bundesweiten Kampagne mit.

Das baden-württembergische Netzwerk lädt am Freitag, den 11. Oktober, zwischen 16.30 und 20.30 Uhr zu einem Mobilisierungs-Workshop im Hospitalhof in Stuttgart ein. Dort wird es Hintergrundinformationen zur Kampagne und ihrem Anliegen, Impulse für unterschiedliche Aktionsformen, ein Argumentationstraining und Angebote zu Lobby- und Bildungsarbeit geben. Der Workshop wendet sich an alle, die dazu beitragen möchten, die Kampagne, die bis 2021 laufen wird, in Baden-Württemberg in die Fläche zu bringen und vor Ort gut zu verankern. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Kontakt & Anmeldung

  Uwe Kleinert, Werkstatt Ökonomie, Telefon 06221 4333611  uwe.kleinert*@woek.de

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News Deab
news-359 Mon, 22 Jul 2019 10:03:00 +0200 1000 Stunden im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/1000-stunden-im-weltgarten/ Am 25. Juli ist es soweit: Wir blicken auf 100 Tage bzw. auf 1.000 Stunden im Weltgarten auf der Bundesgartenschau in Heilbronn zurück. Der Weltgarten ist bei den BUGA-Besucher*innen ausgesprochen  beliebt  -  das Weltgarten-Team mit insgesamt 25 Mitarbeiter*innen hat deshalb immer viel zu tun. Im Durchschnitt besuchen jeden Tag rund 400 bis 500 Menschen  den Weltgarten, erkunden die interaktiven Lernstationen, holen sich Impulse für nachhaltiges Handeln, nutzen die Kreativ-Angebote oder kommen mit dem Weltgarten-Team ins Gespräch.

Ein besonderes Highlight ist der ökologische Fußabdruck, den wir auf dem Weg zu unserem Pavillon auslegen. Bisher haben rund 3.000 Menschen ihren ökologischen Fußabdruck berechnet und zahlreiche praktische Tipps erhalten, wie sie ihren ökologischen Fußabdruck verbessern können.

Beliebt sind auch die unterschiedlichen Weltgarten-Rallyes, die die Besucher*innen spielerisch durch den Weltgarten leiten. Einmal im Monat ziehen wir aus der gut gefüllten Box mit den ausgefüllten Rallyes eine Gewinnerin oder einen Gewinner und verschicken ein kleines Geschenk.

Über das Bunte Klassenzimmer der BUGA haben die Bildungsreferent*innen in den ersten hundert Tagen 50 Workshops für Schulen und Kindergärten mit mehr als 1200 Teilnehmer*innen durchgeführt. Zusätzlich gab es rund 30 Veranstaltungen, offene Angebote, und Führungen mit insgesamt rund 500 Teilnehmer*innen.

Sie haben dem Weltgarten bisher noch keinen Besuch abgestattet? Bis zum 6. Oktober haben Sie noch die Chance, sich täglich von 9:00 – 19:00 Uhr vielfältige Ideen und Impulse rund um das Thema Nachhaltigkeit zu holen. Und selbst wenn Sie schon einmal da waren, der Weltgarten bietet mit seinem wechselnden Programm, den vielfältigen Aktionen und Workshops immer wieder etwas Neues! Wenn Sie angemeldet mit einer Gruppe kommen, bieten wir Ihnen gerne eine Führung an! Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

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News Weltgarten
news-355 Tue, 02 Jul 2019 14:35:51 +0200 Nachhaltige Beschaffung auf dem Prüfstand: Wie fair kauft Kirchheim? https://www.deab.de/aktuell/detail/nachhaltige-beschaffung-auf-dem-pruefstand-wie-fair-kauft-kirchheim/ Im Rahmen der Aktionstage „Fair macht Schule“ an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf Schule in Kirchheim unter Teck stellten rund 20 Berufsschüler*innen kritische Fragen im Rathaus. Nachdem sie sich am Vortag intensiv mit Produktions- und Arbeitsbedingungen in der globalen Lieferkette von Produkten wie Kaffee, Handys und Natursteinen beschäftigt hatten, rückte der zweite Tag das Thema der nachhaltigen Beschaffung in den Fokus. Die Schüler*innen sind dabei schon echte Profis beim Thema Fairer Handel, denn mit ihrer eigenen Schülerfirma vertreiben sie fair gehandelte Produkte in einem eigenen Laden an der Schule. 
Saskia Klinger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Kirchheim stand den Schüler*innen beim Gespräch am 27. Juni im Rathaus Rede und Antwort bei allen Fragen rund um die Beschaffung in der Kommune. Neben dem Fairen Handel kamen dabei auch das Thema der erneuerbaren Energien und die Fridays For Future Bewegung zur Sprache. 
Zwei intensive Tage liegen hinter den Schüler*innen, in denen klar geworden ist: Es gibt noch viel zu tun für eine global gerechte und ökologische Wirtschaft!

Links

Artikel über die Aktionstage im Teckboten

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News Deab News Fair macht Schule
news-351 Tue, 04 Jun 2019 11:40:36 +0200 Die neue Südzeit ist da https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da/ Unsere Mobilität muss nachhaltig werden, um unseren Planeten zu schützen. Dies kann Verzicht bedeuten, aber auch neue Alternativen erblühen lassen – und damit zu mehr Lebensqualität führen. Doch wie kann eine nachhaltige Mobilität aussehen und wo liegen die Tücken? Die Juni-Ausgabe von Südzeit mit dem Schwerpunkt „Nachhaltige Mobilität – für Lebenslust und gutes Klima“ gibt Antworten

 

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news-350 Wed, 22 May 2019 11:55:19 +0200 Stuttgart für ein solidarisches Europa! https://www.deab.de/aktuell/detail/stuttgart-fuer-ein-solidarisches-europa/ Am 19.05.2019 fand europaweit in 42 Städten die Ein Europa für Alle Demonstration statt. Insgesamt gingen über 150.000 Menschen auf die Straße. Die zivilgesellschaftliche Protestbewegung Ein Europa für Alle setzte kurz vor der Wahl des Europäischen Parlaments 23-26. Mai 2019 ein wichtiges Zeichen für ein Europa in dem alle Menschen gut leben können. Die Idee eines solidarischen, offenes Europas ohne Nationalismus mobilisierte bundes- und europaweit mehrere tausende Menschen. 

In Stuttgart waren es am Sonntag 12.000 Demonstrierende die sich einig waren: rechtspopulistische und rassistische Parteien haben keinen Platz im Europäischen Parlament. Stattdessen müssen europäische Herrausforderungen gemeinsam und solidarisch mit allen Menschen angegangen werden.


Die Demonstration setzte ein klares Zeichen gegen Menschenverachtung und Rassismus, Hass und Ressentiments gegen Migrant*innen, Geflüchtete und marginalisierte Menschen. Zentral war die Forderung an die Bürger*innen rechtspopulistische Parteien in dieser Europawahl abzuwählen und sich für ein global solidarisches Europa einzusetzen. 

Ein Europa für alle - ein Europa ohne Nationalismus!

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news-348 Fri, 10 May 2019 22:35:49 +0200 Weltretter im Bunten Klassenzimmer vom Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/weltrettervim-bunten-klassenzimmer-im-weltgarten-ist-eroeffnet/ Am 7. Mai fanden die ersten beiden Workshops über das "Bunten Klassenzimmer" im Weltgarten statt. Unter dem Motto "Nur mal kurz die Welt retten!" setzten sich die teilnehmeden Schüler*innen auf kreative Art und Weise mit nachhaltigem Konsum auseinander. Einige Gruppen entwickelten einen Werbespot für nachhaltig produzierte Handys oder für faire Textilien aus Biobaumwolle. Andere Gruppen berichteten als "Reporters for Future" über die Besonderheiten vom Weltgarten. Alle waren mit großer Begeisterung dabei!

Bis zum 6. Oktober bietet der DEAB mit einem tollen Referent*innen-Team mehr als 70 Workshops für Kindergartenkinder und Schüler*innen an. Auf dem Programm stehen die Workshops 
"Nur mal Kurz die Welt retten" und "Future Fashion" für die Schüler*innen am der 8. Klasse und Rositas Puppenbühne für Kindergartenkinder und Grundschüler*innen. Der Großteil der Angebote ist bereis ausgebucht. 

 

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news-347 Fri, 10 May 2019 22:27:45 +0200 Festzeit im Weltgarten und im Garten der Umweltverbände auf der BUGA https://www.deab.de/aktuell/detail/am-12-mai-ist-festzeit-im-weltgarten-und-im-garten-der-umweltverbaende/ Am 12. MAi ab 14 Uhr veranstalten der DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. und die Umweltverbände (Naturfreunde, NABU, BUND) ein gemeinsames Eröffnungsfest im Weltgarten und im Garten der Umweltverbände und laden Sie herzlich dazu ein!  Programm

14:00 Uhr     Staatssekretär Norbert Barthle, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
14:10 Uhr     Staatsministerin Theresa Schopper, Staatsministerium Baden-Württemberg 
14:20 Uhr    Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019
14:30 Uhr    Westafrikanische Musik mit Etsu Kwawukume und Kwaku Eugen Schütz 
14:40 Uhr     Grußworte aus der Zivilgesellschaft 

  • Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND 
  • Johannes Enssle, Vorsitzender des Naturschutzbund Deutschland (NABU) Baden-Württemberg 
  •  Andreas Linsmeier, Vorsitzender der NaturFreunde Württemberg
  •  Alexander Habermeier, Koordinator vom Garten der Umweltverbände, Stadtrat und Mitglied des Aufsichtsrates der BUGA 2019 und Landesgeschäftsführer der NaturFreunde Württemberg
  • Claudia Duppel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)

15:15 Uhr     Faires Ständerling mit Burundi-Kaffee und Gebäck auf Einladung von Thomas Hoyer, Geschäftsführer von WeltPartner Ravensburg
15:45 Uhr     Führung durch die beiden Gärten

Moderation    Stephan Bruckmeier, Kenya Art Projects

Offenes Programm (ab circa 15:45) 

  • Future Fashion Aktionen mit Upcycling
  • Westafrikanische Musik mit Etsu Kwawukume und Kwaku Eugen Schütz 
  • Erkunden der Gärten der Umweltverbände und der Erlebnisstationen im Weltgarten 
  • Für Groß und Klein: Kreativ-Aktionen, Vogelnistkasten bauen, Weltkugeln gestalten, Rallyes u.a.m.
  • Gespräche und Begegnungen bei Kaffee aus Burundi und Leckereien von Weltpartner

Links und Downloads

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news-346 Fri, 10 May 2019 22:15:40 +0200 Das FÖJ präsentiert sich im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/das-foej-praesentiert-sich-im-weltgarten/ Am ersten Maiwochenende hat eine Gruppe von junge FÖJ-ler*innen die Weltgarten-Besucher*innen zwei Tage lang mit kreativen und informativen Aktionen begeistert.  Kleine und große Besucher*innen haben mit großer Begeisterung Jute-Taschen gestaltet und oder beim einem sehr spannenden Quizz rund um die Herkunft unserer Lebensmittel und deren CO2 Fußabdruck mitgemacht. Die meisten von ihnen sind mit grünen Händen und grünen Ideen weitergezogen.

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news-345 Fri, 10 May 2019 21:50:10 +0200 Das Hope Theatre Nairobi sorgt für Stimmung im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/das-hope-theatre-nairobi-sorgt-fuer-stimmung-im-weltgarten/ Einen grandiosen ersten Höhepunkt im Weltgarten setzte das Hope Theatre Nairobi aus Kenia. Die Künstler*innen aus Kenia sind aktuell auf Jubiläumstournee. Am Karfreitag von 11 bis 16 Uhr sorgten die Künstler*innen aus Kenia gleich viermal für etwa eine halbe Stunde mit Trommel-Rhythmus, Gesang und einer Tanzperformance für Stimmung im Weltgarten. Die afrikanischen Rhythmen lockten viele Menschen an - mitunter versammelten sich bis zu 100 Menschen rund um die Rampe vom Weltgarten-Pavillon. Ein besonderes Highlight waren die beiden spontanen Tanzworkshops für die Besucher*innen. 

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news-344 Fri, 10 May 2019 11:15:35 +0200 Herzliche Einladung zur DEAB Mitgliederversammlung https://www.deab.de/aktuell/detail/herzliche-einladung-zur-deab-mitgliederversammlung/ DEAB Mitgliedsgruppen und Fördermitglieder sind herzlich eingeladen zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 25.5.2019, 9:30 – 16:30 Uhr in Stuttgart, in der Vogelsangstraße 66A. Neben den interaktiven Berichten über die vergangene und aktuelle Arbeit der DEAB Geschäftsstelle und des DEAB Vorstands wird es am Nachmittag um die Diskussion und Verabschiedung einer DEAB Strategie gehen, die in den vergangenen Wochen auf vier Regionalkonferenzen vorgestellt, diskutiert und überarbeitet worden ist.

Außerdem werden sich mehrere neue DEAB Mitgliedsorganisationen vorstellen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Als Anlagen finden Sie das Programm, das Strategiepapier und eine Vorlage für eine kleine Satzungsänderung.

Downloads

Einladung 

Vorschlag Satzungsänderung 

Strategiepapier
 

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news-343 Thu, 09 May 2019 10:53:23 +0200 Aufruf zur Demonstration: Ein Europa für Alle https://www.deab.de/aktuell/detail/aufruf-zur-demonstration-ein-europa-fuer-alle/ Am  Sonntag, 19. Mai, treffen wir uns um 13:00 Uhr am Arnulf-Klett-Platz (direkt vor dem Hauptbahnhof), um für ein solidarisches Europa einzustehen. „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ Gemeinsam mit 6 weiteren Städten in Deutschland (Hamburg, Berlin, Köln, Leipzig, Frankfurt und München) und zahlreichen europäischen Städten - Paris, Madrid, Warschau, Stockholm, Bukarest und vielen mehr - werden wir zeitgleich tausende Menschen auf die Straßen bringen, um einen weiteren Vormarsch der Nationalist*innen zu verhindern! Ein breites Bündnis von über 50 Organisationen unterstützt schon die Demo in Stuttgart.

Wir sehen uns am 19. Mai!

Links 

www.ein-europa-fuer-alle.de

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news-342 Wed, 08 May 2019 10:56:43 +0200 FAIR-Strickt - Wer bezahlt den Preis der Mode? https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-strickt-wer-bezahlt-den-preis-der-mode/ Im Rahmen der FairStrickt-Aktionswoche zum Thema Faire Mode in Tübingen diskutierten am Donnerstag, 02. Mai 2019, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Thomas Seibert von medico international und Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh über unternehmerische Sorgfaltspflichten in der textilen Lieferkette. Zu Beginn der Podiumsdiskussion sprach Saeeda Khatoon, gelesen von Sarah Kentner, zum Publikum. Saeeda Khatoon verlor 2012 ihren Sohn Ejaz beim Brand in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karatschi (Pakistan) und hat mit anderen Hinterbliebenen eine Organisation gegründet, die dafür kämpft, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Größter Kunde von Ali Enterprises war der deutsche Textildiscounter KiK, den Saeeda Khatoon und ihre Mitstreiter*innen im November 2018 vor dem Landgericht Dortmund anklagten. Erstmals wurde damit ein deutsches Unternehmen wegen Menschenrechtsverletzungen im Ausland vor einem deutschen Gericht angeklagt. Thomas Seibert von medico international betonte daher auch zu Beginn der Diskussion, dass der Prozess die Debatte um unternehmerische Sorgfaltspflichten und Konzernverantwortung wesentlich vorangebracht habe – auch wenn die Klage letztlich abgewiesen wurde. Medico international setzt sich seit vielen Jahren für rechtlich bindende und einklagbare Standards in der Textilbranche ein. Wichtig sei, dass gesetzliche Regelungen sanktionsbewehrt sein müssen, sonst sei jegliches Gesetz wirkungslos, so Seibert.

Staatsministerin Widmann-Mauz schließt gesetzliche Regelungen zwar nicht aus, verwies jedoch auf den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP), der für dieses Jahr ein Monitoring bei großen Unternehmen mit globalen Lieferketten vorsieht. Nach dem Abschluss des Monitorings will die Bundesregierung 2020 über mögliche gesetzliche Regelungen beraten. Gleichzeitig sprach sich Widmann-Mauz für europäische Regelungen in Bezug auf unternehmerische Sorgfaltspflichten aus und betonte, dass Deutschland dieses Thema auch in den Vordergrund rücken möchte, wenn es 2020 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt.

Auch Landesbischof Cornelius-Bundschuh hob hervor, dass sich nicht nur in der Textilbranche endlich etwas ändern müsse. Er berichtete vom Engagement der Kirchen und kirchlicher Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, die vor allem auf eine Bewusstseinsänderung hinarbeiten. Dazu müsse man schon bei sich selbst und in den eigenen Einrichtungen anfangen und auf eine öko-faire Beschaffung setzen. Thomas Seibert stimmte zu, dass individuelles Engagement und der Konsum etwa von fairem Kaffee wichtig seien, aber das reiche bei Weitem nicht aus. Es müsse gesetzliche Regelungen geben, die es möglich machen, Verantwortliche in Konzernen vor Gericht zu stellen und die hohe Bußgelder für Unternehmen nach sich ziehen können. Eines wird an diesem Abend klar: Es muss sich noch viel ändern. Bischof Cornelius-Bundschuh rief das Publikum zum Schluss auf, im kommenden Jahr genau hinzuschauen, wie sich ein mögliches Sorgfaltspflichtengesetz entwickelt. 
Moderiert wurde die Debatte von Mirjam Hitzelberger, Mitarbeiterin in der DEAB-Geschäftstelle. 
 

Links:

Artikel im Campus-Magazin Kupferblau

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news-340 Mon, 06 May 2019 10:17:01 +0200 Erste Impressionen aus dem Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/erste-impressionen-aus-dem-weltgarten/ „Willkommen im Weltgarten! Wir wollen hier mit spannenden Erlebnisstationen vielfältige Samen für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft auf unserem Planeten säen!“ – mit diesen Worten begrüßen die DEAB Mitarbeiter*innen seit dem 17. April die Besucher*innen im Weltgarten auf der BUGA 2019 in Heilbronn. In der ersten Woche nach der Eröffnung kamen mehr Besucher*innen in den Weltgarten, als wir erwartet hätten und sie bleiben im Durchschnitt länger, als wir es vermutet hätten! Geschätzt haben in den ersten 6 Tagen bei strahlendem Oster-Sonnenwetter rund 2.500 Menschen den Weltgarten besucht. Wir haben spannende Gespräche und Diskussionen geführt, Fragen beantwortet, und vor allem viel Begeisterung und sehr positive Rückmeldungen von den Besucher*innen geerntet. Zahlreiche interessierte Gäste wollen wiederkommen, zu unseren Veranstaltungen oder um ihre alten Handys vorbeizubringen.

Etliche Besucher*innen bleiben ganz fasziniert auf dem Weg vor dem Weltgarten Pavillon stehen, der mit unterschiedlichen Steinen, Ziegeln, Handys, Fernbedienungen u.a. gepflastert ist. Schnell lässt sich hier im Gespräch eine Verbindung zu den Inhalten der Handystation und zu Handy-Sammelaktion im Weltgarten herstellen. Die Wäscheleine mit Second-Hand-Kleidern zum Mitnehmen der Aktion Hoffnung finden die meisten super und so manches Kleidungsstück wird mitgenommen. Wiederholt werden wir gefragt, ob man auch Kleidung bringen darf… Viele Besucher*innen lesen die Fragen vom Globarium, ziehen dann neugierig an den Seilen und lernen einiges dazu oder sehen ihr Wissen bestätigt. Die Ideen und Impulse auf den Klappkarten werden häufig fotografiert, damit man sie später auch wirklich umsetzen kann. Lehrer*innen fragen nach, ob es die Texte der Stationen für den Unterricht als Download gibt. 

Alle Betreuer*innen im Weltgarten-Team, die bisher im Einsatz waren, sind sich einig: Es ist ein tolles Projekt und die viele Arbeit, die wir in den letzten Monaten in die Vorbereitung vom Weltgarten gesteckt haben, lohnt sich! 

Links und Downloads

 

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news-339 Wed, 17 Apr 2019 13:48:38 +0200 Kritisch nachgefragt: FAIR macht Schule! in Michelbach a.d. Bilz/Schwäbisch Hall https://www.deab.de/aktuell/detail/kritisch-nachgefragt-fair-macht-schule-in-michelbach-ad-bilz-schwaebisch-hall/ Schüler*innen des Evangelischen Schulzentrums Michelbach haben im Rahmen der Aktionstage FAIR macht Schule! beim Klimaschutzbeauftragten der Stadt Schwäbisch Hall, Stefano Rossi, nachgefragt, was die Stadt für eine nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Menschenrechte tut. Im Zentrum der Aktionstage stand in Michelbach die Auseinandersetzung mit Themen wie Kritischem Konsum, Fairem Handel und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der öffentlichen Beschaffung. Schüler*innen der 10. Klasse des Evangelischen Schulzentrums Michelbach beschäftigen sich dabei u.a. damit, wo und unter welchen Bedingungen etwa unsere Kleidung und unsere Handys produziert werden. Neu war für viele, dass z.B. die Pflastersteine in vielen deutschen Innenstädten nicht etwa in heimischen Steinbrüchen, sondern häufig in China und Indien unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert werden. Dass es aber auch anders geht, zeigen Initiativen wie XERTIFIX oder WIN WIN Fair Stone. 
Höhepunkt der Aktionstage war eine Stadtrallye  mit einem abschließenden Gespräch im Rathaus der Stadt Schwäbisch Hall. Hier konnten die Schüler*innen kritisch nachfragen, wie denn die  Stadt damit umgeht, dass Produkte aus Fairem Handel teurer sein können. 
 

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news-338 Tue, 16 Apr 2019 15:29:48 +0200 Entwicklungspolitik im Blütenmeer: Eröffnung Weltgarten 2019 https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitik-im-bluetenmeer-eroeffnung-weltgarten-2019/ Morgen, am 17. April 2019 ist es soweit: wir freuen uns auf Ihren Besuch im Weltgarten auf der Bundesgartenschau in Heilbronn! Bis zum 6. Oktober 2019 präsentiert der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) mit dem Weltgarten auf der Bundesgartenschau 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr einen bunten Strauß entwicklungspolitischer Themen. Nach dem DEAB-Projekt 17 Ziele an 17 Orten bringen wir im Weltgarten die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele wieder an einen Ort! 
Der Weltgarten bietet Einblick, Ausblick und Weitblick! Der Weltgarten liegt ganz in der Nähe vom Eingang „Wohlgelegen“ inmitten der Gärten der Umweltverbände und dem Naturerfahrungsraum vom Umweltministerium – mit Blick auf den Neckar und das Schiff „MS experimenta“.
Die außergewöhnlichen Elemente der interaktiven Erlebnisausstellung im Weltgarten laden zum Mitmachen ein und machen Globales Lernen zum unterhaltsamen Erlebnis für Jung und Alt! Besucher*innen können den Weltgarten selbständig oder auch spielerisch mit unterschiedlichen Rallyes erkunden. Das Weltgarten-Team bietet auch Führungen für Gruppen an und steht für Fragen zur Verfügung. 
Ergänzend zur Erlebnisausstellung sind im Weltgarten eine Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen für unterschiedliche Altersgruppen mit verschiedenen entwicklungspolitischen Akteur*innen und Gruppen, wie z.B. den Weltläden aus der Region, Expert*innen, Künstler*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit geplant.
Kinder von 6 bis 12 Jahren können von Montag bis Donnerstag auf Anfrage sogar ihren Kindergeburtstag im Weltgarten feiern! Über das Bunte Klassenzimmer der BUGA bietet der DEAB im Weltgarten rund 70 Bildungsworkshops für Kindergärten und Schulen an, die direkt über die BUGA gebucht werden können. 
Es stehen spannende Kreativ-Aktionen, Veranstaltungen, Impuls-Vorträge u.v.m. am Programm. Behalten Sie den Veranstaltungskalender auf der Weltgarten-Homepage oder den BUGA-Veranstaltungskalender im Auge, denn es kommen laufend neue Veranstaltungen dazu.
Besuchen Sie uns im Weltgarten und lassen Sie sich inspirieren!  
Weitere Informationen zum Weltgarten finden Sie hier:

Links

www.weltgarten2019.de

Instagram 

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news-337 Mon, 15 Apr 2019 13:31:51 +0200 Mittelmeer: Über 250 Organisationen fordern Angela Merkel zum Handeln auf https://www.deab.de/aktuell/detail/mittelmeer-ueber-250-organisationen-fordern-angela-merkel-zum-handeln-auf/ Offener Brief mit drei konkreten Forderungen aus der Zivilgesellschaft: Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die vielen weiteren unterzeichnenden Organisationen kritisieren: "Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend in Kauf nimmt. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar."

Eine völkerrechtsbasierte Seenotrettung auf dem Mittelmeer muss sichergestellt werden. Die EU hat sich verpflichtet, Schutzsuchenden Zugang zu einem fairen Asylverfahren zu gewähren. Es ist ein Skandal, dass zivile Helfer*innen kriminalisiert werden, die der unterlassenen Hilfeleistung der europäischen Staaten nicht weiter zusehen wollen.

Das Bündnis, darunter Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Seenotrettungsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften und Jugendverbände, fordert eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Politik:

1. Notfallplan für Bootsflüchtlinge: Aufnahmebereite Mitgliedsstaaten müssen in einem geordneten Verfahren aus Seenot gerettete und in EU-Mittelmeeranrainerstaaten gestrandete Schutzsuchende solidarisch aufnehmen. Der Europäische Flüchtlingsrat hat dazu einen praktikablen Vorschlag ausgearbeitet, der im Rahmen des geltenden Europarechts sofort zur Anwendung kommen kann.

2. »Sichere Häfen« ermöglichen: Viele deutsche Städte und Kommunen haben sich bereiterklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Für sie muss eine Möglichkeit geschaffen werden, freiwillig zusätzliche Schutzsuchende aufzunehmen.

3. Keine Rückführung nach Libyen: Nach Libyen zurückgebrachte Flüchtlinge sind systematisch Folter, Versklavung und Gewalt ausgesetzt. Jede Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache muss eingestellt werden. Die EU und Deutschland müssen das Non-Refoulement-Gebot als zwingendes Völkerrecht achten und umsetzen.
Die aktuelle Politik muss beendet werden, denn sie bedroht nicht nur das Leben von Menschen, sie setzt auch unsere eigene Humanität und unsere Werte aufs Spiel.

Weitere Organisationen, die den Brief mit unterschreiben wollen, können sich per Email an Pro Asyl wenden.

Links 

Offener Brief
 

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news-336 Mon, 08 Apr 2019 10:41:30 +0200 Gartenarbeit im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/gartenarbeit-im-weltgarten/ Das Weltgarten-Team hatte in den letzten Monaten alle Hände voll zu tun – und es ist spannend für alle Beteiligten! Wir sind sehr zuversichtlich, dass pünktlich zur Eröffnung alles fertig sein wird und freuen uns auf Ihren Besuch! Landschaftsarchitekten, Gärtner und Handwerker haben in den letzten Monaten das Gelände gestaltet: Es wurden enorme Erdmassen bewegt, Leitungen verlegt, ein Pavillon errichtet sowie unterschiedliche Wege angelegt. Nicht zuletzt wurden auch noch Bäume und Sträucher gepflanzt sowie Rasen ausgerollt. Jetzt müssen wir fleißig gießen, damit alles schön wächst…

Für den interaktiven Weltgarten hat das Weltgarten-Team vom DEAB seit September 2018 alle Erlebnisstationen überarbeitet, aktualisiert und ins Englische übersetzt – denn die meisten Stationen im Weltgarten sind zweisprachig ausgeführt. Außerdem haben wir zwei neue Stationen entwickelt: das XXL-Smartphone und die Textilstation, die uns hinter die Kulissen der Produktion von Handy, T-Shirt & Co blicken lassen. Für diese beiden Stationen haben wir Texte geschrieben und kreative Ideen für die Gestaltung beigesteuert.

Ende März wurde bereits ein Großteil der Erlebnisstationen aus dem Lager in Hamburg angeliefert und aufgebaut. Bis zur Eröffnung sind es jetzt noch knapp zwei Wochen – wir sind gespannt, wie es bis dahin aussieht.

Ergänzend zur Erlebnisausstellung haben wir eine Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen für unterschiedliche Altersgruppen im Weltgarten mit verschiedenen Kooperationspartnern geplant: Entwicklungspolitische Akteur*innen und Gruppen, wie z.B. die Weltläden aus der Region, Expert*innen, Künstler*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit werden in den kommenden Monaten zu Gast im Weltgarten sein und freuen sich darauf, mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.

Links

Fotoimpressionen vom Weltgarten

Instagram: @weltgarten2019
Facebook: weltgarten2019

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