Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Mon, 18 Oct 2021 23:50:15 +0200 Mon, 18 Oct 2021 23:50:15 +0200 TYPO3 EXT:news news-546 Fri, 15 Oct 2021 21:24:09 +0200 Neues Bildungsangebot von Future Fashion zum SDG 11 https://www.deab.de/aktuell/detail/neues-bildungsangebot-von-future-fashion-zum-sdg-11/ Städte und Kommunen sind wichtige Orte, in denen lokale Handlungsalternativen für mehr Nachhaltigkeit erlebbar sind und sichtbar werden.

Der Workshop stellt das Tool Actionbound für digitale Schnitzeljagden vor und zeigt auf, wie das Tool genutzt werden kann, um auf die Spurensuche nach lokalen Handlungsalternativen für mehr Nachhaltigkeit zu gehen. Neben einer allgemeinen Einführung in das Tool werden auch konkrete Beispiele aus dem Bereich nachhaltige Mode und die Referent*innen berichten von ihren Erfahrungen im Einsatz als Future Fashion Experts.

Der Workshop wird angeboten von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) und dem Dachverband Entwicklungspolitik (DEAB) e.V. im Gemeinschaftsprojekt Future Fashion und richtet sich an Lehrkräfte und außerschulische Bildungsakteurinnen und -akteure.

Datum: 18.11.2021, 16 - 17 Uhr.

Format: Die Online-Veranstaltung wird per ZOOM durchgeführt.

Veranstalter: Future Fashion (Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg)

Anmeldungen: bitte bis zum 11.11.2021 an mirjam.hitzelberger*@deab.de

Zielgruppe: Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte, außerschulische Bildungsakteure und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Der Online-Workshop ist Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte“ verschiedener Nichtregierungsorganisationen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vom 02.-30.11.2021. Die wöchentlichen Veranstaltungen richten sich an Lehrkräfte aller Schulformen und Jahrgangsstufen und möchten Impulse geben, die 17 Nachhaltigkeitsziele in den Unterricht einzubinden.

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news-545 Fri, 15 Oct 2021 21:17:56 +0200 Einladung zur Vernetzungsveranstaltung „Engagement 2030 – Junges Engagement für die Nachhaltigkeit“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-vernetzungsveranstaltung-engagement-2030-junges-engagement-fuer-die-nachhaltigkeit/ Wir laden Sie herzlich zur Vernetzungsveranstaltung

„Engagement 2030 – Junges Engagement für die Nachhaltigkeit“ am Mittwoch, 03.11.2021, 16:30 – 19:30 Uhr ein.

Ziel der digitalen Veranstaltung ist die Förderung von jungem Engagement im Austausch mit Studierenden, Vereinen, Hochschullehrenden & Politiker*innen. Die Bildungs- und Informationsarbeit für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit wird maßgeblich von lokalen Vereinen und Initiativen geprägt. Junge Menschen engagieren sich vielseitig, aber oftmals anders als in der Vereinsarbeit. Wie kann die Einbindung von jungen Menschen dennoch gelingen, welche gemeinsamen Schnittpunkte und Interessen gibt es dahingehend?

Die Projekte „Engagement 2030“ und „Jugend trifft Politik“ haben uns gezeigt, dass Kooperationen aus den o.g. Akteur*innengruppen viel Potential und Gestaltungsspielraum bieten, weshalb wir unsere Erfahrungen hierzu teilen möchten. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der beiden gemeinnützigen Organisationen forum für internationale entwicklung + planung (finep) und Dachverband für Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB).

Wir freuen uns, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Anna-Maria Schuttkowski. Anmelden können Sie sich bis zum 25.10.2021 bei Anna-Maria Schuttkowski – anna-maria.schuttkowski*@finep.org – 0711/93276868 an. Formulieren Sie gerne in Form einer Twitternachricht (mit max. 240 Zeichen), welche Fragestellung Sie konkret auf der Veranstaltung bearbeiten möchten.

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news-544 Wed, 15 Sep 2021 16:02:50 +0200 Programmhinweis: Future Fashion im Fernsehen https://www.deab.de/aktuell/detail/programmhinweis-future-fashion-im-fernsehen/ Unser Projekt Future Fashion wird heute, am 15. September, im Fernsehen zu sehen sein. Um 21 Uhr läuft beim SWR die Doku "Spurensuche: Kleidung - Was tun gegen Ausbeutung?", bei der die Future Fashion Stadtrundgänge vorgestellt werden.Mit dabei ist auch das Friedrich-von-Alberti Gymnasium in Bad Friedrichshall, die Schüler*innen stellen im Film ihr #changemaker-Projekt vor.

Hier können Sie den Film bereits online sehen.

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news-543 Tue, 14 Sep 2021 18:04:23 +0200 Initiative „Faire Gemeinde“ feiert 100. Mitglied https://www.deab.de/aktuell/detail/initiative-faire-gemeinde-feiert-100-mitglied/ Fair, nachhaltig, ökumenisch – so handeln mittlerweile 100 katholische und evangelische Kirchengemeinden in ganz Württemberg. Mit St. Georg aus dem Stuttgarter Norden hat die Initiative „Faire Gemeinde“ ihr 100. Mitglied gewonnen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Mitgliederzahl nun bereits dreistellig ist und sich so viele Kirchengemeinden für Fairen Handel und Nachhaltigkeit einsetzen“, sagt Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps, Leiter der Hauptabteilung Weltkirche bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Auch Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, würdigt den Meilenstein, den die gemeinsame Initiative nun genommen hat: „Mit der Initiative ‚Faire Gemeinde‘ regen wir immer mehr Menschen und Gremien dazu an, den eigenen Konsum und dessen Einfluss auf die weltweite Gerechtigkeit zu überdenken.“

 

Zukunft aktiv mitgestalten

Kirchengemeinden, die eine „Faire Gemeinde“ werden wollen, legen dafür bestimmte Schwerpunkte fest, die sie in ihrem Kirchenalltag verändern wollen. So setzt St. Georg auf eine faire Bewirtung, richtet eine Verkaufsstelle für faire Produkte ein, achtet auf Müllvermeidung, verwendet Recyclingpapier und fördert die ökumenische Zusammenarbeit. „Uns ist es ein Anliegen und Auftrag, Zukunft mitzugestalten, vor Ort in der Gemeinde und mit den Menschen, die hier leben“, sagt Christine Meier-Rempp von St. Georg. Der dortige Kirchengemeinderat hat sich einstimmig dafür entschieden, sich der Initiative anzuschließen. „Wir haben viele Ideen gesammelt und auch schon einiges umgesetzt. So stammt der Kaffee beim Sonntagskaffee nach dem Gottesdienst aus fairem Bio-Anbau, die Milch zum Kaffee liefern Bio-Kühe aus der Region.“ Für den Herbst sei geplant, faire Produkte nach den Gottesdiensten zu verkaufen und dort auch Produkte aus der Region anzubieten. Zudem sollen Brotbackkurse mit Mehlen aus der Region stattfinden und beim nächsten Gemeindefest ein Großteil der Lebensmittel bio und fair sein. „Das sind zugegebenermaßen viele kleine Schritte, aber sie sind wichtig. Denn wir sind als Kirchengemeinde davon überzeugt, dass die Richtung stimmt und möchten Verantwortung für alle Menschen und Gottes Schöpfung übernehmen“, so Meier-Rempp weiter.

 

Hintergrund: Initiative „Faire Gemeinde“

Die „Faire Gemeinde“ ist eine ökumenische Initiative der Landesstelle Brot für die Welt im Diakonischen Werk Württemberg, der Diözese Rottenburg-Stuttgart, des Diensts für Mission, Ökumene und Entwicklung und des Umweltbüros der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB). Unter den 100 angemeldeten und teils bereits ausgezeichneten „Fairen Gemeinden“ sind 73 evangelische und 27 katholische Kirchengemeinden. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der Initiative im vergangenen Jahr beigetreten. Der Prozess der Zertifizierung beginnt mit dem Beitritt. Bei diesem legt die Gemeinde bestimmte Zielpunkte fest. Im Anschluss hat sie bis zu zwei Jahre Zeit, um ihre Ziele zu erreichen, darüber zu berichten und schließlich die Auszeichnung zu erhalten.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.gemeinden-handeln-fair.de.

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news-542 Tue, 14 Sep 2021 17:52:50 +0200 Antworten auf Wahlprüfsteine der agl https://www.deab.de/aktuell/detail/antworten-auf-wahlpruefsteine-der-agl/ Die agl (Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V.), in der der DEAB Mitglied ist, hat Wahlprüfsteine erstellt und an die 5 größten Parteien (ohne AfD) verschickt.

Die Fragen lauten:

1. Die derzeit geplanten Maßnahmen reichen nicht aus, um das Ziel erreichen, die Erderwärmung auf 1,5° zu begrenzen. Auch Deutschland hat sich dazu verpflichtet. Halten Sie an diesem Ziel fest und was werden sie dafür tun?

2. Um das 1,5°-Ziel zu erreichen, ist die schnelle Abkehr von fossilen Brennstoffen und der Aufbau von Alternativen unumgänglich. Planen Sie den Ausstieg aus Kohle, Öl,  Gas und wenn ja, für wann und mit welchen Energie-Alternativen?

3. Bildung ist der Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Der HH-Entwurf sieht Kürzungen der entwicklungspolitischen Bildung (u.a. Globales Lernen) von 45 auf 35 Mio. € vor. Trotz der Notwendigkeit des Umdenkens in der Klimakrise. Setzen Sie sich für eine Korrektur und Erhöhung, auch in den Folgejahren, ein?

4. Globale Nachhaltigkeit ist nicht nur ökologisch, sondern auch sozial. Setzen Sie sich für global faire Arbeits- und Lebensbedingungen ein, z.B. mit einer konsequenten Umsetzung und ggf. Nachbesserung des Lieferkettengesetzes ein? Was wollen Sie konkret unternehmen?

5. Internationale Partnerschaften tausender Vereine sind eine Säule deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Globale Solidarität wird hier mit bürgerschaftlichem, oft ehrenamtlichem Engagement gelebt. Setzen Sie sich dafür ein, dass dieser Bereich künftig stärker gefördert wird? Wenn ja, wie?

6. Öffentliche Beschaffung hat eine wichtige Vorreiterfunktion für den Einkauf nach sozial-ökologischen Kriterien. Setzen Sie sich für eine konsequent sozial-ökologische Beschaffung ein? Wenn ja, was wollen Sie dafür konkret unternehmen?

7. Die Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit und die Bewältigung der Folgen (z.B. Rassismus) sind Voraussetzungen einer nachhaltigen Welt. Kenntnisse und Aufklärung gehören zum Handwerkszeug zeitgemäßer Entwicklungspolitik. Wie schätzen Sie dies ein und wollen Sie entsprechende Ansätze stärken?

8. Zivilgesellschaft ist essentiell für die Transformation zur Nachhaltigkeit. Auch mit politischen Vorschläge für Alternativen. Durch die Gemeinnützigkeitsdebatte sind viele Vereine verunsichert. Was unternehmen Sie, um Vereinen Rechtssicherheit zu garantieren, auch wenn sie sich politisch äußern?

Nun sind die Antworten da! Sie finden sie hier.

Von fünf Parteien haben drei Parteien eindeutig klar gemacht, dass sie den Titel für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Bundeshaushalt erhöhen wollen. Das wäre Grundvoraussetzung für das weitere Bestehen bzw. den Ausbau des Eine Welt Promotor*innen Programms, das zu 60% vom BMZ und zu 40% vom den Ländern finanziert wird. Und es wäre wichtig für Erhalt bzw. Ausbau der Fördermittel für die Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, die Engagement Global verwaltet (FEB).

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news-541 Thu, 09 Sep 2021 18:40:28 +0200 Gefährdete Afghaninnen und Afghanen weiter aufnehmen – Bundes- und Landesaufnahmeprogramme sind nötig! https://www.deab.de/aktuell/detail/gefaehrdete-afghaninnen-und-afghanen-weiter-aufnehmen-bundes-und-landesaufnahmeprogramme-sind-noetig/ Der DEAB  hat ein Statement mit Forderungen von Pro Asyl e.V. zur Situation in Afghanistan unterzeichnet.

Vor zwei Wochen, am 26. August 2021, ist die deutsche Evakuierungsaktion aus Afghanistan nach der Machtergreifung der Taliban eingestellt worden. Viele gefährdete Menschen sitzen aber mit ihren Familien immer noch in Afghanistan fest: Mitarbeitende lokaler Partnerorganisationen und deutscher Organisationen, Frauenrechtsverteidiger*innen und Menschenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen, bei Subunternehmen beschäftigte Ortskräfte und Regierungsangestellte, die für einen demokratischen Staat und eine unabhängige Justiz eingetreten sind. Zudem sind Angehörige von in Deutschland lebenden Afghan*innen und Deutschen in Gefahr, sie werden zum Teil bereits von den Taliban gesucht. Für sie sieht die Bundesregierung aktuell keine Aufnahme vor. In den vergangenen Wochen erreichten Tausende verzweifelte Hilferufe die unterzeichnenden Organisationen. Diesen Menschen muss schnellstmöglich eine Aufnahme ermöglicht werden!

Das Ausfliegen gefährdeter Afghan*innen startete zu spät, um alle Gefährdeten zu retten. Darüber hinaus hat die Bundesregierung den Kreis für die Aufnahme in Frage kommender Menschen zu eng gefasst. Die Europäische Union, die Türkei und die Nachbarstaaten Afghanistans schließen ihre Grenzen.

Angesichts des jahrelangen NATO-Einsatzes und des politischen sowie bürokratischen Versagens in den vergangenen Monaten steht Deutschland, wie andere Länder auch, in der Verantwortung, Bedrohte aufzunehmen. Hinzukommt, dass Tausende Gefährdete Angehörige haben, die bereits in Deutschland leben. Es gibt eine starke afghanische Gemeinschaft und eine aktive Zivilgesellschaft in Deutschland, die den neu Ankommenden bei Ankunft und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützend zur Seite stehen wird. Es gilt jetzt, Menschenleben zu retten!

Gemeinsam mit Pro Asyl e.V. und weiteren Organisationen fordert der DEAB daher:

  1. Ad hoc-Maßnahmen: Sichere Ausreise und weitere Aufnahmezusagen für besonders gefährdete Afghan*innen
  2. Weitere Aufnahme über ein Bundesaufnahmeprogramm
  3. Angehörige von in Deutschland lebenden Menschen schützen
  4. Schutz und Perspektive für Afghan*innen in Deutschland

 

Mehr Informationen finden Sie hier!

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news-539 Fri, 03 Sep 2021 22:04:27 +0200 Faire Woche 2021 https://www.deab.de/aktuell/detail/faire-woche-2021/ Die Faire Woche 2021 steht vor der Tür!

Die Aktionswoche des Fairen Handels 2021 findet vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema "Menschenwürdige Arbeitsbedingungen" unter dem Motto "Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit" statt.

Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht, das sich aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN-Charta (Artikel 23) ableitet.

Die Corona-Pandemie zeigt jedoch in erschreckender Deutlichkeit, dass es weltweit um die Arbeitsbedingungen nicht gut bestellt ist. Millionen Menschen müssen unter unwürdigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen schuften und verdienen dennoch nicht genug, um ihr tägliches Überleben zu sichern. Insbesondere Menschen im Globalen Süden sind davon betroffen, doch auch in Deutschland hat die Krise unhaltbare Arbeitsbedingungen in zahlreichen Branchen offengelegt. Mit diesem Schwerpunkt haben wir uns beschäftigt und stellen mit der Broschüre „So arbeitet die Welt in Deutschland“ Informationen und Material zur Verfügung.

 

Online-Broschüre „So arbeitet die Welt in Deutschland“

Die Online-Broschüre stellt in Ergänzung zu den bundesweit vorliegenden Materialien exemplarisch die Situation von Arbeitsmigrant*innen vor, die mitten in Deutschland unter prekären, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen leben und arbeiten. Sie sind meist in personalintensiven Branchen wie der Bauwirtschaft, Landwirtschaft (Saisonarbeit), Fleischwirtschaft, in der Transport- und Logistikbranche, aber auch in der Pflege mit Schwerpunkt in der sogenannten „24-Stunden-Pflege“ in Privathaushalten anzutreffen. Zu diesen 5 Arbeitsprofilen haben wir Informationen gesammelt und interessantes Material und Links zu Videos im Netz zusammengetragen. Wo immer es möglich war, haben wir uns auf konkrete Fallbeispiele bezogen.

Wie immer können Sie sich aktiv an der Fairen Woche beteiligen. Dabei möchten wir Ihnen auch dieses Jahr ein paar Impulse geben. Wir bieten Ihnen Materialien an, die bei der Vorbereitung bzw. Durchführung von Veranstaltungen der Fairen Woche helfen können. Natürlich möchten wir Ihre eigene Kreativität und ihren Erfindungsgeist nicht bremsen. Unsere Ideen sind nur Vorschläge, die nach Belieben weiterentwickelt, verbessert oder durch eigene Ideen ersetzt werden können. Die von uns zur Verfügung gestellten Materialien können Sie auch gerne, über die Faire Woche heraus, weiterverwenden.

Download der Materialien

Download der Broschüre

Download der Aktionsidee: „Zukunft fair gestalten Menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle Menschen überall“

Download der Aktionsidee: „Die Büchse der Pandora unseres Konsums"

Kontakt: elena.muguruza@deab.de 

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news-538 Tue, 31 Aug 2021 12:38:28 +0200 Einladung zum Themenwochenende: „Was uns anzieht“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-themenwochenende-was-uns-anzieht/ Am 25. und 26. September findet ein Themenwochenende im Linden-Museum rund um das Thema nachhaltige Mode mit mündlich erzählten Geschichten und Informationen zu umweltgerechter Stofferstellung und Kleiderproduktion statt. Es werden zwei Tage zum Hören, Schauen und Staunen, Mitdenken und Mitmachen.

Der DEAB ist mit seinen Future Fashion ExpertsFuture Fashion Experts dabei. Bei einer nachhaltigen Modenschau am Samstagabend werden Kleidungsstücke aus dem Future Fashion Store x Secontique präsentiert.

Hier geht's zum Programm!

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news-537 Mon, 30 Aug 2021 13:01:56 +0200 Pressemitteilung zur Migrations- und Flüchtlingspolitik: #offengeht https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-zur-migrations-und-fluechtlingspolitik-offengeht/ Wir sagen: #offengeht
 

Angesichts der Situation in Afghanistan und anderen globalen Krisen fordert der Dachverband DEAB eine menschenrechtsbasierte Migrations- und Flüchtlingspolitik

 

In der aktuellen Situation in Afghanistan erleben wir nicht zum ersten Mal eine Flüchtlingspolitik im Krisenmodus. Weil nicht vorausschauend gehandelt wurde. Weil die Politik vor allem auf Abschottung und Ausgrenzung setzte. Das alles hätte nicht passieren müssen. Derzeit entscheidet sich auch am Hindukusch, ob wir angesichts globaler Herausforderungen auf Ausgrenzung und Abschottung setzen oder ihnen als weltoffene und menschenrechtsbasierte Gesellschaft begegnen.

„Eine andere Flüchtlings- und Migrationspolitik ist möglich“, sagt Claudia Duppel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), mit Blick auf das Positionspapier „Solidarität entgrenzen: #offengeht“. Es wird vom DEAB und rund 45 weiteren Organisationen unterstützt, initiiert haben es PRO ASYL, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, die Diakonie Hessen und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz.

„Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen und Netzwerken stehen wir hinter den im Positionspapier formulierten Erwartungen und sind der Meinung: #offengeht“, so Duppel. „Millionen von Menschen haben sich im Jahr 2015 bei der Aufnahme von fast einer Million Geflüchteten aus Kriegs- und Krisengebieten engagiert.“ Die Politik hat es versäumt, dieses Engagement durch den Aufbau von Strukturen ausreichend zu unterstützen und sich stattdessen durch immer neue gesetzliche Restriktionen darum bemüht, dass „2015 sich nicht wiederholt“.

Diese menschenverachtende Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik muss beendet und endlich durch eine Migrations- und Flüchtlingspolitik ersetzt werden, die sich an den unteilbaren Menschenrechten orientiert! Konkret erwarten wir gemeinsam mit anderen Organisationen und Initiativen von der Politik:

  • die Schaffung sicherer und legaler Zugangswege und die Gewährleistung eines fairen und rechtsstaatlichen Asylverfahrens in Europa;
  • die umfassende und zeitnahe Gewährleistung der Familienzusammenführung in Deutschland;
  • humanitäre Bleiberechtsregelungen für Geduldete und die Gewährung gleicher politischer Beteiligungsrechte (Wahlrecht auf allen Ebenen) nach fünf Jahren Aufenthalt;
  • die Bekämpfung von Rassismus in all seinen Erscheinungsformen und in allen gesellschaftlichen Bereichen.
  • eine regelhafte und kontinuierliche inhaltliche und finanzielle Förderung der Arbeit für demokratische Werte und gegen jede Form von rassistischer Diskriminierung.

Wir sind vor der Bundestagswahl im Gespräch mit Kandidatinnen und Kandidaten demokratischer Parteien, wir fragen sie nach ihren Konzepten für eine offene und solidarische Gesellschaft und tragen unsere Forderungen an sie heran.

Kontakt:

Claudia Duppel

Geschäftsführerin Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB),

Vogelsangstr. 62, 70197 Stuttgart,

claudia.duppel*@deab.de
Tel: 0711/66487360
www.deab.de
 

Informationen:

 #offengeht

https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/A4_offengeht_25.8.21-1.pdf

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news-536 Fri, 27 Aug 2021 18:55:16 +0200 Die neue Südzeit ist da! Nr. 90: „Was wir euch gerne sagen würden“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-nr-90-was-wir-euch-gerne-sagen-wuerden/ Vier Frauen und ein Mann engagieren sich als Interkulturelle Promotoren für eine offene Gesellschaft. Was haben sie in den vergangenen Monaten erlebt, was ist ihnen wichtig? Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von Südzeit haben wir in die Hände der engagierten Promotoren gelegt. Erfahren Sie, was sie uns gerne sagen möchten, finden Sie Informationen rund um Rassismus, die Eine Welt-Arbeit sowie Literaturtipps und ein kleines Glossar.

Ein Klick auf das Titelbild bringt Sie zur neuen Ausgabe.

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news-534 Thu, 26 Aug 2021 10:26:27 +0200 Einladung zur Entwicklungspolitische Landeskonferenz https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-entwicklungspolitische-landeskonferenz/ Der Rat für Entwicklungszusammenarbeit (REZ) lädt gemeinsam mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg sowie allen Partnerinnen und Partnern der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. zur Entwicklungspolitische Landeskonferenz ein.

 

Entwicklungspolitische Landeskonferenz

am Freitag, 17. September 2021

von 16.00-20.15 Uhr

https://sez-rez.streavent.de/

Flyer zur Konferenz

Unter dem Motto "Welche Zukunft wollen wir?" erwartet Sie folgendes Programm:

  • ein Statement durch den Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Herrn Rudi Hoogvliet
  • Vernetzung und vielfältige Infos zu entwicklungspolitischem Engagement auf dem interaktiven Marktplatz der FAIRänderung
  • Impulse und Diskurse in neun Workshops zu relevanten entwicklungspolitischen Fragen, gestaltet durch ein breites Expert*innen-Netzwerk
  • Auftakt für die Initiative Meine. Deine. Eine Welt
  • eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertreter*innen aus dem Land

 

-  Hier geht es zur Anmeldung für die Konferenz und Workshops: https://sez-rez.streavent.de/register

-  Hier können Sie Ihre Arbeit auf dem virtuellen Marktplatz, dem Markt der FAIRänderung vorstellen und sich mit anderen vernetzen: https://anmeldung-marktstand.streavent.de/markt

 

Die Entwicklungspolitische Landeskonferenz ist Teil des entwicklungspolitischen Dialogs der Landesregierung Baden-Württemberg. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Lösungen für Globale Verantwortung in Baden-Württemberg zu finden und zu diskutieren, welche Entwicklungspolitik wir hier vor Ort brauchen.

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news-533 Tue, 24 Aug 2021 11:55:25 +0200 Was ist den Parteien #weltweitwichtig? Eine Gegenüberstellung der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021 https://www.deab.de/aktuell/detail/was-ist-den-parteien-weltweitwichtig-eine-gegenueberstellung-der-wahlprogramme-zur-bundestagswahl-2021/ Die Corona-Pandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, dass sich globale Herausforderungen nicht auf nationalstaatlicher Ebene lösen lassen. Es braucht eine verstärkte internationale Zusammenarbeit und weltweite Solidarität, um den bestehenden und sich weiter verschärfenden Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Klimawandel, soziale Ungleichheit und Armut hier bei uns und weltweit zu begegnen.

 

In der kommenden Legislaturperiode müssen die Folgen der Pandemie abgemildert und endlich ein nachhaltiger Umbau unserer Gesellschaften vorangetrieben werden. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDG) bildet dafür die Leitlinie.

 

Welche Lösungsansätze bieten die Parteien, die für den Bundestag kandidieren? Was ist ihnen weltweit besonders wichtig? VENRO hat die Wahlprogramme der Parteien unter ausgewählten Fragestellungen einander gegenübergestellt. Dabei haben sie sich auf die Parteien beschränkt, die aussichtsreiche Chancen auf den Einzug in den Deutschen Bundestag haben: AfD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, DIE LINKE, FDP und SPD.

 

In der Gegenüberstellung wird das, was die Parteien in ihren Programmen schreiben und die jeweilige Rhetorik, wiedergegeben. Das Papier stellt keine Bewertung dar. Die dargestellten Textauszüge sind keine keine Positionen von VENRO oder vom DEAB. Zudem sind die Aussagen teilweise nicht mit unseren Wertvorstellungen vereinbar.

Die Gegenüberstellung finden Sie unter diesem hier.

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news-532 Tue, 24 Aug 2021 11:40:36 +0200 Einladung zum Praxisworkshop: „How to be an Ally“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-praxisworkshop-how-to-be-an-ally/ Was heißt Ally-Sein? Was hat das mit Kritischem Weißsein zu tun? Und wie können weiße Menschen Bündnispartner*innen für von Rassismus betroffene Menschen werden?

Dieser Workshop sensibilisiert die Teilnehmenden für strukturellen Rassismus und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele Handlungsoptionen für die berufliche Praxis in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit auf.

Referent: Jeasuthan Nageswaran, Pädagoge und Diversity-Trainer aus Berlin.

Er arbeitet zu den Themen Migration, Rassismuskritik und Critical Whiteness. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Eine Welt-Arbeit begleitet er Organisationen und Teams zu rassismuskritischen und diversitätsorientierten Veränderungsprozessen.

Der Referent positioniert sich als PoC (Person of Color), Pronomen er/ihn.

Veranstalter*in: Nicole Amoussou, Fachpromotorin für migrantische Partizipation und Postkolonialismus

Anmeldung bis zum 25.08.2021 unter: fachpromo@einewelt-forum.de

Veranstaltungsort: Mannheim, Raum 52/53 im Stadthaus N1

Informationen und Rückfragen bei: Nicole Afi Amoussou / Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.

Email: fachpromo@eine-welt-forum.de / Telefon: 01577 0226320

Der Workshop ist kostenlos

Teilnahme nur nach Vorlage eines 3G-Nachweises (Geimpft, Getestet, Genesen) möglich.

Der Workshop richtet sich an weiße Menschen, die nicht von Rassismus benachteiligt sind.

Flyer zum Praxisworkshop

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news-531 Tue, 24 Aug 2021 10:31:26 +0200 DEAB unterzeichnet Petition „Luftbrücke für Afghanistan“ https://www.deab.de/aktuell/detail/deab-unterzeichnet-petition-luftbruecke-fuer-afghanistan/ Die Initiative Luftbrücke Kabul hat auf „Change.org“ die Petition „Luftbrücke für Afghanistan: Rettung ALLER Gefährdeten jetzt!“ gestartet.

Ziel ist es, möglichst viele gefährdete Aktivist*innen, Frauen-und Menschenrechtler*innen und von den Taliban bedrohte Personengruppen in Sicherheit zu bringen. Der DEAB hat bereits unterschireben. Sie auch?

Hier gehts zur Petition!

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news-530 Tue, 17 Aug 2021 12:24:35 +0200 DEAB unterzeichnet Ravensburger Appell https://www.deab.de/aktuell/detail/deab-unterzeichnet-ravensburger-appell/ Der DEAB hat den „Ravensburger Appell" unterzeichnet, der folgende Forderungen enthält:

- Abrüsten statt Aufrüsten!

- Verwendung dieser Rüstungsgelder zur Schaffung besserer Lebensbedingungen aller Menschen

- Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung

- Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland

- Schließung der Air Base Ramstein als wichtige Relaisstation für illegale Drohnenmorde

- Keine Waffenexporte sondern staatlich geförderte Rüstungskonversion

- Miteinberechnung der durch das Militär verursachten CO2-Emissionen bei dem Erreichen des 1,5 Grad-Ziels (Pariser Klimaabkommen)

- „Sicherheit neu denken“ durch zivile friedens- und vertrauensstiftende Maßnahmen


Hier finden Sie Materialien zum Thema:

Plakat (30 x70cm)
Flyer

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news-529 Fri, 13 Aug 2021 20:27:45 +0200 Schüler*innen fragen kritisch nach bei FAIR macht Schule! https://www.deab.de/aktuell/detail/schuelerinnen-fragen-kritisch-nach-bei-fair-macht-schule/ Vor den Sommerferien haben gleich mehrere Schulen in Baden-Württemberg an den Aktionstagen FAIR macht Schule! des DEAB teilgenommen – das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Fellbach, die Fritz-Nuss-Schule im Klinikum Stuttgart und das Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg.

 

Die Schüler*innen beschäftigten sich im Laufe der Aktionstage mit ihrem eigenen Konsumverhalten, den Produktionsbedingungen in globalen Lieferketten von Textilien, Kakao oder Handys aber auch mit der Rolle von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wie dem Rathaus bei den Bemühungen um mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz in den Lieferketten.

 

Beim Besuch im jeweiligen Rathaus konnten die Schüler*innen kritisch nachfragen, was die eigene Stadt für die Menschenrechte und den Umweltschutz tut und woher die Produkte stammen, die z.B. im Rathaus konsumiert werden. In Fellbach erfuhren die Schüler*innen z.B. das die Berufsbekleidung der Mitarbeiter*innen im städtischen Bauhof von lokalen Betrieben hergestellt wird. Sie fragten aber auch kritisch beim Ersten Bürgermeister der Stadt Fellbach, Johannes Berner, nach, warum die Verpflegung in Schulen und Kitas nicht aus fairem Handel oder ökologischer Produktion sei.

In Herrenberg berichtete Lena Schuldt, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik und bei der Stadt verantwortlich für das Thema Fairtrade, von den verschiedenen Aktivitäten und Aktionen der Fairtrade Steuerungsgruppe. Auch ein Besuch im Weltladen Herrenberg an seiner neuen Location blieb nicht aus bei der Stadtrallye auf den Spuren der Nachhaltigkeit in Herrenberg.
 

Ein besonderes Highlight bei den Aktionstagen in Stuttgart war ein eigener Radiobeitrag für das Radio RiO (Radio im Olgahospital), der im Rahmen der Aktionstage an der Fritz-Nuss-Schule entstand. Den Beitrag gibt es zum Nachhören auch hier.

 

Einig waren sich die Schüler*innen an allen Schulen: Es muss noch mehr für den Fairen Handel und eine nachhaltige öffentliche Beschaffung getan werden an Schulen und in Kommunen in Baden-Württemberg und auch der Klimaschutz muss eine größere Rolle spielen. Aber auch jede*r einzelne von uns kann einen Beitrag leisten.

 

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News Deab News Fair macht Schule News Globales Lernen
news-528 Tue, 27 Jul 2021 15:33:30 +0200 Pressemitteilung: Neuer Future Fashion Guide erschienen https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-neuer-future-fashion-guide-erschienen/ Stuttgart, 27. Juli 2021. Der neu erschienene Future Fashion Guide zeigt auf einen Blick die wichtigsten Informationen rund um das Thema nachhaltige Mode: Wie kann ich herausfinden, ob ein Kleidungsstück wirklich nachhaltig ist? Was können wir alle für mehr Gerechtigkeit in der Modeindustrie tun? Und wie kann ich meinen eigenen Kleiderschrank fit für die Zukunft machen? Neben Ideen zur Beantwortung dieser Fragen enthält der neue Future Fashion Guide spannende Interviews aus der Welt der nachhaltigen Mode, Surftipps für das digitale Reinschnuppern ins Thema und Links zu aktuellen Podcasts. Der Future Fashion Guide ist kostenfrei in gedruckter und digitaler Version erhältlich, zum Beispiel beim Future Fashion Store im Gerber in Stuttgart und unter www.futurefashion.de/guide.

Seit über vier Jahren macht die Bewegung Future Fashion mit Kleidertauschparties, den Future Fashion on Tour Stadtrundgängen und Veranstaltungen Menschen in Baden-Württemberg auf die weltweite Eingebundenheit unseres heutigen Modekonsums aufmerksam. „Future Fashion heißt nicht nur genau nachzufragen, wo unter welchen Bedingungen Mode produziert wird, sondern es bedeutet auch, dass wir hier in Baden-Württemberg ein Bewusstsein dafür bekommen, wie unser Konsumverhalten globale Zusammenhänge beeinflusst“, so Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und Initiator der Future Fashion Bewegung. Im Future Fashion Guide, der wegen der stark gestiegenen Nachfrage zu den Themen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von Mode nun als komplett überarbeitete Neuauflage erscheint, findet sich eine handgeschneiderte Zusammenstellung erster kleiner Schritte, die wir alle selbst gehen können, um durch unseren Konsum zum Abbau von globaler Ungleichheit beizutragen.

Der Future Fashion Guide ist als Gemeinschaftsprojekt der SEZ mit RENN.süd, der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg, dem DEAB e.V., der Hochschule Reutlingen, Aktion Hoffnung und Klima Arena und mit der Förderung des Staatsministeriums Baden-Württemberg entstanden. Die Sensibilisierung der baden-württembergischen Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln und der Aufbau gleichberechtigter weltweiter Partnerschaften sind Ziele der SEZ. So erweitert Future Fashion Made in Africa das Thema Konsum um die Perspektive, wer zukunftsfähige Mode macht und bietet eine Plattform für junges Fashiondesign aus afrikanischen Ländern wie beispielsweise Burundi und der Diaspora. Umfassende Angebote zum Thema nachhaltiger Konsum und Fair Trade für weitere Branchen bietet darüber hinaus die Messe Fair Handeln, deren ideelle Trägerin die SEZ ist und das nächstes Mal vom 21.-24.4.2022 in Stuttgart stattfinden wird.

 

Nächste Veranstaltung von Future Fashion: Kleidertauschevent von Future Fashion und Coexist
30. Juli 2021, 15-18 Uhr im Begegnungsraum Stuttgart, Breitscheidstr. 2f, U-Bahn Berliner Platz Liederhalle/ S- Bahn Stadtmitte Ausgang Büchsenstraße, Bus: Lindenmuseum

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news-527 Tue, 27 Jul 2021 15:24:10 +0200 Talkrunde mit Theresa Schopper ab sofort online https://www.deab.de/aktuell/detail/talkrunde-mit-theresa-schopper-ab-sofort-online/ Im Rahmen unseres Schüler*innen-Kongresses Global Eyes am 09. Juli 2021 gab es eine Online-Talkrunde, in der Schüler*innen ihre Ideen und Forderungen unmittelbar an die Politik weitergeben konnten. Als Diskussionspartnerin stand ihnen die neue Kultusministerin Theresa Schopper zur Verfügung.

Ab sofort finden Sie auf YouTube die Auzeichnung der Veranstaltung sowie zudem eine Kurzversion.

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news-526 Mon, 26 Jul 2021 16:19:31 +0200 Global Eyes: Grußbotschaften aus aller Welt https://www.deab.de/aktuell/detail/global-eyes-grussbotschaften-aus-aller-welt/ Im Rahmen unseres Schüler*innen-Kogresses Global Eyes am 09. Juli 2021 haben uns tolle Grußbotschaften aus aller Welt erreicht. Auf YouTube finden Sie inspirierende Beiträge aus Sierra Leone, Uganda, Thailand, Deutschland, Kolumbien und Neuseeland.

Hier geht's zu den Grußbotschaften!

 

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news-524 Mon, 26 Jul 2021 14:56:23 +0200 Jahresklausur unserer Promotor*innen https://www.deab.de/aktuell/detail/erstes-praesenz-treffen-unserer-promotorinnen/ Die Interkulturellen und Eine Welt-Promotor*innen trafen sich im Juli erstmals in Präsenz zur Jahresklausur in Stuttgart.
Es wurden Themen globaler Gerechtigkeit und Solidarität wurden diskutiert. Zudem diskutierten die Anwesenden über ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe §Wirtschaft und globale Ungleichheit: Landesweite Vernetzung - Kompetenzen - Regionen mobilisieren!"
 

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news-522 Mon, 26 Jul 2021 13:20:20 +0200 Neues von den Eine Welt-Promotor*innen: Zusammenarbeit mit der Wirtschaft https://www.deab.de/aktuell/detail/neues-von-den-eine-welt-promotorinnen-zusammenarbeit-mit-der-wirtschaft/ Die Ansprache wirtschaftlicher Akteur*innen, gehört verstärkt zu den Aufgaben der Eine Welt-Promotor*innen. Für ihre gute Zusammenarbeit gibt es viele Beispiele, von denen wir in dieser Ausgabe der Highlights exemplarisch einige vorstellen. Thematisch passend berichtet Markus Schwarz außerdem, ob das Lieferkettengesetz auch langfristig einen Grund zur Freude gibt.

Download der Printausgabe: https://www.einewelt-promotorinnen.de/wp-content/uploads/2021/07/2021_Highlights_Wirtschaft_web.pdf

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news-521 Thu, 15 Jul 2021 12:46:46 +0200 Pressemitteilung: Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ begeistert mehr als 400 Teilnehmende https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-schuelerinnen-kongress-global-eyes-begeistert-mehr-als-400-teilnehmende/ Kongress „Global Eyes“: Schüler*innen fordern mehr Themen globaler Gerechtigkeit im Unterricht

Beim digitalen Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) diskutierten mehr als 400 Teilnehmende Wege zu einer global gerechteren Welt. Mit dabei war Kultusministerin Theresa Schopper

 

Mehr Klimagerechtigkeit, mehr Solidarität – Augen auf für eine zukunftsfähigere Welt auch im Unterricht!“ Nicht nur in der Freizeit, auch in der Schule möchten Schüler*innen sich mit Themen globaler Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Auf dem digitalen Kongress „Global Eyes“ am 9. Juli 2021 forderten sie, Globales Lernen stärker in den Unterricht zu integrieren und stießen damit bei Kultusministerin Theresa Schopper auf offene Ohren.

Kultusministerin Schopper machte auf dem vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) koordinierten Kongress „Global Eyes“ in ihrem Grußwort deutlich, dass Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen ein Kernanliegen der baden-württembergischen Politik sei und ein wichtiges Instrument zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. BNE sei ein Wegbereiter hin zu einer zukunftsfähigen Welt. Sie betonte den wichtigen Beitrag des Kongresses, um das Globale Lernen und die BNE voranzubringen und die Schüler*innen in ihrem Engagement zu stärken. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung darf nicht nur eine Orchidee sein, sondern sollte eine große bunte Wiese sein“, sagte sie zum Abschluss der Talkrunde mit Schüler*innen und der Eine-Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen, Gundula Büker.

Das Interesse am digitalen Kongress des DEAB war groß: 429 Schüler*innen ab der 5. Klasse, Lehrer*innen und Akteur*innen des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) aus ganz Baden-Württemberg diskutierten, vernetzten sich und nutzten das vielfältige Kongressprogramm, um sich zu informieren.

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) ermutigte die Kongressteilnehmer*innen in ihrem Grußwort, sich auch in Zukunft für eine globale Gerechtigkeit zu engagieren. „Wir brauchen mehr Power! Und mehr Wissen, an welchen Stellschrauben wir ansetzen können", so Duppel.

Muna Hassaballah, Leiterin des Burundi Kompetenzzentrums bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), machte auf die Verbindung der Kongressthemen mit unserem kolonialen Erbe aufmerksam: „Die koloniale Vergangenheit hängt unmittelbar mit unserem heutigen Leben zusammen. Sei es durch entwendete Kunst aus ehemaligen Kolonialgebieten in deutschen Museen. Sei es durch Straßennamen die an große Verbrecher erinnern, statt den Opfern zu gedenken. Oder durch Cafés und Backwaren mit dem M-Wort, welches eine Beleidigung für Menschen afrikanischer Abstammung war und immer noch ist.“ Eine weitere Kontinuität die in unserem Denken fortwirke sei die Einteilung von Menschen u.a. in „entwickelt“ und „nicht entwickelt", „zivilisiert“ und "nicht zivilisiert“.

In 31 Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Themen wie Anti-Rassismus, Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Weltwirtschaft und der Frage: Was können wir für mehr globale Gerechtigkeit tun und wie können wir uns engagieren? Auf einem interaktiven Bildungsmarkt kamen Vertreter*innen der Schulen und außerschulische Akteur*innen des Globalen Lernens und der BNE ins Gespräch. Ein Highlight des Kongresses waren die Grußbotschaften junger Menschen, u.a. aus Kolumbien und Sierra Leone, die zu Nachhaltigkeit, globaler Gerechtigkeit und gemeinsamen Anstrengungen im Klimaschutz aufriefen. Beiträge junger Musiker aus Argentinien und Kolumbien begeisterten Jung und Alt.

Kooperationspartner des Kongresses: RENN.süd, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), BNE-Kompass und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)). Der Kongress wurde ermöglicht durch die Förderung von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und dem Staatsministerium Baden-Württemberg über die SEZ.

Kontakt: Camila A. Rodríguez R., globales-lernen*@deab.de, Tel. 01520 8073976

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news-525 Wed, 07 Jul 2021 15:04:00 +0200 Pressemitteilung: Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ mit Kultusministerin Theresa Schopper https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-schuelerinnen-kongress-global-eyes-mit-kultusministerin-theresa-schopper/ (Stuttgart) „Augen auf für eine zukunftsfähigere Welt!“, heißt es beim digitalen Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ am  9. Juli 2021 von 8 bis 13 Uhr für junge Menschen ab der 5. Klasse. Gemeinsam entwickeln die Schüler*innen Visionen und Handlungsoptionen für eine global gerechte Welt, in interaktiven Workshops haben sie die Möglichkeit, sich mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Weltwirtschaft und Anti-Rassismus zu beschäftigen. Eines der Highlights des Kongresses: Die Schüler*innen können ihre Ideen und Forderungen unmittelbar an die Politik weitergeben, denn als Diskussionspartnerin steht ihnen die neue Kultusministerin Theresa Schopper in einer Talkrunde zur Verfügung.

Ziel des vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) koordinierten Kongresses ist es, Jugendliche ab der fünften Klasse über aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu informieren, sie zu vernetzen und zu eigenem Handeln anzuregen. In Workshops lernen die Schüler*innen zahlreiche Akteur*innen des Globalen Lernens kennen, informieren sich über globale Zusammenhänge und lernen Möglichkeiten für eigenes Handeln kennen. Die Jugendlichen erwartet ein vielfältiges Programm mit zahlreichen interaktiven Workshops, vielen spannenden Eindrücken und Grußbotschaften aus aller Welt.

Kooperationspartner sind neben RENN.süd und dem Kultusministerium Baden-Württemberg zum einen lokale Netzwerke, Anbieter*innen von Globalem Lernen und Eine-Welt-Akteur*innen sowie lokale Agenda-Gruppen und Umweltverbände, zum anderen aber auch Fachorganisationen wie das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), der BNE-Kompass und die Kampagne Fairtrade Schools in Baden-Württemberg. Die Eine-Welt-Regionalpromotor*innen unterstützen bei der Vernetzung.

 

Kontakt und Anmeldung für die Presse:

https://global-eyes-2021.streavent.de/register

Ansprechpartnerin: Camila A. Rodríguez R.  

E-mail: globales-lernen*@deab.de

Tel. 01520 8073976

 

Das ist der DEAB: 175 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und Interkulturelle Öffnung stehen zurzeit im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie seit September 2020 des Interkulturellen Promotor*innen-Programms; es soll die Sichtbarkeit des entwicklungspolitischen Engagements von migrantisch-diasporischen Organisationen in Baden-Württemberg und ihre Teilhabe verbessern. Information: www.deab.de

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news-520 Fri, 02 Jul 2021 20:18:55 +0200 Kongo-Kampagne überreicht Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte https://www.deab.de/aktuell/detail/kongo-kampagne-ueberreicht-unterschriften-an-die-menschenrechtsbeauftragte/ 11.815 Menschen fordern: Vergewaltigung darf nicht länger Kriegswaffe sein

Vertreter*innen der Kongo-Kampagne haben Ende Juni 11.815 Unterschriften an Dr. Bärbel Kofler, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, überreicht. Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege und dem Kampagnenbündnis aus 16 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern die Unterstützer*innen der Kongo-Kampagne: Die Bundesregierung soll sich für eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen einsetzen und deutsche Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte in der Rohstoffgewinnung und deren Lieferketten verpflichten.


Beseitigung von Straflosigkeit – ein unerfüllter Auftrag
„Um sexualisierte Kriegsgewalt im Kongo zu beenden, ist mehr Engagement nötig. Die Unterschriftensammlung der Kongo-Kampagne verdeutlicht die Solidarität mit den Menschen im Kongo und fordert uns auf, dringend unseren Einsatz für die Beseitigung der Straflosigkeit zu steigern – zum Beispiel Haushaltsmittel für den Kampf gegen Straflosigkeit oder Projekte zur Ausbildung von Fachkräften zur Stärkung des kongolesischen Justiz-apparats und Strafverfahren aufzulegen“, so Kofler.
Susan Pusunc-Meier, Koordinatorin der Kongo-Kampagne appelliert: „Politische Be-kenntnisse gibt es viele, es braucht konkrete Maßnahmen, damit die Überlebenden endlich Gerechtigkeit erfahren! Mit den Unterschriften wollen wir der Menschenrechtsbeauftragten Rückenwind verschaffen für ihre Gespräche im Rahmen von Regierungsverhandlungen mit dem Kongo, aber auch mit multilateralen Organisationen wie den UN.“


Lieferkettengesetz nicht ausreichend
Zum Thema faire Rohstoffe führt Pusunc-Meier weiter aus: „Das jüngst verabschiedete Lieferkettengesetz berücksichtigt weiterhin nicht die gravierenden Menschenrechtsverletzungen am Beginn der Wertschöpfungskette, wie im Kongo. Das ist nicht akzeptabel. Wir werden weiterstreiten. Kongolesische Rohstoffe werden für Produkte unseres täglichen Lebens gebraucht, aber sie dürfen unter keinen Umständen auf Vergewaltigung, Kinderarbeit, Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufbauen. Stattdessen soll der Rohstoffreichtum des Kongos endlich der Bevölkerung zugutekommen.“
„Die Forderungen aus der Zivilgesellschaft und die Stimmen der Kongo-Kampagne unterstützen mein Engagement im Auswärtigen Amt und gegenüber anderen Ministerien, das Thema der Menschenrechte in Rohstofflieferketten, die Umsetzung und Verbesserung des deutschen Lieferkettengesetzes sowie der EU-Konfliktmineralienverordnung voranzubringen, auch vor Ort im Kongo mit Unternehmen und Zivilgesellschaft“, sichert Kofler ihre Unterstützung zu.

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe
Seit über 25 Jahren herrschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo bewaffnete Konflikte. Sexualisierte Gewalt wird gezielt und oftmals straffrei als Kriegswaffe eingesetzt. Sexualisierte Kriegsgewalt hat nicht nur dramatische physische, psychische und soziale Folgen für die Überlebenden. Sie zerstört auch den sozialen Zusammenhalt von Familien und Gesellschaft. Ein Treiber für die Verbrechen an der Bevölkerung ist der Kampf um Rohstoffe. Rohstoffe wie Coltan aus dem Ostkongo werden u.a. für die Produktion von Mobiltelefonen und Kondensatoren verwendet – Produkte, die z.B. im Rahmen der Digitalisierung auch in Deutschland genutzt werden.


Über die Kongo-Kampagne
Die Kongo-Kampagne ist ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen mit einem gemeinsam angestrebten Zukunftsbild: Frauen und Kinder im Kongo sollen mit ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben in Frieden, ohne Angst, ohne Gewalt oder sexualisierte Gewalt führen können. Als wichtige Schritte auf diesem Weg müssen die Kultur der Straflosigkeit durchbrochen und Menschenrechtsverletzungen als Verbrechen durch unabhängige Gerichte verfolgt werden. Darüber hinaus sehen wir die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union als Nutznießerinnen kongolesischer Konfliktrohstoffe in der Verantwortung – und auch uns selbst als Verbraucher*innen –, für eine Wirtschaft einzustehen, die im Einklang mit den Menschenrechten steht. Dazu gehören das Recht auf Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Zugang zum Recht und Sicherheit der Person. Zur Achtung, Förderung und zum Schutz dieser Rechte hat sich die Weltgemeinschaft in verschiedenen Kon-ventionen verpflichtet und diese Verpflichtung immer wieder bekräftigt. Diese Verpflichtung gilt allen Menschen gegenüber – auch den Frauen und Kindern im Kongo!


Die Kongo-Kampagne wird gefördert von Brot für die Welt, Difäm Weltweit, der Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Katholischen Fonds und Mission EineWelt. Weitere unterstützende Organisationen und Gruppen sind die Evangelischen Frauen Baden, die Handy-Aktion Baden-Württemberg, die International Justice Mission Deutschland, der Landesfrauenrat Baden-Württemberg, Micha Deutschland, Ndwenga e.V., pax christi – Deutsche Sektion, Studifäm, Terre des Femmes und das Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche Weltweit.

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news-519 Fri, 02 Jul 2021 20:08:06 +0200 Pressemitteilung: Länder geben entwicklungspolitischer Bildungsarbeit hohe Priorität https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-laender-geben-entwicklungspolitischer-bildungsarbeit-hohe-prioritaet/ Stuttgart, 22. Juni 2021 Starkes Signal für globale Solidarität: der MPK-Beschluss zur Entwicklungszusammenarbeit. „Wir freuen uns, dass die Länder in ihrem Positionspapier den hohen Stellenwert der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit anerkennen und auch die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements würdigen“, so Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB. Mit großem Engagement sei der Dachverband seit langem im Bereich Globales Lernen im schulischen und außerschulischen Sektor tätig und setze sich gemeinsam mit seinen 175 Mitgliedsgruppen in Baden-Württemberg für globale Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ein, weshalb sie den MPK-Beschluss sehr begrüße. „Die Länder setzen eindrucksvolle und ausgesprochen wichtige Signale für den Einsatz für eine nachhaltige Welt“, betont auch Udo Schlüter, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., agl.

Die Regierungschef*innen der Bundesländer hatten am 10. Juni 2021 in Bremen ihr Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) bekräftigt und sind übereingekommen, dabei die Kooperation mit dem Bund zu verstärken. Dabei haben sie neben der internationalen Zusammenarbeit mit Ländern des Südens auch die Bund-Länder-Kooperation und das zivilgesellschaftliche Engagement im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit hervorgehoben.

Im verabschiedeten Positionspapier „Beitrag der deutschen Länder zur nachhaltigen globalen Entwicklung“ heißt es: „Globales Lernen versteht sich im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung als pädagogische Antwort auf die Anforderungen, die sich durch die zunehmende Globalisierung aller Lebensprozesse stellen. Einer gemeinsam getragenen und breit angelegten entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit im schulischen und außerschulischen Sektor sowie im Sektor der beruflichen und individuellen Aus- und Weiterbildung kommt daher ein hoher Stellenwert zu.“

Die gemeinsamen Ansätze mit dem Bund im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung in Schulen und des Eine Welt-Promotor*innen-Programms hätten eine hohe Priorität und würden fortgesetzt.

Kernkompetenzen und Handlungsfelder für das entwicklungspolitische Engagement der Länder seien Klimaschutz, globale Gesundheitspolitik, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, fairer Handel und nachhaltige Beschaffung, Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, Kunst und Kultur, Partnerschaften, Migration und Entwicklung sowie entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Die Länder setzten sich in diesem Kontext für ein differenziertes Verständnis von Migration und gegen Rassismus und Ausgrenzung ein, wie im Positionspapier ausgeführt wird.

„Wir freuen uns gemeinsam mit der agl über die Anerkennung des zivilgesellschaftlichen Engagements, die im Positionspapier zum Ausdruck gebracht wird“, so Duppel. „Sowohl die Länder als auch der Bund können auf Unterstützung und den nachhaltigen Einsatz von tausenden Engagierten für eine global gerechte und nachhaltige Welt zählen, so Schlüter. In diesen Feldern seien Eine Welt-Aktive mit Solidarität und großer Wirkung unterwegs – mit tausenden Projekten und Initiativen.

 

Mehr Informationen:

Der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. Juni 2021 sowie das Positionspapier „Beitrag der deutschen Länder zur nachhaltigen globalen Entwicklung“ ist veröffentlicht unter:

https://ez-der-laender.de/sites/default/files/2021-06/MPK%20Beschluesse/MPK_BeschlussEZLaender_20210617.pdf

 

Kontakt:

Claudia Duppel, Geschäftsführerin, Koordinatorin Eine Welt-Promotor*innen-Programm BW
Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), Vogelsangstr. 62, 70197 Stuttgart

claudia.duppel*@deab.de
Tel: 0711/66487360

 

Dr. Simon Ramirez-Voltaire, Geschäftsführung, Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

geschaeftsführung*@agl-einewelt.de

Tel:030-23462514

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news-518 Fri, 02 Jul 2021 19:54:30 +0200 Einladung zur Vorstellung der Studie „Außenblick – Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-vorstellung-der-studie-aussenblick-internationale-perspektiven-auf-deutschland-in-zeiten-von-corona/ Wie wird Deutschland während der Corona-Pandemie international wahrgenommen?

Die Studie „Außenblick - Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona“ geht dieser Frage nach und trägt Antworten von mehr als 620 internationalen Expert*innen aus den Bereichen Wissenschaft, Internationale Zusammenarbeit, Kultur und Wirtschaft zusammen. Sie wurde durchgeführt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Goethe-Institut.

Die Ergebnisse der weltweit durchgeführten Studie werden im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt


am Donnerstag, 8. Juli 2021, von 10.00 bis 11.00 Uhr

via Livestream


Nach einer kurzen Vorstellung der zentralen Studienergebnisse und einer Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel findet eine moderierte Gesprächsrunde zu den Inhalten und Erkenntnissen der Studie statt. Journalistinnen und Journalisten sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen.

 

Die Gesprächspartner*innen:

  • Tanja Gönner, Vorstandssprecherin, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Johannes Ebert, Generalsekretär, Goethe-Institut e.V.
  • Dr. Kai Sicks, Generalsekretär, Deutscher Akademische Austauschdienst (DAAD)

Moderation: Katie Gallus


Wir freuen uns, Sie bei der virtuellen Pressekonferenz zu begrüßen.


Ab dem 8. Juli können Sie den Studienbericht unter den folgenden Links abrufen:

www.daad.de/aussenblick
www.giz.de/aussenblick
www.goethe.de/aussenblick

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news-517 Fri, 25 Jun 2021 22:18:08 +0200 Aktionswochen: 17 Ziele für Konstanz https://www.deab.de/aktuell/detail/aktionswochen-17-ziele-fuer-konstanz/ 17 Ziele für Konstanz ist eine Veranstaltungsreihe in Konstanz, die vom 1. – 31. Juli 2021 an verschiedenen Orten
stattfindet.
Sie lehnt sich inhaltlich an die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) an, die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im September 2015 einstimmig verabschiedet wurden. Mit dieser Agenda hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung selbst gesetzt. Die 17 Ziele gelten universell und für alle Länder gleichermaßen !Sie reichen von der Beseitigung des weltweiten Hung ers über die Stärkung von nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion bis hin zu Maßnahmen für den Klimaschutz oder die Verringerung von Ungleichheiten. Über diese 17 Ziele soll Konstanzer Bevölkerung informiert werden.
Wo steht Konstanz bei der Umsetzung der 17 Ziele? Die Kommuneselbst hat viele Schwerpunkte bereits gesetzt. Viele Initiativen, Vereine und Organisationen arbeiten intensiv und oft ehrenamtlich im Sinne der 17 Ziele. Auch einige Betriebe und Unternehmen greifen diese Themen auf und versuchen entsprechend zu wirtschaften. Diese engagierte Arbeit soll während der Aktionswochen gezeigt werden:
Konstanz ist auf einem guten Weg!


Die 17 Ziele und die damit verbundenen Aufgaben kann die Bundesregierung nicht allein durch Gesetze und Verordnungen leisten. Die Umsetzung kann nur gelingen, wenn diese auch eine starke regionale und lokale Dimension bekommt. Wir alle sind aufgerufen zur Umsetzung!
Deshalb finden Veranstaltungen für jedes Alter und alle kostenlos statt. Sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen, sich einbinden, miteinander arbeiten in Augenhöhe sowohl Vertreter*innen der Politik und Stadtverwaltung als auch wirtschaftliche Betriebe und Unternehmen und die gesamte Zivilbevölkerung – auch über diese Veranstaltungsreihe hinaus.

Programm für die Aktionswochen
 

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news-516 Fri, 18 Jun 2021 21:08:41 +0200 Registrierung für Global Eyes ab sofort möglich! https://www.deab.de/aktuell/detail/registrierung-fuer-global-eyes-ab-sofort-moeglich/ Endlich ist es soweit: Die Registrierung für unseren digitalen Global Eyes-Kongress am 9. Juli beginnt!

Wie können wir unsere Welt global gerechter, zukunftsfähiger und nachhaltiger gestalten? Was können wir alle für Klimagerechtigkeit, nachhaltiges Wirtschaften, eine diskriminierungsfreie(re) Welt tun? Wie können wir gemeinsam aktiv werden und welche Visionen haben wir für eine zukunftsfähige Welt?

Um diese Fragen geht es beim digitalen Schüler*innenkongress „Global Eyes“ am 9. Juli 2021 von 8 bis 13 Uhr! Die Teilnehmer*innen tauschen sich mit Gleichgesinnten aus und entwickeln gemeinsam Ideen, wie wir schon heute aktiv für die Welt von morgen werden können. Es erwartet sie ein spannendes Programm mit vielen interaktiven Workshops, spannende Eindrücke und Grußbotschaften aus aller Welt. Besonders freuen wir uns auf eine spannende Talkrunde mit der neuen Kultusministerin Theresa Schopper!

Hier geht's zum Programm!

Der Kongress wird vom DEAB in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Renn.süd, dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), dem BNE-Kompass und vielen weiteren beteiligten Partner*innen veranstaltet.

Die Anmeldung ist hier möglich!

Der Kongress findet über die virtuelle Plattform Streavent statt, zu der alle Angemeldeten nach der Registrierung einen individuellen Ticketcode erhalten. Die Workshops finden innerhalb der Plattform über BigBlueButton statt. Für die Teilnahme am Kongress kann eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werrden, um für den Tag von der Schule freigestellt zu werden.

Es wird zwei Workshopphasen geben. Bei der Registrierung können sich Interessierte bereits die Angebote für ihre jeweilige Altersstufe aussuchen und sich für die Workshops anmelden, die ihnen am Besten gefallen. Auch für Lehrer*innen gibt es spannende Workshops.

Fragen bitte an Camila Rodríguez unter globales-lernen*@deab.de.

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news-515 Fri, 18 Jun 2021 20:32:24 +0200 Online-Veranstaltung: Covid-19 - Die neue Last für den Globalen Süden https://www.deab.de/aktuell/detail/online-veranstaltung-covid-19-die-neue-last-fuer-den-globalen-sueden/ Die COVID-19-Pandemie hat im „Globalen Süden“ eine besonders starke Krise eingeleitet. Nicht nur das Gesundheitssystem ist kollabiert, auch die Wirtschaft. Der Rückschritt im Entwicklungsprozess ist offensichtlich.

Die Krise hätte vermieden werden können, wenn das internationale System nicht nur profitorientiert wäre. Die Herstellung von Impfstoffen z.B. wird durch besonders starke Eigentumsrechte verhindert. So waren die Länder des „Globalen Südens" auf sehr geringe und teure Importe angewiesen. Deshalb ist teilweise auch die Pandemie außer Kontrolle geraten.

Was kann man noch tun? Wie kann weiterer Schaden eingegrenzt werden? Mit Expert_innen aus der Politik, der Wissenschaft und internationalen Organisationen werden diese Fragen bei der Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Bad Boll am 25. Juni diskutiert werden.

Mehr Informationen gibt es hier.

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news-514 Fri, 11 Jun 2021 19:45:32 +0200 Die neue Südzeit ist da! Südzeit 88: „Nachhaltig Bauen“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-suedzeit-88-nachhaltig-bauen/ Sie sind wunderschön und behaglich, aus Holz oder Lehm gebaut und klug konstruiert: Gebäude, die den Anforderungen klimaschonenden Bauens entsprechen. Weil rund 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen von Gebäuden und dem Bausektor verursacht werden, setzen sich immer mehr Bauexpertinnen und -experten für mehr Klimaschutz ein – in ihrem Arbeitsalltag, aber auch mit Forderungen an die Politik. Klicken Sie auf das Titelfoto, um zu unserer neuen Ausgabe zu gelangen.

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