Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Wed, 26 Jan 2022 23:04:43 +0100 Wed, 26 Jan 2022 23:04:43 +0100 TYPO3 EXT:news news-563 Fri, 14 Jan 2022 18:39:54 +0100 Highlights aus dem Promotor*innen-Programm https://www.deab.de/aktuell/detail/highlights-aus-dem-promotorinnen-programm/ Eine-Welt-Promotor*innen bewegen. Mit Engagierten vor Ort setzen sie sich für global nachhaltitige Entwicklung ein. Im eigenen Land, mit kreatitiven Ideen und dem Mut, neue Wege zu gehen. Denn Klimawandel, Ressourcenknappheit und Wirtschaftftskrisen sind Herausforderungen, die Umdenken und entschlossenes Handeln im Alltag erfordern. Mehr als 150 Promotor*innen stoßen deutschlandweit Prozesse durch Beratungs-, Vernetzungs- und Qualififizierungsmaßnahmen an und entwickeln und unterstützen Aktitionen und Kampagnen für verschiedene Zielgruppen. Eine Auswahl der erfolgreichen Projekte werden hier vorgestellt:

Highlights 2021

Mehr Infos zum Eine-Welt-Promotor*innen-Programm gibt es hier.

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News Deab News Eine Welt-PP
news-562 Fri, 14 Jan 2022 17:38:38 +0100 Stellenausschreibung: Weltacker Gärtner*in für BUGA Mannheim (75%) Mai/Juni 2022 bis Oktober 2023 https://www.deab.de/aktuell/detail/stellenausschreibung-weltacker-gaertnerin-fuer-buga-mannheim-75-start-mai-juni-2022-bis-okt-2023/ 2000 m² – soviel Fläche steht jedem Menschen zur Verfügung, wenn wir die aktuell bestehenden Ackerflächen gleichmäßig unter allen Erdenbürger*innen aufteilen. Auf dem Weltacker werden die wichtigsten Ackerkulturen der Welt angebaut – und zwar in dem Größenverhältnis, in dem sie auf den 1,4 Milliarden Ackerflächen der Erde wachsen, wie z.B. Weizen, Soja, Reis oder Baumwolle. Der Weltacker ist eine wachsende Lern-Erlebnis-Ausstellung, die globale Landwirtschaft (be-)greifbar macht und zahlreiche Anknüpfungspunkte an Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit bietet. Die Idee dazu wurde durch die Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Benedikt Haerlin entwickelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen hier, was weltweit auf unseren Ackerflächen angebaut wird, warum unser Ackerboden so kostbar ist und wie wir unsere Ernährung gerechter gestalten können. An Lernstationen, bei Führungen und Workshops können sie sich rund um den

Weltacker weiterbilden und für eine global nachhaltige Landwirtschaft begeistern lassen.

Anlässlich der Bundesgartenschau in Mannheim 2023 möchten wir dieses Konzept auf dem Spinelli-Gelände umsetzen. Damit der Schaugarten die ganze Saison über möglichst ansehnlich ist, alle seine Kulturen (in Bioqualitat) auch gelingen und alle Besucher*innen verstehen, worum es dabei geht, suchen wir eine engagierte Fachkraft mit Herz für die Pflanzen und all ihre Besucher*innen.

Der Start der Stelle ist derzeit für Mai/Juni 2022 geplant, vorbehaltlich der Bewilligung der entsprechenden Projektmittel zur Finanzierung des Weltackers.

Dein Profil:

  • Ausbildung und mehrjährige Erfahrung im (biologischen) Land- oder Gartenbau

  • Professionelles Interesse, auch Baumwolle, Reis und vieles mehr zum Blühen zu bringen

  • Spaß daran, Erwachsenen und Kindern den Acker naher zu bringen

  • Bereitschaft, in einem vielfältigen Team zu arbeiten und Menschen anzuleiten

Zu Deinen Aufgaben gehören:

  • Gärtnerische Leitung des Weltackers

  • Verantwortliche Planung und Umsetzung des Anbaus von 45 Ackerkulturen auf 2000 m² nach Jahreszeiten schwankend und im Durchschnitt 30 Std/Woche

  • Anleitung und Einsatz von Helfern und “Ackergespräche” mit Besucher*innen

  • Kommunikation auf dem Acker mit unseren Besucher*innen (Fragen beantworten und mit dem Menschen über das Projekt sprechen)

Wir bieten Dir:

  • eine spannende Aufgabe

  • ein vielfältiges Team

  • ein bis zum 31.10.2023 befristetes Beschäftigungsverhältnis im Umfang von 30 Stunden pro Woche

  • attraktive und zeitgemäße Entlohnung

  • viel Gestaltungsmöglichkeiten

  • flexible Arbeitszeiten

Das sind wir:

Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) ist der Landesverband der entwicklungspolitischen Vereine und Organisationen in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. führt der DEAB zur Bundesgartenschau in Mannheim das Projekt Weltacker durch.

Mehr zu uns

unter: www.deab.de und www.eine-welt-forum.de

Du hast Interesse?

Dann schreib Gabriele Radeke (DEAB e.V.) eine E-Mail an gabriele.radeke*@deab.de.

Für Fragen steht auch Susanne Kammer (Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.)

unter info*@eine-welt-forum.de bzw. telefonisch unter 0176.78523271 zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, von euch bis zum 31.3.2022 zu hören!

Migrationsgesellschaftliche Vielfalt ist uns wichtig. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsbezug/PoC sind erwünscht.

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News Deab News Weltgarten
news-561 Fri, 14 Jan 2022 17:31:42 +0100 Kulturelle Aneignung am Beispiel indigener Textilien in Amerika: Video des Vortrags zum Nachschauen https://www.deab.de/aktuell/detail/kulturelle-aneignung-am-beispiel-indigener-textilien-in-amerika-video-des-vortrags-zum-nachschauen/ Textilien haben in indigenen Gemeinden nicht nur eine nützliche Funktion, sondern sind vielmehr wie ein offenes Buch: Sie können uns durch ihre Techniken, Ikonographie oder Materialen viel über die Identität, Geschichte und Weltanschauung der Gruppe, zu der sie gehören, erzählen. Und Textilien sind noch viel mehr: Sie sind kulturelles Erbe und Wissensspeicher zugleich, eine Sammlung von Kenntnissen und Techniken, die von Generation an Generation weitergegeben wurde. Gerade der amerikanische Kontinent ist durch seine kulturelle Vielfalt eines der Gebiete mit dem größten Reichtum an Textilien. Das Plagiat indigenen Textildesigns wurde in den letzten Jahren zum Problem, das zu internen Auseinandersetzungen in Ländern mit indigenen Gemeinschaften bis hin zu Konflikten auf internationaler Ebene führte.

In ihrem Vortrag vom 11. Januar 2022 präsentiert Natalia García amerikanische Beispiele und geht auf deren Auswirkungen auf die lokalen Communities ein. Natalia Hernanz García studierte Ethnologie an der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg. Sie ist Referentin bei Future Fashion mit den Schwerpunkten materielle Kultur, Kunst und Wissenssysteme der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika. Die Initiative Future Fashion hat sich dem Thema nachhaltige, zukunftsfähige Mode in all seinen Facetten verschrieben.

Die Veranstaltung haben wir In Kooperation mit Future Fashion und dem d.a.i. Tübingen durchgeführt.

Hier geht's zur Aufzeichnung des Vortrags!

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News Deab News Future Fashion
news-560 Fri, 14 Jan 2022 16:59:27 +0100 Neuer machbar-Bericht „Das große Ganze – wie wir Ernährung, Gesundheit und Klima zusammendenken können“ ist da https://www.deab.de/aktuell/detail/machbar-bericht-das-grosse-ganze-wie-wir-ernaehrung-gesundheit-und-klima-zusammendenken-koennen-ist-da/ Klimawandel macht krank, ausgewogene Ernährung gesund. Wie wir unsere Lebensmittel produzieren, wirkt sich auf die Umwelt aus. Und es braucht ein stabiles Klima für gute Ernten. In unserer Welt ist alles miteinander verbunden. Das ist nicht neu. Die Corona-Pandemie hat uns dies, und auch die Notwendigkeit ganzheitlicher Politikansätze, noch einmal verstärkt ins Bewusstsein gebracht.

Das große Ganze – wie wir Ernährung, Gesundheit und Klima zusammendenken können“ ist Thema des machbar-Berichts 2021. Im Mittelpunkt stehen die komplexen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Klima. Expert_innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft präsentieren Handlungsempfehlungen, wie Klimaschutz, Ernährungssicherheit und eine gute Gesundheitsvorsorge besser zusammengebracht werden können.

Der machbar-Bericht wird herausgegeben von Mitgliedern des Netzwerks Agenda 2030: Arbeitsgemeinschaft der Familienorganisationen (AGF), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Naturschutzbund (DNR), Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, Klima-Allianz Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO).

Er steht hier zum Download bereit. Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an Dr. Sonja Grigat (s.grigat*@venro.org).

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News Deab
news-559 Wed, 22 Dec 2021 13:05:08 +0100 „Jugend trifft Politik“ geht in die zweite Runde! https://www.deab.de/aktuell/detail/jugend-trifft-politik-geht-in-die-zweite-runde/ 2020 haben wir gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern das neue, spannende Projekt: „Jugend trifft Politik“ gestartet. Aufgrund der positiven Resonanz gehen wir nun in die zweite Runde!

Die Idee hinter dem Projekt ist es, junge Menschen mit Politiker*innen ins Gespräch zu bringen. Das Besondere daran: Alles wird von den jungen Leuten selbst organisiert.

Welche Themen interessieren sie? Mit wem möchten sie sprechen? Und wie sollen diese Treffen aussehen? All das ist offen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Als grobes Gerüst für die Themensuche dienen dieses Jahr die Gebiete Klimagerechtigkeit und Migration. Im Vorfeld der Gesprächsreihe unterstützen thematische Workshops bei der inhaltlichen Vorbereitung und der Vernetzung. Die Gesprächsreihe selbst findet mit vier Dialogformaten von Februar bis Herbst 2022 an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg sowie online statt.

Diese Termine stehen bereits fest:

23.02.2022, 9-12.30 Uhr, online: Living Library

Hier gibt es die Möglichkeit mit Expert*innen und (jungen) Engagierten aus Politik, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Wissenschaft im Bereich Nachhaltigkeit, SDGs, Klimapolitik, Klimawandel und dem Green Deal der EU ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und mögliche Forderungen an die Politik zu formulieren. Jeder kann mit zwei Personen sprechen (freie Wahl) und die Erkenntnisse dann auch mit in die anderen Veranstaltungen nehmen.

04.03.2022, 15.15-17.15 Uhr, Karlsruhe: Podiumsdiskussion mit dem Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup, einer Vertretung des BVG (Präsident ist angefragt), evtl. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze.Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Michael Theurer (FDP) und Daniel Caspary (CDU).im Rahmen des Auftakts der MISEREOR-Fastenaktion unter dem Motto: „Es geht! Gerecht. Gemeinsam für klagende Ökosysteme.“

Sommer 2022: Veranstaltung in Kooperation mit Friedensorganisationen, um den Zusammenhang zwischen Klimagerechtigkeit, Frieden und Flucht zu thematisieren.

Herbst 2022: Vierte Veranstaltung, die noch komplett frei geplant werden kann.

Die Teilnahme ist sowohl an einzelnen als auch an allen Veranstaltungen möglich.

Anmeldungen an sarah.fontanarosa*@deab.de.

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news-558 Wed, 15 Dec 2021 11:46:16 +0100 Einladung zum Online-Vortrag „Kulturelle Aneignung am Beispiel Textil“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-online-vortrag-kulturelle-aneignung-am-beispiel-textil/ Online-Event im Rahmen der Ausstellung „Native Runway“

Egal ob Hitze, Kälte, Schmutz oder Nässe – Textilien schützen uns vor den verschiedensten äußeren Einflüssen. Ihr funktionaler Aspekt ist offensichtlich, während ihr kultureller Wert viel zu häufig unterschätzt wird. In einem Online-Vortrag des Deutsch-Amerikanischen Instituts Tübingen am Di. 11.01. um 19:15 Uhr analysiert Natalia Hernanz García am Beispiel indigener Textilien in Amerika, wie wichtig Form, Farbe und Material für die kulturelle Identität von Native Communities sind. Kleidungsstücke sind greifbare Zeugen der Geschichte und Weltanschauung der Gruppe, zu der sie gehören. Sie sind kulturelles Erbe und Wissensspeicher zugleich und vereinen Kenntnisse und Techniken, die über Generationen weitergegeben wurden.

Das Plagiat indigenen Textildesigns in Amerika wurde in den letzten Jahren zum Problem, das zu internen Auseinandersetzungen in Ländern mit indigenen Gemeinschaften bis hin zu Konflikten auf internationaler Ebene führte. In ihrem Vortrag präsentiert Natalia García amerikanische Beispiele und geht auf deren Auswirkungen auf die lokalen Communities ein.

Natalia Hernanz García studierte Ethnologie an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg. Sie ist Referentin bei Future Fashion mit den Schwerpunkten materielle Kultur (insbesondere Textilien), Kunst und Wissenssysteme der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika.

Die Initiative Future Fashion hat sich dem Thema nachhaltige, zukunftsfähige Mode in all seinen Facetten verschrieben. Sie fördert bewussteres Konsumverhalten und deckt weltweit soziale und ökologische Ungerechtigkeiten entlang der textilen Wertschöpfungskette auf.

Ort: Online unter www.dai-tuebingen.de/textil
Die Teilnahme ist kostenlos,
In Kooperation mit Future Fashion und dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)

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news-556 Mon, 13 Dec 2021 10:49:31 +0100 Die neue Südzeit ist da! Nr. 91: „Nachhaltig genießen – in Restaurants, Cafés und Mensen“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-nr-91-nachhaltig-geniessen-in-restaurants-cafes-und-mensen/ Die Welt retten mit Genuss: Geht mit uns auf die Suche nach der verantwortungsvollen Gastronomie und lasst euch verführen vom kulinarischen Esprit der nachhaltigen Küche. In Südzeit stellen wir Bio-Spitzenköch*innen und ihre Visionen vor, blicken in ein ganz besonderes Café am Bodensee und eine innovative Schulküche. Und wir beleuchten die Facetten der nachhaltigen Gastronomie.

Ein Klick auf das Titelbild bringt Sie zur neuen Ausgabe.

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news-555 Mon, 06 Dec 2021 11:18:07 +0100 „FAIR macht Schule!“ wieder in Aktion https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-wieder-in-aktion/ Unsere Multiplikator*innen im Projekt „FAIR macht Schule!“ waren diesen Herbst wieder sehr aktiv – mit insgesamt vier verschiedenen Gruppen haben in den letzten Wochen Aktionstage an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg stattgefunden.

 

In Tübingen nahmen nicht nur Schüler*innen der 10. und 11. Klasse der Geschwister-Scholl-Schule an unseren Aktionstagen teil, sondern auch 15 Austauschschüler*innen aus Polen, die im historischen Tübinger Rathaus gemeinsam ins Gespräch mit Oberbürgermeister Boris Palmer über nachhaltige Beschaffung in Tübingen kamen. Engagiert und kritisch diskutierten die Schüler*innen und setzten sich auch damit auseinander, welchen Beitrag sie selbst für eine nachhaltigere, gerechte Welt leisten können.

 

Gleich zwei Klassen der Rosensteinschule Stuttgart nahmen im Rahmen des Angebots „well.come.back“ der Landeshauptstadt Stuttgart an den Aktionstagen teil und erkundeten bei der Stadtrallye welche Orte der Nachhaltigkeit es in Stuttgart gibt. Den Abschluss bildete ein Gespräch mit Margit Riedinger von der Stadt Stuttgart im Globalen Klassenzimmer, bei dem es u.a. darum ging, wie sich Stuttgart im Bereich des Fairen Handels engagiert.

 

Doch nicht nur Schulen, auch eine Gruppe von Konfirmand*innen beschäftigte sich im Rahmen eines Konfi-Blocktags mit globaler Gerechtigkeit, dem Fairen Handel und Produktions- und Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten. Abschließend kam die Gruppe mit Vertreter*innen des kirchlichen Umweltbüros ins Gespräch über das Engagement der Kirchengemeinde für Nachhaltigkeit und globale Verantwortung.

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news-554 Thu, 25 Nov 2021 13:43:07 +0100 Einladung zur Multiplikator*innen-Fortbildung unserer Handy-Aktion https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-multiplikatorinnen-fortbildung-unserer-handy-aktion/ Die mobile Kommunikation bestimmt unseren Alltag. Handys, Smartphones und Tablets sind allgegenwärtig. Woher kommen die Rohstoffe, die in diesen Geräten verbaut werden? Unter welchen Bedingungen werden sie in den Minen von Afrika, Asien und Lateinamerika aus dem Boden geholt, in Asien gefertigt und im Globalen Süden wieder entsorgt?
Wollen Sie an Ihrer Schule, in Ihrer Kirchengemeinde, an Ihrer Bildungseinrichtung eine Veranstaltung zum Themenfeld Handy durchführen? Die Fortbildung kann sowohl als Einstieg in das Thema Handy, als auch als Vertiefung genutzt werden. Die Teilnehmenden werden sich entlang eines Handyparcours inhaltlich und methodisch mit der Wertschöpfungskette eines Handys auseinandersetzen. Die Themen der Fortbildung bilden Bezüge zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Agenda 2030, z.B. mit dem Ziel 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“.
Wie kann das Thema in der Bildungsarbeit aufgegriffen werden und welche Handlungsmöglichkeiten bietet dabei die „Handy-Aktion“ in Baden-Württemberg? Bei dieser Fortbildung treffen sich Referent*innen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“ mit Interessierten aus dem schulischen und außerschulischen Bildungsbereich des Globalen Lernens/ Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Es geht um den gemeinsamen Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen von verschiedenen Veranstaltungsformaten zum Thema „Handy“. Rund um die „Handy-Aktion“ werden Materialien aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt. Gemeinsam mit den Akteur*innen aus Ihrer Region wollen wir die möglichen Handlungsfelder definieren und die nächsten Schritte für Ihr Engagement zum Thema Handy planen.
Weitere Informationen zur „Handy-Aktion“ finden Sie hier:

www.handy-aktion.de

Multiplikator*innen-Fortbildung: Handy – fragen. durchblicken. nachhaltig handeln!
Materialien, Methoden, Inhalte, Vernetzung

am 02.12.2021 von 14 bis 18 Uhr (online über Zoom)
Bitte melden Sie sich per E-Mail bis 29.11.2021 an unter: globales-lernen*@deab.de

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden:
Saron Cabero/ Entwicklungspädagogisches Informationszentrum Reutlingen (EPiZ) Programm „Bildung trifft Entwicklung“
Tel: 0157 3371 5409
Mail: saron.cabero*@epiz.de
Camila A. Rodríguez R./ Bildungsreferentin für die Handy Aktion
Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)
Tel. 01520 8073976 Mail: camila.rodriguez*@handy-aktion.de

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news-553 Fri, 19 Nov 2021 14:56:37 +0100 Neue VENRO-Materialien zur wirkungsorientierten Evaluation von entwicklungspolitischen Bildungsangeboten https://www.deab.de/aktuell/detail/neue-venro-materialien-zur-wirkungsorientierten-evaluation-von-entwicklungspolitischen-bildungsangeboten/ Entwicklungspolitische Bildungsarbeit hat ein klares Ziel: Sie will Veränderungen bei ihren Zielgruppen und in der Gesellschaft anstoßen, indem sie Menschen über globale Zusammenhänge und Krisen informiert, ihnen Werte vermittelt und sie dazu motiviert und befähigt, mit ihrem eigenen Handeln zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen. Die neuen VENRO-Materialien zur Wirkungsevaluation von entwicklungspolitischen Bildungsangeboten bieten nun Unterstützung bei der Frage, wie Bildungspraktiker_innen überprüfen können, ob sie diese Wirkungen erreichen. Die Materialien orientieren sich an den Erkenntnissen der Studie „Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit“.

In der Handreichung „Wirkungen verstehen, beobachten und nutzen – Eine Einführung in die Praxis wirkungsorientierter Evaluationen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“ wird dargestellt, welche Wirkungen Bildungsangebote entfalten können. In einer Schritt-für-Schritt Anleitung wird erklärt, wie sich Wirkungen beobachten und für die Weiterentwicklung von Angeboten nutzen lassen. Auf einem Plakat wird zudem dargestellt, wie die einzelnen Evaluations-Schritte sich in den Projektzyklus von Bildungsprojekten integrieren lassen.

Die Handreichung wird durch das Online-Tool „Bildung wirkt – aber wie?“ ergänzt. Es beschäftigt sich vertieft mit Evaluationsmethoden und stellt in einer Good-Practice Bibliothek Beispiele für Evaluationen und Dokumente zum Download zur Verfügung. Die Good-Practice-Bibliothek soll stetig wachsen.

Wenn Sie Printexemplare der Handreichung und/oder der Plakate bestellen möchten, melden Sie sich gerne unter publikationen*@venro.org.

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news-552 Tue, 16 Nov 2021 19:50:43 +0100 Weiterer Baustein für Fairtrade-Region Stuttgart https://www.deab.de/aktuell/detail/fairtrade-region-stuttgart-ist-vorreiter/ In Deutschland werden pro Kopf jährlich durchschnittlich 11,5 Kilogramm Schokolade, 150 Liter Kaffee und 16 kg Bananen verbraucht. Dahinter steckt in den Anbauländern oftmals eine Entlohnung unter dem Existenzminimum oder Kinderarbeit ohne Aussicht der jungen Menschen auf Schulbesuch. Im Juli hat die Regionalversammlung beschlossen, dass die Region Stuttgart eine „Fairtrade-Region“ werden soll. Mit einer eigens eingerichteten Steuerungsgruppe aus regionalen Organisationen und Initiativen macht sich die Region nun auf den Weg, die Zertifizierung des Vereins „TransFair“ zu erhalten. Die Gruppe hat am Montag zum ersten Mal getagt. Sie soll das Thema in die gesellschaftliche Breite tragen und die Aktivitäten vor Ort koordinieren.

Elena Muguruza, FairHandelsBeraterin und eine Welt-Fachpromoterin Fairer Handel des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V., unterstrich die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens: „Die Situation von Millionen Menschen in vielen Ländern ist mit der Corona-Pandemie noch schlimmer geworden. Die Initiative der Region ist daher ein Zeichen der Hoffnung.“ Faire Produkte zu konsumieren, sollte Standard werden, fordert sie. Konkrete Vorhaben erarbeiten, Best Practice-Botschafter identifizieren und die Vernetzung mit anderen Fairtrade-Regionen suchen, das sind nun einige Vorhaben im weiteren Prozess. Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Verbands Region Stuttgart, der Eine-Welt-Initiative, der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH, der IHK Region Stuttgart, des Dialogforums der Kirchen, der JugendRegion Stuttgart, der Vereine Kultur- und SportRegion Stuttgart sowie Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart.

Die Steuerungsgruppe ist eine Voraussetzung für die Bewerbung. Ein weiteres Erfordernis ist es, bei den laufenden Geschäften des Verbands Region Stuttgart Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus fairem Handel zu verwenden. Zudem müssen Handel und Gastronomie in der Region eine Mindestanzahl an Produkten aus fairem Handel anbieten. Dasselbe gilt für den Einsatz der Produkte in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchengemeinden. Ergänzend sind Bildungsaktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. All diese Kriterien sind durch die Gegebenheiten vor Ort in den Fairtrade-Kommunen der Region größtenteils erfüllt. Es wird erwartet, dass mit den Kommunen, die bereits im Zertifizierungsprozess sind, den Erfordernissen bald entsprochen werden kann.

Mit der Zertifizierung möchte die Region Vorreiter werden: Fünf Fairtrade-Regionen gibt es in Deutschland bisher, in Baden-Württemberg noch keine. Weltweit sind über 2.000 Kommunen in mehr als 36 Ländern als Fairtrade-Towns ausgezeichnet. In der Region Stuttgart sind es derzeit 31 Kommunen, fünf befinden sich im Zertifizierungsprozess.

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News Deab News Fairer Handel
news-551 Fri, 12 Nov 2021 19:57:22 +0100 Herbstkonferenz des DEAB mit Minister Lucha und entwicklungspolitischen Sprechern der Fraktionen https://www.deab.de/aktuell/detail/herbstkonferenz-des-deab-mit-minister-lucha-und-entwicklungspolitischen-sprechern-der-fraktionen/ Migrantische Expertise: Hoch wirksam, doch oft unterschätzt

Die Herbsttagung des DEAB beleuchtete die Themen Migration und Diversity in neuen Farben. Sie machte die immense Bedeutung migrantischer Expertise für Baden-Württemberg und die nachhaltige globale Entwicklung sichtbar und nahm die Politik für sie ein.

Die große Frage nach dem „Wir“ und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft sowie für die globalen Nachhaltigkeitsziele stellte Matilda Freda Marful, DEAB-Vorstand, in den Mittelpunkt und stimmte damit die rund 70 Teilnehmenden ein auf das Thema „Die Chancen von Migration und Diversity für eine weltweit nachhaltige Entwicklung“ der 11. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz 2021 des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) am 8. November 2021.

Hier finden Sie ihr Begrüßungsworte.

Minister Manfred Lucha, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, hob in seiner Videobotschaft die herausragende Rolle der Migrantinnen und Migranten für die Entwicklungspolitik des Landes hervor und betonte auch die Bedeutung der Entwicklungspolitik nach innen: „Wir alle tragen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung, sozialen Frieden, soziale Gerechtigkeit und weltweite Solidarität. Dabei ist Entwicklungspolitik sehr wichtig.“ Er verdeutlichte: „Migrant*innen spielen eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche Entwicklungspolitik Baden-Württembergs und die globale nachhaltige Entwicklung. Sie sind Brückenbauer zwischen Baden-Württemberg und den Ländern des Globalen Südens. Das sehen und unterstützen wir mit dem Interkulturellen Promotor*innen-Programm (IKPP) des DEAB.“

Hier finden Sie die Video-Botschaft von Minister Manfred Lucha.

DEAB-Geschäftsführerin Claudia Duppel machte deutlich, dass sowohl nationale als auch internationale Positionspapiere Migration und Diversity als entscheidende Faktoren einer erfolgreichen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik benennen. Sie zitierte aus Dokumenten entwicklungspolitischer Organisationen in Deutschland, des REZ sowie der Agenda 2020 der Vereinten Nationen. „Die Kompetenzen der Migranten sind zentral, wir benötigen es, um globale Herausforderungen zu erkennen und Lösungen zu entwickeln.“, so Duppel. Doch trotz dieser Anerkennung müssten viele Migrant*innen gegenüber Bürokratie und Gesellschaft nach wie vor beweisen, dass sie das Recht haben, hier zu leben.

Die Leistungen von Migrantinnen und Migranten ins richtige Licht zu rücken, sie zu vernetzen, zu beraten und zu fördern gehört zu den Aufgaben des Interkulturellen Promotor*innen-Programms (IKPP). Jenny Mushegera, Koordinatorin, fasste zusammen: „Es ist beeindruckend, was die Promotorinnen und der Promotor im ersten halben Jahr des Programms trotz der Einschränkungen der Pandemie geleistet haben“. Neben der Beratung migrantisch-diasporischer Organisationen haben sie öffentliche Veranstaltungen durchgeführt, sind Verantwortlichen in Museen, Schulen, Kommunen und Vereinen zu Fragen von Kolonialismus, Partizipation, Rassismus u.a. mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ziel des IKPP ist es, so Mushegera: „Das integrationspolitische Potential der entwicklungspolitischen MDO für die Eine Welt-Arbeit und den sozialen Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft zu nutzen.“

Die Präsentationen von Claudia Duppel und Jenny Mushegera finden Sie hier.

Beeindruckt von diesen Leistungen zeigte sich Prof. Dr. Birgit Locher-Finke, Abteilungsleiterin „Integration, Europa“ im Sozialministerium. Das Programm habe ein Alleinstellungsmerkmal. Es sei ein Verbund aus Eine-Welt-Arbeit, Teilhabe und Integration. „Ich habe einen sehr positiven Eindruck.“ Das Sozialministerium strebe an, die Förderung des Projekts zu verlängern, sei jedoch abhängig vom Haushaltsgesetzgeber.

Auch die entwicklungspolitischen Sprecher von CDU, Die Grünen, FDP sowie SPD bekräftigten, die Weiterführung des IKPP zu unterstützen. Für eine erfolgreiche Landespolitik, die Integration Geflüchteter und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele sei die Expertise und Sichtweise von Migrant*innen unabdingbar. Sie griffen das Thema Rassismus auf und eröffneten damit eine engagierte und kontroverse Diskussion. 

Prof. Locher-Finke sagte, dass der Blick auf Migrant*innen oft mit Folklore verbunden sei, nicht mit interkultureller Kompetenz. „Wir brauchen einen anderen Blick auf die Potentiale der Migrantinnen und Migranten.“

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News Deab News Landespolitik
news-550 Thu, 04 Nov 2021 10:33:23 +0100 Einladung zur Diskussion „Landwirtschaft von Morgen“ am 08. November https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-diskussion-landwirtschaft-von-morgen-am-08-november/ Unser Projekt „Jugend trifft Politik“ geht in die spannende Phase: Die Veranstaltungen mit den Politiker*innen stehen an.

Sie sind herzlich eingeladen, die Diskussion „Landwirtschaft von Morgen – Utopien und wie sie sich politisch umsetzen lassen“ am 08. November von 19 bis 21 Uhr im Max-Kade-Haus in Stuttgart zu besuchen. Teilnehmen werden die agrarpolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen im Landtag sowie zwei Expertinnen zum Thema nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Über ein Fishbowl-Format ist auch die aktiven Beteiligung aus dem Publikum möglich - es soll also ein interaktiver Abend werden, der den Dialog mit den geladenen Gästen ermöglicht.

Im Rahmen von „Jugend trifft Politik“ treten junge Menschen mit ihren Anliegen und Zukunftsfragen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in Dialog mit der Politik. Sowohl das Thema als auch die Gesprächspartner*innen und die Gesprächsform können die Jugendlichen selbst bestimmen.

Anmeldungen bitte bis 08.11. an praktikant_in*@deab.de.

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News Deab News Globales Lernen
news-549 Wed, 27 Oct 2021 15:19:11 +0200 Einladung zur Herbstkonferenz am 08. November https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-herbstkonferenz-am-08-november/ 11. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz Baden-Württemberg zum Thema
"Die Chancen von Migration und Diversity für eine weltweit nachhaltige Entwicklung".

am 8. November 2021, 17 - 19:30 Uhr, digital.

Wir freuen uns, dass Minister Lucha den einleitenden Redebeitrag zugesagt hat. Vertreter*innen der Fraktionen im Landtag aus den Bereichen Entwicklungspolitik oder Integrationspolitik wurden angefragt für eine kurze Stellungnahme.

Das Format hat das Ziel, den direkten Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Politik zu ermöglichen. Und das sollte natürlich besser in Präsenz, mit direkter persönlicher Begegnung erfolgen. Da die pandemischen Risiken jedoch weiter bestehen und unsere Herbstkonferenz in 2020 schon einmal ausfallen musste haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Konferenz digital durchzuführen.

Bitte melden Sie sich an unter praktikant_in*@deab.de.

Hier geht es zum Programm.

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News Deab News Landespolitik
news-548 Mon, 25 Oct 2021 08:33:41 +0200 Weltladen Tettnang öffnet erstmals seine Türen https://www.deab.de/aktuell/detail/weltladen-tettnang-oeffnet-erstmals-seine-tueren/ Allen Corona-Einschränkungen zum Trotz - voller Freude und in gespannter Erwartung schlossen die Verantwortlichen in Tettnang am Freitag, 22. Oktober erstmals die Ladentür für die interessierte Kundschaft auf. Tettnang darf sich ab jetzt über einen eigenen Weltladen freuen.

Rekordverdächtig und pionierhaft war die Umsetzung von der Idee bis zur Eröffnung. In gerade einmal 6 Monaten bewerkstelligte das Team die Realisierung des Ladens. Raumsuche, Vereinsgründung, Finanzierungskonzept, Werbung und Schulung neuer Mitarbeiter*innen, Sortimentsplanung, Einrichtung der Verkaufsräume uvm. erfolgte in enger Abstimmung und mit fachkundiger Begleitung des DEAB Fairhandelsberaters, Martin Lang.

Der DEAB wünscht einen schwungvollen Start, mit einem vollen Laden und einer vollen Ladenkasse!

Herzlichen Glückwunsch zur Neueröffnung!

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News Deab News Fairer Handel
news-547 Wed, 20 Oct 2021 15:30:02 +0200 Einladung: Multiplikator*innen-Fortbildung zum Thema Handy https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-multiplikatorinnen-fortbildung-zum-thema-handy/ Wie kann das Thema in der Bildungsarbeit aufgegriffen werden und welche Handlungsmöglichkeiten bietet dabei die „Handy-Aktion“ in Baden-Württemberg?

Bei dieser Fortbildung treffen sich Referent*innen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“ mit Interessierten aus dem schulischen und außerschulischen Bildungsbereich des Globalen Lernens/ Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Es geht um den gemeinsamen Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen von verschiedenen Veranstaltungsformaten zum Thema „Handy“. Rund um die „Handy-Aktion“ werden Materialien aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt. Gemeinsam mit den Akteur*innen aus Ihrer Region wollen wir die möglichen Handlungsfelder definieren und die nächsten Schritte für Ihr Engagement zum Thema Handy planen.

Unsere Veranstaltungsorte und Termine:

04.11.2021 von 14 bis 18 Uhr, Globales Klassenzimmer, Welthaus Stuttgart, 

18.11.2021 von 14 bis 18 Uhr (online über Zoom)

Bitte melden Sie sich per E-Mail bis 31.10.2021 an:
globales-lernen@deab.de

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Camila A. Rodríguez R./ Bildungsreferentin für die Handy Aktion
Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)
Tel. 01520 8073976
Mail: camila.rodriguez@deab.de

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news-546 Fri, 15 Oct 2021 21:24:09 +0200 Neues Bildungsangebot von Future Fashion zum SDG 11 https://www.deab.de/aktuell/detail/neues-bildungsangebot-von-future-fashion-zum-sdg-11/ Städte und Kommunen sind wichtige Orte, in denen lokale Handlungsalternativen für mehr Nachhaltigkeit erlebbar sind und sichtbar werden.

Der Workshop stellt das Tool Actionbound für digitale Schnitzeljagden vor und zeigt auf, wie das Tool genutzt werden kann, um auf die Spurensuche nach lokalen Handlungsalternativen für mehr Nachhaltigkeit zu gehen. Neben einer allgemeinen Einführung in das Tool werden auch konkrete Beispiele aus dem Bereich nachhaltige Mode und die Referent*innen berichten von ihren Erfahrungen im Einsatz als Future Fashion Experts.

Der Workshop wird angeboten von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) und dem Dachverband Entwicklungspolitik (DEAB) e.V. im Gemeinschaftsprojekt Future Fashion und richtet sich an Lehrkräfte und außerschulische Bildungsakteurinnen und -akteure.

Datum: 18.11.2021, 16 - 17 Uhr.

Format: Die Online-Veranstaltung wird per ZOOM durchgeführt.

Veranstalter: Future Fashion (Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg)

Anmeldungen: bitte bis zum 11.11.2021 an mirjam.hitzelberger*@deab.de

Zielgruppe: Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte, außerschulische Bildungsakteure und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Der Online-Workshop ist Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte“ verschiedener Nichtregierungsorganisationen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vom 02.-30.11.2021. Die wöchentlichen Veranstaltungen richten sich an Lehrkräfte aller Schulformen und Jahrgangsstufen und möchten Impulse geben, die 17 Nachhaltigkeitsziele in den Unterricht einzubinden.

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news-545 Fri, 15 Oct 2021 21:17:56 +0200 Einladung zur Vernetzungsveranstaltung „Engagement 2030 – Junges Engagement für die Nachhaltigkeit“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-vernetzungsveranstaltung-engagement-2030-junges-engagement-fuer-die-nachhaltigkeit/ Wir laden Sie herzlich zur Vernetzungsveranstaltung

„Engagement 2030 – Junges Engagement für die Nachhaltigkeit“ am Mittwoch, 03.11.2021, 16:30 – 19:30 Uhr ein.

Ziel der digitalen Veranstaltung ist die Förderung von jungem Engagement im Austausch mit Studierenden, Vereinen, Hochschullehrenden & Politiker*innen. Die Bildungs- und Informationsarbeit für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit wird maßgeblich von lokalen Vereinen und Initiativen geprägt. Junge Menschen engagieren sich vielseitig, aber oftmals anders als in der Vereinsarbeit. Wie kann die Einbindung von jungen Menschen dennoch gelingen, welche gemeinsamen Schnittpunkte und Interessen gibt es dahingehend?

Die Projekte „Engagement 2030“ und „Jugend trifft Politik“ haben uns gezeigt, dass Kooperationen aus den o.g. Akteur*innengruppen viel Potential und Gestaltungsspielraum bieten, weshalb wir unsere Erfahrungen hierzu teilen möchten. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der beiden gemeinnützigen Organisationen forum für internationale entwicklung + planung (finep) und Dachverband für Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB).

Wir freuen uns, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Anna-Maria Schuttkowski. Anmelden können Sie sich bis zum 25.10.2021 bei Anna-Maria Schuttkowski – anna-maria.schuttkowski*@finep.org – 0711/93276868 an. Formulieren Sie gerne in Form einer Twitternachricht (mit max. 240 Zeichen), welche Fragestellung Sie konkret auf der Veranstaltung bearbeiten möchten.

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news-544 Wed, 15 Sep 2021 16:02:50 +0200 Programmhinweis: Future Fashion im Fernsehen https://www.deab.de/aktuell/detail/programmhinweis-future-fashion-im-fernsehen/ Unser Projekt Future Fashion wird heute, am 15. September, im Fernsehen zu sehen sein. Um 21 Uhr läuft beim SWR die Doku "Spurensuche: Kleidung - Was tun gegen Ausbeutung?", bei der die Future Fashion Stadtrundgänge vorgestellt werden.Mit dabei ist auch das Friedrich-von-Alberti Gymnasium in Bad Friedrichshall, die Schüler*innen stellen im Film ihr #changemaker-Projekt vor.

Hier können Sie den Film bereits online sehen.

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news-543 Tue, 14 Sep 2021 18:04:23 +0200 Initiative „Faire Gemeinde“ feiert 100. Mitglied https://www.deab.de/aktuell/detail/initiative-faire-gemeinde-feiert-100-mitglied/ Fair, nachhaltig, ökumenisch – so handeln mittlerweile 100 katholische und evangelische Kirchengemeinden in ganz Württemberg. Mit St. Georg aus dem Stuttgarter Norden hat die Initiative „Faire Gemeinde“ ihr 100. Mitglied gewonnen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Mitgliederzahl nun bereits dreistellig ist und sich so viele Kirchengemeinden für Fairen Handel und Nachhaltigkeit einsetzen“, sagt Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps, Leiter der Hauptabteilung Weltkirche bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Auch Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, würdigt den Meilenstein, den die gemeinsame Initiative nun genommen hat: „Mit der Initiative ‚Faire Gemeinde‘ regen wir immer mehr Menschen und Gremien dazu an, den eigenen Konsum und dessen Einfluss auf die weltweite Gerechtigkeit zu überdenken.“

 

Zukunft aktiv mitgestalten

Kirchengemeinden, die eine „Faire Gemeinde“ werden wollen, legen dafür bestimmte Schwerpunkte fest, die sie in ihrem Kirchenalltag verändern wollen. So setzt St. Georg auf eine faire Bewirtung, richtet eine Verkaufsstelle für faire Produkte ein, achtet auf Müllvermeidung, verwendet Recyclingpapier und fördert die ökumenische Zusammenarbeit. „Uns ist es ein Anliegen und Auftrag, Zukunft mitzugestalten, vor Ort in der Gemeinde und mit den Menschen, die hier leben“, sagt Christine Meier-Rempp von St. Georg. Der dortige Kirchengemeinderat hat sich einstimmig dafür entschieden, sich der Initiative anzuschließen. „Wir haben viele Ideen gesammelt und auch schon einiges umgesetzt. So stammt der Kaffee beim Sonntagskaffee nach dem Gottesdienst aus fairem Bio-Anbau, die Milch zum Kaffee liefern Bio-Kühe aus der Region.“ Für den Herbst sei geplant, faire Produkte nach den Gottesdiensten zu verkaufen und dort auch Produkte aus der Region anzubieten. Zudem sollen Brotbackkurse mit Mehlen aus der Region stattfinden und beim nächsten Gemeindefest ein Großteil der Lebensmittel bio und fair sein. „Das sind zugegebenermaßen viele kleine Schritte, aber sie sind wichtig. Denn wir sind als Kirchengemeinde davon überzeugt, dass die Richtung stimmt und möchten Verantwortung für alle Menschen und Gottes Schöpfung übernehmen“, so Meier-Rempp weiter.

 

Hintergrund: Initiative „Faire Gemeinde“

Die „Faire Gemeinde“ ist eine ökumenische Initiative der Landesstelle Brot für die Welt im Diakonischen Werk Württemberg, der Diözese Rottenburg-Stuttgart, des Diensts für Mission, Ökumene und Entwicklung und des Umweltbüros der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB). Unter den 100 angemeldeten und teils bereits ausgezeichneten „Fairen Gemeinden“ sind 73 evangelische und 27 katholische Kirchengemeinden. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der Initiative im vergangenen Jahr beigetreten. Der Prozess der Zertifizierung beginnt mit dem Beitritt. Bei diesem legt die Gemeinde bestimmte Zielpunkte fest. Im Anschluss hat sie bis zu zwei Jahre Zeit, um ihre Ziele zu erreichen, darüber zu berichten und schließlich die Auszeichnung zu erhalten.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.gemeinden-handeln-fair.de.

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news-542 Tue, 14 Sep 2021 17:52:50 +0200 Antworten auf Wahlprüfsteine der agl https://www.deab.de/aktuell/detail/antworten-auf-wahlpruefsteine-der-agl/ Die agl (Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V.), in der der DEAB Mitglied ist, hat Wahlprüfsteine erstellt und an die 5 größten Parteien (ohne AfD) verschickt.

Die Fragen lauten:

1. Die derzeit geplanten Maßnahmen reichen nicht aus, um das Ziel erreichen, die Erderwärmung auf 1,5° zu begrenzen. Auch Deutschland hat sich dazu verpflichtet. Halten Sie an diesem Ziel fest und was werden sie dafür tun?

2. Um das 1,5°-Ziel zu erreichen, ist die schnelle Abkehr von fossilen Brennstoffen und der Aufbau von Alternativen unumgänglich. Planen Sie den Ausstieg aus Kohle, Öl,  Gas und wenn ja, für wann und mit welchen Energie-Alternativen?

3. Bildung ist der Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Der HH-Entwurf sieht Kürzungen der entwicklungspolitischen Bildung (u.a. Globales Lernen) von 45 auf 35 Mio. € vor. Trotz der Notwendigkeit des Umdenkens in der Klimakrise. Setzen Sie sich für eine Korrektur und Erhöhung, auch in den Folgejahren, ein?

4. Globale Nachhaltigkeit ist nicht nur ökologisch, sondern auch sozial. Setzen Sie sich für global faire Arbeits- und Lebensbedingungen ein, z.B. mit einer konsequenten Umsetzung und ggf. Nachbesserung des Lieferkettengesetzes ein? Was wollen Sie konkret unternehmen?

5. Internationale Partnerschaften tausender Vereine sind eine Säule deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Globale Solidarität wird hier mit bürgerschaftlichem, oft ehrenamtlichem Engagement gelebt. Setzen Sie sich dafür ein, dass dieser Bereich künftig stärker gefördert wird? Wenn ja, wie?

6. Öffentliche Beschaffung hat eine wichtige Vorreiterfunktion für den Einkauf nach sozial-ökologischen Kriterien. Setzen Sie sich für eine konsequent sozial-ökologische Beschaffung ein? Wenn ja, was wollen Sie dafür konkret unternehmen?

7. Die Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit und die Bewältigung der Folgen (z.B. Rassismus) sind Voraussetzungen einer nachhaltigen Welt. Kenntnisse und Aufklärung gehören zum Handwerkszeug zeitgemäßer Entwicklungspolitik. Wie schätzen Sie dies ein und wollen Sie entsprechende Ansätze stärken?

8. Zivilgesellschaft ist essentiell für die Transformation zur Nachhaltigkeit. Auch mit politischen Vorschläge für Alternativen. Durch die Gemeinnützigkeitsdebatte sind viele Vereine verunsichert. Was unternehmen Sie, um Vereinen Rechtssicherheit zu garantieren, auch wenn sie sich politisch äußern?

Nun sind die Antworten da! Sie finden sie hier.

Von fünf Parteien haben drei Parteien eindeutig klar gemacht, dass sie den Titel für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Bundeshaushalt erhöhen wollen. Das wäre Grundvoraussetzung für das weitere Bestehen bzw. den Ausbau des Eine Welt Promotor*innen Programms, das zu 60% vom BMZ und zu 40% vom den Ländern finanziert wird. Und es wäre wichtig für Erhalt bzw. Ausbau der Fördermittel für die Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, die Engagement Global verwaltet (FEB).

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news-541 Thu, 09 Sep 2021 18:40:28 +0200 Gefährdete Afghaninnen und Afghanen weiter aufnehmen – Bundes- und Landesaufnahmeprogramme sind nötig! https://www.deab.de/aktuell/detail/gefaehrdete-afghaninnen-und-afghanen-weiter-aufnehmen-bundes-und-landesaufnahmeprogramme-sind-noetig/ Der DEAB  hat ein Statement mit Forderungen von Pro Asyl e.V. zur Situation in Afghanistan unterzeichnet.

Vor zwei Wochen, am 26. August 2021, ist die deutsche Evakuierungsaktion aus Afghanistan nach der Machtergreifung der Taliban eingestellt worden. Viele gefährdete Menschen sitzen aber mit ihren Familien immer noch in Afghanistan fest: Mitarbeitende lokaler Partnerorganisationen und deutscher Organisationen, Frauenrechtsverteidiger*innen und Menschenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen, bei Subunternehmen beschäftigte Ortskräfte und Regierungsangestellte, die für einen demokratischen Staat und eine unabhängige Justiz eingetreten sind. Zudem sind Angehörige von in Deutschland lebenden Afghan*innen und Deutschen in Gefahr, sie werden zum Teil bereits von den Taliban gesucht. Für sie sieht die Bundesregierung aktuell keine Aufnahme vor. In den vergangenen Wochen erreichten Tausende verzweifelte Hilferufe die unterzeichnenden Organisationen. Diesen Menschen muss schnellstmöglich eine Aufnahme ermöglicht werden!

Das Ausfliegen gefährdeter Afghan*innen startete zu spät, um alle Gefährdeten zu retten. Darüber hinaus hat die Bundesregierung den Kreis für die Aufnahme in Frage kommender Menschen zu eng gefasst. Die Europäische Union, die Türkei und die Nachbarstaaten Afghanistans schließen ihre Grenzen.

Angesichts des jahrelangen NATO-Einsatzes und des politischen sowie bürokratischen Versagens in den vergangenen Monaten steht Deutschland, wie andere Länder auch, in der Verantwortung, Bedrohte aufzunehmen. Hinzukommt, dass Tausende Gefährdete Angehörige haben, die bereits in Deutschland leben. Es gibt eine starke afghanische Gemeinschaft und eine aktive Zivilgesellschaft in Deutschland, die den neu Ankommenden bei Ankunft und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützend zur Seite stehen wird. Es gilt jetzt, Menschenleben zu retten!

Gemeinsam mit Pro Asyl e.V. und weiteren Organisationen fordert der DEAB daher:

  1. Ad hoc-Maßnahmen: Sichere Ausreise und weitere Aufnahmezusagen für besonders gefährdete Afghan*innen
  2. Weitere Aufnahme über ein Bundesaufnahmeprogramm
  3. Angehörige von in Deutschland lebenden Menschen schützen
  4. Schutz und Perspektive für Afghan*innen in Deutschland

 

Mehr Informationen finden Sie hier!

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news-539 Fri, 03 Sep 2021 22:04:27 +0200 Faire Woche 2021 https://www.deab.de/aktuell/detail/faire-woche-2021/ Die Faire Woche 2021 steht vor der Tür!

Die Aktionswoche des Fairen Handels 2021 findet vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema "Menschenwürdige Arbeitsbedingungen" unter dem Motto "Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit" statt.

Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht, das sich aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN-Charta (Artikel 23) ableitet.

Die Corona-Pandemie zeigt jedoch in erschreckender Deutlichkeit, dass es weltweit um die Arbeitsbedingungen nicht gut bestellt ist. Millionen Menschen müssen unter unwürdigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen schuften und verdienen dennoch nicht genug, um ihr tägliches Überleben zu sichern. Insbesondere Menschen im Globalen Süden sind davon betroffen, doch auch in Deutschland hat die Krise unhaltbare Arbeitsbedingungen in zahlreichen Branchen offengelegt. Mit diesem Schwerpunkt haben wir uns beschäftigt und stellen mit der Broschüre „So arbeitet die Welt in Deutschland“ Informationen und Material zur Verfügung.

 

Online-Broschüre „So arbeitet die Welt in Deutschland“

Die Online-Broschüre stellt in Ergänzung zu den bundesweit vorliegenden Materialien exemplarisch die Situation von Arbeitsmigrant*innen vor, die mitten in Deutschland unter prekären, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen leben und arbeiten. Sie sind meist in personalintensiven Branchen wie der Bauwirtschaft, Landwirtschaft (Saisonarbeit), Fleischwirtschaft, in der Transport- und Logistikbranche, aber auch in der Pflege mit Schwerpunkt in der sogenannten „24-Stunden-Pflege“ in Privathaushalten anzutreffen. Zu diesen 5 Arbeitsprofilen haben wir Informationen gesammelt und interessantes Material und Links zu Videos im Netz zusammengetragen. Wo immer es möglich war, haben wir uns auf konkrete Fallbeispiele bezogen.

Wie immer können Sie sich aktiv an der Fairen Woche beteiligen. Dabei möchten wir Ihnen auch dieses Jahr ein paar Impulse geben. Wir bieten Ihnen Materialien an, die bei der Vorbereitung bzw. Durchführung von Veranstaltungen der Fairen Woche helfen können. Natürlich möchten wir Ihre eigene Kreativität und ihren Erfindungsgeist nicht bremsen. Unsere Ideen sind nur Vorschläge, die nach Belieben weiterentwickelt, verbessert oder durch eigene Ideen ersetzt werden können. Die von uns zur Verfügung gestellten Materialien können Sie auch gerne, über die Faire Woche heraus, weiterverwenden.

Download der Materialien

Download der Broschüre

Download der Aktionsidee: „Zukunft fair gestalten Menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle Menschen überall“

Download der Aktionsidee: „Die Büchse der Pandora unseres Konsums"

Kontakt: elena.muguruza@deab.de 

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news-538 Tue, 31 Aug 2021 12:38:28 +0200 Einladung zum Themenwochenende: „Was uns anzieht“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-themenwochenende-was-uns-anzieht/ Am 25. und 26. September findet ein Themenwochenende im Linden-Museum rund um das Thema nachhaltige Mode mit mündlich erzählten Geschichten und Informationen zu umweltgerechter Stofferstellung und Kleiderproduktion statt. Es werden zwei Tage zum Hören, Schauen und Staunen, Mitdenken und Mitmachen.

Der DEAB ist mit seinen Future Fashion ExpertsFuture Fashion Experts dabei. Bei einer nachhaltigen Modenschau am Samstagabend werden Kleidungsstücke aus dem Future Fashion Store x Secontique präsentiert.

Hier geht's zum Programm!

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news-537 Mon, 30 Aug 2021 13:01:56 +0200 Pressemitteilung zur Migrations- und Flüchtlingspolitik: #offengeht https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-zur-migrations-und-fluechtlingspolitik-offengeht/ Wir sagen: #offengeht
 

Angesichts der Situation in Afghanistan und anderen globalen Krisen fordert der Dachverband DEAB eine menschenrechtsbasierte Migrations- und Flüchtlingspolitik

 

In der aktuellen Situation in Afghanistan erleben wir nicht zum ersten Mal eine Flüchtlingspolitik im Krisenmodus. Weil nicht vorausschauend gehandelt wurde. Weil die Politik vor allem auf Abschottung und Ausgrenzung setzte. Das alles hätte nicht passieren müssen. Derzeit entscheidet sich auch am Hindukusch, ob wir angesichts globaler Herausforderungen auf Ausgrenzung und Abschottung setzen oder ihnen als weltoffene und menschenrechtsbasierte Gesellschaft begegnen.

„Eine andere Flüchtlings- und Migrationspolitik ist möglich“, sagt Claudia Duppel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), mit Blick auf das Positionspapier „Solidarität entgrenzen: #offengeht“. Es wird vom DEAB und rund 45 weiteren Organisationen unterstützt, initiiert haben es PRO ASYL, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, die Diakonie Hessen und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz.

„Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen und Netzwerken stehen wir hinter den im Positionspapier formulierten Erwartungen und sind der Meinung: #offengeht“, so Duppel. „Millionen von Menschen haben sich im Jahr 2015 bei der Aufnahme von fast einer Million Geflüchteten aus Kriegs- und Krisengebieten engagiert.“ Die Politik hat es versäumt, dieses Engagement durch den Aufbau von Strukturen ausreichend zu unterstützen und sich stattdessen durch immer neue gesetzliche Restriktionen darum bemüht, dass „2015 sich nicht wiederholt“.

Diese menschenverachtende Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik muss beendet und endlich durch eine Migrations- und Flüchtlingspolitik ersetzt werden, die sich an den unteilbaren Menschenrechten orientiert! Konkret erwarten wir gemeinsam mit anderen Organisationen und Initiativen von der Politik:

  • die Schaffung sicherer und legaler Zugangswege und die Gewährleistung eines fairen und rechtsstaatlichen Asylverfahrens in Europa;
  • die umfassende und zeitnahe Gewährleistung der Familienzusammenführung in Deutschland;
  • humanitäre Bleiberechtsregelungen für Geduldete und die Gewährung gleicher politischer Beteiligungsrechte (Wahlrecht auf allen Ebenen) nach fünf Jahren Aufenthalt;
  • die Bekämpfung von Rassismus in all seinen Erscheinungsformen und in allen gesellschaftlichen Bereichen.
  • eine regelhafte und kontinuierliche inhaltliche und finanzielle Förderung der Arbeit für demokratische Werte und gegen jede Form von rassistischer Diskriminierung.

Wir sind vor der Bundestagswahl im Gespräch mit Kandidatinnen und Kandidaten demokratischer Parteien, wir fragen sie nach ihren Konzepten für eine offene und solidarische Gesellschaft und tragen unsere Forderungen an sie heran.

Kontakt:

Claudia Duppel

Geschäftsführerin Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB),

Vogelsangstr. 62, 70197 Stuttgart,

claudia.duppel*@deab.de
Tel: 0711/66487360
www.deab.de
 

Informationen:

 #offengeht

https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/A4_offengeht_25.8.21-1.pdf

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news-536 Fri, 27 Aug 2021 18:55:16 +0200 Die neue Südzeit ist da! Nr. 90: „Was wir euch gerne sagen würden“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-nr-90-was-wir-euch-gerne-sagen-wuerden/ Vier Frauen und ein Mann engagieren sich als Interkulturelle Promotoren für eine offene Gesellschaft. Was haben sie in den vergangenen Monaten erlebt, was ist ihnen wichtig? Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von Südzeit haben wir in die Hände der engagierten Promotoren gelegt. Erfahren Sie, was sie uns gerne sagen möchten, finden Sie Informationen rund um Rassismus, die Eine Welt-Arbeit sowie Literaturtipps und ein kleines Glossar.

Ein Klick auf das Titelbild bringt Sie zur neuen Ausgabe.

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news-534 Thu, 26 Aug 2021 10:26:27 +0200 Einladung zur Entwicklungspolitische Landeskonferenz https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-entwicklungspolitische-landeskonferenz/ Der Rat für Entwicklungszusammenarbeit (REZ) lädt gemeinsam mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg sowie allen Partnerinnen und Partnern der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. zur Entwicklungspolitische Landeskonferenz ein.

 

Entwicklungspolitische Landeskonferenz

am Freitag, 17. September 2021

von 16.00-20.15 Uhr

https://sez-rez.streavent.de/

Flyer zur Konferenz

Unter dem Motto "Welche Zukunft wollen wir?" erwartet Sie folgendes Programm:

  • ein Statement durch den Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Herrn Rudi Hoogvliet
  • Vernetzung und vielfältige Infos zu entwicklungspolitischem Engagement auf dem interaktiven Marktplatz der FAIRänderung
  • Impulse und Diskurse in neun Workshops zu relevanten entwicklungspolitischen Fragen, gestaltet durch ein breites Expert*innen-Netzwerk
  • Auftakt für die Initiative Meine. Deine. Eine Welt
  • eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertreter*innen aus dem Land

 

-  Hier geht es zur Anmeldung für die Konferenz und Workshops: https://sez-rez.streavent.de/register

-  Hier können Sie Ihre Arbeit auf dem virtuellen Marktplatz, dem Markt der FAIRänderung vorstellen und sich mit anderen vernetzen: https://anmeldung-marktstand.streavent.de/markt

 

Die Entwicklungspolitische Landeskonferenz ist Teil des entwicklungspolitischen Dialogs der Landesregierung Baden-Württemberg. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Lösungen für Globale Verantwortung in Baden-Württemberg zu finden und zu diskutieren, welche Entwicklungspolitik wir hier vor Ort brauchen.

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news-533 Tue, 24 Aug 2021 11:55:25 +0200 Was ist den Parteien #weltweitwichtig? Eine Gegenüberstellung der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021 https://www.deab.de/aktuell/detail/was-ist-den-parteien-weltweitwichtig-eine-gegenueberstellung-der-wahlprogramme-zur-bundestagswahl-2021/ Die Corona-Pandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, dass sich globale Herausforderungen nicht auf nationalstaatlicher Ebene lösen lassen. Es braucht eine verstärkte internationale Zusammenarbeit und weltweite Solidarität, um den bestehenden und sich weiter verschärfenden Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Klimawandel, soziale Ungleichheit und Armut hier bei uns und weltweit zu begegnen.

 

In der kommenden Legislaturperiode müssen die Folgen der Pandemie abgemildert und endlich ein nachhaltiger Umbau unserer Gesellschaften vorangetrieben werden. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDG) bildet dafür die Leitlinie.

 

Welche Lösungsansätze bieten die Parteien, die für den Bundestag kandidieren? Was ist ihnen weltweit besonders wichtig? VENRO hat die Wahlprogramme der Parteien unter ausgewählten Fragestellungen einander gegenübergestellt. Dabei haben sie sich auf die Parteien beschränkt, die aussichtsreiche Chancen auf den Einzug in den Deutschen Bundestag haben: AfD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, DIE LINKE, FDP und SPD.

 

In der Gegenüberstellung wird das, was die Parteien in ihren Programmen schreiben und die jeweilige Rhetorik, wiedergegeben. Das Papier stellt keine Bewertung dar. Die dargestellten Textauszüge sind keine keine Positionen von VENRO oder vom DEAB. Zudem sind die Aussagen teilweise nicht mit unseren Wertvorstellungen vereinbar.

Die Gegenüberstellung finden Sie unter diesem hier.

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news-532 Tue, 24 Aug 2021 11:40:36 +0200 Einladung zum Praxisworkshop: „How to be an Ally“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-praxisworkshop-how-to-be-an-ally/ Was heißt Ally-Sein? Was hat das mit Kritischem Weißsein zu tun? Und wie können weiße Menschen Bündnispartner*innen für von Rassismus betroffene Menschen werden?

Dieser Workshop sensibilisiert die Teilnehmenden für strukturellen Rassismus und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele Handlungsoptionen für die berufliche Praxis in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit auf.

Referent: Jeasuthan Nageswaran, Pädagoge und Diversity-Trainer aus Berlin.

Er arbeitet zu den Themen Migration, Rassismuskritik und Critical Whiteness. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Eine Welt-Arbeit begleitet er Organisationen und Teams zu rassismuskritischen und diversitätsorientierten Veränderungsprozessen.

Der Referent positioniert sich als PoC (Person of Color), Pronomen er/ihn.

Veranstalter*in: Nicole Amoussou, Fachpromotorin für migrantische Partizipation und Postkolonialismus

Anmeldung bis zum 25.08.2021 unter: fachpromo@einewelt-forum.de

Veranstaltungsort: Mannheim, Raum 52/53 im Stadthaus N1

Informationen und Rückfragen bei: Nicole Afi Amoussou / Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.

Email: fachpromo@eine-welt-forum.de / Telefon: 01577 0226320

Der Workshop ist kostenlos

Teilnahme nur nach Vorlage eines 3G-Nachweises (Geimpft, Getestet, Genesen) möglich.

Der Workshop richtet sich an weiße Menschen, die nicht von Rassismus benachteiligt sind.

Flyer zum Praxisworkshop

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news-531 Tue, 24 Aug 2021 10:31:26 +0200 DEAB unterzeichnet Petition „Luftbrücke für Afghanistan“ https://www.deab.de/aktuell/detail/deab-unterzeichnet-petition-luftbruecke-fuer-afghanistan/ Die Initiative Luftbrücke Kabul hat auf „Change.org“ die Petition „Luftbrücke für Afghanistan: Rettung ALLER Gefährdeten jetzt!“ gestartet.

Ziel ist es, möglichst viele gefährdete Aktivist*innen, Frauen-und Menschenrechtler*innen und von den Taliban bedrohte Personengruppen in Sicherheit zu bringen. Der DEAB hat bereits unterschireben. Sie auch?

Hier gehts zur Petition!

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