Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Sat, 17 Aug 2019 04:19:04 +0200 Sat, 17 Aug 2019 04:19:04 +0200 TYPO3 EXT:news news-358 Thu, 08 Aug 2019 16:47:00 +0200 13. - 27.09. 2019 Aktionsideen zur Fairen Woche 2019 Baden-Württemberg https://www.deab.de/aktuell/detail/13-2709-2019-aktionsideen-zur-fairen-woche-2019-baden-wuerttemberg/ Die DEAB Fair-Handels-Beratung hat einen Aktionsleitfaden mit Aktionsideen und Materialien zum Thema der Fairen Woche 2019 "Geschlechtergerechtigkeit" mit dem Schwerpunkt Frauen in der Textilindustrie erstellt. Diese Aktionsideen finden unter dieser Seite -> hier.

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News Deab News Fairer Handel
news-357 Wed, 07 Aug 2019 17:47:36 +0200 Initiative für ein Lieferkettengesetz: Mobilisierungs-Workshop am 11. Oktober in Stuttgart https://www.deab.de/aktuell/detail/initiative-fuer-ein-lieferkettengesetz-mobilisierungs-workshop-am-11-oktober-in-stuttgart/ Die Erfahrung zeigt: Es reicht nicht, dass sich einige Unternehmen freiwillig um die Achtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten bemühen. Deshalb startet im Herbst eine breit getragene Kampagne, die ein Lieferkettengesetz mit verbindlichen Sorgfaltspflichten fordert. In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk von Organisationen und Initiativen gebildet, um dieses Anliegen zu unterstützen. Die Werkstatt Ökonomie gehört mit dazu und arbeitet im Steuerungskreis der bundesweiten Kampagne mit.

Das baden-württembergische Netzwerk lädt am Freitag, den 11. Oktober, zwischen 16.30 und 20.30 Uhr zu einem Mobilisierungs-Workshop im Hospitalhof in Stuttgart ein. Dort wird es Hintergrundinformationen zur Kampagne und ihrem Anliegen, Impulse für unterschiedliche Aktionsformen, ein Argumentationstraining und Angebote zu Lobby- und Bildungsarbeit geben. Der Workshop wendet sich an alle, die dazu beitragen möchten, die Kampagne, die bis 2021 laufen wird, in Baden-Württemberg in die Fläche zu bringen und vor Ort gut zu verankern. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Kontakt & Anmeldung

  Uwe Kleinert, Werkstatt Ökonomie, Telefon 06221 4333611  uwe.kleinert*@woek.de

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News Deab
news-355 Tue, 02 Jul 2019 14:35:51 +0200 Nachhaltige Beschaffung auf dem Prüfstand: Wie fair kauft Kirchheim? https://www.deab.de/aktuell/detail/nachhaltige-beschaffung-auf-dem-pruefstand-wie-fair-kauft-kirchheim/ Im Rahmen der Aktionstage „Fair macht Schule“ an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf Schule in Kirchheim unter Teck stellten rund 20 Berufsschüler*innen kritische Fragen im Rathaus. Nachdem sie sich am Vortag intensiv mit Produktions- und Arbeitsbedingungen in der globalen Lieferkette von Produkten wie Kaffee, Handys und Natursteinen beschäftigt hatten, rückte der zweite Tag das Thema der nachhaltigen Beschaffung in den Fokus. Die Schüler*innen sind dabei schon echte Profis beim Thema Fairer Handel, denn mit ihrer eigenen Schülerfirma vertreiben sie fair gehandelte Produkte in einem eigenen Laden an der Schule. 
Saskia Klinger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Kirchheim stand den Schüler*innen beim Gespräch am 27. Juni im Rathaus Rede und Antwort bei allen Fragen rund um die Beschaffung in der Kommune. Neben dem Fairen Handel kamen dabei auch das Thema der erneuerbaren Energien und die Fridays For Future Bewegung zur Sprache. 
Zwei intensive Tage liegen hinter den Schüler*innen, in denen klar geworden ist: Es gibt noch viel zu tun für eine global gerechte und ökologische Wirtschaft!

Links

Artikel über die Aktionstage im Teckboten

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News Deab News Fair macht Schule
news-351 Tue, 04 Jun 2019 11:40:36 +0200 Die neue Südzeit ist da https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da/ Unsere Mobilität muss nachhaltig werden, um unseren Planeten zu schützen. Dies kann Verzicht bedeuten, aber auch neue Alternativen erblühen lassen – und damit zu mehr Lebensqualität führen. Doch wie kann eine nachhaltige Mobilität aussehen und wo liegen die Tücken? Die Juni-Ausgabe von Südzeit mit dem Schwerpunkt „Nachhaltige Mobilität – für Lebenslust und gutes Klima“ gibt Antworten

 

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News Deab
news-350 Wed, 22 May 2019 11:55:19 +0200 Stuttgart für ein solidarisches Europa! https://www.deab.de/aktuell/detail/stuttgart-fuer-ein-solidarisches-europa/ Am 19.05.2019 fand europaweit in 42 Städten die Ein Europa für Alle Demonstration statt. Insgesamt gingen über 150.000 Menschen auf die Straße. Die zivilgesellschaftliche Protestbewegung Ein Europa für Alle setzte kurz vor der Wahl des Europäischen Parlaments 23-26. Mai 2019 ein wichtiges Zeichen für ein Europa in dem alle Menschen gut leben können. Die Idee eines solidarischen, offenes Europas ohne Nationalismus mobilisierte bundes- und europaweit mehrere tausende Menschen. 

In Stuttgart waren es am Sonntag 12.000 Demonstrierende die sich einig waren: rechtspopulistische und rassistische Parteien haben keinen Platz im Europäischen Parlament. Stattdessen müssen europäische Herrausforderungen gemeinsam und solidarisch mit allen Menschen angegangen werden.


Die Demonstration setzte ein klares Zeichen gegen Menschenverachtung und Rassismus, Hass und Ressentiments gegen Migrant*innen, Geflüchtete und marginalisierte Menschen. Zentral war die Forderung an die Bürger*innen rechtspopulistische Parteien in dieser Europawahl abzuwählen und sich für ein global solidarisches Europa einzusetzen. 

Ein Europa für alle - ein Europa ohne Nationalismus!

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News Deab
news-348 Fri, 10 May 2019 22:35:49 +0200 Weltretter im Bunten Klassenzimmer vom Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/weltrettervim-bunten-klassenzimmer-im-weltgarten-ist-eroeffnet/ Am 7. Mai fanden die ersten beiden Workshops über das "Bunten Klassenzimmer" im Weltgarten statt. Unter dem Motto "Nur mal kurz die Welt retten!" setzten sich die teilnehmeden Schüler*innen auf kreative Art und Weise mit nachhaltigem Konsum auseinander. Einige Gruppen entwickelten einen Werbespot für nachhaltig produzierte Handys oder für faire Textilien aus Biobaumwolle. Andere Gruppen berichteten als "Reporters for Future" über die Besonderheiten vom Weltgarten. Alle waren mit großer Begeisterung dabei!

Bis zum 6. Oktober bietet der DEAB mit einem tollen Referent*innen-Team mehr als 70 Workshops für Kindergartenkinder und Schüler*innen an. Auf dem Programm stehen die Workshops 
"Nur mal Kurz die Welt retten" und "Future Fashion" für die Schüler*innen am der 8. Klasse und Rositas Puppenbühne für Kindergartenkinder und Grundschüler*innen. Der Großteil der Angebote ist bereis ausgebucht. 

 

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News Weltgarten
news-347 Fri, 10 May 2019 22:27:45 +0200 Festzeit im Weltgarten und im Garten der Umweltverbände auf der BUGA https://www.deab.de/aktuell/detail/am-12-mai-ist-festzeit-im-weltgarten-und-im-garten-der-umweltverbaende/ Am 12. MAi ab 14 Uhr veranstalten der DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. und die Umweltverbände (Naturfreunde, NABU, BUND) ein gemeinsames Eröffnungsfest im Weltgarten und im Garten der Umweltverbände und laden Sie herzlich dazu ein!  Programm

14:00 Uhr     Staatssekretär Norbert Barthle, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
14:10 Uhr     Staatsministerin Theresa Schopper, Staatsministerium Baden-Württemberg 
14:20 Uhr    Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019
14:30 Uhr    Westafrikanische Musik mit Etsu Kwawukume und Kwaku Eugen Schütz 
14:40 Uhr     Grußworte aus der Zivilgesellschaft 

  • Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND 
  • Johannes Enssle, Vorsitzender des Naturschutzbund Deutschland (NABU) Baden-Württemberg 
  •  Andreas Linsmeier, Vorsitzender der NaturFreunde Württemberg
  •  Alexander Habermeier, Koordinator vom Garten der Umweltverbände, Stadtrat und Mitglied des Aufsichtsrates der BUGA 2019 und Landesgeschäftsführer der NaturFreunde Württemberg
  • Claudia Duppel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)

15:15 Uhr     Faires Ständerling mit Burundi-Kaffee und Gebäck auf Einladung von Thomas Hoyer, Geschäftsführer von WeltPartner Ravensburg
15:45 Uhr     Führung durch die beiden Gärten

Moderation    Stephan Bruckmeier, Kenya Art Projects

Offenes Programm (ab circa 15:45) 

  • Future Fashion Aktionen mit Upcycling
  • Westafrikanische Musik mit Etsu Kwawukume und Kwaku Eugen Schütz 
  • Erkunden der Gärten der Umweltverbände und der Erlebnisstationen im Weltgarten 
  • Für Groß und Klein: Kreativ-Aktionen, Vogelnistkasten bauen, Weltkugeln gestalten, Rallyes u.a.m.
  • Gespräche und Begegnungen bei Kaffee aus Burundi und Leckereien von Weltpartner

Links und Downloads

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News Deab News Weltgarten
news-346 Fri, 10 May 2019 22:15:40 +0200 Das FÖJ präsentiert sich im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/das-foej-praesentiert-sich-im-weltgarten/ Am ersten Maiwochenende hat eine Gruppe von junge FÖJ-ler*innen die Weltgarten-Besucher*innen zwei Tage lang mit kreativen und informativen Aktionen begeistert.  Kleine und große Besucher*innen haben mit großer Begeisterung Jute-Taschen gestaltet und oder beim einem sehr spannenden Quizz rund um die Herkunft unserer Lebensmittel und deren CO2 Fußabdruck mitgemacht. Die meisten von ihnen sind mit grünen Händen und grünen Ideen weitergezogen.

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News Weltgarten
news-345 Fri, 10 May 2019 21:50:10 +0200 Das Hope Theatre Nairobi sorgt für Stimmung im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/das-hope-theatre-nairobi-sorgt-fuer-stimmung-im-weltgarten/ Einen grandiosen ersten Höhepunkt im Weltgarten setzte das Hope Theatre Nairobi aus Kenia. Die Künstler*innen aus Kenia sind aktuell auf Jubiläumstournee. Am Karfreitag von 11 bis 16 Uhr sorgten die Künstler*innen aus Kenia gleich viermal für etwa eine halbe Stunde mit Trommel-Rhythmus, Gesang und einer Tanzperformance für Stimmung im Weltgarten. Die afrikanischen Rhythmen lockten viele Menschen an - mitunter versammelten sich bis zu 100 Menschen rund um die Rampe vom Weltgarten-Pavillon. Ein besonderes Highlight waren die beiden spontanen Tanzworkshops für die Besucher*innen. 

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News Weltgarten
news-344 Fri, 10 May 2019 11:15:35 +0200 Herzliche Einladung zur DEAB Mitgliederversammlung https://www.deab.de/aktuell/detail/herzliche-einladung-zur-deab-mitgliederversammlung/ DEAB Mitgliedsgruppen und Fördermitglieder sind herzlich eingeladen zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 25.5.2019, 9:30 – 16:30 Uhr in Stuttgart, in der Vogelsangstraße 66A. Neben den interaktiven Berichten über die vergangene und aktuelle Arbeit der DEAB Geschäftsstelle und des DEAB Vorstands wird es am Nachmittag um die Diskussion und Verabschiedung einer DEAB Strategie gehen, die in den vergangenen Wochen auf vier Regionalkonferenzen vorgestellt, diskutiert und überarbeitet worden ist.

Außerdem werden sich mehrere neue DEAB Mitgliedsorganisationen vorstellen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Als Anlagen finden Sie das Programm, das Strategiepapier und eine Vorlage für eine kleine Satzungsänderung.

Downloads

Einladung 

Vorschlag Satzungsänderung 

Strategiepapier
 

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news-343 Thu, 09 May 2019 10:53:23 +0200 Aufruf zur Demonstration: Ein Europa für Alle https://www.deab.de/aktuell/detail/aufruf-zur-demonstration-ein-europa-fuer-alle/ Am  Sonntag, 19. Mai, treffen wir uns um 13:00 Uhr am Arnulf-Klett-Platz (direkt vor dem Hauptbahnhof), um für ein solidarisches Europa einzustehen. „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ Gemeinsam mit 6 weiteren Städten in Deutschland (Hamburg, Berlin, Köln, Leipzig, Frankfurt und München) und zahlreichen europäischen Städten - Paris, Madrid, Warschau, Stockholm, Bukarest und vielen mehr - werden wir zeitgleich tausende Menschen auf die Straßen bringen, um einen weiteren Vormarsch der Nationalist*innen zu verhindern! Ein breites Bündnis von über 50 Organisationen unterstützt schon die Demo in Stuttgart.

Wir sehen uns am 19. Mai!

Links 

www.ein-europa-fuer-alle.de

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News Deab
news-342 Wed, 08 May 2019 10:56:43 +0200 FAIR-Strickt - Wer bezahlt den Preis der Mode? https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-strickt-wer-bezahlt-den-preis-der-mode/ Im Rahmen der FairStrickt-Aktionswoche zum Thema Faire Mode in Tübingen diskutierten am Donnerstag, 02. Mai 2019, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Thomas Seibert von medico international und Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh über unternehmerische Sorgfaltspflichten in der textilen Lieferkette. Zu Beginn der Podiumsdiskussion sprach Saeeda Khatoon, gelesen von Sarah Kentner, zum Publikum. Saeeda Khatoon verlor 2012 ihren Sohn Ejaz beim Brand in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karatschi (Pakistan) und hat mit anderen Hinterbliebenen eine Organisation gegründet, die dafür kämpft, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Größter Kunde von Ali Enterprises war der deutsche Textildiscounter KiK, den Saeeda Khatoon und ihre Mitstreiter*innen im November 2018 vor dem Landgericht Dortmund anklagten. Erstmals wurde damit ein deutsches Unternehmen wegen Menschenrechtsverletzungen im Ausland vor einem deutschen Gericht angeklagt. Thomas Seibert von medico international betonte daher auch zu Beginn der Diskussion, dass der Prozess die Debatte um unternehmerische Sorgfaltspflichten und Konzernverantwortung wesentlich vorangebracht habe – auch wenn die Klage letztlich abgewiesen wurde. Medico international setzt sich seit vielen Jahren für rechtlich bindende und einklagbare Standards in der Textilbranche ein. Wichtig sei, dass gesetzliche Regelungen sanktionsbewehrt sein müssen, sonst sei jegliches Gesetz wirkungslos, so Seibert.

Staatsministerin Widmann-Mauz schließt gesetzliche Regelungen zwar nicht aus, verwies jedoch auf den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP), der für dieses Jahr ein Monitoring bei großen Unternehmen mit globalen Lieferketten vorsieht. Nach dem Abschluss des Monitorings will die Bundesregierung 2020 über mögliche gesetzliche Regelungen beraten. Gleichzeitig sprach sich Widmann-Mauz für europäische Regelungen in Bezug auf unternehmerische Sorgfaltspflichten aus und betonte, dass Deutschland dieses Thema auch in den Vordergrund rücken möchte, wenn es 2020 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt.

Auch Landesbischof Cornelius-Bundschuh hob hervor, dass sich nicht nur in der Textilbranche endlich etwas ändern müsse. Er berichtete vom Engagement der Kirchen und kirchlicher Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, die vor allem auf eine Bewusstseinsänderung hinarbeiten. Dazu müsse man schon bei sich selbst und in den eigenen Einrichtungen anfangen und auf eine öko-faire Beschaffung setzen. Thomas Seibert stimmte zu, dass individuelles Engagement und der Konsum etwa von fairem Kaffee wichtig seien, aber das reiche bei Weitem nicht aus. Es müsse gesetzliche Regelungen geben, die es möglich machen, Verantwortliche in Konzernen vor Gericht zu stellen und die hohe Bußgelder für Unternehmen nach sich ziehen können. Eines wird an diesem Abend klar: Es muss sich noch viel ändern. Bischof Cornelius-Bundschuh rief das Publikum zum Schluss auf, im kommenden Jahr genau hinzuschauen, wie sich ein mögliches Sorgfaltspflichtengesetz entwickelt. 
Moderiert wurde die Debatte von Mirjam Hitzelberger, Mitarbeiterin in der DEAB-Geschäftstelle. 
 

Links:

Artikel im Campus-Magazin Kupferblau

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News Deab
news-340 Mon, 06 May 2019 10:17:01 +0200 Erste Impressionen aus dem Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/erste-impressionen-aus-dem-weltgarten/ „Willkommen im Weltgarten! Wir wollen hier mit spannenden Erlebnisstationen vielfältige Samen für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft auf unserem Planeten säen!“ – mit diesen Worten begrüßen die DEAB Mitarbeiter*innen seit dem 17. April die Besucher*innen im Weltgarten auf der BUGA 2019 in Heilbronn. In der ersten Woche nach der Eröffnung kamen mehr Besucher*innen in den Weltgarten, als wir erwartet hätten und sie bleiben im Durchschnitt länger, als wir es vermutet hätten! Geschätzt haben in den ersten 6 Tagen bei strahlendem Oster-Sonnenwetter rund 2.500 Menschen den Weltgarten besucht. Wir haben spannende Gespräche und Diskussionen geführt, Fragen beantwortet, und vor allem viel Begeisterung und sehr positive Rückmeldungen von den Besucher*innen geerntet. Zahlreiche interessierte Gäste wollen wiederkommen, zu unseren Veranstaltungen oder um ihre alten Handys vorbeizubringen.

Etliche Besucher*innen bleiben ganz fasziniert auf dem Weg vor dem Weltgarten Pavillon stehen, der mit unterschiedlichen Steinen, Ziegeln, Handys, Fernbedienungen u.a. gepflastert ist. Schnell lässt sich hier im Gespräch eine Verbindung zu den Inhalten der Handystation und zu Handy-Sammelaktion im Weltgarten herstellen. Die Wäscheleine mit Second-Hand-Kleidern zum Mitnehmen der Aktion Hoffnung finden die meisten super und so manches Kleidungsstück wird mitgenommen. Wiederholt werden wir gefragt, ob man auch Kleidung bringen darf… Viele Besucher*innen lesen die Fragen vom Globarium, ziehen dann neugierig an den Seilen und lernen einiges dazu oder sehen ihr Wissen bestätigt. Die Ideen und Impulse auf den Klappkarten werden häufig fotografiert, damit man sie später auch wirklich umsetzen kann. Lehrer*innen fragen nach, ob es die Texte der Stationen für den Unterricht als Download gibt. 

Alle Betreuer*innen im Weltgarten-Team, die bisher im Einsatz waren, sind sich einig: Es ist ein tolles Projekt und die viele Arbeit, die wir in den letzten Monaten in die Vorbereitung vom Weltgarten gesteckt haben, lohnt sich! 

Links und Downloads

 

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News Deab News Weltgarten
news-339 Wed, 17 Apr 2019 13:48:38 +0200 Kritisch nachgefragt: FAIR macht Schule! in Michelbach a.d. Bilz/Schwäbisch Hall https://www.deab.de/aktuell/detail/kritisch-nachgefragt-fair-macht-schule-in-michelbach-ad-bilz-schwaebisch-hall/ Schüler*innen des Evangelischen Schulzentrums Michelbach haben im Rahmen der Aktionstage FAIR macht Schule! beim Klimaschutzbeauftragten der Stadt Schwäbisch Hall, Stefano Rossi, nachgefragt, was die Stadt für eine nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Menschenrechte tut. Im Zentrum der Aktionstage stand in Michelbach die Auseinandersetzung mit Themen wie Kritischem Konsum, Fairem Handel und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der öffentlichen Beschaffung. Schüler*innen der 10. Klasse des Evangelischen Schulzentrums Michelbach beschäftigen sich dabei u.a. damit, wo und unter welchen Bedingungen etwa unsere Kleidung und unsere Handys produziert werden. Neu war für viele, dass z.B. die Pflastersteine in vielen deutschen Innenstädten nicht etwa in heimischen Steinbrüchen, sondern häufig in China und Indien unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert werden. Dass es aber auch anders geht, zeigen Initiativen wie XERTIFIX oder WIN WIN Fair Stone. 
Höhepunkt der Aktionstage war eine Stadtrallye  mit einem abschließenden Gespräch im Rathaus der Stadt Schwäbisch Hall. Hier konnten die Schüler*innen kritisch nachfragen, wie denn die  Stadt damit umgeht, dass Produkte aus Fairem Handel teurer sein können. 
 

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News Deab News Fair macht Schule
news-338 Tue, 16 Apr 2019 15:29:48 +0200 Entwicklungspolitik im Blütenmeer: Eröffnung Weltgarten 2019 https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitik-im-bluetenmeer-eroeffnung-weltgarten-2019/ Morgen, am 17. April 2019 ist es soweit: wir freuen uns auf Ihren Besuch im Weltgarten auf der Bundesgartenschau in Heilbronn! Bis zum 6. Oktober 2019 präsentiert der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) mit dem Weltgarten auf der Bundesgartenschau 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr einen bunten Strauß entwicklungspolitischer Themen. Nach dem DEAB-Projekt 17 Ziele an 17 Orten bringen wir im Weltgarten die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele wieder an einen Ort! 
Der Weltgarten bietet Einblick, Ausblick und Weitblick! Der Weltgarten liegt ganz in der Nähe vom Eingang „Wohlgelegen“ inmitten der Gärten der Umweltverbände und dem Naturerfahrungsraum vom Umweltministerium – mit Blick auf den Neckar und das Schiff „MS experimenta“.
Die außergewöhnlichen Elemente der interaktiven Erlebnisausstellung im Weltgarten laden zum Mitmachen ein und machen Globales Lernen zum unterhaltsamen Erlebnis für Jung und Alt! Besucher*innen können den Weltgarten selbständig oder auch spielerisch mit unterschiedlichen Rallyes erkunden. Das Weltgarten-Team bietet auch Führungen für Gruppen an und steht für Fragen zur Verfügung. 
Ergänzend zur Erlebnisausstellung sind im Weltgarten eine Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen für unterschiedliche Altersgruppen mit verschiedenen entwicklungspolitischen Akteur*innen und Gruppen, wie z.B. den Weltläden aus der Region, Expert*innen, Künstler*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit geplant.
Kinder von 6 bis 12 Jahren können von Montag bis Donnerstag auf Anfrage sogar ihren Kindergeburtstag im Weltgarten feiern! Über das Bunte Klassenzimmer der BUGA bietet der DEAB im Weltgarten rund 70 Bildungsworkshops für Kindergärten und Schulen an, die direkt über die BUGA gebucht werden können. 
Es stehen spannende Kreativ-Aktionen, Veranstaltungen, Impuls-Vorträge u.v.m. am Programm. Behalten Sie den Veranstaltungskalender auf der Weltgarten-Homepage oder den BUGA-Veranstaltungskalender im Auge, denn es kommen laufend neue Veranstaltungen dazu.
Besuchen Sie uns im Weltgarten und lassen Sie sich inspirieren!  
Weitere Informationen zum Weltgarten finden Sie hier:

Links

www.weltgarten2019.de

Instagram 

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News Deab News Weltgarten
news-337 Mon, 15 Apr 2019 13:31:51 +0200 Mittelmeer: Über 250 Organisationen fordern Angela Merkel zum Handeln auf https://www.deab.de/aktuell/detail/mittelmeer-ueber-250-organisationen-fordern-angela-merkel-zum-handeln-auf/ Offener Brief mit drei konkreten Forderungen aus der Zivilgesellschaft: Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die vielen weiteren unterzeichnenden Organisationen kritisieren: "Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend in Kauf nimmt. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar."

Eine völkerrechtsbasierte Seenotrettung auf dem Mittelmeer muss sichergestellt werden. Die EU hat sich verpflichtet, Schutzsuchenden Zugang zu einem fairen Asylverfahren zu gewähren. Es ist ein Skandal, dass zivile Helfer*innen kriminalisiert werden, die der unterlassenen Hilfeleistung der europäischen Staaten nicht weiter zusehen wollen.

Das Bündnis, darunter Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Seenotrettungsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften und Jugendverbände, fordert eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Politik:

1. Notfallplan für Bootsflüchtlinge: Aufnahmebereite Mitgliedsstaaten müssen in einem geordneten Verfahren aus Seenot gerettete und in EU-Mittelmeeranrainerstaaten gestrandete Schutzsuchende solidarisch aufnehmen. Der Europäische Flüchtlingsrat hat dazu einen praktikablen Vorschlag ausgearbeitet, der im Rahmen des geltenden Europarechts sofort zur Anwendung kommen kann.

2. »Sichere Häfen« ermöglichen: Viele deutsche Städte und Kommunen haben sich bereiterklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Für sie muss eine Möglichkeit geschaffen werden, freiwillig zusätzliche Schutzsuchende aufzunehmen.

3. Keine Rückführung nach Libyen: Nach Libyen zurückgebrachte Flüchtlinge sind systematisch Folter, Versklavung und Gewalt ausgesetzt. Jede Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache muss eingestellt werden. Die EU und Deutschland müssen das Non-Refoulement-Gebot als zwingendes Völkerrecht achten und umsetzen.
Die aktuelle Politik muss beendet werden, denn sie bedroht nicht nur das Leben von Menschen, sie setzt auch unsere eigene Humanität und unsere Werte aufs Spiel.

Weitere Organisationen, die den Brief mit unterschreiben wollen, können sich per Email an Pro Asyl wenden.

Links 

Offener Brief
 

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News Deab
news-336 Mon, 08 Apr 2019 10:41:30 +0200 Gartenarbeit im Weltgarten https://www.deab.de/aktuell/detail/gartenarbeit-im-weltgarten/ Das Weltgarten-Team hatte in den letzten Monaten alle Hände voll zu tun – und es ist spannend für alle Beteiligten! Wir sind sehr zuversichtlich, dass pünktlich zur Eröffnung alles fertig sein wird und freuen uns auf Ihren Besuch! Landschaftsarchitekten, Gärtner und Handwerker haben in den letzten Monaten das Gelände gestaltet: Es wurden enorme Erdmassen bewegt, Leitungen verlegt, ein Pavillon errichtet sowie unterschiedliche Wege angelegt. Nicht zuletzt wurden auch noch Bäume und Sträucher gepflanzt sowie Rasen ausgerollt. Jetzt müssen wir fleißig gießen, damit alles schön wächst…

Für den interaktiven Weltgarten hat das Weltgarten-Team vom DEAB seit September 2018 alle Erlebnisstationen überarbeitet, aktualisiert und ins Englische übersetzt – denn die meisten Stationen im Weltgarten sind zweisprachig ausgeführt. Außerdem haben wir zwei neue Stationen entwickelt: das XXL-Smartphone und die Textilstation, die uns hinter die Kulissen der Produktion von Handy, T-Shirt & Co blicken lassen. Für diese beiden Stationen haben wir Texte geschrieben und kreative Ideen für die Gestaltung beigesteuert.

Ende März wurde bereits ein Großteil der Erlebnisstationen aus dem Lager in Hamburg angeliefert und aufgebaut. Bis zur Eröffnung sind es jetzt noch knapp zwei Wochen – wir sind gespannt, wie es bis dahin aussieht.

Ergänzend zur Erlebnisausstellung haben wir eine Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen für unterschiedliche Altersgruppen im Weltgarten mit verschiedenen Kooperationspartnern geplant: Entwicklungspolitische Akteur*innen und Gruppen, wie z.B. die Weltläden aus der Region, Expert*innen, Künstler*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit werden in den kommenden Monaten zu Gast im Weltgarten sein und freuen sich darauf, mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.

Links

Fotoimpressionen vom Weltgarten

Instagram: @weltgarten2019
Facebook: weltgarten2019

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News Deab News Weltgarten
news-335 Mon, 08 Apr 2019 10:17:29 +0200 Future Fashion Experts: Vom Austausch zur Aktion! https://www.deab.de/aktuell/detail/future-fashion-experts-vom-austausch-zur-aktion/ Stuttgart: Eine große Menschenmenge schiebt sich über den Schlossplatz, die Sonne strahlt und die lange Einkaufsnacht lockt mit ihren Konsumangeboten. Mittendrin beginnt eine Person plötzlich, Kleidungsstücke auf die Straße zu werfen und achtlos weiterzugehen. Was empörte Blicke oder Verwunderung bei den vorbeilaufenden Passant*innen hervorruft ist Teil einer politischen Aktion der Future Fashion Experts, die auf das Thema der Kleiderverschwendung aufmerksam machen soll. Die scheinbar achtlos weggeworfenen Kleidungsstücke werden aufgesammelt und an eine Wäscheleine gehängt, an der nach und nach Informationen über Probleme und Herausforderungen in der Textilproduktion sichtbar werden.

Die Aktion wurde im Rahmen einer Schulung von den Future Fashion Experts entwickelt. Unter dem Motto „Vom Austausch zur Aktion!“ haben die Teilnehmer*innen zunächst einen inhaltlichen Input zu Fairer Mode und zu Methoden des Globalen Lernens erhalten und anschließend darauf aufbauend eine kreative politische Aktion entwickelt.

Die Future Fashion Experts bieten in ganz Baden-Württemberg Workshops und Aktionen zum Thema Faire Mode an – neben dem klassischen Workshopformat bieten die Experts auch Upcycling-Workshops, Kleidertauschpartys, konsumkritische Stadtrundgänge oder Unterstützung bei kreativen Aktionsformaten an. 

Anfragen können an Mirjam Hitzelberger beim DEAB gerichtet werden: mirjam.hitzelberger*@deab.de oder mirjam*@futurefashion.de 

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News Deab News Future Fashion
news-334 Thu, 14 Mar 2019 14:45:31 +0100 news-333 Thu, 14 Mar 2019 14:12:24 +0100 Großer Beitrag zu Globalem Lernen im SWR https://www.deab.de/aktuell/detail/grosser-beitrag-zu-globalem-lernen-im-swr/ In einem halbstündigen Beitrag berichtet SWR2 am 09. März 2019 unter dem Titel „Global Denken lernen“ über Globales Lernen in Baden-Württemberg.  

Zu Wort kommen unter anderem Ariane Fröhlich vom Eine-Welt-Zentrum Heidelberg und Kafalo Sékongo vom Entwicklungspädagogischen Informationszentrum EPiZ in Reutlingen, Mitgliedsvereine des DEAB. Der Beitrag betont die wichtige Rolle, die zivilgesellschaftliche Akteure im Globalen Lernen spielen und wie sie dazu beigetragen haben, Globales Lernen in den Bildungsplänen zu verankern und das Bewusstsein für dessen Wichtigkeit zu stärken. Diese Relevanz unterstreicht auch Staatssekretär Volker Schebesta und erklärt, dass das Kultusministerium aus diesem Grund „den Stellenwert von Globalem Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung deutlich erhöht“ hat. Gleichzeitig berichtet der Beitrag auch über die Hürden, denen Lehrer*innen nach wie vor begegnen, wenn sie Globales Lernen mit langfristiger Wirkung im Unterricht thematisieren wollen. Dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Themen wie dem Klimawandel und Umweltzerstörung,  Gerechtigkeit, Verteilungsfragen, Ausbeutung, unserem kolonialen Erbe oder Rassismus noch nicht überall angekommen ist, ist im Beitrag auch von Schüler*innen auf einer Fridays for Future-Demonstration zu hören: „Was treibt uns dazu? Einfach Panik, vor einer Zukunft, wie wir sie nicht haben wollen und das Bewusstsein, wenn wir uns nicht einsetzen, dann tut es niemand, anscheinend.“ Eine interessante Sendung, die verdeutlicht, warum Globales Lernen so wichtig ist.

Links

Die Sendung findet sich zum Nachhören in der Mediathek des SWR

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News Deab News Globales Lernen
news-332 Thu, 14 Mar 2019 09:40:34 +0100 Diversity in Unity Kongress 1.12.2018 Abschlussdokumentation https://www.deab.de/aktuell/detail/diversity-in-unity-kongress-1-12-2018-abschlussdokumentation/ Wie können wir uns als Eine Welt-Akteur*innen fit für die Migrationsgesellschaft machen? Was können wir tun, um institutionellen Rassismus abzubauen? In der nun erschienenen Abschlussdokumentation des DiU Kongresses können Sie es nachlesen. Oft wird migrationsgesellschaftliche Vielfalt in der Eine Welt-Arbeit bereits positiv gelebt. Und doch gibt immer noch viel zu tun,um ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Arbeit zu erreichen. 


Daher luden Afrokids International, CLEAN-AFRICA, der DEAB, Ndwenga und Sompon Socialservice am 1.12.2018 Eine Welt-Engagierte aus ganz Baden-Württemberg zum Kongress  „Diversity in Unity – Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ ein. In 9 Workshops, einer World Lounge und einer wissenschaftlichen Key Note wurde darüber diskutiert,  wie wir im Globalen Lernen oder im Fairen Handel in interkulturellen Teams vorurteilsfrei zusammenarbeiten können, was Migration und Flucht mit kolonialer Vergangenheit zu tun hat,  welche Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung im Globalen Süden existieren oder wie eine Nord-Süd Partnerschaft auf Augenhöhe gelingen könnte.

Sie konnten nicht dabei sein? In der Abschlussdokumentation finden Sie zu allen Programmpunkten kurze Artikel, in der der aktuelle Stand der Diskussion zu den Themen dargestellt wird sowie konkrete Punkte genannt werden, wie es nun weiter gehen könnte. 

Links

Abschlussbericht Diversity in Unity 2018

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news-328 Fri, 01 Mar 2019 12:12:24 +0100 Die neue Südzeit ist da: „Gärten weltweit – für Vielfalt, Glück und Widerstand“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-gaerten-weltweit-fuer-vielfalt-glueck-und-widerstand/ Was zieht die Menschen in die Gärten? Es sind viele Aspekte! In Interkulturellen Gärten finden Menschen aus aller Welt zum Arbeiten und gemeinsamen Austausch zueinander. In Stadtgärten wird traditionelles Wissen weitergegeben und handwerkliche Fähigkeiten werden erprobt. Darüber hinaus sind Gärten Orte des Widerstands, der Ernährungssouveränität und der Selbstermächtigung– hier und weltweit. Wir stellen Gärten und Gärtner*innen aus aller Welt vor.

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news-325 Sat, 23 Feb 2019 21:35:00 +0100 Fair macht Schule begeistert für Fairen Handel! – Aktionstage in Bad Cannstatt https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-begeistert-fuer-fairen-handel-aktionstage-in-bad-cannstatt/ Ein guter Start in die Woche: Vom 18. bis zum 19. Februar fanden in Stuttgart, zusammen mit den Schülern und Schülerinnen des Gottlieb-Daimler-Gymnasiums in Bad Cannstatt, die Aktionstage ‚FAIR macht Schule!‘ statt. Die insgesamt fast 60 Schüler*innen der beiden 8. Klassen lernten durch die Wahl verschiedener Parcours zu den Themen Steine, Textilien oder Handys. Dabei beschäftigten sich die Schüler*innen u.a. damit, was hinter dem eigenen Smartphone steckt, das im Alltag gar nicht mehr wegzudenken ist, und diskutierten die Frage, welche Lösungen der Faire Handel zu bestehenden Problemen anbietet, die unser Konsum und Handeln mit sich bringt.

Am zweiten Tag wurde durch eine Stadtrallye Stopp bei nachhaltigen Modelabels, dem Weltladen an der Planie und konventionellen Läden gemacht. So konnten die Jugendlichen kritische Fragen zu den angebotenen Produkten stellen und einfach mal nachhaken. Außerdem befragten sie Passant*innen zu den eigenen Erfahrungen, Konsum und Wissen im Bereich Fairer Handel. Durch Margit Riedinger haben die Schüler*innen noch einen kleinen Einblick erhalten, was Stuttgart als Fairtrade-Town dafür tut, um sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen und den Fairen Handel zu fördern. Zum Schluss erarbeiteten die Schüler*innen eigene Ideen, wie Kleidertauschpartys und Spendenaktionen zu organisieren oder einfach mal mehr zu recyceln und Produkte aus Fairem Handel zu kaufen, um in Zukunft als Schule und als Einzelperson aktiver zu werden.

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news-324 Fri, 22 Feb 2019 21:32:00 +0100 ‚FAIR macht Schule!‘ on tour in Heidelberg https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-on-tour-in-heidelberg/ Woher kommen die Steine auf unserem Schulhof? Unter welchen Bedingungen wird mein T-Shirt hergestellt? Kann der Kaffee, den unsere Eltern morgens trinken, auch fair gehandelt eingekauft werden und wenn ja, wo?

Mit diesen und anderen Fragen rund um die Themen Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung beschäftigten sich Schüler*innen der 8. Klasse des Hölderlin-Gymnasiums in Heidelberg bei den Aktionstagen „FAIR macht Schule!“ am 13. und 14. Januar in Heidelberg. Nachdem sich die Schüler*innen am ersten Tag intensiv mit dem Fairen Handel und anderen Möglichkeiten zum nachhaltigeren Konsum auseinandersetzten, ging es am zweiten Tag los zur „Stadtrallye mit Durchblick“. In verschiedenen Geschäften in der Heidelberger Altstadt konnten die Schüler*innen Fragen zu den Produktionsbedingungen und der Herkunft verschiedener Produkte, zum Fairen Handel und zu verschiedenen Siegeln stellen. Beim Gespräch mit Mitarbeiterinnen des Agenda Büros der Stadt Heidelberg konnten die Schüler*innen kritisch nachhaken, was ihre eigene Stadt in Sachen Fairer Handel und Nachhaltigkeit tut. Stolz kann die Klasse ihre eigene Karte mit Orten der Nachhaltigkeit in Heidelberg zeigen, die den Mitarbeiterinnen der Stadt Ideen liefert, um den Heidelberger Einkaufsratgeber zum nachhaltigen Konsum zu erweitern.

Aber auch die eigenen Handlungsoptionen der Schüler*innen bleiben nicht außen vor: Im Rathaus berechnen alle ihren eigenen ökologischen Fußabdruck und erarbeiten Möglichkeiten, wie sie und ihre Familien diesen reduzieren können.

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news-323 Thu, 21 Feb 2019 21:10:00 +0100 Praxisworkshops für zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen Eine Welt und Nachhaltigkeit https://www.deab.de/aktuell/detail/praxisworkshops-fuer-zivilgesellschaftliche-akteure-aus-den-bereichen-eine-welt-und-nachhaltigkeit/ Die Praxisworkshops richten sich an zivilgesellschaftliche Akteur*innen in Baden-Württemberg, die sich in den Bereichen Eine Welt und Nachhaltigkeit engagieren. Organisiert werden die Qualifizierungsangebote von den Eine Welt-Regional- und Fachpromotor*innen und RENN.süd, durchgeführt werden sie von professionellen Referent*innen und Trainer*innen.

Viele Ehren- und Hauptamtliche sehen sich in ihren Vereinen und Initiativen mit einer breiten Palette an Anforderungen konfrontiert. Das beginnt mit den Fragen:

  • Wie schreibe ich die nächste Pressemitteilung in „einfacher Sprache“?
  • Wie können wir unseren Aktionstag attraktiver gestalten?
  • Was ist bei den Social Media-Kanälen zu beachten?
  • Wie finden wir neue und vor allem junge Mitmacher*innen für unsere Arbeit?

Die Workshops sind interaktiv gestaltet und gehen auf die praxisbezogenen Fragen der Teilnehmenden ein.

Die Anmeldung erfolgt bei den jeweiligen Eine Welt-Promotor*innen oder bei RENN.süd.

Es wird ein Unkostenbeitrag für die bio.regio.faire Verpflegung erhoben.

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news-326 Wed, 20 Feb 2019 10:57:00 +0100 Freiwilliges Ökologisches Jahr beim DEAB https://www.deab.de/aktuell/detail/freiwilliges-oekologisches-jahr-beim-deab/ Du interessierst dich für ein freiwilliges ökologisches Jahr? Als derzeitige FÖJlerin kann ich sagen, dass das FÖJ beim DEAB nicht nur aus Kaffee kochen, E-Mails beantworten und Telefonieren besteht. Obwohl solche Aufgaben vielleicht auch mal übernommen werden müssen, ist die FÖJ-Stelle beim DEAB alles andere als langweilig.

Im Weltladen arbeiten, zu Veranstaltungen gehen und mithelfen und mitorganisieren, durch Projekte wie Fair macht Schule wieder zurück an die Schule gehen, die Rollen tauschen und Schüler*innen etwas zum Thema Nachhaltigkeit beibringen, bei der DEAB-Zeitschrift Südzeit mithelfen, in der Jury des Jugendfilmpreises mitentscheiden, bei Workshops und Schulungen dabei sein, bei der Bundesgartenschau in Heilbronn mithelfen, bei anderen Organisationen und Verbänden hospitieren und einfach allgemein in den Büro-Alltag eingebunden zu werden ...

Es ist eigentlich immer wieder etwas Neues dabei, in eine eintönige Routine zu verfallen, kann schwer werden. Und dabei lernt man immer mehr aus den Bereichen Fairer Handel, Globales Lernen, Nachhaltige Beschaffung oder wie ein Dachverband überhaupt funktioniert und aufgebaut ist.

Dabei bist du mit vielen Praktikant*innen und netten Mitarbeiter*innen nie allein und du lernst durch die fünf Seminarwochen, die über das Jahr verteilt stattfinden, viele neue und nette Leute kennen, die mehr oder weniger dasselbe wie du machen. Wie du siehst, gibt es FÖJ-Stellen nicht nur in der Landwirtschaft.

Du hast Lust auf ein Jahr beim DEAB? Dann bewirb dich bei: claudia.duppel*@deab.de

Falls du noch spezielle Fragen an mich haben solltest, kannst du mir auch gerne eine E-Mail schreiben: foej*@deab.de

Der Freiwilligendienst beim DEAB wird getragen von der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Kontakt

Diözese Rottenburg-Stuttgart gGmbH

Antoniousstraße 3, 73249 Wernau

Tel. 07153 3001-460

foej*@freiwiligendienste-rs.de

www.ich-will-foej.de 

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news-322 Thu, 07 Feb 2019 09:40:00 +0100 FAIR macht Schule unterwegs in Aidlingen https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-unterwegs-in-aidlingen/ Am 30. und 31. Januar beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Sonnenbergschule in Aidlingen im Rahmen der Aktionstage „FAIR macht Schule“ mit dem Thema Fairer Handel. Woher kommen die Rohstoffe, mit denen mein Handy hergestellt wurde? Können die Steine, die für den Schulhof benötigt werden, auch fair gekauft werden? Mit solchen Fragen setzten sich die 21 Schüler*innen der 7. Klasse über die zwei Tage auseinander und lernten Alternativen aus dem Fairen Handel für nachhaltigen Konsum kennen.

Am zweiten Tag ging es ins Rathaus zu einem Besuch bei Bürgermeister Ekkehard Fauth. Aidlingen wurde als erste Kommune im Landkreis Böblingen als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Die Schüler*innen konnten nachhaken, wie Aidlingen den Titel verliehen bekam und was der Bürgermeister und die Kommune dafür tun, um die Umwelt nachhaltig zu schützen. Nach einer kurzen Vorstellung des Aidlinger Weltladens durch zwei Mitarbeiterinnen begaben sich die Schüler*innen auf eine kleine Stadtrallye durch den Ortskern von Aidlingen: Metzgerei, Buchladen, Café, Bäckerei, Klamottenläden bis hin zu Passant*innen wurden zum Thema Fairer Handel, Siegel, Nachhaltigkeit und zu den eigenen Erfahrungen befragt. So bekamen die Schüler*innen auch Ideen für ihr eigenes Schulprojekt „Fair is School“ im kommenden Schuljahr.

Am Ende der Aktionstage sind sich die Schüler*innen einig, dass nicht nur sie selbst mehr tun wollen, sondern dass sie auch in der Schule und der Kommune den Fairen Handel bekannter machen und damit etwas mehr Gerechtigkeit schaffen wollen, damit Kinder in anderen Ländern nicht für die eigenen Produkte schuften müssen.

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news-320 Fri, 11 Jan 2019 16:01:00 +0100 Rettet das Friedensprojekt Europa! Aufruf an das Europäische Parlament https://www.deab.de/aktuell/detail/rettet-das-friedensprojekt-europa-aufruf-an-das-europaeische-parlament/ Der DEAB hat den Aufruf „Rettet das Friedensprojekt Europa!“ mitgezeichnet. Wir dokumentieren hier eine etwas gekürzte Fassung des Textes.

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“
(Art. 3, Vertrag von Lissabon)

Die Europäische Einigung brachte nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung zwischen Feinden. Damit wurde die Europäische Union weltweit zum Friedensprojekt mit Vorbildcharakter. Heute brauchen wir dringender denn je eine Europäische Union, die für Frieden und Menschenrechte eintritt – zu Hause und jenseits ihrer Grenzen. Doch ab 2021 sind Milliardeninvestitionen für die europäische Rüstungsindustrie, gemeinsame Militäreinsätze und noch mehr Grenzsicherung geplant. Die Förderung von Frieden und Menschenrechten droht der Abwehr von Migration und Flucht zum Opfer zu fallen. Wir sind überzeugt, dass die Europäische Union die Herzen ihrer Bürgerinnen und Bürger nur als Friedensprojekt und nicht als Militärmacht gewinnen wird.

Darum fordern wir die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf:

  • Setzen Sie sich für eine Europäische Union ein, die bedingungslos für Frieden und Menschenrechte eintritt.
  • Setzen Sie sich dafür ein, dass die Europäische Union am Friedensprojekt Europa festhält und nicht zur Militärmacht wird.
  • Lassen Sie nicht zu, dass die Europäische Union zur Abwehr von Flüchtenden und Migration Staaten aufrüstet, die Krieg führen oder Menschenrechte verletzen.
  • Stärken Sie die Mittel der Europäischen Union zur Förderung der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und der Menschenrechte.

Warum ist das wichtig? Hintergrund & Argumente

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat verhandeln 2019 über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. Diese Entscheidung wird die europäische Politik in den nächsten Jahren maßgeblich prägen.

Es ist zu befürchten, dass das Parlament und die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sich dem Druck rechtspopulistischer Bewegungen beugen und in Zukunft noch mehr in die Abschottung der Außengrenzen und in militärische Sicherheitspolitik investieren: Ab 2021 sind neue Milliardenausgaben in gemeinsame Rüstungsprojekte, mehr gemeinsame Militäreinsätze und der Ausbau der Grenzsicherung geplant.

Die Förderung des Friedens und der Menschenrechte soll eingeschränkt werden, und sie droht vor allem zur Migrationsabwehr instrumentalisiert zu werden. Im Entwurf der Europäischen Kommission von Juni 2018 für die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten über den Finanzrahmen sind nur 1 Milliarden Euro statt bislang 2,3 Milliarden Euro für gewaltfreie Konfliktbearbeitung vorgesehen.

Warum die Europäische Union gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Menschenrechte in Zukunft noch stärker unterstützen sollte

Die Europäische Union ist eine der wichtigsten finanziellen Unterstützerinnen von gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Menschenrechten weltweit.2 Viele zivilgesellschaftliche Friedens- und Menschenrechtsorganisationen sind mehr denn je auf diese Unterstützung angewiesen. Denn die Zahl der gewaltsamen Konflikte steigt wieder an, Menschenrechte und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger geraten in vielen Ländern unter Druck. Bedeutung und Wirksamkeit der Instrumente der EU für Stabilität und Frieden sowie für Demokratie und Menschenrechte4 wurden erst 2017 in Gutachten bestätigt.

Warum die Europäische Union keine Staaten aufrüsten sollte, die Krieg führen oder Menschenrechte missachten

Eine neue außerbudgetäre „Europäische Friedensfazilität“ soll mit 10,5 Milliarden Euro gemeinsame Militäreinsätze der EU und die Ausrüstung von Armeen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützen, zum Beispiel zur Migrationsabwehr. Damit würde die Europäische Union de facto ihre eigenen Regeln für Rüstungsexporte unterlaufen.

Der Europäische Rechnungshof und die Herausgeber und Herausgeberinnen des deutschen Friedensgutachtens 20188 kritisieren solche Programme zur sogenannten Ertüchtigung von Partnerarmeen wie zum Beispiel in Mali und im Niger, weil sie kaum die genannten Ziele einer Stabilisierung und Friedensförderung erreichten, sogar erhebliche Risiken für die Menschenrechte bergen und oftmals zu noch mehr Gewalt führen, statt sie einzudämmen.

Warum die Europäische Union nicht den Weg zur Militärmacht einschlagen sollte

Ein neuer Europäischer Verteidigungsfonds soll mit 13 Milliarden Euro für Rüstungsforschung und die Entwicklung neuer Waffensysteme ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen 6,5 Milliarden Euro für militärische Mobilität, vor allem für schnelle Truppenverlegungen in Europa, zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtung dieses Verteidigungsfonds würde den endgültigen Abschied von der Europäischen Union als ziviles Friedensprojekt bedeuten.

Im zukünftigen Gemeinschaftshaushalt würde mehr als zehnmal mehr in Rüstungsförderung investiert als in Friedensförderung. Es ist zu befürchten, dass die milliardenschwere Subventionierung der europäischen Rüstungsindustrie aus dem Fonds zu noch mehr Waffenexporten führen wird.

Ein Europäischer Verteidigungsfonds verstößt gegen den Vertrag von Lissabon. Dieser verbietet die Finanzierung von Rüstungsprojekten und Militäreinsätzen aus dem Gemeinschaftshaushalt der Europäischen Union.

Die Europäische Union sollte sich nicht an der globalen Aufrüstungsspirale beteiligen, sondern ihr wichtigstes Ziel verfolgen: „den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“

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news-319 Fri, 11 Jan 2019 15:43:00 +0100 „Fairer Handel ist erste Wahl!“ Aktionsidee zur Europa- und Kommunal-Wahl https://www.deab.de/aktuell/detail/fairer-handel-ist-erste-wahl-aktionsidee-zur-europa-und-kommunal-wahl/ Am Sonntag 26. Mai werden die deutschen Abgeordneten für das neue Europaparlament gewählt! Gleichzeitig finden in Baden-Württemberg Kommunalwahlen statt. Die DEAB-Fairhandelsberatung schlägt eine Aktionsidee vor, mit der Fair-Handels-Akteur*innen die anstehenden Wahlen für die Öffentlichkeitsarbeit und Umsatzsteigerung des Weltladens nutzen können.

Aktionsidee: Faire Geschenke für Wahlhelfer*innen

Wie bei allen Wahlen, werden auch im Mai hunderte von Wahlhelfer*innen eingeteilt, um für einen ordnungsgemäßen Verlauf der Wahl in den Wahllokalen zu sorgen und die abgegebenen Stimmen auszuzählen. In vielen Wahlkreisen erhalten Wahlhelfer*innen als Dank für Ihren mehr oder weniger "freiwilligen" Einsatz ein kleines Geschenk und/oder werden während ihres Einsatzes mit einer kleinen Verpflegung bei "Guter Laune" gehalten.

Das staatstragende Ehrenamt der Wahlherlfer*innen würde - unserer Meinung nach - mit Produkten aus dem Weltladen eine besonders wertschätzende und sinnvolle Würdigung erfahren!

Was ist zu tun? Wichtig: selbst aktiv werden!

Niemand wird von sich aus auf Sie/Euch zugehen. Sie sind/Ihr seid gefordert, Ihrer/Eurer Gemeinde- oder Stadtverwaltung ein möglichst konkretes Angebot zu machen.

Am Besten, Sie/Ihr werdet noch im Januar mit Eurem Angebot vorstellig, denn viele Verwaltungen planen sehr frühzeitig.

Empfehlungen zum Vorgehen

  1. Überlegen, welche Produkte aus dem WL-Sortiment sich als kleine Aufmerksamkeit oder zur Verpflegung der Wahlhelfer*innen eignen. Davon ausgehen, dass für Geschenke kein allzu großer Betrag pro Person zur Verfügung stehen wird. Ein Angebotsblatt mit Einkaufspreisen, Rabatten usw. erstellen. (Geeignet wären für die Verpflegung z.B. Bananen, Orangen- oder Apfel-Mango-Saft, Kekse, Nüsse, Studentenfutter, Tee und Kaffee, ...)
  2. Erkundigen, wie in der Gemeinde- oder Stadtverwaltung die "Vergütung" der Wahlhelfer*innen gehandhabt wird und wer konkret für Geschenke oder Verpflegung zuständig ist. Dies ist nicht einheitlich geregelt. Meist sind die Ordnungsämter zuständig oder wissen, an wen man sich wenden muss.
  3. Einen zeitnahen Gesprächstermin mit der zuständigen Person in der Verwaltung vereinbaren und dabei Angebotsblatt mit entsprechenden Verkostungsmustern überreichen.
  4. Wo vorhanden, die/den Beauftragten der Fair-Trade-Town (oder eine Vertretung aus dem Lenkungskreis) mit ins Boot holen. Als Geschenke eignen sich natürlich besonders alle Stadtschokoladen, -Kaffees u.s.w.; vielleicht in Kombination mit einem regionalen Produkt?
  5. Nicht vergessen! Vor Auslieferung die Produkte mit einer Information zum Weltladen, zur Fair-Trade-Town und dem Fairen Handel versehen! Am Besten eignen sich kleine Anhänger oder Postkarten, die an jedem einzelnen Produkt angebracht sind. Noch wirkungsvoller, aber aufwändiger sind eigene Banderolen oder Etiketten (Schokolade, Tee, Riegel, Kaffee...).
  6. In Absprache mit der Verwaltung die Presse informieren.

Übrigens

Die Stadt Esslingen wird an ihre Wahlhelfer*innen 460 Tafeln Schokolade aus dem Weltladen (VK 1,80 bis  2,50 €) verschenken! Dazu fand eine Verkostung mit Vertretern der Stadtverwaltung statt, bei der vier verschiedene Sorten festgelegt wurden.

Kontakt

  • Elena Muguruza, elena.muguruza@deab.de
  • Birgit Lieber, b.lieber@deab.de
  • Martin Lang, martin.lang@deab.de

Wir wünschen Ihnen/Euch gutes Gelingen bei der Umsetzung und würden uns über Rückmeldungen, Berichte, Zeitungsartikel und Bilder zu Ihrer/Eurer Aktion sehr freuen!

 

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News Deab News Eine Welt-PP News Fairer Handel
news-317 Fri, 14 Dec 2018 00:12:00 +0100 Dein Film – Unsere Zukunft! – Entwicklungspolitischer Jugendfilmpreis BaWü 2018 https://www.deab.de/aktuell/detail/dein-film-unsere-zukunft-entwicklungspolitischer-jugendfilmpreis-bawue-2018/ Am Sonntag, den 9. Dezember 2018, wurde auf der Filmschau Baden-Württemberg der Entwicklungspolitische Jugendfilmpreis 2018 verliehen. Die jungen Filmemacher*innen beschäftigten sich in diesem Jahr mit vielerlei Fragen: Wie wirken sich die Massen an Plastikmüll auf unsere Umwelt aus? Was hat Frieden mit mir zu tun? Welche Erfahrungen machen junge Geflüchtete in Deutschland? Toleranz – was heißt das in unserer heutigen Welt? Entstanden sind eindrucksvolle Kurz- und Dokumentarfilme aus der Perspektive junger Menschen, die zum Nachdenken sowie zur Reflexion des eigenen Handelns anregen.

Die Preisträger

In diesem Jahr wurden zwei Kurzfilme ausgezeichnet:

  • der Filmemacher Jan Horvath und sein Team mit dem sehr gelungenen Kurzfilm „The Lifeguardian“, der sich auf kreative und einfallsreiche Art mit der Verschmutzung durch Plastikmüll auseinandersetzt und an die Zuschauer*innen appelliert, mit dem Leben auf unserem Planeten sorgsam umzugehen
  • Luis Schneiderhan und sein Team mit dem Kurzfilm „Frieden fängt bei Dir an“, der mit viel Humor und Selbstreflexion versucht, sich der Bedeutung von Frieden zu nähern.

Beide Preise sind mit 500 € dotiert und wurden feierlich von Amelie Sternagel und Elian Lieb überreicht.

Die Träger des Entwicklungspolitischen Jugendfilmpreises

  • Filmbüro Baden-Württemberg
  • Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V (DEAB)
  • Engagement Global, Außenstelle Baden-Württemberg / Bayern
  • Evangelisches Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF)
  • Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg (JIN)


Fotos: Frank von zur Gathen

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