Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Thu, 25 Apr 2019 19:04:43 +0200 Thu, 25 Apr 2019 19:04:43 +0200 TYPO3 EXT:news news-339 Wed, 17 Apr 2019 13:48:38 +0200 Kritisch nachgefragt: FAIR macht Schule! in Michelbach a.d. Bilz/Schwäbisch Hall https://www.deab.de/aktuell/detail/kritisch-nachgefragt-fair-macht-schule-in-michelbach-ad-bilz-schwaebisch-hall/ Schüler*innen des Evangelischen Schulzentrums Michelbach haben im Rahmen der Aktionstage FAIR macht Schule! beim Klimaschutzbeauftragten der Stadt Schwäbisch Hall, Stefano Rossi, nachgefragt, was die Stadt für eine nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Menschenrechte tut. Im Zentrum der Aktionstage stand in Michelbach die Auseinandersetzung mit Themen wie Kritischem Konsum, Fairem Handel und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der öffentlichen Beschaffung. Schüler*innen der 10. Klasse des Evangelischen Schulzentrums Michelbach beschäftigen sich dabei u.a. damit, wo und unter welchen Bedingungen etwa unsere Kleidung und unsere Handys produziert werden. Neu war für viele, dass z.B. die Pflastersteine in vielen deutschen Innenstädten nicht etwa in heimischen Steinbrüchen, sondern häufig in China und Indien unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert werden. Dass es aber auch anders geht, zeigen Initiativen wie XERTIFIX oder WIN WIN Fair Stone. 
Höhepunkt der Aktionstage war eine Stadtrallye  mit einem abschließenden Gespräch im Rathaus der Stadt Schwäbisch Hall. Hier konnten die Schüler*innen kritisch nachfragen, wie denn die  Stadt damit umgeht, dass Produkte aus Fairem Handel teurer sein können. 
 

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news-338 Tue, 16 Apr 2019 15:29:48 +0200 Entwicklungspolitik im Blütenmeer: Eröffnung Weltgarten 2019 https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitik-im-bluetenmeer-eroeffnung-weltgarten-2019/ Morgen, am 17. April 2019 ist es soweit: wir freuen uns auf Ihren Besuch im Weltgarten auf der Bundesgartenschau in Heilbronn! Bis zum 6. Oktober 2019 präsentiert der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) mit dem Weltgarten auf der Bundesgartenschau 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr einen bunten Strauß entwicklungspolitischer Themen. Nach dem DEAB-Projekt 17 Ziele an 17 Orten bringen wir im Weltgarten die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele wieder an einen Ort! 
Der Weltgarten bietet Einblick, Ausblick und Weitblick! Der Weltgarten liegt ganz in der Nähe vom Eingang „Wohlgelegen“ inmitten der Gärten der Umweltverbände und dem Naturerfahrungsraum vom Umweltministerium – mit Blick auf den Neckar und das Schiff „MS experimenta“.
Die außergewöhnlichen Elemente der interaktiven Erlebnisausstellung im Weltgarten laden zum Mitmachen ein und machen Globales Lernen zum unterhaltsamen Erlebnis für Jung und Alt! Besucher*innen können den Weltgarten selbständig oder auch spielerisch mit unterschiedlichen Rallyes erkunden. Das Weltgarten-Team bietet auch Führungen für Gruppen an und steht für Fragen zur Verfügung. 
Ergänzend zur Erlebnisausstellung sind im Weltgarten eine Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen für unterschiedliche Altersgruppen mit verschiedenen entwicklungspolitischen Akteur*innen und Gruppen, wie z.B. den Weltläden aus der Region, Expert*innen, Künstler*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit geplant.
Kinder von 6 bis 12 Jahren können von Montag bis Donnerstag auf Anfrage sogar ihren Kindergeburtstag im Weltgarten feiern! Über das Bunte Klassenzimmer der BUGA bietet der DEAB im Weltgarten rund 70 Bildungsworkshops für Kindergärten und Schulen an, die direkt über die BUGA gebucht werden können. 
Es stehen spannende Kreativ-Aktionen, Veranstaltungen, Impuls-Vorträge u.v.m. am Programm. Behalten Sie den Veranstaltungskalender auf der Weltgarten-Homepage oder den BUGA-Veranstaltungskalender im Auge, denn es kommen laufend neue Veranstaltungen dazu.
Besuchen Sie uns im Weltgarten und lassen Sie sich inspirieren!  
Weitere Informationen zum Weltgarten finden Sie hier:

Links

www.weltgarten2019.de

Instagram 

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news-337 Mon, 15 Apr 2019 13:31:51 +0200 Mittelmeer: Über 250 Organisationen fordern Angela Merkel zum Handeln auf https://www.deab.de/aktuell/detail/mittelmeer-ueber-250-organisationen-fordern-angela-merkel-zum-handeln-auf/ Offener Brief mit drei konkreten Forderungen aus der Zivilgesellschaft: Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die vielen weiteren unterzeichnenden Organisationen kritisieren: "Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend in Kauf nimmt. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar."

Eine völkerrechtsbasierte Seenotrettung auf dem Mittelmeer muss sichergestellt werden. Die EU hat sich verpflichtet, Schutzsuchenden Zugang zu einem fairen Asylverfahren zu gewähren. Es ist ein Skandal, dass zivile Helfer*innen kriminalisiert werden, die der unterlassenen Hilfeleistung der europäischen Staaten nicht weiter zusehen wollen.

Das Bündnis, darunter Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Seenotrettungsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften und Jugendverbände, fordert eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Politik:

1. Notfallplan für Bootsflüchtlinge: Aufnahmebereite Mitgliedsstaaten müssen in einem geordneten Verfahren aus Seenot gerettete und in EU-Mittelmeeranrainerstaaten gestrandete Schutzsuchende solidarisch aufnehmen. Der Europäische Flüchtlingsrat hat dazu einen praktikablen Vorschlag ausgearbeitet, der im Rahmen des geltenden Europarechts sofort zur Anwendung kommen kann.

2. »Sichere Häfen« ermöglichen: Viele deutsche Städte und Kommunen haben sich bereiterklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Für sie muss eine Möglichkeit geschaffen werden, freiwillig zusätzliche Schutzsuchende aufzunehmen.

3. Keine Rückführung nach Libyen: Nach Libyen zurückgebrachte Flüchtlinge sind systematisch Folter, Versklavung und Gewalt ausgesetzt. Jede Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache muss eingestellt werden. Die EU und Deutschland müssen das Non-Refoulement-Gebot als zwingendes Völkerrecht achten und umsetzen.
Die aktuelle Politik muss beendet werden, denn sie bedroht nicht nur das Leben von Menschen, sie setzt auch unsere eigene Humanität und unsere Werte aufs Spiel.

Weitere Organisationen, die den Brief mit unterschreiben wollen, können sich per Email an Pro Asyl wenden.

Links 

Offener Brief
 

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news-336 Mon, 08 Apr 2019 10:41:30 +0200 Gartenarbeit im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/gartenarbeit-im-weltgarten/ Das Weltgarten-Team hatte in den letzten Monaten alle Hände voll zu tun – und es ist spannend für alle Beteiligten! Wir sind sehr zuversichtlich, dass pünktlich zur Eröffnung alles fertig sein wird und freuen uns auf Ihren Besuch! Landschaftsarchitekten, Gärtner und Handwerker haben in den letzten Monaten das Gelände gestaltet: Es wurden enorme Erdmassen bewegt, Leitungen verlegt, ein Pavillon errichtet sowie unterschiedliche Wege und Flächen für den interaktiven Erlebnisstationen angelegt. Und nicht zuletzt wurden auch noch Bäume, Sträucher und Rasenflächen gepflanzt. Jetzt müssen wir fleißig gießen, damit alles schön wächst…
Für den interaktiven Weltgarten wurden seit September 2018 alle Erlebnisstationen überarbeitet, aktualisiert und ins Englische übersetzt – denn die meisten Stationen im Weltgarten sind zweisprachig ausgeführt. Außerdem haben wir zwei neue Stationen entwickelt: das XXL-Smartphone und die Textilstation, die uns hinter die Kulissen der Produktion von Handy, T-Shirt & Co blicken lassen. Für diese beiden Stationen haben wir Texte geschrieben und kreative Ideen für die Gestaltung beigesteuert. 
Ende März wurde bereits ein Großteil der Erlebnisstationen aus dem Lager in Hamburg angeliefert und aufgebaut. Bis zur Eröffnung sind es jetzt noch knapp zwei Wochen – wir sind gespannt, wie es bis dahin aussieht.
Ergänzend zur Erlebnisausstellung hat das Weltgarten-Team eine Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen für unterschiedliche Altersgruppen im Weltgarten mit verschiedenen Kooperationspartnern geplant: Entwicklungspolitische Akteur*innen und Gruppen, wie z.B. die Weltläden aus der Region, Expert*innen, Künstler*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit sind in den kommenden Monaten zu Gast im Weltgarten und freuen sich darauf, mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.

Links

Weitere Informationen zum Weltgarten finden Sie hier

Instagram: @weltgarten2019
Facebook: weltgarten2019

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news-335 Mon, 08 Apr 2019 10:17:29 +0200 Future Fashion Experts: Vom Austausch zur Aktion! https://www.deab.de/aktuell/detail/future-fashion-experts-vom-austausch-zur-aktion/ Stuttgart: Eine große Menschenmenge schiebt sich über den Schlossplatz, die Sonne strahlt und die lange Einkaufsnacht lockt mit ihren Konsumangeboten. Mittendrin beginnt eine Person plötzlich, Kleidungsstücke auf die Straße zu werfen und achtlos weiterzugehen. Was empörte Blicke oder Verwunderung bei den vorbeilaufenden Passant*innen hervorruft ist Teil einer politischen Aktion der Future Fashion Experts, die auf das Thema der Kleiderverschwendung aufmerksam machen soll. Die scheinbar achtlos weggeworfenen Kleidungsstücke werden aufgesammelt und an eine Wäscheleine gehängt, an der nach und nach Informationen über Probleme und Herausforderungen in der Textilproduktion sichtbar werden.

Die Aktion wurde im Rahmen einer Schulung von den Future Fashion Experts entwickelt. Unter dem Motto „Vom Austausch zur Aktion!“ haben die Teilnehmer*innen zunächst einen inhaltlichen Input zu Fairer Mode und zu Methoden des Globalen Lernens erhalten und anschließend darauf aufbauend eine kreative politische Aktion entwickelt.

Die Future Fashion Experts bieten in ganz Baden-Württemberg Workshops und Aktionen zum Thema Faire Mode an – neben dem klassischen Workshopformat bieten die Experts auch Upcycling-Workshops, Kleidertauschpartys, konsumkritische Stadtrundgänge oder Unterstützung bei kreativen Aktionsformaten an. 

Anfragen können an Mirjam Hitzelberger beim DEAB gerichtet werden: mirjam.hitzelberger*@deab.de oder mirjam*@futurefashion.de 

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news-334 Thu, 14 Mar 2019 14:45:31 +0100 news-333 Thu, 14 Mar 2019 14:12:24 +0100 Großer Beitrag zu Globalem Lernen im SWR https://www.deab.de/aktuell/detail/grosser-beitrag-zu-globalem-lernen-im-swr/ In einem halbstündigen Beitrag berichtet SWR2 am 09. März 2019 unter dem Titel „Global Denken lernen“ über Globales Lernen in Baden-Württemberg.  

Zu Wort kommen unter anderem Ariane Fröhlich vom Eine-Welt-Zentrum Heidelberg und Kafalo Sékongo vom Entwicklungspädagogischen Informationszentrum EPiZ in Reutlingen, Mitgliedsvereine des DEAB. Der Beitrag betont die wichtige Rolle, die zivilgesellschaftliche Akteure im Globalen Lernen spielen und wie sie dazu beigetragen haben, Globales Lernen in den Bildungsplänen zu verankern und das Bewusstsein für dessen Wichtigkeit zu stärken. Diese Relevanz unterstreicht auch Staatssekretär Volker Schebesta und erklärt, dass das Kultusministerium aus diesem Grund „den Stellenwert von Globalem Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung deutlich erhöht“ hat. Gleichzeitig berichtet der Beitrag auch über die Hürden, denen Lehrer*innen nach wie vor begegnen, wenn sie Globales Lernen mit langfristiger Wirkung im Unterricht thematisieren wollen. Dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Themen wie dem Klimawandel und Umweltzerstörung,  Gerechtigkeit, Verteilungsfragen, Ausbeutung, unserem kolonialen Erbe oder Rassismus noch nicht überall angekommen ist, ist im Beitrag auch von Schüler*innen auf einer Fridays for Future-Demonstration zu hören: „Was treibt uns dazu? Einfach Panik, vor einer Zukunft, wie wir sie nicht haben wollen und das Bewusstsein, wenn wir uns nicht einsetzen, dann tut es niemand, anscheinend.“ Eine interessante Sendung, die verdeutlicht, warum Globales Lernen so wichtig ist.

Links

Die Sendung findet sich zum Nachhören in der Mediathek des SWR

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news-332 Thu, 14 Mar 2019 09:40:34 +0100 Diversity in Unity Kongress 1.12.2018 Abschlussdokumentation https://www.deab.de/aktuell/detail/diversity-in-unity-kongress-1-12-2018-abschlussdokumentation/ Wie können wir uns als Eine Welt-Akteur*innen fit für die Migrationsgesellschaft machen? Was können wir tun, um institutionellen Rassismus abzubauen? In der nun erschienenen Abschlussdokumentation des DiU Kongresses können Sie es nachlesen. Oft wird migrationsgesellschaftliche Vielfalt in der Eine Welt-Arbeit bereits positiv gelebt. Und doch gibt immer noch viel zu tun,um ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Arbeit zu erreichen. 


Daher luden Afrokids International, CLEAN-AFRICA, der DEAB, Ndwenga und Sompon Socialservice am 1.12.2018 Eine Welt-Engagierte aus ganz Baden-Württemberg zum Kongress  „Diversity in Unity – Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ ein. In 9 Workshops, einer World Lounge und einer wissenschaftlichen Key Note wurde darüber diskutiert,  wie wir im Globalen Lernen oder im Fairen Handel in interkulturellen Teams vorurteilsfrei zusammenarbeiten können, was Migration und Flucht mit kolonialer Vergangenheit zu tun hat,  welche Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung im Globalen Süden existieren oder wie eine Nord-Süd Partnerschaft auf Augenhöhe gelingen könnte.

Sie konnten nicht dabei sein? In der Abschlussdokumentation finden Sie zu allen Programmpunkten kurze Artikel, in der der aktuelle Stand der Diskussion zu den Themen dargestellt wird sowie konkrete Punkte genannt werden, wie es nun weiter gehen könnte. 

Links

Abschlussbericht Diversity in Unity 2018

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news-328 Fri, 01 Mar 2019 12:12:24 +0100 Die neue Südzeit ist da: „Gärten weltweit – für Vielfalt, Glück und Widerstand“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-gaerten-weltweit-fuer-vielfalt-glueck-und-widerstand/ Was zieht die Menschen in die Gärten? Es sind viele Aspekte! In Interkulturellen Gärten finden Menschen aus aller Welt zum Arbeiten und gemeinsamen Austausch zueinander. In Stadtgärten wird traditionelles Wissen weitergegeben und handwerkliche Fähigkeiten werden erprobt. Darüber hinaus sind Gärten Orte des Widerstands, der Ernährungssouveränität und der Selbstermächtigung– hier und weltweit. Wir stellen Gärten und Gärtner*innen aus aller Welt vor.

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news-325 Sat, 23 Feb 2019 21:35:00 +0100 Fair macht Schule begeistert für Fairen Handel! – Aktionstage in Bad Cannstatt https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-begeistert-fuer-fairen-handel-aktionstage-in-bad-cannstatt/ Ein guter Start in die Woche: Vom 18. bis zum 19. Februar fanden in Stuttgart, zusammen mit den Schülern und Schülerinnen des Gottlieb-Daimler-Gymnasiums in Bad Cannstatt, die Aktionstage ‚FAIR macht Schule!‘ statt. Die insgesamt fast 60 Schüler*innen der beiden 8. Klassen lernten durch die Wahl verschiedener Parcours zu den Themen Steine, Textilien oder Handys. Dabei beschäftigten sich die Schüler*innen u.a. damit, was hinter dem eigenen Smartphone steckt, das im Alltag gar nicht mehr wegzudenken ist, und diskutierten die Frage, welche Lösungen der Faire Handel zu bestehenden Problemen anbietet, die unser Konsum und Handeln mit sich bringt.

Am zweiten Tag wurde durch eine Stadtrallye Stopp bei nachhaltigen Modelabels, dem Weltladen an der Planie und konventionellen Läden gemacht. So konnten die Jugendlichen kritische Fragen zu den angebotenen Produkten stellen und einfach mal nachhaken. Außerdem befragten sie Passant*innen zu den eigenen Erfahrungen, Konsum und Wissen im Bereich Fairer Handel. Durch Margit Riedinger haben die Schüler*innen noch einen kleinen Einblick erhalten, was Stuttgart als Fairtrade-Town dafür tut, um sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen und den Fairen Handel zu fördern. Zum Schluss erarbeiteten die Schüler*innen eigene Ideen, wie Kleidertauschpartys und Spendenaktionen zu organisieren oder einfach mal mehr zu recyceln und Produkte aus Fairem Handel zu kaufen, um in Zukunft als Schule und als Einzelperson aktiver zu werden.

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news-324 Fri, 22 Feb 2019 21:32:00 +0100 ‚FAIR macht Schule!‘ on tour in Heidelberg https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-on-tour-in-heidelberg/ Woher kommen die Steine auf unserem Schulhof? Unter welchen Bedingungen wird mein T-Shirt hergestellt? Kann der Kaffee, den unsere Eltern morgens trinken, auch fair gehandelt eingekauft werden und wenn ja, wo?

Mit diesen und anderen Fragen rund um die Themen Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung beschäftigten sich Schüler*innen der 8. Klasse des Hölderlin-Gymnasiums in Heidelberg bei den Aktionstagen „FAIR macht Schule!“ am 13. und 14. Januar in Heidelberg. Nachdem sich die Schüler*innen am ersten Tag intensiv mit dem Fairen Handel und anderen Möglichkeiten zum nachhaltigeren Konsum auseinandersetzten, ging es am zweiten Tag los zur „Stadtrallye mit Durchblick“. In verschiedenen Geschäften in der Heidelberger Altstadt konnten die Schüler*innen Fragen zu den Produktionsbedingungen und der Herkunft verschiedener Produkte, zum Fairen Handel und zu verschiedenen Siegeln stellen. Beim Gespräch mit Mitarbeiterinnen des Agenda Büros der Stadt Heidelberg konnten die Schüler*innen kritisch nachhaken, was ihre eigene Stadt in Sachen Fairer Handel und Nachhaltigkeit tut. Stolz kann die Klasse ihre eigene Karte mit Orten der Nachhaltigkeit in Heidelberg zeigen, die den Mitarbeiterinnen der Stadt Ideen liefert, um den Heidelberger Einkaufsratgeber zum nachhaltigen Konsum zu erweitern.

Aber auch die eigenen Handlungsoptionen der Schüler*innen bleiben nicht außen vor: Im Rathaus berechnen alle ihren eigenen ökologischen Fußabdruck und erarbeiten Möglichkeiten, wie sie und ihre Familien diesen reduzieren können.

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news-323 Thu, 21 Feb 2019 21:10:00 +0100 Praxisworkshops für zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen Eine Welt und Nachhaltigkeit https://www.deab.de/aktuell/detail/praxisworkshops-fuer-zivilgesellschaftliche-akteure-aus-den-bereichen-eine-welt-und-nachhaltigkeit/ Die Praxisworkshops richten sich an zivilgesellschaftliche Akteur*innen in Baden-Württemberg, die sich in den Bereichen Eine Welt und Nachhaltigkeit engagieren. Organisiert werden die Qualifizierungsangebote von den Eine Welt-Regional- und Fachpromotor*innen und RENN.süd, durchgeführt werden sie von professionellen Referent*innen und Trainer*innen.

Viele Ehren- und Hauptamtliche sehen sich in ihren Vereinen und Initiativen mit einer breiten Palette an Anforderungen konfrontiert. Das beginnt mit den Fragen:

  • Wie schreibe ich die nächste Pressemitteilung in „einfacher Sprache“?
  • Wie können wir unseren Aktionstag attraktiver gestalten?
  • Was ist bei den Social Media-Kanälen zu beachten?
  • Wie finden wir neue und vor allem junge Mitmacher*innen für unsere Arbeit?

Die Workshops sind interaktiv gestaltet und gehen auf die praxisbezogenen Fragen der Teilnehmenden ein.

Die Anmeldung erfolgt bei den jeweiligen Eine Welt-Promotor*innen oder bei RENN.süd.

Es wird ein Unkostenbeitrag für die bio.regio.faire Verpflegung erhoben.

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news-326 Wed, 20 Feb 2019 10:57:00 +0100 Freiwilliges Ökologisches Jahr beim DEAB https://www.deab.de/aktuell/detail/freiwilliges-oekologisches-jahr-beim-deab/ Du interessierst dich für ein freiwilliges ökologisches Jahr? Als derzeitige FÖJlerin kann ich sagen, dass das FÖJ beim DEAB nicht nur aus Kaffee kochen, E-Mails beantworten und Telefonieren besteht. Obwohl solche Aufgaben vielleicht auch mal übernommen werden müssen, ist die FÖJ-Stelle beim DEAB alles andere als langweilig.

Im Weltladen arbeiten, zu Veranstaltungen gehen und mithelfen und mitorganisieren, durch Projekte wie Fair macht Schule wieder zurück an die Schule gehen, die Rollen tauschen und Schüler*innen etwas zum Thema Nachhaltigkeit beibringen, bei der DEAB-Zeitschrift Südzeit mithelfen, in der Jury des Jugendfilmpreises mitentscheiden, bei Workshops und Schulungen dabei sein, bei der Bundesgartenschau in Heilbronn mithelfen, bei anderen Organisationen und Verbänden hospitieren und einfach allgemein in den Büro-Alltag eingebunden zu werden ...

Es ist eigentlich immer wieder etwas Neues dabei, in eine eintönige Routine zu verfallen, kann schwer werden. Und dabei lernt man immer mehr aus den Bereichen Fairer Handel, Globales Lernen, Nachhaltige Beschaffung oder wie ein Dachverband überhaupt funktioniert und aufgebaut ist.

Dabei bist du mit vielen Praktikant*innen und netten Mitarbeiter*innen nie allein und du lernst durch die fünf Seminarwochen, die über das Jahr verteilt stattfinden, viele neue und nette Leute kennen, die mehr oder weniger dasselbe wie du machen. Wie du siehst, gibt es FÖJ-Stellen nicht nur in der Landwirtschaft.

Du hast Lust auf ein Jahr beim DEAB? Dann bewirb dich bei: claudia.duppel*@deab.de

Falls du noch spezielle Fragen an mich haben solltest, kannst du mir auch gerne eine E-Mail schreiben: foej*@deab.de

Der Freiwilligendienst beim DEAB wird getragen von der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Kontakt

Diözese Rottenburg-Stuttgart gGmbH

Antoniousstraße 3, 73249 Wernau

Tel. 07153 3001-460

foej*@freiwiligendienste-rs.de

www.ich-will-foej.de 

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news-322 Thu, 07 Feb 2019 09:40:00 +0100 FAIR macht Schule unterwegs in Aidlingen https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-unterwegs-in-aidlingen/ Am 30. und 31. Januar beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Sonnenbergschule in Aidlingen im Rahmen der Aktionstage „FAIR macht Schule“ mit dem Thema Fairer Handel. Woher kommen die Rohstoffe, mit denen mein Handy hergestellt wurde? Können die Steine, die für den Schulhof benötigt werden, auch fair gekauft werden? Mit solchen Fragen setzten sich die 21 Schüler*innen der 7. Klasse über die zwei Tage auseinander und lernten Alternativen aus dem Fairen Handel für nachhaltigen Konsum kennen.

Am zweiten Tag ging es ins Rathaus zu einem Besuch bei Bürgermeister Ekkehard Fauth. Aidlingen wurde als erste Kommune im Landkreis Böblingen als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Die Schüler*innen konnten nachhaken, wie Aidlingen den Titel verliehen bekam und was der Bürgermeister und die Kommune dafür tun, um die Umwelt nachhaltig zu schützen. Nach einer kurzen Vorstellung des Aidlinger Weltladens durch zwei Mitarbeiterinnen begaben sich die Schüler*innen auf eine kleine Stadtrallye durch den Ortskern von Aidlingen: Metzgerei, Buchladen, Café, Bäckerei, Klamottenläden bis hin zu Passant*innen wurden zum Thema Fairer Handel, Siegel, Nachhaltigkeit und zu den eigenen Erfahrungen befragt. So bekamen die Schüler*innen auch Ideen für ihr eigenes Schulprojekt „Fair is School“ im kommenden Schuljahr.

Am Ende der Aktionstage sind sich die Schüler*innen einig, dass nicht nur sie selbst mehr tun wollen, sondern dass sie auch in der Schule und der Kommune den Fairen Handel bekannter machen und damit etwas mehr Gerechtigkeit schaffen wollen, damit Kinder in anderen Ländern nicht für die eigenen Produkte schuften müssen.

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news-320 Fri, 11 Jan 2019 16:01:00 +0100 Rettet das Friedensprojekt Europa! Aufruf an das Europäische Parlament https://www.deab.de/aktuell/detail/rettet-das-friedensprojekt-europa-aufruf-an-das-europaeische-parlament/ Der DEAB hat den Aufruf „Rettet das Friedensprojekt Europa!“ mitgezeichnet. Wir dokumentieren hier eine etwas gekürzte Fassung des Textes.

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“
(Art. 3, Vertrag von Lissabon)

Die Europäische Einigung brachte nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung zwischen Feinden. Damit wurde die Europäische Union weltweit zum Friedensprojekt mit Vorbildcharakter. Heute brauchen wir dringender denn je eine Europäische Union, die für Frieden und Menschenrechte eintritt – zu Hause und jenseits ihrer Grenzen. Doch ab 2021 sind Milliardeninvestitionen für die europäische Rüstungsindustrie, gemeinsame Militäreinsätze und noch mehr Grenzsicherung geplant. Die Förderung von Frieden und Menschenrechten droht der Abwehr von Migration und Flucht zum Opfer zu fallen. Wir sind überzeugt, dass die Europäische Union die Herzen ihrer Bürgerinnen und Bürger nur als Friedensprojekt und nicht als Militärmacht gewinnen wird.

Darum fordern wir die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf:

  • Setzen Sie sich für eine Europäische Union ein, die bedingungslos für Frieden und Menschenrechte eintritt.
  • Setzen Sie sich dafür ein, dass die Europäische Union am Friedensprojekt Europa festhält und nicht zur Militärmacht wird.
  • Lassen Sie nicht zu, dass die Europäische Union zur Abwehr von Flüchtenden und Migration Staaten aufrüstet, die Krieg führen oder Menschenrechte verletzen.
  • Stärken Sie die Mittel der Europäischen Union zur Förderung der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und der Menschenrechte.

Warum ist das wichtig? Hintergrund & Argumente

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat verhandeln 2019 über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. Diese Entscheidung wird die europäische Politik in den nächsten Jahren maßgeblich prägen.

Es ist zu befürchten, dass das Parlament und die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sich dem Druck rechtspopulistischer Bewegungen beugen und in Zukunft noch mehr in die Abschottung der Außengrenzen und in militärische Sicherheitspolitik investieren: Ab 2021 sind neue Milliardenausgaben in gemeinsame Rüstungsprojekte, mehr gemeinsame Militäreinsätze und der Ausbau der Grenzsicherung geplant.

Die Förderung des Friedens und der Menschenrechte soll eingeschränkt werden, und sie droht vor allem zur Migrationsabwehr instrumentalisiert zu werden. Im Entwurf der Europäischen Kommission von Juni 2018 für die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten über den Finanzrahmen sind nur 1 Milliarden Euro statt bislang 2,3 Milliarden Euro für gewaltfreie Konfliktbearbeitung vorgesehen.

Warum die Europäische Union gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Menschenrechte in Zukunft noch stärker unterstützen sollte

Die Europäische Union ist eine der wichtigsten finanziellen Unterstützerinnen von gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Menschenrechten weltweit.2 Viele zivilgesellschaftliche Friedens- und Menschenrechtsorganisationen sind mehr denn je auf diese Unterstützung angewiesen. Denn die Zahl der gewaltsamen Konflikte steigt wieder an, Menschenrechte und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger geraten in vielen Ländern unter Druck. Bedeutung und Wirksamkeit der Instrumente der EU für Stabilität und Frieden sowie für Demokratie und Menschenrechte4 wurden erst 2017 in Gutachten bestätigt.

Warum die Europäische Union keine Staaten aufrüsten sollte, die Krieg führen oder Menschenrechte missachten

Eine neue außerbudgetäre „Europäische Friedensfazilität“ soll mit 10,5 Milliarden Euro gemeinsame Militäreinsätze der EU und die Ausrüstung von Armeen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützen, zum Beispiel zur Migrationsabwehr. Damit würde die Europäische Union de facto ihre eigenen Regeln für Rüstungsexporte unterlaufen.

Der Europäische Rechnungshof und die Herausgeber und Herausgeberinnen des deutschen Friedensgutachtens 20188 kritisieren solche Programme zur sogenannten Ertüchtigung von Partnerarmeen wie zum Beispiel in Mali und im Niger, weil sie kaum die genannten Ziele einer Stabilisierung und Friedensförderung erreichten, sogar erhebliche Risiken für die Menschenrechte bergen und oftmals zu noch mehr Gewalt führen, statt sie einzudämmen.

Warum die Europäische Union nicht den Weg zur Militärmacht einschlagen sollte

Ein neuer Europäischer Verteidigungsfonds soll mit 13 Milliarden Euro für Rüstungsforschung und die Entwicklung neuer Waffensysteme ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen 6,5 Milliarden Euro für militärische Mobilität, vor allem für schnelle Truppenverlegungen in Europa, zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtung dieses Verteidigungsfonds würde den endgültigen Abschied von der Europäischen Union als ziviles Friedensprojekt bedeuten.

Im zukünftigen Gemeinschaftshaushalt würde mehr als zehnmal mehr in Rüstungsförderung investiert als in Friedensförderung. Es ist zu befürchten, dass die milliardenschwere Subventionierung der europäischen Rüstungsindustrie aus dem Fonds zu noch mehr Waffenexporten führen wird.

Ein Europäischer Verteidigungsfonds verstößt gegen den Vertrag von Lissabon. Dieser verbietet die Finanzierung von Rüstungsprojekten und Militäreinsätzen aus dem Gemeinschaftshaushalt der Europäischen Union.

Die Europäische Union sollte sich nicht an der globalen Aufrüstungsspirale beteiligen, sondern ihr wichtigstes Ziel verfolgen: „den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“

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news-319 Fri, 11 Jan 2019 15:43:00 +0100 „Fairer Handel ist erste Wahl!“ Aktionsidee zur Europa- und Kommunal-Wahl https://www.deab.de/aktuell/detail/fairer-handel-ist-erste-wahl-aktionsidee-zur-europa-und-kommunal-wahl/ Am Sonntag 26. Mai werden die deutschen Abgeordneten für das neue Europaparlament gewählt! Gleichzeitig finden in Baden-Württemberg Kommunalwahlen statt. Die DEAB-Fairhandelsberatung schlägt eine Aktionsidee vor, mit der Fair-Handels-Akteur*innen die anstehenden Wahlen für die Öffentlichkeitsarbeit und Umsatzsteigerung des Weltladens nutzen können.

Aktionsidee: Faire Geschenke für Wahlhelfer*innen

Wie bei allen Wahlen, werden auch im Mai hunderte von Wahlhelfer*innen eingeteilt, um für einen ordnungsgemäßen Verlauf der Wahl in den Wahllokalen zu sorgen und die abgegebenen Stimmen auszuzählen. In vielen Wahlkreisen erhalten Wahlhelfer*innen als Dank für Ihren mehr oder weniger "freiwilligen" Einsatz ein kleines Geschenk und/oder werden während ihres Einsatzes mit einer kleinen Verpflegung bei "Guter Laune" gehalten.

Das staatstragende Ehrenamt der Wahlherlfer*innen würde - unserer Meinung nach - mit Produkten aus dem Weltladen eine besonders wertschätzende und sinnvolle Würdigung erfahren!

Was ist zu tun? Wichtig: selbst aktiv werden!

Niemand wird von sich aus auf Sie/Euch zugehen. Sie sind/Ihr seid gefordert, Ihrer/Eurer Gemeinde- oder Stadtverwaltung ein möglichst konkretes Angebot zu machen.

Am Besten, Sie/Ihr werdet noch im Januar mit Eurem Angebot vorstellig, denn viele Verwaltungen planen sehr frühzeitig.

Empfehlungen zum Vorgehen

  1. Überlegen, welche Produkte aus dem WL-Sortiment sich als kleine Aufmerksamkeit oder zur Verpflegung der Wahlhelfer*innen eignen. Davon ausgehen, dass für Geschenke kein allzu großer Betrag pro Person zur Verfügung stehen wird. Ein Angebotsblatt mit Einkaufspreisen, Rabatten usw. erstellen. (Geeignet wären für die Verpflegung z.B. Bananen, Orangen- oder Apfel-Mango-Saft, Kekse, Nüsse, Studentenfutter, Tee und Kaffee, ...)
  2. Erkundigen, wie in der Gemeinde- oder Stadtverwaltung die "Vergütung" der Wahlhelfer*innen gehandhabt wird und wer konkret für Geschenke oder Verpflegung zuständig ist. Dies ist nicht einheitlich geregelt. Meist sind die Ordnungsämter zuständig oder wissen, an wen man sich wenden muss.
  3. Einen zeitnahen Gesprächstermin mit der zuständigen Person in der Verwaltung vereinbaren und dabei Angebotsblatt mit entsprechenden Verkostungsmustern überreichen.
  4. Wo vorhanden, die/den Beauftragten der Fair-Trade-Town (oder eine Vertretung aus dem Lenkungskreis) mit ins Boot holen. Als Geschenke eignen sich natürlich besonders alle Stadtschokoladen, -Kaffees u.s.w.; vielleicht in Kombination mit einem regionalen Produkt?
  5. Nicht vergessen! Vor Auslieferung die Produkte mit einer Information zum Weltladen, zur Fair-Trade-Town und dem Fairen Handel versehen! Am Besten eignen sich kleine Anhänger oder Postkarten, die an jedem einzelnen Produkt angebracht sind. Noch wirkungsvoller, aber aufwändiger sind eigene Banderolen oder Etiketten (Schokolade, Tee, Riegel, Kaffee...).
  6. In Absprache mit der Verwaltung die Presse informieren.

Übrigens

Die Stadt Esslingen wird an ihre Wahlhelfer*innen 460 Tafeln Schokolade aus dem Weltladen (VK 1,80 bis  2,50 €) verschenken! Dazu fand eine Verkostung mit Vertretern der Stadtverwaltung statt, bei der vier verschiedene Sorten festgelegt wurden.

Kontakt

  • Elena Muguruza, elena.muguruza@deab.de
  • Birgit Lieber, b.lieber@deab.de
  • Martin Lang, martin.lang@deab.de

Wir wünschen Ihnen/Euch gutes Gelingen bei der Umsetzung und würden uns über Rückmeldungen, Berichte, Zeitungsartikel und Bilder zu Ihrer/Eurer Aktion sehr freuen!

 

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news-317 Fri, 14 Dec 2018 00:12:00 +0100 Dein Film – Unsere Zukunft! – Entwicklungspolitischer Jugendfilmpreis BaWü 2018 https://www.deab.de/aktuell/detail/dein-film-unsere-zukunft-entwicklungspolitischer-jugendfilmpreis-bawue-2018/ Am Sonntag, den 9. Dezember 2018, wurde auf der Filmschau Baden-Württemberg der Entwicklungspolitische Jugendfilmpreis 2018 verliehen. Die jungen Filmemacher*innen beschäftigten sich in diesem Jahr mit vielerlei Fragen: Wie wirken sich die Massen an Plastikmüll auf unsere Umwelt aus? Was hat Frieden mit mir zu tun? Welche Erfahrungen machen junge Geflüchtete in Deutschland? Toleranz – was heißt das in unserer heutigen Welt? Entstanden sind eindrucksvolle Kurz- und Dokumentarfilme aus der Perspektive junger Menschen, die zum Nachdenken sowie zur Reflexion des eigenen Handelns anregen.

Die Preisträger

In diesem Jahr wurden zwei Kurzfilme ausgezeichnet:

  • der Filmemacher Jan Horvath und sein Team mit dem sehr gelungenen Kurzfilm „The Lifeguardian“, der sich auf kreative und einfallsreiche Art mit der Verschmutzung durch Plastikmüll auseinandersetzt und an die Zuschauer*innen appelliert, mit dem Leben auf unserem Planeten sorgsam umzugehen
  • Luis Schneiderhan und sein Team mit dem Kurzfilm „Frieden fängt bei Dir an“, der mit viel Humor und Selbstreflexion versucht, sich der Bedeutung von Frieden zu nähern.

Beide Preise sind mit 500 € dotiert und wurden feierlich von Amelie Sternagel und Elian Lieb überreicht.

Die Träger des Entwicklungspolitischen Jugendfilmpreises

  • Filmbüro Baden-Württemberg
  • Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V (DEAB)
  • Engagement Global, Außenstelle Baden-Württemberg / Bayern
  • Evangelisches Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF)
  • Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg (JIN)


Fotos: Frank von zur Gathen

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news-316 Mon, 10 Dec 2018 20:12:14 +0100 Am 14. Dezember in Ulm: Kundgebung für Menschenrechte und Solidarität https://www.deab.de/aktuell/detail/am-14-dezember-in-ulm-kundgebung-fuer-menschenrechte-und-solidaritaet/ Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen wurde vor 70 Jahren – am 10. Dezember 1948 – in Paris verkündet. Aus diesem Anlass rufen viele Einzelpersonen und Organisationen, darunter der DEAB, auf zu einer Kundgebung für Menschenrechte und Solidarität am 14. Dezember 2018 um 17 Uhr auf dem Ulmer Marktplatz.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So heißt es im Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Das heißt: Die Würde aller Menschen ist unantastbar. Für uns, die wir auf verschiedenen Feldern der Gesellschaft in Ulm und der Region Ulm/NeuUlm aktiv sind und eine humane Gesellschaft für alle als unser gemeinsames Anliegen betrachten, ist dies eine zentrale Richtschnur unseres Handelns.

Wir müssen heute erleben, dass die Würde des Menschen antastbar ist. Wir müssen erleben, dass die viel beschworenen europäischen Werte ¬– Menschenrechte, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit – immer wieder in Frage gestellt und mit Füßen getreten werden. Die gegenwärtigen Angriffe richten sich nicht allein gegen Menschen auf der Flucht. Sie richten sich gegen die zivile Gesellschaft und die Universalität der Menschenrechte schlechthin. Der wieder erstarkende Nationalismus und rechtsextremistische und -populistische Kräfte stellen auch das gemeinsame europäische Projekt vor eine große Bewährungsprobe.

Diesen Entwicklungen setzen wir unser Engagement für eine offene, ehrliche, freundliche – kurz: menschliche Gesellschaft entgegen. Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, um mit Toleranz und Zivilcourage dem Hass und der Gewalt ein Ende zu bereiten, unsere Grund- und Menschenrechte zu bewahren und das Völkerrecht zu verteidigen. Wir rufen dazu auf, der Zivilgesellschaft den Rücken zu stärken, aktiv an ihr mitzuwirken und die Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingshelfer*innen zu unterstützen.

Es geht um die Fundamente unseres Zusammenlebens – in Ulm/Neu-Ulm und anderswo. Wir brauchen ein soziales, demokratisches, solidarisches Deutschland in einem sozialen, demokratischen und solidarischen Europa.

Der Aufruf zur Kundgebung ist ganz im Sinne und wird mitgetragen von den 112 unterzeichnenden Organisationen und 290 Einzelpersonen der „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“. Dazu gehört auch der DEAB.

Externer Link

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news-315 Tue, 04 Dec 2018 13:21:00 +0100 Die neue Südzeit ist da: Engagement ganz groß https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-engagement-ganz-gross/ Rund 31 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich. Was bewegt die Engagierten, warum setzen sie so viel Zeit für andere ein und was sollte beachtet werden, damit die Freude am Ehrenamt bleibt? Im Schwerpunktthema „Ehrenamtlich engagiert: Im Einsatz für eine gerechte Welt“ stellt Südzeit engagierte Menschen vor, gibt Tipps rund um das Ehrenamt und zeigt auf, wo es an seine Grenzen stößt. Außerdem beleuchtet Südzeit faire IT-Produkte und gratuliert zu 70 Jahren Menschenrechte.

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news-313 Tue, 27 Nov 2018 12:40:00 +0100 Entwicklungspolitische Akteurslandkarte BaWü aktualisiert https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitische-akteurslandkarte-bawue-aktualisiert/ Das Redaktionsteam aus Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB), Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), Landeshauptstadt Stuttgart und Engagement Global, Außenstelle Stuttgart hat die entwicklungspolitische Akteurslandkarte Baden-Württemberg aktualisiert. Sie kann hier heruntergeladen oder bei der Engagement Global-Außenstelle bestellt oder beim DEAB abgeholt werden.

Kontakt

Engagement Global Außenstelle Stuttgart
Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Telefon 0711/120406-0
aussenstelle.stuttgart*@engagement-global.de

Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB)
Geschäftsstelle, Vogelsangstraße 62, 70197 Stuttgart
Telefon 0711/66487360
info*@deab.de

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news-312 Thu, 22 Nov 2018 12:30:21 +0100 Landesweiter Fachkongress “Diversity in Unity - Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft!” https://www.deab.de/aktuell/detail/landesweiter-fachkongress-diversity-in-unity-eine-welt-macht-sich-fit-fuer-die-migrationsgesellschaft/ PRESSEEINLADUNG zum Diversity in Unity Kongress am 1. Dezember 2018 in Stuttgart Am 1. Dezember 2018 findet in Stuttgart der erste Fachkongress “Diversity in Unity - Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ statt. Dazu lädt der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) gemeinsam mit den Organisationen Afrokids International, CLEAN-Africa, Ndwenga und Sompon Socialservice ins Willi-Bleicher-Haus ein. 

Baden-Württemberg hat einen besonders hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Vielfalt hat das Land kulturell reicher und wirtschaftlich stärker gemacht. 

Oft wird diese Vielfalt in der Eine Welt- und Nachhaltigkeitsarbeit bereits positiv gelebt: Teams sind interkulturell zusammengesetzt oder arbeiten  mit migrantischen Organisationen zusammen.  „Doch es gibt immer noch sehr viel zu tun, um Barrieren für die Teilhabe von Migrant*innen in der Entwicklungspolitik zu erkennen und ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe zu erlernen“, so Ajit Thamburaj für den Koordinierungskreis des Kongresses. 

„Unter dem Motto „Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ wollen wir uns deshalb einen Tag lang damit beschäftigen, wie wir in interkulturellen Teams vorurteilsfrei zusammenarbeiten können, was Migration und Flucht mit der kolonialen Vergangenheit zu tun hat, welche Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung in Ländern des Globalen Südens existieren oder wie eine Nord-Süd-Partnerschaft auf Augenhöhe gelingen könnte. 

„Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) setzt sich für eine global gerechte nachhaltige Entwicklung ein. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass Menschen unabhängig ihrer „Herkunft“ oder anderer zugeschriebener Merkmale ihre Belange und ihre Expertise in die entwicklungspolitische Arbeit einbringen können“, betont Claudia Duppel, Geschäftsführerin des DEAB.

Neben den 10 Workshops findet deshalb auch noch eine World Lounge statt, bei der Organisationen aus ganz Baden-Württemberg ihre Arbeit vorstellen und sich vernetzen können. 

Der Kongress wird von migrantischen Organisationen gemeinsam mit dem DEAB veranstaltet. Zu dem Kongress, der mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, des Bundesinnenministeriums und von Brot für die Welt finanziert wird und von vielen Organisationen aus ganz Baden-Württemberg unterstützt wird, werden über 100 Fachexpert*innen aus dem ganzen Land erwartet. Das Programm sowie eine Beschreibung der Workshops haben wir Ihnen beigefügt. 

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier: www.diversity-in-unity.de 

Termin: 1.12.2018, 9:45 – 17:45 Uhr 

Ort: Willi-Bleicher Haus (DGB Haus) Stuttgart, Willi-Bleicher-Strasse 20, 70174 Stuttgart

Kontakt:

Ajit Thamburaj (DiU Koordinierungskreis)  ajit.thamburaj@deab.de      |       0176-60024317 
Claudia Duppel (Geschäftsführerin DEAB)  claudia.duppel@deab.de      |      0711 / 66487360

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news-311 Fri, 16 Nov 2018 21:29:35 +0100 DEAB-Herbstkonferenz 2018: Entwicklungspolitik ist Welt-Innenpolitik https://www.deab.de/aktuell/detail/deab-herbstkonferenz-2018-entwicklungspolitik-ist-welt-innenpolitik/ Entwicklungspolitik gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dem Engagement der Zivilgesellschaft und der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit kommt, insbesondere angesichts der Agenda 2030, eine immer größere und tragende Rolle zu. So ein Ergebnis der „9. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz Baden-Württemberg“ des DEAB im Haus der Wirtschaft, Stuttgart.

Freda Marful, Vorstand des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB ) begrüßte am 14. November Norbert Barthle, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die entwicklungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen und die rund 80 Teilnehmenden. Sie stellte die aktuellen globalen Herausforderungen dar sowie die Chancen, die im Austausch zwischen Politik und Zivilgesellschaft liegen.

„Entwicklungspolitik ist kein Nebenschauplatz mehr“, betonte Norbert Barthle. Er machte deutlich, dass die zunehmende Bedeutung der Entwicklungspolitik sich u.a. an der Aufstockung der finanziellen Mittel zeige. So sei nicht nur der Etat insgesamt auf 10,2 Mrd. Euro gewachsen, auch der Haushaltsansatz für entwicklungspolitische Bildungsarbeit soll für das Jahr 2019 um 15 Mio. auf  50 Mio. erhöht werden. Die Zivilgesellschaft sei für die entwicklungspolitische Arbeit unerlässlich. „Der Zivilgesellschaft gelingt mit entwicklungspolitischer Inlandsarbeit, was Politikern manchmal schwer fällt. Sie genießt eine große Nähe zur Bevölkerung“. Ein Baustein sei das Eine Welt-Promotor*innenprogramm, durch das seit Beginn 2013 eine Million Menschen erreicht wurden: „Nicht zuletzt durch das starke Engagement des DEAB“. Barthle gab einen Überblick über die Arbeit des BMZ, wobei er die Schwerpunkte auf Flucht und Migration, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die Kommunale Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit am Beispiel Tourismus und Textilien setzte.

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB, machte deutlich, dass mit der Verabschiedung der Agenda 2030 der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit eine größere Rolle denn je zukomme. Alle gesellschaftlichen Akteure müssten gewonnen werden, Verantwortung zu übernehmen und die Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Ein Instrument dafür sei das Eine Welt-Promotor*innenprogramm. „Darum hoffen wir auf einen Ausbau!“, so Duppel mit Blick in die Zukunft.

Angesichts der Menschenrechtsverletzungen in der Produktion, u.a. von Textilien, forderte Duppel: „Wir brauchen eine verbindliche rechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer Lieferkette“. Darüber hinaus sei ein international verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechte nötig.

Als Beispiele der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit nannte Duppel die Felder Bildungsarbeit, Fairer Handel und menschenrechtliche Verantwortung wirtschaftlicher Akteure, Interkulturelle Öffnung und migrantische Partizipation, Internationale Partnerschaften.

In der anschießenden Diskussion wurden die Forderungen Duppels unterstützt und die Rolle der Partnerschaftschaften, insbesondere zu Burundi, thematisiert. Barthle betonte, dass die Zivilgesellschaft im Fall Burundi mehr bewirken könne als die Regierung, da die offiziellen Beziehungen derzeit auf Eis liegen. Beim Thema Integration von Flüchtlingen verwies er auf die Zuständigkeit des Innenministeriums, sprach sich aber für bessere Bleibechancen für Flüchtlinge in Arbeit aus.

Die entwicklungspolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen Dr. Bernhard Lasotta (CDU), Gabi Rolland in Vertretung von Peter Hofelich (SPD) und Andrea Schwarz (Grüne) lobten übereinstimmend die Wirkung des Promotor*innen-Programms, das mit seinen 20 Promotor*innen entwicklungspolitische Themen in jeden Winkel Baden-Württembergs bringe und zur Vernetzung beitrage.

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news-310 Fri, 09 Nov 2018 09:56:00 +0100 FAIR macht Schule im Doppelpack: Aktionstag in Laupheim und Ettenheim https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-im-doppelpack-aktionstag-in-laupheim-und-ettenheim/ Am 25. und 26. Oktober fanden die Aktionstage ‚FAIR macht Schule!‘ gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Standorten in Baden-Württemberg statt: In der Heimschule St. Landolin in Ettenheim nahmen Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse im Rahmen der Eine-Welt-Woche an den Aktionstagen zu Fairem Handel und nachhaltigem Konsum teil. Dabei unternahm die Schüler*innengruppe eine Schulhausrallye, an deren Ende eine kollektiv erstellte Karte mit nachhaltigen Optionen entstanden ist, die nun weiter im Schulhaus aufgehängt ist.

Zeitgleich fanden in Laupheim die Aktionstage an der Friedrich-Adler-Realschule im Rahmen der Toleranztage statt. Nach einem thematischen Einstieg am ersten Tag machten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye auf die Spur nach nachhaltigen Alternativen in Laupheim und besuchten dabei u.a. den Eine Welt- und Secondhand-Laden der Sammelzentrale Aktion Hoffnung. Nach einer Passant*innenbefragung ging es zum Abschluss in das Laupheimer Rathaus, wo die Jugendlichen Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amtes für Bildung und Betreuung, Fragen rund um die öffentliche Beschaffung in der Kommune stellen konnten.

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news-309 Tue, 06 Nov 2018 22:36:40 +0100 Highlights 2018: Spannende Projekte der Eine Welt-Promotor*innen https://www.deab.de/aktuell/detail/highlights-2018-spannende-projekte-der-eine-welt-promotor-innen/ Zahlreiche Aktionen, Initiativen und Veranstaltungen für eine global gerechte Welt fanden im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms in Baden-Württemberg im Jahr 2018 statt. Eine kleine Auswahl der vielen erfolgreichen Projekte präsentieren wir in unseren „Highlights 2018“.

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news-305 Mon, 29 Oct 2018 19:37:00 +0100 FAIR macht Schule: Multiplikator*innen für Globales Lernen mit Jugendlichen gesucht! https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-multiplikator-innen-fuer-globales-lernen-mit-jugendlichen-gesucht/ Unter dem Titel „FAIR macht Schule!“ bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen und außerschulische Jugendgruppen an, bei denen sich die Jugendlichen mit Themen rund um Fairen Handel und nachhaltigen Konsum auseinandersetzen. Mithilfe interaktiver Workshop-Methoden erfahren die Jugendlichen mehr zu Sozial- und Umweltstandards in der kommunalen Beschaffung und erarbeiten gemeinsam Handlungsalternativen. Im Zuge einer Stadtrallye treten sie in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten ab Klasse 8 sowie an außerschulische Jugendgruppen in Baden-Württemberg.

Gesucht werden Multiplikator*innen zur Vorbereitung und Durchführung dieser Aktionstage mit Schulklassen und außerschulischen Jugendgruppen in Baden-Württemberg.

Voraussetzungen

  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit, v.a.  im Bereich Globales Lernen/ Bildung für Nachhaltige Entwicklung
  • Vorkenntnisse und Interesse an entwicklungspolitischen Fragestellungen und dem Fairen Handel
  • Ggf. Auslandserfahrungen in Ländern des Globalen Südens
  • Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Schulungen und einer Auswertungssitzung pro Jahr in Stuttgart
  • Bereitschaft, sich in Baden-Württemberg zu bewegen

Wir bieten

  • Aufwandsentschädigung von 130 Euro für jeweils einen Vorbereitungstag und zwei Aktionstage (pro Einsatz insgesamt 3 Tage à 130 Euro)
  • Erstattung der Fahrtkosten
  • Eine spannende und interaktive ätigkeit, die weitreichende Einblicke in das Globale Lernen und die Thematik des Fairen Handels und der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung vermittelt.

Wir streben ein diskriminierungsfreies Auswahlverfahren an und ermutigen Menschen mit Migrationserfahrung zur Bewerbung.

Interesse?

Schicken Sie bitte ein Motivationsschreiben mit Lebenslauf und Referenzen bis spätestens 01.11.2018 an Birgit Hoinle: birgit.hoinle*@deab.de

Bewerber*innen sollten am Wochenende  vom 18. bis 20. Januar 2019 Zeit haben für die Basis-Schulung zur methodischen und inhaltlichen Einführung in die Aktionstage.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder auch telefonisch 0711/ 66489772 zur Verfügung.

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news-304 Fri, 26 Oct 2018 19:30:46 +0200 Druckfrisch: Die neue Dokumentation von FAIR macht Schule! & WIR für FAIRänderung! https://www.deab.de/aktuell/detail/druckfrisch-die-neue-dokumentation-von-fair-macht-schule-wir-fuer-fairaenderung/ Das Projekt „FAIR macht Schule!“ geht nun in die dritte Runde. Die zweite Projektphase (August 2016 – August 2018) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein guter Grund zurückzublicken über die vergangenen Aktionstage zum Thema Fairer Handel und nachhaltiger Beschaffung, die in ganz Baden-Württemberg an unterschiedlichen Schulen stattgefunden haben. In der nun ganz neu erschienenen Projektdokumentation können die beteiligten Schulen, Kommunen sowie interessierte Akteure alle Informationen über das Projekt auf einen Blick nachlesen.

28 Aktionstage mit 835 Schüler*innen und rund 40 Lehrer*innen – das ist die sehenswerte Bilanz der zweiten Projektphase. Es wurden in 14 Kommunen Rathausgespräche geführt, in denen die Schulklassen den Bürgermeister*innen oder Verantwortlichen der Verwaltung Fragen zu Themen der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung stellten. Im Rahmen der Stadtrallyes haben die Jugendlichen insgesamt 70 lokale Initiativen besucht, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, darunter Weltläden, Secondhand-Läden oder Reperaturcafés. Rund 13 geschulte Multiplikator*innen begleiten die Aktionstage vor Ort. Ein besonderes Highlight bildete zum Abschluss der zweiten Projektphase der Jugendwettbewerb „WIR für FAIRänderung!“. Unter dem Slogan ‚Fairness weltweit‘ nahmen Jugendgruppen und Schullassen mit ihrer Aktion für globale Veränderung an dem Wettbewerb teil. Bei der Preisverleihung am 12. Juli 2018 im Europapark Rust wurden die Preisträger gekürt.

Die Dokumentation gibt einen illustrativen Einblick in das Projekt „Fair macht Schule“, in die Methodologie der Aktionstage sowie die Auswertung über die zweite Projektphase. Ebenso sind die Gewinner des Wettbewerbs „WIR für FAIRänderung!“ nachzulesen. Bestellt werden kann die Dokumentation bei Birgit Hoinle: birgit.hoinle*@deab.de.

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news-302 Mon, 22 Oct 2018 19:26:42 +0200 9. DEAB-Herbstkonferenz diskutiert entwicklungspolitische Inlandsarbeit https://www.deab.de/aktuell/detail/9-deab-herbstkonferenz-diskutiert-entwicklungspolitische-inlandsarbeit/ Am 14. November lädt der DEAB zum neunten Mal zu seiner alljährlichen Herbstkonferenz ein. Im Zentrum steht diesmal die entwicklungspolitische Inlandsarbeit, ihre Bedeutung im Licht der Agenda 2030 mit den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen, dem Anspruch von Entwicklungspolitik als Querschnittsaufgabe und den aktuellen Entwicklungen von Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Konkrete Punkte von Interesse werden außerdem die aktuellen Entwicklungen beim Textilbündnis sowie der vorgesehene Haushaltsetat 2019 für die Inlandsarbeit inklusive Eine Welt-Promotor*innenprogramm sein.

Herr Staatssekretär Barthle aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird den Hauptvortrag halten. Nach den beiden Vorträgen gibt es die Möglichkeit für Rückfragen bzw. Kommentare von Seiten der Konferenzteilnehmer*innen.

Danach stehen Stellungnahmen der Entwicklungspolitischen Sprecher*innen der vier Fraktionen im Landtag auf dem Programm, anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch.

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news-298 Tue, 09 Oct 2018 20:57:56 +0200 Globaler Filmherbst im Süden 2018 https://www.deab.de/aktuell/detail/globaler-filmherbst-im-sueden-2018/ Von Oktober bis November 2018 werden zum zweiten Mal beim Globalen Filmherbst im Süden aktuelle Filme zu Nord-Süd-Themen vor allem in ländlichen Regionen vorgestellt.

Die Filme werden von den Filmemacher*innen vorgestellt und bieten spannende Einblicke in verschiedene Lebenswelten: In „Naomis Reise“ wird hinter die Kulissen eines Gerichtsprozesses geblickt und dabei Vorurteile über migrantische Frauen thematisiert. Das brisante globale Thema Landraub und Journalisten, die öffentlich darüber Fragen stellen, werden im Film „Das Grüne Gold“ gezeigt. In „Coming of Age“ werden vier Teenager, die aus einem Bergdorf Lesothos kommen, und ihre Zukunftsfragen begleitet. In „Wir sind hier. Vorhang auf für Gaza“ schildern Teenager ihre Erfahrungen und Erlenbisse über die israelischen Angriffe auf Gaza 2008/2009 und ihre Einladung zu einem Jugendtheaterfestival. „The Blue Village. Manila Art Project“ portraitiert ein Street Art-Projekt von zwei jungen Künstlern in einem Slum von Manila. Die vermeintlich saubere Maske der Elektronikindustrie wird im Film „Death by Design – Die dunkle Seite der IT-Industrie“ unter die Lupe genommen.

Rund 50 lokale Akteure und Veranstalterbündnisse führen die Filmveranstaltungen durch und integrieren sie in ihre jeweiligen Bildungsprogramme vor Ort.

Der Globale Filmherbst ist eine landesweite Veranstaltungsreihe, initiiert und durchgeführt vom DEAB, ENGAGEMENT GLOBAL – Außenstelle BW/BY und ezef/Brot für die Welt in Kooperation mit Kinos, Kommunen, Bildungs- und Eine Welt-Akteuren unter Anwesenheit der Filmemacher*innen.

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news-296 Thu, 27 Sep 2018 09:18:23 +0200 Eine Welt gegen Hetze: DEAB bekennt sich zum Recht auf Asyl und engagiert sich für eine offene Gesellschaft https://www.deab.de/aktuell/detail/eine-welt-gegen-hetze-deab-bekennt-sich-zum-recht-auf-asyl-und-engagiert-sich-fuer-eine-offene-gesellschaft/ Anlässlich des Tag des Flüchtlings 2018 am 28. September bekennt sich der DEAB zum Recht auf Asyl und engagiert sich für eine offene Gesellschaft Weltweit sind Menschen auf der Flucht: vor Krieg, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen – aber auch weil ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Lebensgrundlagen bedroht sind. Doch anstatt sich solidarisch zu zeigen, setzen viele Politiker in Europa und Deutschland, getrieben von rechten Hetzern, auf Abschreckung und Isolation. Das Asylrecht steht unter Druck wie nie zuvor.

Anlässlich des Internationalen Tag des Flüchtlings am 28. September bekennt sich der DEAB zum Grundrecht auf Asyl und zu einer vielfältigen und offenen Gesellschaft. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern bezieht der Dachverband Stellung gegen Hetze und Rassismus gegen Geflüchtete, Migranten und People of Color.

„Als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk setzen wir uns für eine Welt ein, in der niemand fliehen muss und Menschen die Möglichkeit haben zu migrieren“, so Claudia Duppel, Geschäftsführerin des DEAB. „Leider müssen wir feststellen, dass eine offene, demokratische Gesellschaft nicht selbstverständlich ist und wir uns immer wieder neu dafür einsetzen sowie Hass und Hetze entschieden entgegentreten müssen“, so Claudia Duppel.

Unzählige Menschen wünschen sich ein friedliches Miteinander, eine offene Gesellschaft und eine starke Demokratie. Sie haben geschwiegen, doch angesichts von Hass und Hetze werden sie aktiv, sie gründen Netzwerke und setzen Zeichen. Der DEAB unterstützt diese große Bewegung. „Im Juni organisierten wir eine Tafel zum Tag der Offenen Gesellschaft. Nun haben wir die „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“ unterzeichnet und mit unserem Kongress „Diversity in Unity 2018“, der am 1. Dezember in Stuttgart stattfindet, beteiligen wir uns an der Aktion „0711 für Menschenrechte“, so Duppel. 

Darüber hinaus engagieren sich der Dachverband sowie seine Mitgliedsorganisationen mit mehr als 400 Gruppen auf unterschiedlichste Weise für ein friedliches Zusammenleben und eine gerechte Welt. Eine Übersicht finden Sie auf der DEAB Unterseite EineWeltGegenHetze, auf Facebook sowie in vielen Ausgaben des Journals Südzeit.

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news-297 Tue, 25 Sep 2018 22:34:00 +0200 Internationale Charta des Fairen Handels definiert Vision für eine gerechtere Welt https://www.deab.de/aktuell/detail/internationale-charta-des-fairen-handels-definiert-vision-fuer-eine-gerechtere-welt/ Anlässlich des dritten Jahrestages der Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung feiert die Fair-Handels-Bewegung weltweit die Veröffentlichung ihrer neuen Internationalen Charta. Die World Fair Trade Organization und Fairtrade International haben diese in den letzten Jahren unter Einbeziehung weiterer Fair-Handels-Akteure erarbeitet. Die Charta legt die grundlegenden Werte des Fairen Handels fest und definiert eine gemeinsame Vision zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs).

Viele Menschen verwenden die Begriffe „Fair Trade" oder „Fairer Handel“. Doch was ist damit konkret gemeint? Heute schließen sich weltweit mehr als 250 Organisationen zusammen, um die Internationale Charta des Fairen Handels und ihre gemeinsamen Werte und Vision einer gerechteren Welt sowie einer nachhaltigen Entwicklung zu verbreiten.

„Business as usual“ wird den notwendigen Schritt zur Umsetzung der SDGs nicht herbeiführen. Als diese am 25. September 2015 von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedet wurden, löste das eine Welle der Euphorie aus. Heute, am dritten Jahrestag der SDGs, sind wir von einem klaren Kurs zur Erreichung dieser globalen Ziele bis 2030 weit entfernt. Einige Studien zeigen sogar Rückschritte auf. So wächst die Zahl der Hungernden wieder nach einer langen Phase des Rückgangs. Das belegt ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen, wonach weltweit jeder neunte Mensch unterernährt ist. Während die Weltwirtschaft gewachsen ist, zeigt der „World Inequality Report“, dass die Ungleichheit seit 1980 global stark angestiegen ist.

Mit ihrer Vision zeigt die Internationale Charta für Fairen Handel, dass ein anderer Weg möglich ist: eine Welt, in der Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt der Handelsstrukturen, Geschäftsmodelle und -praktiken stehen, damit jeder durch seine Arbeit einen angemessenen und würdigen Lebensunterhalt erreichen und sein volles menschliches Potenzial entwickeln kann. Das hat eine wachsende Zahl verschiedener lokaler, nationaler und internationaler Organisationen aus Genossenschafts-,  Öko-  und Solidaritätsbewegungen anerkannt.

„Wir sehen, dass Ungleichheit und Armut zunehmen, weil die meisten konventionellen Unternehmen und der Handel den Profit über alles stellen. Der Faire Handel zeigt, dass ein anderer Weg möglich ist. Die neue Charta verdeutlicht, wie unsere Vision und Erfahrung dazu beitragen kann, Wirtschaft und Handel auf der ganzen Welt neu zu gestalten“, erklärt Erinch Sahan, Geschäftsführer der World Fair Trade Organization.

Im Mittelpunkt der Internationalen Charta des Fairen Handels steht ein gemeinsames Verständnis davon, dass die Vorteile des globalen Handels gerechter zwischen Landwirt*innen, Arbeitnehmer*innen, Unternehmen und Verbraucher*innen verteilt werden müssen.

Dario Soto Abril, Vorstandsvorsitzender von Fairtrade International, betont: "Der Handel auf Augenhöhe kann und sollte als Instrument genutzt werden, soziale Ungerechtigkeiten zwischen den Ländern des globalen Südens und Nordens zu überwinden. Seit Jahrzehnten ist die Fair-Trade-Bewegung Vorreiter mit Ansätzen, die das Potenzial haben, die gesamte Weltwirtschaft zu verändern. Die Internationale Charta des Fairen Handels bietet einen Bezugspunkt und Inspiration für alle, die diesem Beispiel folgen wollen."

Die globale Fair-Handels-Bewegung fordert Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft, Bürger*innen sowie Verbraucher*innen auf, die Vision der Internationalen Charta des Fairen Handels zu übernehmen und ein globales Handelssystem zu schaffen, das von Lieferketten und Geschäftsmodellen geprägt ist, die niemanden zurücklassen.

Durch die Unterstützung von Fair-Handels-Produzent*innen und -Unternehmen, den Einsatz für einen gerechteren Welthandel und den Kauf von Produkten aus Fairem Handel können wir alle zu einer nachhaltigen und fairen Entwicklung beitragen. Damit geben wir der Welt eine realistische Chance, die Ziele zu erreichen, die sie sich vor drei Jahren mit der Agenda 2030 gesetzt hat.

[Quelle: Pressemitteilung des Forums Fairer Handel]

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