Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Fri, 15 Feb 2019 22:37:31 +0100 Fri, 15 Feb 2019 22:37:31 +0100 TYPO3 EXT:news news-322 Thu, 07 Feb 2019 09:40:00 +0100 FAIR macht Schule unterwegs in Aidlingen https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-unterwegs-in-aidlingen/ Am 30. und 31. Januar beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Sonnenbergschule in Aidlingen im Rahmen der Aktionstage „FAIR macht Schule“ mit dem Thema Fairer Handel. Woher kommen die Rohstoffe, mit denen mein Handy hergestellt wurde? Können die Steine, die für den Schulhof benötigt werden, auch fair gekauft werden? Mit solchen Fragen setzten sich die 21 Schüler*innen der 7. Klasse über die zwei Tage auseinander und lernten Alternativen aus dem Fairen Handel für nachhaltigen Konsum kennen.

Am zweiten Tag ging es ins Rathaus zu einem Besuch bei Bürgermeister Ekkehard Fauth. Aidlingen wurde als erste Kommune im Landkreis Böblingen als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Die Schüler*innen konnten nachhaken, wie Aidlingen den Titel verliehen bekam und was der Bürgermeister und die Kommune dafür tun, um die Umwelt nachhaltig zu schützen. Nach einer kurzen Vorstellung des Aidlinger Weltladens durch zwei Mitarbeiterinnen begaben sich die Schüler*innen auf eine kleine Stadtrallye durch den Ortskern von Aidlingen: Metzgerei, Buchladen, Café, Bäckerei, Klamottenläden bis hin zu Passant*innen wurden zum Thema Fairer Handel, Siegel, Nachhaltigkeit und zu den eigenen Erfahrungen befragt. So bekamen die Schüler*innen auch Ideen für ihr eigenes Schulprojekt „Fair is School“ im kommenden Schuljahr.

Am Ende der Aktionstage sind sich die Schüler*innen einig, dass nicht nur sie selbst mehr tun wollen, sondern dass sie auch in der Schule und der Kommune den Fairen Handel bekannter machen und damit etwas mehr Gerechtigkeit schaffen wollen, damit Kinder in anderen Ländern nicht für die eigenen Produkte schuften müssen.

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news-320 Fri, 11 Jan 2019 16:01:00 +0100 Rettet das Friedensprojekt Europa! Aufruf an das Europäische Parlament https://www.deab.de/aktuell/detail/rettet-das-friedensprojekt-europa-aufruf-an-das-europaeische-parlament/ Der DEAB hat den Aufruf „Rettet das Friedensprojekt Europa!“ mitgezeichnet. Wir dokumentieren hier eine etwas gekürzte Fassung des Textes.

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“
(Art. 3, Vertrag von Lissabon)

Die Europäische Einigung brachte nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung zwischen Feinden. Damit wurde die Europäische Union weltweit zum Friedensprojekt mit Vorbildcharakter. Heute brauchen wir dringender denn je eine Europäische Union, die für Frieden und Menschenrechte eintritt – zu Hause und jenseits ihrer Grenzen. Doch ab 2021 sind Milliardeninvestitionen für die europäische Rüstungsindustrie, gemeinsame Militäreinsätze und noch mehr Grenzsicherung geplant. Die Förderung von Frieden und Menschenrechten droht der Abwehr von Migration und Flucht zum Opfer zu fallen. Wir sind überzeugt, dass die Europäische Union die Herzen ihrer Bürgerinnen und Bürger nur als Friedensprojekt und nicht als Militärmacht gewinnen wird.

Darum fordern wir die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf:

  • Setzen Sie sich für eine Europäische Union ein, die bedingungslos für Frieden und Menschenrechte eintritt.
  • Setzen Sie sich dafür ein, dass die Europäische Union am Friedensprojekt Europa festhält und nicht zur Militärmacht wird.
  • Lassen Sie nicht zu, dass die Europäische Union zur Abwehr von Flüchtenden und Migration Staaten aufrüstet, die Krieg führen oder Menschenrechte verletzen.
  • Stärken Sie die Mittel der Europäischen Union zur Förderung der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und der Menschenrechte.

Warum ist das wichtig? Hintergrund & Argumente

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat verhandeln 2019 über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. Diese Entscheidung wird die europäische Politik in den nächsten Jahren maßgeblich prägen.

Es ist zu befürchten, dass das Parlament und die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sich dem Druck rechtspopulistischer Bewegungen beugen und in Zukunft noch mehr in die Abschottung der Außengrenzen und in militärische Sicherheitspolitik investieren: Ab 2021 sind neue Milliardenausgaben in gemeinsame Rüstungsprojekte, mehr gemeinsame Militäreinsätze und der Ausbau der Grenzsicherung geplant.

Die Förderung des Friedens und der Menschenrechte soll eingeschränkt werden, und sie droht vor allem zur Migrationsabwehr instrumentalisiert zu werden. Im Entwurf der Europäischen Kommission von Juni 2018 für die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten über den Finanzrahmen sind nur 1 Milliarden Euro statt bislang 2,3 Milliarden Euro für gewaltfreie Konfliktbearbeitung vorgesehen.

Warum die Europäische Union gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Menschenrechte in Zukunft noch stärker unterstützen sollte

Die Europäische Union ist eine der wichtigsten finanziellen Unterstützerinnen von gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Menschenrechten weltweit.2 Viele zivilgesellschaftliche Friedens- und Menschenrechtsorganisationen sind mehr denn je auf diese Unterstützung angewiesen. Denn die Zahl der gewaltsamen Konflikte steigt wieder an, Menschenrechte und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger geraten in vielen Ländern unter Druck. Bedeutung und Wirksamkeit der Instrumente der EU für Stabilität und Frieden sowie für Demokratie und Menschenrechte4 wurden erst 2017 in Gutachten bestätigt.

Warum die Europäische Union keine Staaten aufrüsten sollte, die Krieg führen oder Menschenrechte missachten

Eine neue außerbudgetäre „Europäische Friedensfazilität“ soll mit 10,5 Milliarden Euro gemeinsame Militäreinsätze der EU und die Ausrüstung von Armeen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützen, zum Beispiel zur Migrationsabwehr. Damit würde die Europäische Union de facto ihre eigenen Regeln für Rüstungsexporte unterlaufen.

Der Europäische Rechnungshof und die Herausgeber und Herausgeberinnen des deutschen Friedensgutachtens 20188 kritisieren solche Programme zur sogenannten Ertüchtigung von Partnerarmeen wie zum Beispiel in Mali und im Niger, weil sie kaum die genannten Ziele einer Stabilisierung und Friedensförderung erreichten, sogar erhebliche Risiken für die Menschenrechte bergen und oftmals zu noch mehr Gewalt führen, statt sie einzudämmen.

Warum die Europäische Union nicht den Weg zur Militärmacht einschlagen sollte

Ein neuer Europäischer Verteidigungsfonds soll mit 13 Milliarden Euro für Rüstungsforschung und die Entwicklung neuer Waffensysteme ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen 6,5 Milliarden Euro für militärische Mobilität, vor allem für schnelle Truppenverlegungen in Europa, zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtung dieses Verteidigungsfonds würde den endgültigen Abschied von der Europäischen Union als ziviles Friedensprojekt bedeuten.

Im zukünftigen Gemeinschaftshaushalt würde mehr als zehnmal mehr in Rüstungsförderung investiert als in Friedensförderung. Es ist zu befürchten, dass die milliardenschwere Subventionierung der europäischen Rüstungsindustrie aus dem Fonds zu noch mehr Waffenexporten führen wird.

Ein Europäischer Verteidigungsfonds verstößt gegen den Vertrag von Lissabon. Dieser verbietet die Finanzierung von Rüstungsprojekten und Militäreinsätzen aus dem Gemeinschaftshaushalt der Europäischen Union.

Die Europäische Union sollte sich nicht an der globalen Aufrüstungsspirale beteiligen, sondern ihr wichtigstes Ziel verfolgen: „den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“

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news-319 Fri, 11 Jan 2019 15:43:00 +0100 „Fairer Handel ist erste Wahl!“ Aktionsidee zur Europa- und Kommunal-Wahl https://www.deab.de/aktuell/detail/fairer-handel-ist-erste-wahl-aktionsidee-zur-europa-und-kommunal-wahl/ Am Sonntag 26. Mai werden die deutschen Abgeordneten für das neue Europaparlament gewählt! Gleichzeitig finden in Baden-Württemberg Kommunalwahlen statt. Die DEAB-Fairhandelsberatung schlägt eine Aktionsidee vor, mit der Fair-Handels-Akteur*innen die anstehenden Wahlen für die Öffentlichkeitsarbeit und Umsatzsteigerung des Weltladens nutzen können.

Aktionsidee: Faire Geschenke für Wahlhelfer*innen

Wie bei allen Wahlen, werden auch im Mai hunderte von Wahlhelfer*innen eingeteilt, um für einen ordnungsgemäßen Verlauf der Wahl in den Wahllokalen zu sorgen und die abgegebenen Stimmen auszuzählen. In vielen Wahlkreisen erhalten Wahlhelfer*innen als Dank für Ihren mehr oder weniger "freiwilligen" Einsatz ein kleines Geschenk und/oder werden während ihres Einsatzes mit einer kleinen Verpflegung bei "Guter Laune" gehalten.

Das staatstragende Ehrenamt der Wahlherlfer*innen würde - unserer Meinung nach - mit Produkten aus dem Weltladen eine besonders wertschätzende und sinnvolle Würdigung erfahren!

Was ist zu tun? Wichtig: selbst aktiv werden!

Niemand wird von sich aus auf Sie/Euch zugehen. Sie sind/Ihr seid gefordert, Ihrer/Eurer Gemeinde- oder Stadtverwaltung ein möglichst konkretes Angebot zu machen.

Am Besten, Sie/Ihr werdet noch im Januar mit Eurem Angebot vorstellig, denn viele Verwaltungen planen sehr frühzeitig.

Empfehlungen zum Vorgehen

  1. Überlegen, welche Produkte aus dem WL-Sortiment sich als kleine Aufmerksamkeit oder zur Verpflegung der Wahlhelfer*innen eignen. Davon ausgehen, dass für Geschenke kein allzu großer Betrag pro Person zur Verfügung stehen wird. Ein Angebotsblatt mit Einkaufspreisen, Rabatten usw. erstellen. (Geeignet wären für die Verpflegung z.B. Bananen, Orangen- oder Apfel-Mango-Saft, Kekse, Nüsse, Studentenfutter, Tee und Kaffee, ...)
  2. Erkundigen, wie in der Gemeinde- oder Stadtverwaltung die "Vergütung" der Wahlhelfer*innen gehandhabt wird und wer konkret für Geschenke oder Verpflegung zuständig ist. Dies ist nicht einheitlich geregelt. Meist sind die Ordnungsämter zuständig oder wissen, an wen man sich wenden muss.
  3. Einen zeitnahen Gesprächstermin mit der zuständigen Person in der Verwaltung vereinbaren und dabei Angebotsblatt mit entsprechenden Verkostungsmustern überreichen.
  4. Wo vorhanden, die/den Beauftragten der Fair-Trade-Town (oder eine Vertretung aus dem Lenkungskreis) mit ins Boot holen. Als Geschenke eignen sich natürlich besonders alle Stadtschokoladen, -Kaffees u.s.w.; vielleicht in Kombination mit einem regionalen Produkt?
  5. Nicht vergessen! Vor Auslieferung die Produkte mit einer Information zum Weltladen, zur Fair-Trade-Town und dem Fairen Handel versehen! Am Besten eignen sich kleine Anhänger oder Postkarten, die an jedem einzelnen Produkt angebracht sind. Noch wirkungsvoller, aber aufwändiger sind eigene Banderolen oder Etiketten (Schokolade, Tee, Riegel, Kaffee...).
  6. In Absprache mit der Verwaltung die Presse informieren.

Übrigens

Die Stadt Esslingen wird an ihre Wahlhelfer*innen 460 Tafeln Schokolade aus dem Weltladen (VK 1,80 bis  2,50 €) verschenken! Dazu fand eine Verkostung mit Vertretern der Stadtverwaltung statt, bei der vier verschiedene Sorten festgelegt wurden.

Kontakt

  • Elena Muguruza, elena.muguruza@deab.de
  • Birgit Lieber, b.lieber@deab.de
  • Martin Lang, martin.lang@deab.de

Wir wünschen Ihnen/Euch gutes Gelingen bei der Umsetzung und würden uns über Rückmeldungen, Berichte, Zeitungsartikel und Bilder zu Ihrer/Eurer Aktion sehr freuen!

 

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news-317 Fri, 14 Dec 2018 00:12:00 +0100 Dein Film – Unsere Zukunft! – Entwicklungspolitischer Jugendfilmpreis BaWü 2018 https://www.deab.de/aktuell/detail/dein-film-unsere-zukunft-entwicklungspolitischer-jugendfilmpreis-bawue-2018/ Am Sonntag, den 9. Dezember 201, wurde auf der Filmschau Baden-Württemberg der Entwicklungspolitische Jugendfilmpreis 2018 verliehen. Die jungen Filmemacher*innen beschäftigten sich in diesem Jahr mit vielerlei Fragen: Wie wirken sich die Massen an Plastikmüll auf unsere Umwelt aus? Was hat Frieden mit mir zu tun? Welche Erfahrungen machen junge Geflüchtete in Deutschland? Toleranz – was heißt das in unserer heutigen Welt? Entstanden sind eindrucksvolle Kurz- und Dokumentarfilme aus der Perspektive junger Menschen, die zum Nachdenken sowie zur Reflexion des eigenen Handelns anregen.

Die Preisträger

In diesem Jahr wurden zwei Kurzfilme ausgezeichnet:

  • der Filmemacher Jan Horvath und sein Team mit dem sehr gelungenen Kurzfilm „The Lifeguardian“, der sich auf kreative und einfallsreiche Art mit der Verschmutzung durch Plastikmüll auseinandersetzt und an die Zuschauer*innen appelliert, mit dem Leben auf unserem Planeten sorgsam umzugehen
  • Luis Schneiderhan und sein Team mit dem Kurzfilm „Frieden fängt bei Dir an“, der mit viel Humor und Selbstreflexion versucht, sich der Bedeutung von Frieden zu nähern.

Beide Preise sind mit 500 € dotiert und wurden feierlich von Amelie Sternagel und Elian Lieb überreicht.

Die Träger des Entwicklungspolitischen Jugendfilmpreises

  • Filmbüro Baden-Württemberg
  • Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V (DEAB)
  • Engagement Global, Außenstelle Baden-Württemberg / Bayern
  • Evangelisches Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF)
  • Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg (JIN)


Fotos: Frank von zur Gathen

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news-316 Mon, 10 Dec 2018 20:12:14 +0100 Am 14. Dezember in Ulm: Kundgebung für Menschenrechte und Solidarität https://www.deab.de/aktuell/detail/am-14-dezember-in-ulm-kundgebung-fuer-menschenrechte-und-solidaritaet/ Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen wurde vor 70 Jahren – am 10. Dezember 1948 – in Paris verkündet. Aus diesem Anlass rufen viele Einzelpersonen und Organisationen, darunter der DEAB, auf zu einer Kundgebung für Menschenrechte und Solidarität am 14. Dezember 2018 um 17 Uhr auf dem Ulmer Marktplatz.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So heißt es im Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Das heißt: Die Würde aller Menschen ist unantastbar. Für uns, die wir auf verschiedenen Feldern der Gesellschaft in Ulm und der Region Ulm/NeuUlm aktiv sind und eine humane Gesellschaft für alle als unser gemeinsames Anliegen betrachten, ist dies eine zentrale Richtschnur unseres Handelns.

Wir müssen heute erleben, dass die Würde des Menschen antastbar ist. Wir müssen erleben, dass die viel beschworenen europäischen Werte ¬– Menschenrechte, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit – immer wieder in Frage gestellt und mit Füßen getreten werden. Die gegenwärtigen Angriffe richten sich nicht allein gegen Menschen auf der Flucht. Sie richten sich gegen die zivile Gesellschaft und die Universalität der Menschenrechte schlechthin. Der wieder erstarkende Nationalismus und rechtsextremistische und -populistische Kräfte stellen auch das gemeinsame europäische Projekt vor eine große Bewährungsprobe.

Diesen Entwicklungen setzen wir unser Engagement für eine offene, ehrliche, freundliche – kurz: menschliche Gesellschaft entgegen. Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, um mit Toleranz und Zivilcourage dem Hass und der Gewalt ein Ende zu bereiten, unsere Grund- und Menschenrechte zu bewahren und das Völkerrecht zu verteidigen. Wir rufen dazu auf, der Zivilgesellschaft den Rücken zu stärken, aktiv an ihr mitzuwirken und die Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingshelfer*innen zu unterstützen.

Es geht um die Fundamente unseres Zusammenlebens – in Ulm/Neu-Ulm und anderswo. Wir brauchen ein soziales, demokratisches, solidarisches Deutschland in einem sozialen, demokratischen und solidarischen Europa.

Der Aufruf zur Kundgebung ist ganz im Sinne und wird mitgetragen von den 112 unterzeichnenden Organisationen und 290 Einzelpersonen der „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“. Dazu gehört auch der DEAB.

Externer Link

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news-315 Tue, 04 Dec 2018 13:21:00 +0100 Die neue Südzeit ist da: Engagement ganz groß https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-engagement-ganz-gross/ Rund 31 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich. Was bewegt die Engagierten, warum setzen sie so viel Zeit für andere ein und was sollte beachtet werden, damit die Freude am Ehrenamt bleibt? Im Schwerpunktthema „Ehrenamtlich engagiert: Im Einsatz für eine gerechte Welt“ stellt Südzeit engagierte Menschen vor, gibt Tipps rund um das Ehrenamt und zeigt auf, wo es an seine Grenzen stößt. Außerdem beleuchtet Südzeit faire IT-Produkte und gratuliert zu 70 Jahren Menschenrechte.

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news-313 Tue, 27 Nov 2018 12:40:00 +0100 Entwicklungspolitische Akteurslandkarte BaWü aktualisiert https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitische-akteurslandkarte-bawue-aktualisiert/ Das Redaktionsteam aus Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB), Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), Landeshauptstadt Stuttgart und Engagement Global, Außenstelle Stuttgart hat die entwicklungspolitische Akteurslandkarte Baden-Württemberg aktualisiert. Sie kann hier heruntergeladen oder bei der Engagement Global-Außenstelle bestellt oder beim DEAB abgeholt werden.

Kontakt

Engagement Global Außenstelle Stuttgart
Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Telefon 0711/120406-0
aussenstelle.stuttgart*@engagement-global.de

Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB)
Geschäftsstelle, Vogelsangstraße 62, 70197 Stuttgart
Telefon 0711/66487360
info*@deab.de

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news-312 Thu, 22 Nov 2018 12:30:21 +0100 Landesweiter Fachkongress “Diversity in Unity - Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft!” https://www.deab.de/aktuell/detail/landesweiter-fachkongress-diversity-in-unity-eine-welt-macht-sich-fit-fuer-die-migrationsgesellschaft/ PRESSEEINLADUNG zum Diversity in Unity Kongress am 1. Dezember 2018 in Stuttgart Am 1. Dezember 2018 findet in Stuttgart der erste Fachkongress “Diversity in Unity - Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ statt. Dazu lädt der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) gemeinsam mit den Organisationen Afrokids International, CLEAN-Africa, Ndwenga und Sompon Socialservice ins Willi-Bleicher-Haus ein. 

Baden-Württemberg hat einen besonders hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Vielfalt hat das Land kulturell reicher und wirtschaftlich stärker gemacht. 

Oft wird diese Vielfalt in der Eine Welt- und Nachhaltigkeitsarbeit bereits positiv gelebt: Teams sind interkulturell zusammengesetzt oder arbeiten  mit migrantischen Organisationen zusammen.  „Doch es gibt immer noch sehr viel zu tun, um Barrieren für die Teilhabe von Migrant*innen in der Entwicklungspolitik zu erkennen und ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe zu erlernen“, so Ajit Thamburaj für den Koordinierungskreis des Kongresses. 

„Unter dem Motto „Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ wollen wir uns deshalb einen Tag lang damit beschäftigen, wie wir in interkulturellen Teams vorurteilsfrei zusammenarbeiten können, was Migration und Flucht mit der kolonialen Vergangenheit zu tun hat, welche Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung in Ländern des Globalen Südens existieren oder wie eine Nord-Süd-Partnerschaft auf Augenhöhe gelingen könnte. 

„Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) setzt sich für eine global gerechte nachhaltige Entwicklung ein. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass Menschen unabhängig ihrer „Herkunft“ oder anderer zugeschriebener Merkmale ihre Belange und ihre Expertise in die entwicklungspolitische Arbeit einbringen können“, betont Claudia Duppel, Geschäftsführerin des DEAB.

Neben den 10 Workshops findet deshalb auch noch eine World Lounge statt, bei der Organisationen aus ganz Baden-Württemberg ihre Arbeit vorstellen und sich vernetzen können. 

Der Kongress wird von migrantischen Organisationen gemeinsam mit dem DEAB veranstaltet. Zu dem Kongress, der mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, des Bundesinnenministeriums und von Brot für die Welt finanziert wird und von vielen Organisationen aus ganz Baden-Württemberg unterstützt wird, werden über 100 Fachexpert*innen aus dem ganzen Land erwartet. Das Programm sowie eine Beschreibung der Workshops haben wir Ihnen beigefügt. 

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier: www.diversity-in-unity.de 

Termin: 1.12.2018, 9:45 – 17:45 Uhr 

Ort: Willi-Bleicher Haus (DGB Haus) Stuttgart, Willi-Bleicher-Strasse 20, 70174 Stuttgart

Kontakt:

Ajit Thamburaj (DiU Koordinierungskreis)  ajit.thamburaj@deab.de      |       0176-60024317 
Claudia Duppel (Geschäftsführerin DEAB)  claudia.duppel@deab.de      |      0711 / 66487360

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news-311 Fri, 16 Nov 2018 21:29:35 +0100 DEAB-Herbstkonferenz 2018: Entwicklungspolitik ist Welt-Innenpolitik https://www.deab.de/aktuell/detail/deab-herbstkonferenz-2018-entwicklungspolitik-ist-welt-innenpolitik/ Entwicklungspolitik gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dem Engagement der Zivilgesellschaft und der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit kommt, insbesondere angesichts der Agenda 2030, eine immer größere und tragende Rolle zu. So ein Ergebnis der „9. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz Baden-Württemberg“ des DEAB im Haus der Wirtschaft, Stuttgart.

Freda Marful, Vorstand des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB ) begrüßte am 14. November Norbert Barthle, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die entwicklungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen und die rund 80 Teilnehmenden. Sie stellte die aktuellen globalen Herausforderungen dar sowie die Chancen, die im Austausch zwischen Politik und Zivilgesellschaft liegen.

„Entwicklungspolitik ist kein Nebenschauplatz mehr“, betonte Norbert Barthle. Er machte deutlich, dass die zunehmende Bedeutung der Entwicklungspolitik sich u.a. an der Aufstockung der finanziellen Mittel zeige. So sei nicht nur der Etat insgesamt auf 10,2 Mrd. Euro gewachsen, auch der Haushaltsansatz für entwicklungspolitische Bildungsarbeit soll für das Jahr 2019 um 15 Mio. auf  50 Mio. erhöht werden. Die Zivilgesellschaft sei für die entwicklungspolitische Arbeit unerlässlich. „Der Zivilgesellschaft gelingt mit entwicklungspolitischer Inlandsarbeit, was Politikern manchmal schwer fällt. Sie genießt eine große Nähe zur Bevölkerung“. Ein Baustein sei das Eine Welt-Promotor*innenprogramm, durch das seit Beginn 2013 eine Million Menschen erreicht wurden: „Nicht zuletzt durch das starke Engagement des DEAB“. Barthle gab einen Überblick über die Arbeit des BMZ, wobei er die Schwerpunkte auf Flucht und Migration, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die Kommunale Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit am Beispiel Tourismus und Textilien setzte.

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB, machte deutlich, dass mit der Verabschiedung der Agenda 2030 der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit eine größere Rolle denn je zukomme. Alle gesellschaftlichen Akteure müssten gewonnen werden, Verantwortung zu übernehmen und die Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Ein Instrument dafür sei das Eine Welt-Promotor*innenprogramm. „Darum hoffen wir auf einen Ausbau!“, so Duppel mit Blick in die Zukunft.

Angesichts der Menschenrechtsverletzungen in der Produktion, u.a. von Textilien, forderte Duppel: „Wir brauchen eine verbindliche rechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer Lieferkette“. Darüber hinaus sei ein international verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechte nötig.

Als Beispiele der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit nannte Duppel die Felder Bildungsarbeit, Fairer Handel und menschenrechtliche Verantwortung wirtschaftlicher Akteure, Interkulturelle Öffnung und migrantische Partizipation, Internationale Partnerschaften.

In der anschießenden Diskussion wurden die Forderungen Duppels unterstützt und die Rolle der Partnerschaftschaften, insbesondere zu Burundi, thematisiert. Barthle betonte, dass die Zivilgesellschaft im Fall Burundi mehr bewirken könne als die Regierung, da die offiziellen Beziehungen derzeit auf Eis liegen. Beim Thema Integration von Flüchtlingen verwies er auf die Zuständigkeit des Innenministeriums, sprach sich aber für bessere Bleibechancen für Flüchtlinge in Arbeit aus.

Die entwicklungspolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen Dr. Bernhard Lasotta (CDU), Gabi Rolland in Vertretung von Peter Hofelich (SPD) und Andrea Schwarz (Grüne) lobten übereinstimmend die Wirkung des Promotor*innen-Programms, das mit seinen 20 Promotor*innen entwicklungspolitische Themen in jeden Winkel Baden-Württembergs bringe und zur Vernetzung beitrage.

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news-310 Fri, 09 Nov 2018 09:56:00 +0100 FAIR macht Schule im Doppelpack: Aktionstag in Laupheim und Ettenheim https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-im-doppelpack-aktionstag-in-laupheim-und-ettenheim/ Am 25. und 26. Oktober fanden die Aktionstage ‚FAIR macht Schule!‘ gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Standorten in Baden-Württemberg statt: In der Heimschule St. Landolin in Ettenheim nahmen Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse im Rahmen der Eine-Welt-Woche an den Aktionstagen zu Fairem Handel und nachhaltigem Konsum teil. Dabei unternahm die Schüler*innengruppe eine Schulhausrallye, an deren Ende eine kollektiv erstellte Karte mit nachhaltigen Optionen entstanden ist, die nun weiter im Schulhaus aufgehängt ist.

Zeitgleich fanden in Laupheim die Aktionstage an der Friedrich-Adler-Realschule im Rahmen der Toleranztage statt. Nach einem thematischen Einstieg am ersten Tag machten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye auf die Spur nach nachhaltigen Alternativen in Laupheim und besuchten dabei u.a. den Eine Welt- und Secondhand-Laden der Sammelzentrale Aktion Hoffnung. Nach einer Passant*innenbefragung ging es zum Abschluss in das Laupheimer Rathaus, wo die Jugendlichen Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amtes für Bildung und Betreuung, Fragen rund um die öffentliche Beschaffung in der Kommune stellen konnten.

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news-309 Tue, 06 Nov 2018 22:36:40 +0100 Highlights 2018: Spannende Projekte der Eine Welt-Promotor*innen https://www.deab.de/aktuell/detail/highlights-2018-spannende-projekte-der-eine-welt-promotor-innen/ Zahlreiche Aktionen, Initiativen und Veranstaltungen für eine global gerechte Welt fanden im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms in Baden-Württemberg im Jahr 2018 statt. Eine kleine Auswahl der vielen erfolgreichen Projekte präsentieren wir in unseren „Highlights 2018“.

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news-305 Mon, 29 Oct 2018 19:37:00 +0100 FAIR macht Schule: Multiplikator*innen für Globales Lernen mit Jugendlichen gesucht! https://www.deab.de/aktuell/detail/fair-macht-schule-multiplikator-innen-fuer-globales-lernen-mit-jugendlichen-gesucht/ Unter dem Titel „FAIR macht Schule!“ bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen und außerschulische Jugendgruppen an, bei denen sich die Jugendlichen mit Themen rund um Fairen Handel und nachhaltigen Konsum auseinandersetzen. Mithilfe interaktiver Workshop-Methoden erfahren die Jugendlichen mehr zu Sozial- und Umweltstandards in der kommunalen Beschaffung und erarbeiten gemeinsam Handlungsalternativen. Im Zuge einer Stadtrallye treten sie in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten ab Klasse 8 sowie an außerschulische Jugendgruppen in Baden-Württemberg.

Gesucht werden Multiplikator*innen zur Vorbereitung und Durchführung dieser Aktionstage mit Schulklassen und außerschulischen Jugendgruppen in Baden-Württemberg.

Voraussetzungen

  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit, v.a.  im Bereich Globales Lernen/ Bildung für Nachhaltige Entwicklung
  • Vorkenntnisse und Interesse an entwicklungspolitischen Fragestellungen und dem Fairen Handel
  • Ggf. Auslandserfahrungen in Ländern des Globalen Südens
  • Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Schulungen und einer Auswertungssitzung pro Jahr in Stuttgart
  • Bereitschaft, sich in Baden-Württemberg zu bewegen

Wir bieten

  • Aufwandsentschädigung von 130 Euro für jeweils einen Vorbereitungstag und zwei Aktionstage (pro Einsatz insgesamt 3 Tage à 130 Euro)
  • Erstattung der Fahrtkosten
  • Eine spannende und interaktive ätigkeit, die weitreichende Einblicke in das Globale Lernen und die Thematik des Fairen Handels und der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung vermittelt.

Wir streben ein diskriminierungsfreies Auswahlverfahren an und ermutigen Menschen mit Migrationserfahrung zur Bewerbung.

Interesse?

Schicken Sie bitte ein Motivationsschreiben mit Lebenslauf und Referenzen bis spätestens 01.11.2018 an Birgit Hoinle: birgit.hoinle*@deab.de

Bewerber*innen sollten am Wochenende  vom 18. bis 20. Januar 2019 Zeit haben für die Basis-Schulung zur methodischen und inhaltlichen Einführung in die Aktionstage.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder auch telefonisch 0711/ 66489772 zur Verfügung.

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news-304 Fri, 26 Oct 2018 19:30:46 +0200 Druckfrisch: Die neue Dokumentation von FAIR macht Schule! & WIR für FAIRänderung! https://www.deab.de/aktuell/detail/druckfrisch-die-neue-dokumentation-von-fair-macht-schule-wir-fuer-fairaenderung/ Das Projekt „FAIR macht Schule!“ geht nun in die dritte Runde. Die zweite Projektphase (August 2016 – August 2018) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein guter Grund zurückzublicken über die vergangenen Aktionstage zum Thema Fairer Handel und nachhaltiger Beschaffung, die in ganz Baden-Württemberg an unterschiedlichen Schulen stattgefunden haben. In der nun ganz neu erschienenen Projektdokumentation können die beteiligten Schulen, Kommunen sowie interessierte Akteure alle Informationen über das Projekt auf einen Blick nachlesen.

28 Aktionstage mit 835 Schüler*innen und rund 40 Lehrer*innen – das ist die sehenswerte Bilanz der zweiten Projektphase. Es wurden in 14 Kommunen Rathausgespräche geführt, in denen die Schulklassen den Bürgermeister*innen oder Verantwortlichen der Verwaltung Fragen zu Themen der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung stellten. Im Rahmen der Stadtrallyes haben die Jugendlichen insgesamt 70 lokale Initiativen besucht, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, darunter Weltläden, Secondhand-Läden oder Reperaturcafés. Rund 13 geschulte Multiplikator*innen begleiten die Aktionstage vor Ort. Ein besonderes Highlight bildete zum Abschluss der zweiten Projektphase der Jugendwettbewerb „WIR für FAIRänderung!“. Unter dem Slogan ‚Fairness weltweit‘ nahmen Jugendgruppen und Schullassen mit ihrer Aktion für globale Veränderung an dem Wettbewerb teil. Bei der Preisverleihung am 12. Juli 2018 im Europapark Rust wurden die Preisträger gekürt.

Die Dokumentation gibt einen illustrativen Einblick in das Projekt „Fair macht Schule“, in die Methodologie der Aktionstage sowie die Auswertung über die zweite Projektphase. Ebenso sind die Gewinner des Wettbewerbs „WIR für FAIRänderung!“ nachzulesen. Bestellt werden kann die Dokumentation bei Birgit Hoinle: birgit.hoinle*@deab.de.

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news-302 Mon, 22 Oct 2018 19:26:42 +0200 9. DEAB-Herbstkonferenz diskutiert entwicklungspolitische Inlandsarbeit https://www.deab.de/aktuell/detail/9-deab-herbstkonferenz-diskutiert-entwicklungspolitische-inlandsarbeit/ Am 14. November lädt der DEAB zum neunten Mal zu seiner alljährlichen Herbstkonferenz ein. Im Zentrum steht diesmal die entwicklungspolitische Inlandsarbeit, ihre Bedeutung im Licht der Agenda 2030 mit den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen, dem Anspruch von Entwicklungspolitik als Querschnittsaufgabe und den aktuellen Entwicklungen von Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Konkrete Punkte von Interesse werden außerdem die aktuellen Entwicklungen beim Textilbündnis sowie der vorgesehene Haushaltsetat 2019 für die Inlandsarbeit inklusive Eine Welt-Promotor*innenprogramm sein.

Herr Staatssekretär Barthle aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird den Hauptvortrag halten. Nach den beiden Vorträgen gibt es die Möglichkeit für Rückfragen bzw. Kommentare von Seiten der Konferenzteilnehmer*innen.

Danach stehen Stellungnahmen der Entwicklungspolitischen Sprecher*innen der vier Fraktionen im Landtag auf dem Programm, anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch.

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news-298 Tue, 09 Oct 2018 20:57:56 +0200 Globaler Filmherbst im Süden 2018 https://www.deab.de/aktuell/detail/globaler-filmherbst-im-sueden-2018/ Von Oktober bis November 2018 werden zum zweiten Mal beim Globalen Filmherbst im Süden aktuelle Filme zu Nord-Süd-Themen vor allem in ländlichen Regionen vorgestellt.

Die Filme werden von den Filmemacher*innen vorgestellt und bieten spannende Einblicke in verschiedene Lebenswelten: In „Naomis Reise“ wird hinter die Kulissen eines Gerichtsprozesses geblickt und dabei Vorurteile über migrantische Frauen thematisiert. Das brisante globale Thema Landraub und Journalisten, die öffentlich darüber Fragen stellen, werden im Film „Das Grüne Gold“ gezeigt. In „Coming of Age“ werden vier Teenager, die aus einem Bergdorf Lesothos kommen, und ihre Zukunftsfragen begleitet. In „Wir sind hier. Vorhang auf für Gaza“ schildern Teenager ihre Erfahrungen und Erlenbisse über die israelischen Angriffe auf Gaza 2008/2009 und ihre Einladung zu einem Jugendtheaterfestival. „The Blue Village. Manila Art Project“ portraitiert ein Street Art-Projekt von zwei jungen Künstlern in einem Slum von Manila. Die vermeintlich saubere Maske der Elektronikindustrie wird im Film „Death by Design – Die dunkle Seite der IT-Industrie“ unter die Lupe genommen.

Rund 50 lokale Akteure und Veranstalterbündnisse führen die Filmveranstaltungen durch und integrieren sie in ihre jeweiligen Bildungsprogramme vor Ort.

Der Globale Filmherbst ist eine landesweite Veranstaltungsreihe, initiiert und durchgeführt vom DEAB, ENGAGEMENT GLOBAL – Außenstelle BW/BY und ezef/Brot für die Welt in Kooperation mit Kinos, Kommunen, Bildungs- und Eine Welt-Akteuren unter Anwesenheit der Filmemacher*innen.

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news-296 Thu, 27 Sep 2018 09:18:23 +0200 Eine Welt gegen Hetze: DEAB bekennt sich zum Recht auf Asyl und engagiert sich für eine offene Gesellschaft https://www.deab.de/aktuell/detail/eine-welt-gegen-hetze-deab-bekennt-sich-zum-recht-auf-asyl-und-engagiert-sich-fuer-eine-offene-gesellschaft/ Anlässlich des Tag des Flüchtlings 2018 am 28. September bekennt sich der DEAB zum Recht auf Asyl und engagiert sich für eine offene Gesellschaft Weltweit sind Menschen auf der Flucht: vor Krieg, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen – aber auch weil ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Lebensgrundlagen bedroht sind. Doch anstatt sich solidarisch zu zeigen, setzen viele Politiker in Europa und Deutschland, getrieben von rechten Hetzern, auf Abschreckung und Isolation. Das Asylrecht steht unter Druck wie nie zuvor.

Anlässlich des Internationalen Tag des Flüchtlings am 28. September bekennt sich der DEAB zum Grundrecht auf Asyl und zu einer vielfältigen und offenen Gesellschaft. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern bezieht der Dachverband Stellung gegen Hetze und Rassismus gegen Geflüchtete, Migranten und People of Color.

„Als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk setzen wir uns für eine Welt ein, in der niemand fliehen muss und Menschen die Möglichkeit haben zu migrieren“, so Claudia Duppel, Geschäftsführerin des DEAB. „Leider müssen wir feststellen, dass eine offene, demokratische Gesellschaft nicht selbstverständlich ist und wir uns immer wieder neu dafür einsetzen sowie Hass und Hetze entschieden entgegentreten müssen“, so Claudia Duppel.

Unzählige Menschen wünschen sich ein friedliches Miteinander, eine offene Gesellschaft und eine starke Demokratie. Sie haben geschwiegen, doch angesichts von Hass und Hetze werden sie aktiv, sie gründen Netzwerke und setzen Zeichen. Der DEAB unterstützt diese große Bewegung. „Im Juni organisierten wir eine Tafel zum Tag der Offenen Gesellschaft. Nun haben wir die „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“ unterzeichnet und mit unserem Kongress „Diversity in Unity 2018“, der am 1. Dezember in Stuttgart stattfindet, beteiligen wir uns an der Aktion „0711 für Menschenrechte“, so Duppel. 

Darüber hinaus engagieren sich der Dachverband sowie seine Mitgliedsorganisationen mit mehr als 400 Gruppen auf unterschiedlichste Weise für ein friedliches Zusammenleben und eine gerechte Welt. Eine Übersicht finden Sie auf der DEAB Unterseite EineWeltGegenHetze, auf Facebook sowie in vielen Ausgaben des Journals Südzeit.

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news-297 Tue, 25 Sep 2018 22:34:00 +0200 Internationale Charta des Fairen Handels definiert Vision für eine gerechtere Welt https://www.deab.de/aktuell/detail/internationale-charta-des-fairen-handels-definiert-vision-fuer-eine-gerechtere-welt/ Anlässlich des dritten Jahrestages der Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung feiert die Fair-Handels-Bewegung weltweit die Veröffentlichung ihrer neuen Internationalen Charta. Die World Fair Trade Organization und Fairtrade International haben diese in den letzten Jahren unter Einbeziehung weiterer Fair-Handels-Akteure erarbeitet. Die Charta legt die grundlegenden Werte des Fairen Handels fest und definiert eine gemeinsame Vision zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs).

Viele Menschen verwenden die Begriffe „Fair Trade" oder „Fairer Handel“. Doch was ist damit konkret gemeint? Heute schließen sich weltweit mehr als 250 Organisationen zusammen, um die Internationale Charta des Fairen Handels und ihre gemeinsamen Werte und Vision einer gerechteren Welt sowie einer nachhaltigen Entwicklung zu verbreiten.

„Business as usual“ wird den notwendigen Schritt zur Umsetzung der SDGs nicht herbeiführen. Als diese am 25. September 2015 von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedet wurden, löste das eine Welle der Euphorie aus. Heute, am dritten Jahrestag der SDGs, sind wir von einem klaren Kurs zur Erreichung dieser globalen Ziele bis 2030 weit entfernt. Einige Studien zeigen sogar Rückschritte auf. So wächst die Zahl der Hungernden wieder nach einer langen Phase des Rückgangs. Das belegt ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen, wonach weltweit jeder neunte Mensch unterernährt ist. Während die Weltwirtschaft gewachsen ist, zeigt der „World Inequality Report“, dass die Ungleichheit seit 1980 global stark angestiegen ist.

Mit ihrer Vision zeigt die Internationale Charta für Fairen Handel, dass ein anderer Weg möglich ist: eine Welt, in der Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt der Handelsstrukturen, Geschäftsmodelle und -praktiken stehen, damit jeder durch seine Arbeit einen angemessenen und würdigen Lebensunterhalt erreichen und sein volles menschliches Potenzial entwickeln kann. Das hat eine wachsende Zahl verschiedener lokaler, nationaler und internationaler Organisationen aus Genossenschafts-,  Öko-  und Solidaritätsbewegungen anerkannt.

„Wir sehen, dass Ungleichheit und Armut zunehmen, weil die meisten konventionellen Unternehmen und der Handel den Profit über alles stellen. Der Faire Handel zeigt, dass ein anderer Weg möglich ist. Die neue Charta verdeutlicht, wie unsere Vision und Erfahrung dazu beitragen kann, Wirtschaft und Handel auf der ganzen Welt neu zu gestalten“, erklärt Erinch Sahan, Geschäftsführer der World Fair Trade Organization.

Im Mittelpunkt der Internationalen Charta des Fairen Handels steht ein gemeinsames Verständnis davon, dass die Vorteile des globalen Handels gerechter zwischen Landwirt*innen, Arbeitnehmer*innen, Unternehmen und Verbraucher*innen verteilt werden müssen.

Dario Soto Abril, Vorstandsvorsitzender von Fairtrade International, betont: "Der Handel auf Augenhöhe kann und sollte als Instrument genutzt werden, soziale Ungerechtigkeiten zwischen den Ländern des globalen Südens und Nordens zu überwinden. Seit Jahrzehnten ist die Fair-Trade-Bewegung Vorreiter mit Ansätzen, die das Potenzial haben, die gesamte Weltwirtschaft zu verändern. Die Internationale Charta des Fairen Handels bietet einen Bezugspunkt und Inspiration für alle, die diesem Beispiel folgen wollen."

Die globale Fair-Handels-Bewegung fordert Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft, Bürger*innen sowie Verbraucher*innen auf, die Vision der Internationalen Charta des Fairen Handels zu übernehmen und ein globales Handelssystem zu schaffen, das von Lieferketten und Geschäftsmodellen geprägt ist, die niemanden zurücklassen.

Durch die Unterstützung von Fair-Handels-Produzent*innen und -Unternehmen, den Einsatz für einen gerechteren Welthandel und den Kauf von Produkten aus Fairem Handel können wir alle zu einer nachhaltigen und fairen Entwicklung beitragen. Damit geben wir der Welt eine realistische Chance, die Ziele zu erreichen, die sie sich vor drei Jahren mit der Agenda 2030 gesetzt hat.

[Quelle: Pressemitteilung des Forums Fairer Handel]

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news-308 Tue, 25 Sep 2018 11:26:00 +0200 Weltgarten: Erstes Vernetzungstreffen der Gruppen in Heilbronn https://www.deab.de/aktuell/detail/weltgarten-erstes-vernetzungstreffen-der-gruppen-in-heilbronn/ Das erste Treffen interessierter Gruppen und Initiativen aus der Region fand am 18. September 2018 im „fresh“ in Heilbronn statt. Insgesamt kamen Vertreter*innen von neun Gruppen bzw. Initiativen, um sich über das Projekt WELTGARTEN und mögliche Kooperationen zu informieren.

Gabi Radeke erzählte zu Beginn die Historie des Projekts WELTGARTEN auf der BUGA in Heilbronn. Im Anschluss stellte Karin Wirnsberger anhand einer Powerpoint-Präsentation (Download siehe unten) den aktuellen Stand der Planungen vom WELTGARTEN-Projekt auf der BUGA 2019 vor.

Bei der gemeinsamen Diskussion rund um die Umsetzung des Projektes WELTGARTEN gab es viele tolle Impulse für die Umsetzung vom WELTGARTEN und Ideen, welche Beiträge die regionalen Gruppen und Initiativen leisten können. Denn die Vernetzung der regionalen Gruppen ist ein wichtiger Projektbaustein, der auch noch nach 2019 wirken soll.

Bei der Organisation und Durchführung des ersten Vernetzungstreffens wurde das WELTGARTEN-Team von Heide Öchslen (Eine Welt-Regionalpromotorin) und von Bärbel Sticher (Weltladen Heilbronn) unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

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news-295 Fri, 21 Sep 2018 19:56:57 +0200 Handreichung von Ohne Rüstung Leben: Friedliche Gesellschaften gemeinsam gestalten https://www.deab.de/aktuell/detail/handreichung-von-ohne-ruestung-leben-friedliche-gesellschaften-gemeinsam-gestalten/ Ohne Rüstung Leben hat die Handreichung „Friedliche Gesellschaften gemeinsam gestalten. Eine Einführung zum Zusammenhang von Frieden und nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Agenda 2030“ veröffentlicht. Sie steht jetzt zum Download bereit steht bzw. kann in der Ohne Rüstung Leben-Geschäftsstelle bestellt werden.

Die Handreichung richtet sich an alle, die am Zusammenhang von Friedensförderung und nachhaltiger Entwicklung interessiert sind und sich mit Fragen einer friedlicheren, nachhaltigeren Zukunftsgestaltung im Sinne der Agenda 2030 befassen möchten.

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der friedens- und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit möchte sie als Ressource bei der Durchführung ihrer Bildungsveranstaltungen unterstützen.

Bestellung

Ohne Rüstung Leben
Arndtstraße 31
70197 Stuttgart
Telefon: 0711 608396
E-Mail: orl[at]gaia.de

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News Deab
news-294 Sat, 15 Sep 2018 12:35:00 +0200 Tag der Menschenrechte: Zivilgesellschaft weltweit unter Druck! http://venro.org/themen/shrinking-space/ "Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin. Auszug aus der Pressemitteilung des Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (venro) vom 13.09.2018: 

"Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin. Im Vorfeld des Internationalen Tages der Demokratie (15. September) hat VENRO das Positionspapier „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft“ veröffentlicht, das den Blick auf den zunehmend engeren Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure lenkt - auf den Trend von sogenanntem „Shrinking Space“.

„Gerade Partnerorganisationen, die sich für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Umweltschutz und die bessere Beteiligung von Minderheiten einsetzen, geraten weltweit in immer mehr Ländern unter Druck und werden in ihrer Arbeit stark behindert. Dabei sind es gerade diese Teile der Zivilgesellschaft, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stärken“, kommentiert Heike Spielmans, Geschäftsführerin von VENRO.

„Die Bundesregierung muss sich wirkungsvoll bei Regierungsverhandlungen für zivilgesellschaftliche Rechte weltweit einsetzen. Das heißt vor allem auch, dass die außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung nicht dazu beitragen dürfen, dass in anderen Ländern Menschenrechte missachtet und gesellschaftliche Freiheiten beschränkt werden“, fordert Christine Meissler, VENRO-Expertin für Shrinking Space. „Darum müssen auch die längst überfälligen gesetzlichen Vorgaben geschaffen werden, damit deutsche Unternehmen ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflichten weltweit wahrnehmen müssen.“"  

Die gesamte Pressemitteilung sowie Hintergrundinformationen zu dem Problem der "shrinking spaces" für Zivilgesellschaft weltweit finden sie auf der venro Seite hier.

 

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news-292 Sat, 08 Sep 2018 11:36:35 +0200 Die neue Südzeit ist da: „Hochschulen: Akteure für eine gerechte Welt?“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-hochschulen-akteure-fuer-eine-gerechte-welt/ Die globalen Anforderungen sind groß und die Hochschulen gefordert, praktikable Lösungen zu finden. Doch werden sie ihrer Verantwortung gerecht? Südzeit beleuchtet, ob und wie sich Hochschulen für eine nachhaltige und gerechtere Welt einsetzen und stellt alternative Wege und spannende Projekte der Hochschulen hin zu mehr Nachhaltigkeit vor.

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News Deab
news-290 Tue, 28 Aug 2018 14:06:24 +0200 Pinguine als Klimabotschafter: Gemeinsam für ein gutes Klima Aktionsheft zur Fairen Woche 2018 https://www.deab.de/aktuell/detail/pinguine-als-klimabotschafter-gemeinsam-fuer-ein-gutes-klima-aktionsheft-zur-fairen-woche-2018/ In der Fairen Woche vom 14.-28.9. steht das Thema Klimagerechtigkeit im Mittelpunkt. Lassen Sie sich bei Ihren Aktionen von Pinguinen unterstützen... In Weltläden, Buchläden, Bibliotheken, kommunalen Einrichtungen, im Büro oder am Straßenrand können die Pinguine als Klimabotschafter eingesetzt werden. Die Pinguine transportieren Ihre Forderungen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit oder sie werben für Ihren Beitrag zum Klimaschutz. Sie sind ein Hingucker, machen auf den Klimawandel aufmerksam und ermöglichen es, ins Gespräch zu kommen. 

Zum Hintergrund:  Millionen von Pinguinen prägen das Bild der Antarktis. Jüngst veröffentlichte Ergebnisse verschiedener Forschungen zeigen nun, dass die Folgen der Klimaerwärmung auch das Südpolgebiet erreicht haben. Ohne die kalten Meeresströmungen bleiben die großen Fisch- und Krillschwärme als Nahrungsgrundlage aus und durch den Rückgang des antarktischen Meereises müssen sich die Pinguine immer neue Brutflächen suchen. Doch auch den Pinguinarten, die auf der südlichen Erdhalbkugel leben, macht der Klimawandel zu schaffen. Die Pinguine machen als Klimabotschafter auf Ihre schwierige Situation aufmerksam.

Und so geht es: z.B. können Origami-Pinguine nach Anleitung in verschiedener Größe gebastelt oder Kuschel- und Stofftiere entsprechend dekoriert werden. Dazu können die Tiere Schilder, Banner, Kopfbänder mit Slogans wie „Klimagerechtigkeit jetzt!“, „Kohleausstieg jetzt!“ oder „Wir retten das Klima: Mach mit!“ tragen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ideen und Anleitungen finden Sie im Aktionsheft 


Kontakt:
Elena Muguruza, Eine Welt-Fachpromotorin Fairer Handel
elena.muguruza*@deab.de 

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News Fairer Handel News Deab Publikation Publikation Deab
news-307 Wed, 15 Aug 2018 11:22:00 +0200 Besuch im WELTGARTEN Nordhorn https://www.deab.de/aktuell/detail/besuch-im-weltgarten-nordhorn/ Noch bis Anfang November 2018 ist der WELTGARTEN zu Gast im Tierpark Nordhorn und wird dort vor Ort vom Team betreut.

Für die Detailplanung des WELTGARTENS auf der BUGA 2019 in Heilbronn war es wichtig, dass das WELTGARTEN-Team des DEAB (Gabi Radeke, Karin Wirnsberger und Gundula Büker) die einzelnen Stationen selbst „begreift“ – im wahrsten Sinne des Wortes!

Bei hochsommerlichen Temperaturen machten wir drei uns auf den Weg nach Nordhorn, um uns persönlich einen Eindruck vom WELTGARTEN und den einzelnen Stationen zu verschaffen. Wir haben Hippo-Roller vor uns her gewälzt, im Globarium nach spannenden Fakten rund um das Thema Nachhaltigkeit gefischt und auch die WELTGARTEN-Rallye ausprobiert.

Mit vielen Eindrücken und Fotos sowie praktischen Tipps des WELTGARTEN-Teams aus Nordhorn sind wir wieder in Stuttgart angekommen und können nun mit der konkreten Planung der Stationen beginnen.

Bis zur Eröffnung der BUGA 2019 haben wir jetzt noch einiges zu tun: Wir werden die ausgewählten Erlebnisstationen mit Bezug zur Agenda 2030 und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen überarbeiten – und das in Deutsch und in Englisch. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern werden wir auch neue Lernstationen entwickeln, z.B. eine Erlebnisstation zum Thema Handy und zum Thema Textilien samt begleitenden Bildungsmaterialien.

Wir bedanken uns herzlich beim WELTGARTEN-Team von Nordhorn!

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News Weltgarten
news-289 Mon, 30 Jul 2018 22:01:33 +0200 DEAB unterzeichnet „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik“ https://www.deab.de/aktuell/detail/deab-unterzeichnet-ulmer-neu-ulmer-erklaerung-fuer-eine-menschenrechtliche-und-solidarische-fluechtlingspolitik/ Der DEAB hat die „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“ unterzeichnet und beteiligt sich gerne an deren Verbreitung.

Hier ein Auszug aus dem Text: „Heute müssen wir erleben, dass in einem Land, aus dem Hannah Arendt einst geflohen war, Menschen als 'Asyl-Touristen' diffamiert werden und Menschen, die ihnen helfen wollen, als 'Anti-Abschiebe-Industrie'. Menschen, die ihre Heimat wegen Krieg, Terror, Menschenrechtsverbrechen, sozialer und/oder wirtschaftlicher Not und Ausbeutung verlassen müssen, finden an den europäischen Grenzen keinen Ort der Zuflucht mehr, sondern einen Ort der Abschreckung, des Stacheldrahts – und des Todes.“ Den gesamten Text finden Sie unten zum Download.

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News Deab News Landespolitik
news-288 Fri, 27 Jul 2018 11:47:00 +0200 Die neue VwV Beschaffung: Kompromisspapier mit deutlichen Schwächen bei globaler Verantwortung https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-vwv-beschaffung-kompromisspapier-mit-deutlichen-schwaechen-bei-globaler-verantwortung/ „Wir werden am Prinzip der Nachhaltigkeit als zentralem Entscheidungskriterium des Regierungs- und Verwaltungshandelns festhalten”, so steht es im grün-schwarzen Koalitionsvertrag vom Juni 2016. Seither hat die Landesregierung darum gerungen, die Beschaffungsregeln des Landes mit der Reform des Vergaberechts auf Bundesebene und den eigenen Grundsätzen in Einklang zu bringen. Aus einem Guss ist das Ergebnis, die neue VwV Beschaffung, die am vergangenen Dienstag vom Kabinett beschlossen wurde, unter der Perspektive von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung nicht: Das Bestreben, die Unternehmen vor vermeintlich unangemessenen Belastungen zu bewahren, hat sich an vielen Stellen gegenüber der Stärkung der nachhaltigen Beschaffung durchgesetzt. Aus entwicklungspolitischer Persepktive ist es da auch kein Trost, dass bei der Beschaffung von Lebensmitteln eine Quote von 20 Prozent Bio empfohlen wird und beim Software-Kauf der bevorzugte Einsatz von Open-Source-Produkten zu prüfen ist.

Nachhaltigkeit: grundsätzlich schon – irgendwie ...

Gemessen an dem im Koalitionsvertrag formulierten Anspruch hätte man erwarten dürfen, dass Nachhaltigkeit als Grundsatz bei der Auftragsvergabe des Landes verankert wird. Der Versuch ist erkennbar, aber noch nicht einmal für eine eigene Überschrift für die nachhaltige Beschaffung hat es gereicht. Immerhin steht dann unter „Ziele und sachlicher Anwendungsbereich”, dass es Ziel der Landesregierung sei, der nachhaltigen Beschaffung größeres Gewicht zu geben. Und unter „Grundsätze” findet sich ein Abschnitt mit der etwas verschwurbelten Überschrift „Berücksichigung nachhaltiger Ziele der Landesregierung”.

Ganz und gar nicht im Sinne einer klaren Orientierung am Prinzip der Nachhaltigkeit ist die eigenwillige Erweiterung des Nachhaltigkeitsbegriffs um die Dimensionen Qualität und Innovation: „dabei heißt Nachhaltigkeit ..., qualitative, innovative, soziale, umweltbezogene und wirtschaftliche Aspekte gleichberechtigt zu berücksichtigen”. Da war die alte Fassung der VwV Beschaffung eindeutiger: „Dabei heißt Nachhaltigkeit ..., ökologische Aspekte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen ...”

Angesichts der Aufweichung des Nachhaltigkeitsbegriffs erscheint es dann fast schon konsequent, dass in der Liste der Ziele und Leitsätze des Landes, die bei der Beschaffung berücksichtigt werden sollen, weder die Naturschutzstrategie noch die Landesstrategie Ressourceneffizienz genannt werden. Selbst die Nachhaltigkeitsstrategie fehlt in der Liste.

Damit nicht genug: Viele Regelungen in der neuen VwV Beschaffung zur Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte werden durch Formulierungen relativiert, die in der Sache ungerechtfertigt sind und den Eindruck vermitteln, nachhaltige Beschaffungen seien aufwändiger und rechtlich problematischer als andere. Beispielsweise muss der Hinweis, nachhaltige Aspekte seien zu berücksichtigen, „soweit mit verhältnismäßigem Aufwand möglich und sachgerecht und sofern ein sachlicher Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand besteht”, so gelesen werden. Und laut VwV Beschaffung setzt die Berücksichtung von fair gehandelten Produkten im Rahmen der Zuschlagskriterien voraus, „dass die für die Ausschreibung relevanten Kriterien des fairen Handels in der Leistungsbeschreibung aufgeführt sind”. Die Vorgabe, dass Zuschlagskriterien in der Leistungsbeschreibung genannt werden müssen, gilt für alle Zuschlagskriterien, ist also keine spezifische Anforderung bei der Beschaffung fair gehandelter Produkte.

Widersprüche zur Vergaberechtsreform

Auch wenn das für Laien kaum mehr nachvollziehbar ist: In den Details weicht die neue VwV Beschaffung zum Teil gravierend von den Regelungen auf Bundesebene ab: Aus entwicklungspolitischer Perspektive am ärgerlichsten ist das ausdrückliche Verbot, die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als Zuschlagskriterium zu Grunde zu legen. Das wird lediglich als zusätzliche Bedingung an die Vertragsausführung zugelassen. Diese Einschränkung verhindert es, die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen bei der Angebotswertung zu berücksichtigen und Anbieter zu bevorzugen, die sich um gute Bedingungen in ihrer Lieferkette bemühen. Und aus der Soll-Vorschrift, bei Risikoprodukten auf die ILO-Kernarbeitsnormen zu achten, wurde eine Kann-Regelung – wenngleich zwei Absätze weiter die Soll-Vorgabe wohl übersehen wurde.

Ein zentrales Element der Vergaberechtsreform war die Klarstellung, dass nachhaltige Aspekte sich auch auf immaterielle Produkteigenschaften beziehen dürfen, also solche, die sich auf „den Prozess oder die Methode zur Herstellung oder Erbringung der Leistung oder auf ein anderes Stadium im Lebenszyklus des Auftragsgegenstands einschließlich der Produktions- und Lieferkette beziehen, auch wenn derartige Faktoren keine materiellen Bestandteile der Leistung sind ...” (so § 23 Absatz 2 Unterschwellenvergabeordnung). Dieser Hinweis findet sich in der VwV Beschaffung nur als Option für die Leistungsbeschreibung und nur für Auftragsvergaben oberhalb des EU-Schwellenwertes. Dass immaterielle Produkteigenschaften mindestens auch in den Zuschlagskriterien und auch unterhalb der EU-Schwellenwerte berücksichtigt werden können, wird nicht erwähnt.

Auch die Verwendung von Gütezeichen als Nachweis für die Einhaltung geforderter Produktmerkmale wird in der VwV Beschaffung – ebenfalls im Widerspruch zu den Regelungen auf Bundesebene – nur als Option in der Leistungsbeschreibung angesprochen, nicht für die Zuschlagskriterien.

Fortschritte in einigen Details – aber vergebene Chancen in wichtigen Punkten

Zu begrüßen ist, dass die ILO-Kernarbeitsnormen bei der Beschaffung von Risikoprodukten nicht mehr nur berücksichtigt werden sollen (können?), wenn diese aus „Afrika, Asien oder Laterinamerika” stammen. Vielmehr ist nun die DAC-Liste der Entwicklungsländer und -gebiete der Organsation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu Grunde zu legen. Diese umfasst auch einige europäische Staaten, bei denen die Durchsetzung grundlegender Arbeitsstandards nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann.

Für ein wenig mehr Klarheit sorgt auch, dass zu den Risikoprodukten nicht mehr „Billigprodukte aus Holz” zählen, sondern Holzprodukte allgemein. Dagegen ist es bedauerlich, dass die Überarbeitung der VwV Beschaffung nicht genutzt wurde, um die Liste der Risikoprodukte um Informations- und Kommunikationstechnologie zu ergänzen. Die Landesverwaltung darf also weiterhin IT-Produkte beschaffen, bei deren Herstellung grundlegende Sozialstandards nicht beachtet werden.

Ein weiterer Schwachpunkt der alten VwV Beschaffung wurde ebenfalls nicht korrigiert: Eigenerklärungen der Bieter und unabhängige Nachweise für die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen werden weiterhin als gleichwertig anerkannt. Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und der BUND Baden-Württemberg hatten in ihrem gemeinsamen Positionspapier vom Dezember 2017 gefordert, dass Bietererklärungen als „Nachweis“ für die Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nur akzeptiert werden sollten, wenn in der Produktgruppe und/oder in dem jeweiligen Land kein unabhängiger Nachweis verfügbar ist.

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news-287 Mon, 23 Jul 2018 17:14:30 +0200 „WIR für FAIRänderung“ Preisverleihung zum DEAB-Jugendwettbewerb 2018 für mehr Fairness weltweit https://www.deab.de/aktuell/detail/wir-fuer-fairaenderung-preisverleihung-zum-deab-jugendwettbewerb-2018-fuer-mehr-fairness-weltweit/ Klamotten, Essen, Smartphone, … auf dem langen Weg der Produkte von der Herstellung bis zu uns geht es für Menschen und Umwelt nicht immer fair zu: Geringe Löhne, ausbeuterische Kinderarbeit und Umweltzerstörung sind in globalen Lieferketten keine Seltenheit.

Welche Alternativen gibt es für eine Welt, in der alle gut leben können? Überall setzen sich Menschen für mehr Gerechtigkeit ein – die Wettbewerbsteilnehmer*innen sind Teil davon! Sie haben an ihrer Schule, in ihrer Stadt oder Kirchengemeinde bereits eine Aktion für mehr Fairness weltweit gestartet, ihre Aktionen dokumentieert und bis zum 16. Mai beim Wettbewerb „WIR für FAIRänderung!“ eingereicht.

Am 12. Juli 2018 wurden die vier Preisträger des Jugendwettbewerbs „WIR für FAIRänderung“ offiziell im Rahmen des diesjährigen 8. Jugendforums der Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) im Europapark in Rust ausgezeichnet:

Den 1. Preis gewannen die #changemaker vom Friedrich-von-Alberti Gymnasium Bad Friedrichshall mit ihrer Aktion „FAIR Lessons“. Mit der Aktion „Fair Lessons“ erklären die #changemaker den Grundschüler*innen der 3. und 4. Klassen in der Umgebung altersgerecht die Ausbeutung der Näherinnen in Bangladesch durch die Modeindustrie und bringen ihnen Alternativen für einen fairen Umgang mit Mode und die daraus resultierende Verbesserung des Lebensstandards der Näherinnen näher. An diesem Projekt sind 14 Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 17 Jahren beteiligt.

Den 2. Preis gewann das Namaste Nepal Schülernetzwerk, eine Schüler*innenfirma der Abt-Bessel Realschule in Buchen Das Namaste Nepal Schülernetzwerk in Buchen importiert selbst in Kooperation mit einem Gymnasium aus Freiberg in Sachsen Rohkaffee aus Nepal und unterstützt mit dem Gewinn und Spenden den Bau erdbebensicherer Schulen in Nepal, die Bildungsarbeit in diesen Schulen. Über regelmäßige Skype-Konferenzen haben die Schülerinnen und Schüler direkten Kontakt zu den Akteuren in Nepal. Einmal pro Jahr fahren sie nach Nepal, um das Projekt und den Kaffeeanbau gemeinsam mit den Partnern und den Dorfbewohnern weiterzuentwickeln. An diesem Projekt arbeiten 42 Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 16 Jahren (5.-10. Klasse) mit.

Der 3. Preis wurde von der Jury zweimal vergeben: Ein 3. Preis ging an die #changemaker Theatergruppe des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums in Bad Friedrichshall für ihre Aktion „Fashion Pressure“.  Die Theater-/Video-Installation „Fashion Pressure“ beschäftigt sich mit dem hemmungslosen Konsum – insbesondere von Kleidung – und deren Auswirkungen in unserer Welt und den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Näher*innen. Hier wirken 14 Schauspieler*innen – d.h. Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 16 Jahren mit.

Der weitere 3. Preis ging an die Fair Trade AG vom Graf-Zeppelin-Gymnasium in Friedrichshafen: Die Schülerinnen und Schüler der Fair Trade AG organisieren verschiedene Projekte zum Thema Fair Trade und Nachhaltigkeit - in der Schule und in der ganzen Stadt. Mit ihren Aktionen wollen sie Jugendliche und Erwachsene über den fairen Handel, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit aufklären und Alternativen für einen weltbewussten Konsum aufzeigen. Hier engagieren sich 10 Schülerinnen und Schülern zwischen 13 und 17 Jahren (Klasse 7 bis 10 und Kursstufe 1).

Mit dem Jugendwettbewerb „WIR für FAIRänderung!” macht der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) das Engagement junger Menschen sichtbar. Wir danken allen Partnern, Förderern, Jurymitgliedern sowie jenen, die bei der Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs mitgewirkt haben und vor allem den vielen engagierten jungen Menschen, die Aktionen umgesetzt und eingereicht haben und damit FAIRänderung bewirken.

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news-306 Sun, 15 Jul 2018 11:16:00 +0200 Der WELTGARTEN kommt auf die Bundesgartenschau 2019 nach Heilbronn https://www.deab.de/aktuell/detail/der-weltgarten-kommt-auf-die-bundesgartenschau-2019-nach-heilbronn/ Der DEAB holt den WELTGARTEN im kommenden Jahr nach Baden-Württemberg – konkret auf die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn, kurz BUGA 2019. Vom 17. April bis zum 6. Oktober 2019 wird die Erlebnisausstellung WELTGARTEN täglich von 9 bis 19 Uhr auf der BUGA 2019 in Heilbronn präsentiert. Die außergewöhnlichen Elemente der interaktiven Erlebnisausstellung im WELTGARTEN laden zum Mitmachen ein und machen Globales Lernen zum unterhaltsamen Erlebnis für Jung und Alt!

Der WELTGARTEN greift aktuelle entwicklungspolitische Themen wie die Welternährung, Wasser oder den Fairen Handel auf und verbindet sie mit unserer persönlichen Lebenswelt. Der WELTGARTEN informiert über globale Zusammenhänge, wirft Fragen auf und verzichtet auf allzu einfache Antworten. Denn der WELTGARTEN will zum Mitgestalten anregen.

Der WELTGARTEN ist ein Projekt des Eine Welt Netzes NRW. Seit 2005 ist der WELTGARTEN in ganz Deutschland unterwegs und hat bereits mehr als drei Millionen Besucher*innen begeistert. Für jede Station wird der WELTGARTEN zu aktuellen Themen und mit regionalem Bezug überarbeitet. Mehr Informationen zum Weltgarten und zu seiner „Reiseroute“ durch Deutschland gibt es unter www.eine-welt-netz-nrw.de/ausstellungen/weltgarten/.

Der BUGA-Leitung wurde das Projekt WELTGARTEN erstmalig im Februar 2017 von Gaby Radeke und Heide Öchslen vorstellt. Für die BUGA 2019 in Heilbronn wurde das Konzept entsprechend angepasst.  Der WELTGARTN wird für die 173 Tage BUGA-Laufzeit auf dem Gelände der Umweltverbände aufgebaut.

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news-286 Wed, 11 Jul 2018 00:00:37 +0200 Eine Welt-Promotor*innen in Klausur https://www.deab.de/aktuell/detail/eine-welt-promotor-innen-in-klausur/ Anfang Juli trafen sich 20 Eine Welt-Fach- und Regionalpromotor*innen mit Vertreter*innen ihrer Trägerorganisationen zur jährlichen Klausurtagung im bbz in Stuttgart-Giebel. Der Austausch zwischen Regional- und Fachpromotor*innen stand neben Themen wie den Ergebnissen aus der Evaluierung des bundesweiten Eine Welt-Promotor*innen-Programms, der Neuausschreibung und der aktuellen Landespolitik im Fokus.

Die Veranstaltungsreihe 17 Ziele an 17 Orten in Baden-Württemberg zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen wird in 2018 mit 13 Veranstaltungen fortgeführt und findet ihren Abschluss mit dem Projekt Weltgarten auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn.

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news-285 Tue, 10 Jul 2018 23:25:32 +0200 Entwicklungspolitischer Jugendfilmpreis 2018 „Welt im Blick: Dein Film – unsere Zukunft!” https://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitischer-jugendfilmpreis-2018-welt-im-blick-dein-film-unsere-zukunft/ Gesucht sind junge Nachwuchs-Filmemacher*innen in oder aus Baden-Württemberg, die sich filmisch mit entwicklungspolitischen Fragen auseinandersetzen. Zum Beispiel was die Auswirkungen der Globalisierung sind, wo es Ungerechtigkeit gibt, was Krieg mit den Menschen macht und wie Frieden aussieht, woran man die Ressourcenkrise erkennt, was der Klimawandel bedeutet und welche Chancen in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft stecken. Ganz wichtig dabei: Was hat das alles mit uns, unseren Werten und unserem Lebensstil zu tun? „Dein Film – Unsere Zukunft!“

Einsendeschluss: 14. September 2018
Preise: 500 Euro in der Kategorie Kurzfilm und 500 Euro in der Kategorie Dokumentarfilm
Teilnahme für Jugendliche und junge Erwachsene bis 22 Jahre

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news-284 Tue, 10 Jul 2018 22:47:27 +0200 Nachhaltig leben – Aktionstag in Kirchberg an der Jagst https://www.deab.de/aktuell/detail/nachhaltig-leben-aktionstag-in-kirchberg-an-der-jagst/ Im Juni 2018 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „17 Ziele an 17 Orten – die Globalen Nachhaltigkeitsziele in Baden-Württemberg” eine Veranstaltung zum Ziel 6: „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtingen” statt. In Kirchberg an der Jagst wurde mit Workshops, Aktionen, einer Ausstellungseröffnung und einer Podiumsdiskussion auf dieses Thema aufmerksam gemacht und es entstand ein kurzer Filmbeitrag. Schauen Sie rein und erfahren Sie mehr über das Eine Welt-Promotor*innenprogramm, die Agenda 2030 und das Thema Wasser weltweit!

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