Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Sun, 01 Aug 2021 18:50:56 +0200 Sun, 01 Aug 2021 18:50:56 +0200 TYPO3 EXT:news news-528 Tue, 27 Jul 2021 15:33:30 +0200 Pressemitteilung: Neuer Future Fashion Guide erschienen https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-neuer-future-fashion-guide-erschienen/ Stuttgart, 27. Juli 2021. Der neu erschienene Future Fashion Guide zeigt auf einen Blick die wichtigsten Informationen rund um das Thema nachhaltige Mode: Wie kann ich herausfinden, ob ein Kleidungsstück wirklich nachhaltig ist? Was können wir alle für mehr Gerechtigkeit in der Modeindustrie tun? Und wie kann ich meinen eigenen Kleiderschrank fit für die Zukunft machen? Neben Ideen zur Beantwortung dieser Fragen enthält der neue Future Fashion Guide spannende Interviews aus der Welt der nachhaltigen Mode, Surftipps für das digitale Reinschnuppern ins Thema und Links zu aktuellen Podcasts. Der Future Fashion Guide ist kostenfrei in gedruckter und digitaler Version erhältlich, zum Beispiel beim Future Fashion Store im Gerber in Stuttgart und unter www.futurefashion.de/guide.

Seit über vier Jahren macht die Bewegung Future Fashion mit Kleidertauschparties, den Future Fashion on Tour Stadtrundgängen und Veranstaltungen Menschen in Baden-Württemberg auf die weltweite Eingebundenheit unseres heutigen Modekonsums aufmerksam. „Future Fashion heißt nicht nur genau nachzufragen, wo unter welchen Bedingungen Mode produziert wird, sondern es bedeutet auch, dass wir hier in Baden-Württemberg ein Bewusstsein dafür bekommen, wie unser Konsumverhalten globale Zusammenhänge beeinflusst“, so Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und Initiator der Future Fashion Bewegung. Im Future Fashion Guide, der wegen der stark gestiegenen Nachfrage zu den Themen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von Mode nun als komplett überarbeitete Neuauflage erscheint, findet sich eine handgeschneiderte Zusammenstellung erster kleiner Schritte, die wir alle selbst gehen können, um durch unseren Konsum zum Abbau von globaler Ungleichheit beizutragen.

Der Future Fashion Guide ist als Gemeinschaftsprojekt der SEZ mit RENN.süd, der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg, dem DEAB e.V., der Hochschule Reutlingen, Aktion Hoffnung und Klima Arena und mit der Förderung des Staatsministeriums Baden-Württemberg entstanden. Die Sensibilisierung der baden-württembergischen Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln und der Aufbau gleichberechtigter weltweiter Partnerschaften sind Ziele der SEZ. So erweitert Future Fashion Made in Africa das Thema Konsum um die Perspektive, wer zukunftsfähige Mode macht und bietet eine Plattform für junges Fashiondesign aus afrikanischen Ländern wie beispielsweise Burundi und der Diaspora. Umfassende Angebote zum Thema nachhaltiger Konsum und Fair Trade für weitere Branchen bietet darüber hinaus die Messe Fair Handeln, deren ideelle Trägerin die SEZ ist und das nächstes Mal vom 21.-24.4.2022 in Stuttgart stattfinden wird.

 

Nächste Veranstaltung von Future Fashion: Kleidertauschevent von Future Fashion und Coexist
30. Juli 2021, 15-18 Uhr im Begegnungsraum Stuttgart, Breitscheidstr. 2f, U-Bahn Berliner Platz Liederhalle/ S- Bahn Stadtmitte Ausgang Büchsenstraße, Bus: Lindenmuseum

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news-527 Tue, 27 Jul 2021 15:24:10 +0200 Talkrunde mit Theresa Schopper ab sofort online https://www.deab.de/aktuell/detail/talkrunde-mit-theresa-schopper-ab-sofort-online/ Im Rahmen unseres Schüler*innen-Kongresses Global Eyes am 09. Juli 2021 gab es eine Online-Talkrunde, in der Schüler*innen ihre Ideen und Forderungen unmittelbar an die Politik weitergeben konnten. Als Diskussionspartnerin stand ihnen die neue Kultusministerin Theresa Schopper zur Verfügung.

Ab sofort finden Sie auf YouTube die Auzeichnung der Veranstaltung sowie zudem eine Kurzversion.

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news-526 Mon, 26 Jul 2021 16:19:31 +0200 Global Eyes: Grußbotschaften aus aller Welt https://www.deab.de/aktuell/detail/global-eyes-grussbotschaften-aus-aller-welt/ Im Rahmen unseres Schüler*innen-Kogresses Global Eyes am 09. Juli 2021 haben uns tolle Grußbotschaften aus aller Welt erreicht. Auf YouTube finden Sie inspirierende Beiträge aus Sierra Leone, Uganda, Thailand, Deutschland, Kolumbien und Neuseeland.

Hier geht's zu den Grußbotschaften!

 

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news-524 Mon, 26 Jul 2021 14:56:23 +0200 Jahresklausur unserer Promotor*innen https://www.deab.de/aktuell/detail/erstes-praesenz-treffen-unserer-promotorinnen/ Die Interkulturellen und Eine Welt-Promotor*innen trafen sich im Juli erstmals in Präsenz zur Jahresklausur in Stuttgart.
Es wurden Themen globaler Gerechtigkeit und Solidarität wurden diskutiert. Zudem diskutierten die Anwesenden über ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe §Wirtschaft und globale Ungleichheit: Landesweite Vernetzung - Kompetenzen - Regionen mobilisieren!"
 

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news-522 Mon, 26 Jul 2021 13:20:20 +0200 Neues von den Eine Welt-Promotor*innen: Zusammenarbeit mit der Wirtschaft https://www.deab.de/aktuell/detail/neues-von-den-eine-welt-promotorinnen-zusammenarbeit-mit-der-wirtschaft/ Die Ansprache wirtschaftlicher Akteur*innen, gehört verstärkt zu den Aufgaben der Eine Welt-Promotor*innen. Für ihre gute Zusammenarbeit gibt es viele Beispiele, von denen wir in dieser Ausgabe der Highlights exemplarisch einige vorstellen. Thematisch passend berichtet Markus Schwarz außerdem, ob das Lieferkettengesetz auch langfristig einen Grund zur Freude gibt.

Download der Printausgabe: https://www.einewelt-promotorinnen.de/wp-content/uploads/2021/07/2021_Highlights_Wirtschaft_web.pdf

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news-521 Thu, 15 Jul 2021 12:46:46 +0200 Pressemitteilung: Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ begeistert mehr als 400 Teilnehmende https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-schuelerinnen-kongress-global-eyes-begeistert-mehr-als-400-teilnehmende/ Kongress „Global Eyes“: Schüler*innen fordern mehr Themen globaler Gerechtigkeit im Unterricht

Beim digitalen Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) diskutierten mehr als 400 Teilnehmende Wege zu einer global gerechteren Welt. Mit dabei war Kultusministerin Theresa Schopper

 

Mehr Klimagerechtigkeit, mehr Solidarität – Augen auf für eine zukunftsfähigere Welt auch im Unterricht!“ Nicht nur in der Freizeit, auch in der Schule möchten Schüler*innen sich mit Themen globaler Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Auf dem digitalen Kongress „Global Eyes“ am 9. Juli 2021 forderten sie, Globales Lernen stärker in den Unterricht zu integrieren und stießen damit bei Kultusministerin Theresa Schopper auf offene Ohren.

Kultusministerin Schopper machte auf dem vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) koordinierten Kongress „Global Eyes“ in ihrem Grußwort deutlich, dass Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen ein Kernanliegen der baden-württembergischen Politik sei und ein wichtiges Instrument zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. BNE sei ein Wegbereiter hin zu einer zukunftsfähigen Welt. Sie betonte den wichtigen Beitrag des Kongresses, um das Globale Lernen und die BNE voranzubringen und die Schüler*innen in ihrem Engagement zu stärken. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung darf nicht nur eine Orchidee sein, sondern sollte eine große bunte Wiese sein“, sagte sie zum Abschluss der Talkrunde mit Schüler*innen und der Eine-Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen, Gundula Büker.

Das Interesse am digitalen Kongress des DEAB war groß: 429 Schüler*innen ab der 5. Klasse, Lehrer*innen und Akteur*innen des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) aus ganz Baden-Württemberg diskutierten, vernetzten sich und nutzten das vielfältige Kongressprogramm, um sich zu informieren.

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) ermutigte die Kongressteilnehmer*innen in ihrem Grußwort, sich auch in Zukunft für eine globale Gerechtigkeit zu engagieren. „Wir brauchen mehr Power! Und mehr Wissen, an welchen Stellschrauben wir ansetzen können", so Duppel.

Muna Hassaballah, Leiterin des Burundi Kompetenzzentrums bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), machte auf die Verbindung der Kongressthemen mit unserem kolonialen Erbe aufmerksam: „Die koloniale Vergangenheit hängt unmittelbar mit unserem heutigen Leben zusammen. Sei es durch entwendete Kunst aus ehemaligen Kolonialgebieten in deutschen Museen. Sei es durch Straßennamen die an große Verbrecher erinnern, statt den Opfern zu gedenken. Oder durch Cafés und Backwaren mit dem M-Wort, welches eine Beleidigung für Menschen afrikanischer Abstammung war und immer noch ist.“ Eine weitere Kontinuität die in unserem Denken fortwirke sei die Einteilung von Menschen u.a. in „entwickelt“ und „nicht entwickelt", „zivilisiert“ und "nicht zivilisiert“.

In 31 Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Themen wie Anti-Rassismus, Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Weltwirtschaft und der Frage: Was können wir für mehr globale Gerechtigkeit tun und wie können wir uns engagieren? Auf einem interaktiven Bildungsmarkt kamen Vertreter*innen der Schulen und außerschulische Akteur*innen des Globalen Lernens und der BNE ins Gespräch. Ein Highlight des Kongresses waren die Grußbotschaften junger Menschen, u.a. aus Kolumbien und Sierra Leone, die zu Nachhaltigkeit, globaler Gerechtigkeit und gemeinsamen Anstrengungen im Klimaschutz aufriefen. Beiträge junger Musiker aus Argentinien und Kolumbien begeisterten Jung und Alt.

Kooperationspartner des Kongresses: RENN.süd, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), BNE-Kompass und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)). Der Kongress wurde ermöglicht durch die Förderung von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und dem Staatsministerium Baden-Württemberg über die SEZ.

Kontakt: Camila A. Rodríguez R., globales-lernen*@deab.de, Tel. 01520 8073976

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news-525 Wed, 07 Jul 2021 15:04:00 +0200 Pressemitteilung: Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ mit Kultusministerin Theresa Schopper https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-schuelerinnen-kongress-global-eyes-mit-kultusministerin-theresa-schopper/ (Stuttgart) „Augen auf für eine zukunftsfähigere Welt!“, heißt es beim digitalen Schüler*innen-Kongress „Global Eyes“ am  9. Juli 2021 von 8 bis 13 Uhr für junge Menschen ab der 5. Klasse. Gemeinsam entwickeln die Schüler*innen Visionen und Handlungsoptionen für eine global gerechte Welt, in interaktiven Workshops haben sie die Möglichkeit, sich mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Weltwirtschaft und Anti-Rassismus zu beschäftigen. Eines der Highlights des Kongresses: Die Schüler*innen können ihre Ideen und Forderungen unmittelbar an die Politik weitergeben, denn als Diskussionspartnerin steht ihnen die neue Kultusministerin Theresa Schopper in einer Talkrunde zur Verfügung.

Ziel des vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) koordinierten Kongresses ist es, Jugendliche ab der fünften Klasse über aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu informieren, sie zu vernetzen und zu eigenem Handeln anzuregen. In Workshops lernen die Schüler*innen zahlreiche Akteur*innen des Globalen Lernens kennen, informieren sich über globale Zusammenhänge und lernen Möglichkeiten für eigenes Handeln kennen. Die Jugendlichen erwartet ein vielfältiges Programm mit zahlreichen interaktiven Workshops, vielen spannenden Eindrücken und Grußbotschaften aus aller Welt.

Kooperationspartner sind neben RENN.süd und dem Kultusministerium Baden-Württemberg zum einen lokale Netzwerke, Anbieter*innen von Globalem Lernen und Eine-Welt-Akteur*innen sowie lokale Agenda-Gruppen und Umweltverbände, zum anderen aber auch Fachorganisationen wie das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), der BNE-Kompass und die Kampagne Fairtrade Schools in Baden-Württemberg. Die Eine-Welt-Regionalpromotor*innen unterstützen bei der Vernetzung.

 

Kontakt und Anmeldung für die Presse:

https://global-eyes-2021.streavent.de/register

Ansprechpartnerin: Camila A. Rodríguez R.  

E-mail: globales-lernen*@deab.de

Tel. 01520 8073976

 

Das ist der DEAB: 175 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und Interkulturelle Öffnung stehen zurzeit im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie seit September 2020 des Interkulturellen Promotor*innen-Programms; es soll die Sichtbarkeit des entwicklungspolitischen Engagements von migrantisch-diasporischen Organisationen in Baden-Württemberg und ihre Teilhabe verbessern. Information: www.deab.de

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news-520 Fri, 02 Jul 2021 20:18:55 +0200 Kongo-Kampagne überreicht Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte https://www.deab.de/aktuell/detail/kongo-kampagne-ueberreicht-unterschriften-an-die-menschenrechtsbeauftragte/ 11.815 Menschen fordern: Vergewaltigung darf nicht länger Kriegswaffe sein

Vertreter*innen der Kongo-Kampagne haben Ende Juni 11.815 Unterschriften an Dr. Bärbel Kofler, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, überreicht. Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege und dem Kampagnenbündnis aus 16 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern die Unterstützer*innen der Kongo-Kampagne: Die Bundesregierung soll sich für eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen einsetzen und deutsche Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte in der Rohstoffgewinnung und deren Lieferketten verpflichten.


Beseitigung von Straflosigkeit – ein unerfüllter Auftrag
„Um sexualisierte Kriegsgewalt im Kongo zu beenden, ist mehr Engagement nötig. Die Unterschriftensammlung der Kongo-Kampagne verdeutlicht die Solidarität mit den Menschen im Kongo und fordert uns auf, dringend unseren Einsatz für die Beseitigung der Straflosigkeit zu steigern – zum Beispiel Haushaltsmittel für den Kampf gegen Straflosigkeit oder Projekte zur Ausbildung von Fachkräften zur Stärkung des kongolesischen Justiz-apparats und Strafverfahren aufzulegen“, so Kofler.
Susan Pusunc-Meier, Koordinatorin der Kongo-Kampagne appelliert: „Politische Be-kenntnisse gibt es viele, es braucht konkrete Maßnahmen, damit die Überlebenden endlich Gerechtigkeit erfahren! Mit den Unterschriften wollen wir der Menschenrechtsbeauftragten Rückenwind verschaffen für ihre Gespräche im Rahmen von Regierungsverhandlungen mit dem Kongo, aber auch mit multilateralen Organisationen wie den UN.“


Lieferkettengesetz nicht ausreichend
Zum Thema faire Rohstoffe führt Pusunc-Meier weiter aus: „Das jüngst verabschiedete Lieferkettengesetz berücksichtigt weiterhin nicht die gravierenden Menschenrechtsverletzungen am Beginn der Wertschöpfungskette, wie im Kongo. Das ist nicht akzeptabel. Wir werden weiterstreiten. Kongolesische Rohstoffe werden für Produkte unseres täglichen Lebens gebraucht, aber sie dürfen unter keinen Umständen auf Vergewaltigung, Kinderarbeit, Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufbauen. Stattdessen soll der Rohstoffreichtum des Kongos endlich der Bevölkerung zugutekommen.“
„Die Forderungen aus der Zivilgesellschaft und die Stimmen der Kongo-Kampagne unterstützen mein Engagement im Auswärtigen Amt und gegenüber anderen Ministerien, das Thema der Menschenrechte in Rohstofflieferketten, die Umsetzung und Verbesserung des deutschen Lieferkettengesetzes sowie der EU-Konfliktmineralienverordnung voranzubringen, auch vor Ort im Kongo mit Unternehmen und Zivilgesellschaft“, sichert Kofler ihre Unterstützung zu.

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe
Seit über 25 Jahren herrschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo bewaffnete Konflikte. Sexualisierte Gewalt wird gezielt und oftmals straffrei als Kriegswaffe eingesetzt. Sexualisierte Kriegsgewalt hat nicht nur dramatische physische, psychische und soziale Folgen für die Überlebenden. Sie zerstört auch den sozialen Zusammenhalt von Familien und Gesellschaft. Ein Treiber für die Verbrechen an der Bevölkerung ist der Kampf um Rohstoffe. Rohstoffe wie Coltan aus dem Ostkongo werden u.a. für die Produktion von Mobiltelefonen und Kondensatoren verwendet – Produkte, die z.B. im Rahmen der Digitalisierung auch in Deutschland genutzt werden.


Über die Kongo-Kampagne
Die Kongo-Kampagne ist ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen mit einem gemeinsam angestrebten Zukunftsbild: Frauen und Kinder im Kongo sollen mit ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben in Frieden, ohne Angst, ohne Gewalt oder sexualisierte Gewalt führen können. Als wichtige Schritte auf diesem Weg müssen die Kultur der Straflosigkeit durchbrochen und Menschenrechtsverletzungen als Verbrechen durch unabhängige Gerichte verfolgt werden. Darüber hinaus sehen wir die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union als Nutznießerinnen kongolesischer Konfliktrohstoffe in der Verantwortung – und auch uns selbst als Verbraucher*innen –, für eine Wirtschaft einzustehen, die im Einklang mit den Menschenrechten steht. Dazu gehören das Recht auf Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Zugang zum Recht und Sicherheit der Person. Zur Achtung, Förderung und zum Schutz dieser Rechte hat sich die Weltgemeinschaft in verschiedenen Kon-ventionen verpflichtet und diese Verpflichtung immer wieder bekräftigt. Diese Verpflichtung gilt allen Menschen gegenüber – auch den Frauen und Kindern im Kongo!


Die Kongo-Kampagne wird gefördert von Brot für die Welt, Difäm Weltweit, der Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Katholischen Fonds und Mission EineWelt. Weitere unterstützende Organisationen und Gruppen sind die Evangelischen Frauen Baden, die Handy-Aktion Baden-Württemberg, die International Justice Mission Deutschland, der Landesfrauenrat Baden-Württemberg, Micha Deutschland, Ndwenga e.V., pax christi – Deutsche Sektion, Studifäm, Terre des Femmes und das Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche Weltweit.

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news-519 Fri, 02 Jul 2021 20:08:06 +0200 Pressemitteilung: Länder geben entwicklungspolitischer Bildungsarbeit hohe Priorität https://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-laender-geben-entwicklungspolitischer-bildungsarbeit-hohe-prioritaet/ Stuttgart, 22. Juni 2021 Starkes Signal für globale Solidarität: der MPK-Beschluss zur Entwicklungszusammenarbeit. „Wir freuen uns, dass die Länder in ihrem Positionspapier den hohen Stellenwert der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit anerkennen und auch die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements würdigen“, so Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB. Mit großem Engagement sei der Dachverband seit langem im Bereich Globales Lernen im schulischen und außerschulischen Sektor tätig und setze sich gemeinsam mit seinen 175 Mitgliedsgruppen in Baden-Württemberg für globale Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ein, weshalb sie den MPK-Beschluss sehr begrüße. „Die Länder setzen eindrucksvolle und ausgesprochen wichtige Signale für den Einsatz für eine nachhaltige Welt“, betont auch Udo Schlüter, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., agl.

Die Regierungschef*innen der Bundesländer hatten am 10. Juni 2021 in Bremen ihr Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) bekräftigt und sind übereingekommen, dabei die Kooperation mit dem Bund zu verstärken. Dabei haben sie neben der internationalen Zusammenarbeit mit Ländern des Südens auch die Bund-Länder-Kooperation und das zivilgesellschaftliche Engagement im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit hervorgehoben.

Im verabschiedeten Positionspapier „Beitrag der deutschen Länder zur nachhaltigen globalen Entwicklung“ heißt es: „Globales Lernen versteht sich im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung als pädagogische Antwort auf die Anforderungen, die sich durch die zunehmende Globalisierung aller Lebensprozesse stellen. Einer gemeinsam getragenen und breit angelegten entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit im schulischen und außerschulischen Sektor sowie im Sektor der beruflichen und individuellen Aus- und Weiterbildung kommt daher ein hoher Stellenwert zu.“

Die gemeinsamen Ansätze mit dem Bund im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung in Schulen und des Eine Welt-Promotor*innen-Programms hätten eine hohe Priorität und würden fortgesetzt.

Kernkompetenzen und Handlungsfelder für das entwicklungspolitische Engagement der Länder seien Klimaschutz, globale Gesundheitspolitik, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, fairer Handel und nachhaltige Beschaffung, Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, Kunst und Kultur, Partnerschaften, Migration und Entwicklung sowie entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Die Länder setzten sich in diesem Kontext für ein differenziertes Verständnis von Migration und gegen Rassismus und Ausgrenzung ein, wie im Positionspapier ausgeführt wird.

„Wir freuen uns gemeinsam mit der agl über die Anerkennung des zivilgesellschaftlichen Engagements, die im Positionspapier zum Ausdruck gebracht wird“, so Duppel. „Sowohl die Länder als auch der Bund können auf Unterstützung und den nachhaltigen Einsatz von tausenden Engagierten für eine global gerechte und nachhaltige Welt zählen, so Schlüter. In diesen Feldern seien Eine Welt-Aktive mit Solidarität und großer Wirkung unterwegs – mit tausenden Projekten und Initiativen.

 

Mehr Informationen:

Der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. Juni 2021 sowie das Positionspapier „Beitrag der deutschen Länder zur nachhaltigen globalen Entwicklung“ ist veröffentlicht unter:

https://ez-der-laender.de/sites/default/files/2021-06/MPK%20Beschluesse/MPK_BeschlussEZLaender_20210617.pdf

 

Kontakt:

Claudia Duppel, Geschäftsführerin, Koordinatorin Eine Welt-Promotor*innen-Programm BW
Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), Vogelsangstr. 62, 70197 Stuttgart

claudia.duppel*@deab.de
Tel: 0711/66487360

 

Dr. Simon Ramirez-Voltaire, Geschäftsführung, Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

geschaeftsführung*@agl-einewelt.de

Tel:030-23462514

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news-518 Fri, 02 Jul 2021 19:54:30 +0200 Einladung zur Vorstellung der Studie „Außenblick – Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-vorstellung-der-studie-aussenblick-internationale-perspektiven-auf-deutschland-in-zeiten-von-corona/ Wie wird Deutschland während der Corona-Pandemie international wahrgenommen?

Die Studie „Außenblick - Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona“ geht dieser Frage nach und trägt Antworten von mehr als 620 internationalen Expert*innen aus den Bereichen Wissenschaft, Internationale Zusammenarbeit, Kultur und Wirtschaft zusammen. Sie wurde durchgeführt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Goethe-Institut.

Die Ergebnisse der weltweit durchgeführten Studie werden im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt


am Donnerstag, 8. Juli 2021, von 10.00 bis 11.00 Uhr

via Livestream


Nach einer kurzen Vorstellung der zentralen Studienergebnisse und einer Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel findet eine moderierte Gesprächsrunde zu den Inhalten und Erkenntnissen der Studie statt. Journalistinnen und Journalisten sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen.

 

Die Gesprächspartner*innen:

  • Tanja Gönner, Vorstandssprecherin, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Johannes Ebert, Generalsekretär, Goethe-Institut e.V.
  • Dr. Kai Sicks, Generalsekretär, Deutscher Akademische Austauschdienst (DAAD)

Moderation: Katie Gallus


Wir freuen uns, Sie bei der virtuellen Pressekonferenz zu begrüßen.


Ab dem 8. Juli können Sie den Studienbericht unter den folgenden Links abrufen:

www.daad.de/aussenblick
www.giz.de/aussenblick
www.goethe.de/aussenblick

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news-517 Fri, 25 Jun 2021 22:18:08 +0200 Aktionswochen: 17 Ziele für Konstanz https://www.deab.de/aktuell/detail/aktionswochen-17-ziele-fuer-konstanz/ 17 Ziele für Konstanz ist eine Veranstaltungsreihe in Konstanz, die vom 1. – 31. Juli 2021 an verschiedenen Orten
stattfindet.
Sie lehnt sich inhaltlich an die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) an, die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im September 2015 einstimmig verabschiedet wurden. Mit dieser Agenda hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung selbst gesetzt. Die 17 Ziele gelten universell und für alle Länder gleichermaßen !Sie reichen von der Beseitigung des weltweiten Hung ers über die Stärkung von nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion bis hin zu Maßnahmen für den Klimaschutz oder die Verringerung von Ungleichheiten. Über diese 17 Ziele soll Konstanzer Bevölkerung informiert werden.
Wo steht Konstanz bei der Umsetzung der 17 Ziele? Die Kommuneselbst hat viele Schwerpunkte bereits gesetzt. Viele Initiativen, Vereine und Organisationen arbeiten intensiv und oft ehrenamtlich im Sinne der 17 Ziele. Auch einige Betriebe und Unternehmen greifen diese Themen auf und versuchen entsprechend zu wirtschaften. Diese engagierte Arbeit soll während der Aktionswochen gezeigt werden:
Konstanz ist auf einem guten Weg!


Die 17 Ziele und die damit verbundenen Aufgaben kann die Bundesregierung nicht allein durch Gesetze und Verordnungen leisten. Die Umsetzung kann nur gelingen, wenn diese auch eine starke regionale und lokale Dimension bekommt. Wir alle sind aufgerufen zur Umsetzung!
Deshalb finden Veranstaltungen für jedes Alter und alle kostenlos statt. Sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen, sich einbinden, miteinander arbeiten in Augenhöhe sowohl Vertreter*innen der Politik und Stadtverwaltung als auch wirtschaftliche Betriebe und Unternehmen und die gesamte Zivilbevölkerung – auch über diese Veranstaltungsreihe hinaus.

Programm für die Aktionswochen
 

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news-516 Fri, 18 Jun 2021 21:08:41 +0200 Registrierung für Global Eyes ab sofort möglich! https://www.deab.de/aktuell/detail/registrierung-fuer-global-eyes-ab-sofort-moeglich/ Endlich ist es soweit: Die Registrierung für unseren digitalen Global Eyes-Kongress am 9. Juli beginnt!

Wie können wir unsere Welt global gerechter, zukunftsfähiger und nachhaltiger gestalten? Was können wir alle für Klimagerechtigkeit, nachhaltiges Wirtschaften, eine diskriminierungsfreie(re) Welt tun? Wie können wir gemeinsam aktiv werden und welche Visionen haben wir für eine zukunftsfähige Welt?

Um diese Fragen geht es beim digitalen Schüler*innenkongress „Global Eyes“ am 9. Juli 2021 von 8 bis 13 Uhr! Die Teilnehmer*innen tauschen sich mit Gleichgesinnten aus und entwickeln gemeinsam Ideen, wie wir schon heute aktiv für die Welt von morgen werden können. Es erwartet sie ein spannendes Programm mit vielen interaktiven Workshops, spannende Eindrücke und Grußbotschaften aus aller Welt. Besonders freuen wir uns auf eine spannende Talkrunde mit der neuen Kultusministerin Theresa Schopper!

Hier geht's zum Programm!

Der Kongress wird vom DEAB in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Renn.süd, dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), dem BNE-Kompass und vielen weiteren beteiligten Partner*innen veranstaltet.

Die Anmeldung ist hier möglich!

Der Kongress findet über die virtuelle Plattform Streavent statt, zu der alle Angemeldeten nach der Registrierung einen individuellen Ticketcode erhalten. Die Workshops finden innerhalb der Plattform über BigBlueButton statt. Für die Teilnahme am Kongress kann eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werrden, um für den Tag von der Schule freigestellt zu werden.

Es wird zwei Workshopphasen geben. Bei der Registrierung können sich Interessierte bereits die Angebote für ihre jeweilige Altersstufe aussuchen und sich für die Workshops anmelden, die ihnen am Besten gefallen. Auch für Lehrer*innen gibt es spannende Workshops.

Fragen bitte an Camila Rodríguez unter globales-lernen*@deab.de.

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news-515 Fri, 18 Jun 2021 20:32:24 +0200 Online-Veranstaltung: Covid-19 - Die neue Last für den Globalen Süden https://www.deab.de/aktuell/detail/online-veranstaltung-covid-19-die-neue-last-fuer-den-globalen-sueden/ Die COVID-19-Pandemie hat im „Globalen Süden“ eine besonders starke Krise eingeleitet. Nicht nur das Gesundheitssystem ist kollabiert, auch die Wirtschaft. Der Rückschritt im Entwicklungsprozess ist offensichtlich.

Die Krise hätte vermieden werden können, wenn das internationale System nicht nur profitorientiert wäre. Die Herstellung von Impfstoffen z.B. wird durch besonders starke Eigentumsrechte verhindert. So waren die Länder des „Globalen Südens" auf sehr geringe und teure Importe angewiesen. Deshalb ist teilweise auch die Pandemie außer Kontrolle geraten.

Was kann man noch tun? Wie kann weiterer Schaden eingegrenzt werden? Mit Expert_innen aus der Politik, der Wissenschaft und internationalen Organisationen werden diese Fragen bei der Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Bad Boll am 25. Juni diskutiert werden.

Mehr Informationen gibt es hier.

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news-514 Fri, 11 Jun 2021 19:45:32 +0200 Die neue Südzeit ist da! Südzeit 88: „Nachhaltig Bauen“ https://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-suedzeit-88-nachhaltig-bauen/ Sie sind wunderschön und behaglich, aus Holz oder Lehm gebaut und klug konstruiert: Gebäude, die den Anforderungen klimaschonenden Bauens entsprechen. Weil rund 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen von Gebäuden und dem Bausektor verursacht werden, setzen sich immer mehr Bauexpertinnen und -experten für mehr Klimaschutz ein – in ihrem Arbeitsalltag, aber auch mit Forderungen an die Politik. Klicken Sie auf das Titelfoto, um zu unserer neuen Ausgabe zu gelangen.

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news-512 Tue, 11 May 2021 17:55:46 +0200 Aktionstage „FAIR macht Schule!“ – Multiplikator*innen für Globales Lernen mit Jugendlichen gesucht! https://www.deab.de/aktuell/detail/aktionstage-fair-macht-schule-multiplikatorinnen-fuer-globales-lernen-mit-jugendlichen-gesucht/ Unter dem Titel „FAIR macht Schule!“ bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen und außerschulische Jugendgruppen an, bei denen sich die Jugendlichen mit Themen rund um Fairen Handel und nachhaltigen Konsum auseinandersetzen. Mithilfe interaktiver Workshop-Methoden erfahren die Jugendlichen mehr zu Sozial- und Umweltstandards in der kommunalen Beschaffung und erarbeiten gemeinsam Handlungsalternativen. Im Zuge einer Stadtrallye treten sie in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten ab Klasse 8 sowie an außerschulische Jugendgruppen in Baden-Württemberg.

 

Gesucht werden Multiplikator*innen zur Vorbereitung und Durchführung dieser Aktionstage mit Schulklassen und außerschulischen Jugendgruppen in Baden-Württemberg.

 

Alle Infos zur Bewerbung gibt es hier.

 

Kooperationspartner des Projekts „FAIR macht Schule!“: Entwicklungspädagogisches Informationszentrum EPiZ in Reutlingen / Fachpromotor*innenstelle Globales Lernen, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und Werkstatt Ökonomie

Gefördert durch: ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ,

Katholischer Fonds

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news-510 Fri, 07 May 2021 18:51:07 +0200 „Jugend triftt Politik“ ist gestartet! https://www.deab.de/aktuell/detail/jugend-triftt-politik-ist-gestartet/ Vor zwei Wochen sind wir mit einer tollen Gruppe junger Menschen in das Projekt „Jugend trifft Politik“ gestartet. Die Teilnehmenden suchen sich in den nächsten Wochen selbst Themen aus, die sie bewegen und die sie im Herbst mit Politikerinnen und Politikern diskutieren möchten. Als grobes Gerüst für die Themensuche dienen die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Am 08. Mai geht es mit einem Workshop weiter, der Tipps und Tricks für die weitere Planung vermittelt. Übrigens kann man immer noch einsteigen! Anmeldungen an sarah.graeber*@deab.de.

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news-509 Wed, 05 May 2021 14:39:46 +0200 Vorab-Anmeldung für Global Eyes ab sofort möglich https://www.deab.de/aktuell/detail/vorab-anmeldung-fuer-global-eyes-moeglich/ Am 09. Juli 2021 findet der fünfte Schüler*innenkongress „Global Eyes – Augen auf für eine zukunftsfähige Welt“ in Baden-Württemberg statt – und gleichzeitig zum ersten Mal digital.

Ziel ist es, Jugendliche ab der fünften Klasse über aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu informieren, sie zu vernetzen und zu eigenem Handeln anzuregen. Vorab erarbeiten Schüler*innengruppen gemeinsam mit lokalen Akteur*innen in Stuttgart, Mannheim, Freiburg und Ulm digitale Stadtrundgänge. In Workshops lernen die Schüler*innen zahlreiche Akteur*innen des Globalen Lernens kennen, informieren sich über globale Zusammenhänge und lernen Möglichkeiten für eigenes Handeln kennen. Auf dem Kongress stellen auch Schulen selbst ihre Best-Practice-Projekte vor, informieren andere über ihre Anliegen und regen andere zu eigenen Initiativen an.

Kooperationspartner sind neben RENN.süd und dem Kultusministerium Baden-Württemberg zum einen lokale Netzwerke, Anbieter*innen von Globalem Lernen und Eine-Welt-Akteur*innen, sowie lokale Agenda-Gruppen und Umweltverbände, zum anderen aber auch Fachorganisationen des GL wie das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen, der BNE-Kompass und die Kampagne Fairtrade Schools in Baden-Württemberg. Darüber hinaus werden die verschiedenen Kommunen, in denen die digitalen Stadtrallyes erstellt werden, als Kooperationspartnerinnen gewonnen. Die Eine-Welt-Regionalpromotor*innen unterstützen bei der Vernetzung.

Begleitend zum Kongress wird auch regelmäßig der Anbieterkatalog „Globales Lernen in Baden-Württemberg – Angebote für Schulen“ überarbeitet und erweitert.

Vorab-Anmeldungen sind ab sofort unter globales-lernen*@deab.de möglich!

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news-508 Mon, 03 May 2021 09:55:48 +0200 Einladung zum Praxisworkshop „Kompetent gegen rechte Parolen“ am 07. Mai https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-praxisworkshop-kompetent-gegen-rechte-parolen-am-07-mai/ Hiermit möchten wir Sie herzlich zum kostenlosen online Workshop am Freitag, den 7. Mai 2021 zum Thema "Kompetent gegen rechte Parolen" mit freien Mitarbeitenden der LpB von 14 - 18:00 Uhr (mit Pausen) einladen. 

+++ Praxisworkshop: "Kompetent gegen rechte Parolen" +++

Freitag, 7. Mai 2021, 14-18 Uhr, digital+kostenlos

Referent: Freie Mitarbeitende des Team meX, Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Stuttgart, www.team-mex.de

Inhalt: Was tun gegen abwertende Parolen im Alltag? Das Handlungs- und Argumentationstraining informiert über und sensibilisiert für menschenverachtende Einstellungen, Diskriminierung und ungleiche Chancen in der Gesellschaft. Das Training vermittelt Strategien für zivilcouragiertes Verhalten in der Konfrontation mit rechten Parolen und Vorurteilen und bietet Raum, um diese einzuüben. In spielerischen Modellsituationen wird die eigene Reaktions- und Argumentationsfähigkeit ausgebaut. Menschenverachtende Äußerungen, politische (Pseudo-)Erklärungen und populistische Sprüche werden auf ihre emotionale Basis, ihre Wirkung und ihre inhaltiche Bezugnahme überprüft. Eigene Überzeugungen und Stärken werden für die Argumentation nutzbar gemacht.  

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an vorwiegend ehrenamtliche, entwicklungspolitische Gruppen.

Wo: online -  die TeilnehmerInnen erhalten einen Zugangslink nach Ablauf der Anmeldefrist.

Teilnahmebeitrag: kostenlos

Der Workshop wird durchgeführt im Rahmen der Reihe Praxisworkshops des Eine Welt Promotor*innen-Programms unter Koordination des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB und der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien Süd RENN.süd. Die Kosten werden von RENN.süd und der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Stuttgart übernommen. 

Verbindliche Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl) bitte bis 5.5.2021 an:

E-Mail: anna.ugrik*@weltladen-fn.de | Tel: 07505 - 957 9758

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news-507 Tue, 27 Apr 2021 10:27:08 +0200 Jetzt Future-Fashion-Expert werden! https://www.deab.de/aktuell/detail/jetzt-future-fashion-expert-werden/ Wie können wir mehr Bewusstsein und Begeisterung für nachhaltige Textilien schaffen?
Wie kann Mode nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden?
Du hast Lust, einen nachhaltigen Wandel der Modewelt anzustoßen und möchtest dein Wissen und deine Freude daran mit anderen teilen?


Dann werde Future Fashion Expert und nimm an unserer Multiplikator*innenschulung der Future Fashion Bewegung teil: Zusammen zeigen wir, wie die Zukunft der Mode aussieht, indem wir die sozialen und ökologischen Ungerechtigkeiten entlang der textilen Wertschöpfungskette benennen und nachhaltige Alternativen aufzeigen. So wollen wir Hintergründe und Informationen bereitstellen, damit wir alle für nachhaltige Mode aktiv werden können.

Alle Infos gibt es hier!

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news-506 Fri, 23 Apr 2021 20:48:42 +0200 Folgeveranstaltung zum Diskussionspapier „Die Zukunft der Welt auf dem Prüfstand“ https://www.deab.de/aktuell/detail/folgeveranstaltung-zum-diskussionspapier-die-zukunft-der-welt-auf-dem-pruefstand/ Wir laden Sie ganz herzlich ein:

Folgeveranstaltung zum Diskussionspapier "Die Zukunft der Welt auf dem Prüfstand" mit Prof. Dr. Clovis Zimmermann
Mittwoch 5. Mai 18 Uhr (online)

Anmeldung bitte bis 30. April an: Jonas Bauschert (j.bauschert@ewf-freiburg.de)

Themen:

1. Das Scheitern des Neoliberalismus - finanzielle Ressourcen und Ungerechtigkeiten!  Was können wir tun?
mit Prof. Dr. Clovis Zimmermann, Universität Bahia, Salvador Brasilien.
Bei der letzten Veranstaltung gab es Fragen zum Finanzsystem im Zusammenhang mit der Pandemie. Darum haben wir Prof. Dr. Clovis Zimmermann eingeladen, der hierzu aus Perspektive des Globalen Südens sprechen wird.

2. Wie machen wir mit dem Diskussionsprozess weiter?
Wie bei der ersten Veranstaltung im Januar besprochen, wollen wir den Diskussionsprozess fortsetzen, am Papier weiterarbeiten und evtl. ein Papier zur Bundestagswahl erstellen. Wie wir damit weiter vorgehen, ob es z.B. Arbeitsteams zu Unterthemen geben kann u.ä. wollen wir mit Ihnen besprechen.

Hier finden Sie/findet Ihr die Ergebnis-Zusammenfassung des ersten Treffens am 27.01.21. Für Neuinteressierte ist hier nochmal das Diskussionspapier verlinkt.

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news-505 Fri, 23 Apr 2021 20:26:40 +0200 Einladung zur Konferenz „Solidarität weiter denken – Bausteine für eine Neugestaltung der Welt“ https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-konferenz-solidaritaet-weiter-denken-bausteine-fuer-eine-neugestaltung-der-welt/ „Die Welt leidet nicht an zu wenig Hilfe, sondern an den Verhältnissen, die immer mehr Hilfe notwendig machen.“
(Thomas Gebauer, medico internatioal)

Die Konferenz „Solidarität weiter denken - Bausteine für eine Neugestaltung der Welt“ musste letztes Jahr aufgrund der Corona-Situation verschoben werden und findet nun am 22. und 23. Oktober in Ulm (in Präsenz) statt. Wir freuen uns, dass wir namhafte Referentinnen und Referenten, unter anderem auch Thomas Gebauer, für diese Veranstaltung gewinnen konnten!

Die Konferenz soll Anstöße geben, zum Nachdenken anregen, bisher Gewohntes und Praktiziertes in Frage stellen, vor allem aber LUST an der NEUGESTALTUNG DER WELT lebendig werden lassen. Sie richtet sich an engagierte Bürgerinnen und Bürger, Engagierte aus Weltläden, Partnerschaftsgruppen und Kirchengemeinden... Kurz: an Menschen, die die Welt nicht länger nur „ertragen“ wollen, sondern menschlich umgestalten.

Anmeldung ab sofort unter: www.dimoe.de/veranstaltungen/ 

  • Teilnahmegebühr 25,00 € 
  • Anmeldeschluss 08.10.2021
  • Es besteht die Möglichkeit von Informationsständen. Bitte anmelden unter zeb@elk-wue.de
  • Flyer zur Veranstaltung
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news-504 Fri, 23 Apr 2021 20:07:01 +0200 Appell an die Koalitionäre in spe: Stoppt CETA! https://www.deab.de/aktuell/detail/appell-an-die-koalitionaere-in-spe-stoppt-ceta/ Acht Organisationen aus Baden-Württemberg, darunter der DEAB, haben sich am Montag mit einem Appell an die Verhandlungspartner*innen der Landesregierung in spe gewandt, sich im Bundesrat gegen das Handelsabkommen CETA zwischen der Europäischen Union und Kanada einzusetzen und diese Ablehnung im Koaltionsvertrag festzuschreiben.

Mit Enttäuschung und Unverständnis reagierte das Netzwerk Gerechter Welthandel Baden-Württemberg auf die Weigerung der Grünen, den Appell persönlich entgegenzunehmen.

Die Unterzeichner*innen

Attac Deutschland, Attac Stuttgart, Attac Österreich, BUND BaWü, Dachverband Entwicklungspolitik BaWü (DEAB), DGB BaWü, Foodwatch Deutschland, Fridays For Future Stuttgart, Kath. Arbeitnehmer-Bewegung BaWü, Lokale freihandelskritische Initiativen und Bündnisse in Deutschland, Mehr Demokratie e.V., Naturfreunde Württemberg, Netzwerk Gerechter Welthandel BaWü, Umweltinstitut München, ver.di BaWü, WeMove.EU, Werkstatt Gewaltfreie Aktion, Werkstatt Ökonomie

Appell an die koalitionsverhandelnden Parteien: Stoppt CETA!

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news-503 Fri, 23 Apr 2021 19:51:13 +0200 Entwurf für Lieferkettengesetz zu schwach – auch 50 Unternehmen fordern Nachschärfung https://www.deab.de/aktuell/detail/entwurf-fuer-lieferkettengesetz-zu-schwach-auch-50-unternehmen-fordern-nachschaerfung/ „Menschenrechte und Umweltschutz: Kriegt es endlich auf die (gesamte Liefer-)Kette“: Diese klare Botschaft hat die Initiative Lieferkettengesetz gestern an der Reichstagswiese in Berlin präsentiert. Sie richtet sich an die Abgeordneten des Bundestags, wo zeitgleich im Rahmen der 1. Lesung über das Lieferkettengesetz diskutiert wurde. Wir finden: Die Abgeordneten müssen sich für Nachbesserungen am Gesetzentwurf stark machen! Denn in der aktuellen Form hilft das Gesetz den Betroffenen zu wenig.

Das größte Problem: Der Gesetzentwurf stuft die Sorgfaltspflichten von Unternehmen ab. Bei mittelbaren Zulieferern, also nach dem zweiten Glied der Lieferkette, müssen sie nach Plänen der Regierung nicht präventiv handeln. Stattdessen sollen sie erst aktiv werden, wenn sie Kenntnis von einer Menschenrechtsverletzung erlangen – wenn es also schon zu spät ist. Das geht aus unserer Sicht gar nicht! Denn gerade am Beginn der Lieferketten finden die schweren Menschenrechtsverletzungen statt: In den Fabriken, auf den Plantagen, in den Minen. Unternehmen sollten diese Risiken präventiv analysieren und versuchen, sie zu minimieren – so dass sie im Idealfall gar nicht erst eintreten. Deswegen ist es so wichtig, dass die Sorgfaltspflichten von Unternehmen ohne Einschränkungen für die gesamte Lieferkette gelten.

Auch an anderen Stellen ist der Gesetzentwurf zu schwach. Er stärkt die Rechte von Betroffenen kaum, berücksichtigt Umweltstandards nur am Rande und erfasst viel zu wenige Unternehmen. Das finden übrigens nicht nur wir – das finden auch zahlreiche Unternehmen selber!

In einer gestern auf der Website des Business and Human Rights Resource Centre veröffentlichten Stellungnahme sprechen sich 50 Unternehmen für ein wirkungsvolleres Lieferkettengesetz aus, das sich konsequent an internationalen Standards orientiert und die Rechte von Betroffenen stärkt. In der Liste finden sich große Unternehmen wie der börsennotierte Duft- und Aromenhersteller Symrise oder Tchibo ebenso wie das mittelständische Familienunternehmen Beckers Bester und viele weitere große, mittlere und kleine Unternehmen.

Wenn auch Sie finden, dass der Gesetzentwurf zu schwach ist und wir ein wirklich wirksames Lieferkettengesetz brauchen, können auch Sie sich zu Wort melden: Schreiben Sie einen Lieferkettenbrief an die Abgeordneten aus Ihrem Wahlkreis und fordern Sie sie dazu auf, sich für Nachbesserungen einzusetzen. Einfach Postleitzahl eingeben und abschicken!

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news-502 Fri, 23 Apr 2021 11:57:43 +0200 Am Klimaschutz vorbeigeplant - Hintergrundpapier beleuchtet Klimawirkung, Bedarf und Infrastruktur von Erdgas in Deutschland: große Diskrepanz zwischen Klimaschutzzielen und Infrastrukturplanung https://www.deab.de/aktuell/detail/am-klimaschutz-vorbeigeplant-hintergrundpapier-beleuchtet-klimawirkung-bedarf-und-infrastruktur-von-erdgas-in-deutschland-grosse-diskrepanz-zwischen-klimaschutzzielen-und-infrastrukturplanung/ Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat letzte Woche im Rahmen der Reihe Politikberatung kompakt ein faktenbasiertes Papier zur Erdgasversorgung in Deutschland veröffentlicht. Interessierten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bietet das Hintergrundpapier eine übersichtliche Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes zur Rolle von Erdgas in Deutschland. Beleuchtet werden neben der Klimawirkung auch die Szenarien zum zukünftigen Erdgasverbrauch, die daran anknüpfenden Planungen zur Gasinfrastruktur, die Förderkulisse sowie die geplanten LNG-Terminals und Nord Stream 2.

 

Jana Bosse, Mitautorin und Campaignerin von Bürgerbegehren Klimaschutz ordnet die Ergebnisse des Papiers wie folgt ein: „Die Klimawirkung von Erdgas wird derzeit massiv unterschätzt, dabei ist Erdgas kurzfristig sogar klimaschädlicher als Kohle. Alle Studien, die die deutschen Klimaziele berücksichtigen, prognostizieren deswegen eine deutliche Reduktion des Erdgasbedarfs. Dessen ungeachtet planen die Gasnetzbetreiber Investitionen von knapp 8 Mrd. Euro in Erdgasleitungen und die Bundesnetzagentur rechnet mit einem deutlichen Zubau an Gaskraftwerken. Damit kann Deutschland neben den steuerfinanzierten Fehlinvestitionen den Klimaschutz direkt mit abschreiben.“

 

Eric Häublein, ebenfalls Mitautor und Camapaigner von Bürgerbegehren Klimaschutz, ergänzt: „Das zentrale Problem sind die Subventionen. Anstatt in erneuerbare Wärme zu investieren, wird der Gaseinstieg als Kohleersatz mit 18 Milliarden Euro in Deutschland gefördert. Statt neue Gaskraftwerke und klimaschädliche LNG-Terminals zu bauen und sich mit Nord Stream 2 geopolitisch ins Aus zu schießen, sollte die Bundesregierung endlich in den Ausbau der dringend benötigten Erneuerbaren Energien investieren und Energieeinsparmaßnahmen fördern.“

 

Das Hintergrundpapier ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, der Technischen Universität Berlin, der Deutschen Umwelthilfe, Andy Gheorghiu Consulting und BürgerBegehren Klimaschutz. Das Anliegen der Autorinnen und Autoren war es, einen aktuellen Faktenstand zum Thema Erdgas zusammenzutragen, um die politischen Diskussionen über die Nutzung von Erdgas wissenschaftlich zu fundieren und die existierenden Studien aufzubereiten.

 

Das Hintergrundpapier der DIW- Politikberatung kompakt Nr. 166 mit dem Titel „Am Klimaschutz vorbeigeplant - Klimawirkung, Bedarf und Infrastruktur von Erdgas in Deutschland“ ist ab 15.04.2021, ca. 11.00 Uhr, abrufbar unter: https://www.diw.de/de/diw_01.c.620267.de/publikationen/diw_berlin__politikberatung_kompakt.html

 

BürgerBegehren Klimaschutz e.V. (BBK) ist ein gemeinnütziger Verein, der bundesweit Initiativen unterstützt, Klimaschutzmaßnahmen durch Bürgerbegehren und Bürgerentscheide durchzusetzen. https://buerger-begehren-klimaschutz.de/

 

Kontakt:

Jana Bosse: bosse*@buerger-begehren-klimaschutz.de

Eric Häublein: haeublein*@buerger-begehren-klimaschutz.de

(030) 92250919 

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news-501 Fri, 23 Apr 2021 11:44:05 +0200 Der ökologische Fußabdruck ist online! https://www.deab.de/aktuell/detail/der-oekologische-fussabdruck-ist-online/ Am 16. April fand die Auftaktveranstaltung zur Vorstellung der digitalen Version des Ökologischen Fußabdruckes statt. Diese wurde in Kooperation zwischen dem DEAB, RENN.süd und dem Eine-Welt-Laden-Neumarkt durchgeführt.

Der digitale Ökologische Fußabdruck ist ein Tool, mit dem sich der eigene Rohstoff- und Energieverbrauch gemessen am CO2-Ausstoß berechnen lässt. Konsum, Energie, Mobilität und Ernährung sind dabei Schwerpunktthemen, die das Ergebnis beeinflussen. Die Idee einer digitalen Version entstand während der Corona-Pandemie – eine analoge Version des Ökologischen Fußabdrucks gibt es schon länger (Die analoge Version kann bei uns ausgeliehen werden).

Neben der Vorstellung Online-Tools ging es in der Veranstaltung auch darum, sich darüber auszutauschen, wie der eigene Fußabdruck vermindert werden könnte. Die Veranstaltung stieß auf viel positive Resonanz. 75 Interessierte aus unterschiedlichsten Bereichen nahmen an der Veranstaltung teil.

Was es genau mit dem digitalen ökologischen Fußabdruck auf sich hat, erfahren Sie in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=nx2ci90mtik

Ihren eigenen Fußabdruck können Sie hier ermitteln: https://www.der-oekologische-fussabdruck.de/

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news-500 Wed, 21 Apr 2021 09:30:27 +0200 Einladung zum Praxisworkshop FairNetzung https://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zum-praxisworkshop-fairnetzung/ Samstag, 24. April 2021, 09:30-13:00, digital+kostenlos

Referent: Sandra Holzherr, Projektmanagement - Training - Moderation für Nachhaltige Entwicklung

Inhalt: Interessieren und engagieren Sie sich für fairen Handel, weltweite Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und vielfältiges Miteinander?
Eine „FairNetzung“ der Akteure in der Region bietet eine gute Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen, neue Ideen zu entwickeln und große Aktionen gemeinsam zu stemmen. Wie soll sich also ein „FairNetz“ aufstellen und was brauchen wir für eine wirkungsvolle Zusammenarbeit?
Im Praxisworkshop wollen wir die Zusammenarbeit im Netzwerk organisieren. Dabei kommen Instrumente und Methoden zum Einsatz, z.B. für Planung und Kommunikation, die auch für die eigene Vereinsarbeit hilfreich und nützlich sind.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Engagierte in entwicklungspolitische Gruppen, Vereinen und Institutionen.

Wo: online -  die TeilnehmerInnen erhalten einen Zugangslink nach Ablauf der Anmeldefrist.

Teilnahmebeitrag: kostenlos

Der Workshop wird durchgeführt im Rahmen der Reihe Praxisworkshops des Eine Welt Promotor*innen-Programms unter Koordination des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB und der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien Süd RENN.süd.

Verbindliche Anmeldung bitte bis 23.04.2021 an:

E-Mail: anna.ugrik*@weltladen-fn.de | Tel: 07505 - 957 9758

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news-499 Fri, 16 Apr 2021 11:45:36 +0200 Aufruf – Kampagne „Brasilien gegen COVID-19“ https://www.deab.de/aktuell/detail/aufruf-kampagne-brasilien-gegen-covid-19/ Entrüstung ist zu wenig – Konkrete Solidarität ist gefragt

Die „tatus“ (Brasilieninitiative Freiburg e.V.) weiter ihre Corona-Solidaritätsaktion „Brasilien gegen COVID-19“ aus. Neben der Unterstützung der Wohnungslosenbewegung MTST und indigener Völker erhielten sie jetzt Anfragen von Vertrauensleuten aus Recife (Instituto Dom Helder Camara), Paraiba (Padre Romulo), Salvador (Centro Fabio Sandei), Ubatuba (Indigene Guarani) und São Paulo (Casa Taiguara, Cemir - aus Bolivien immigrierten Näherinnen). Diese bitten um Hilfe, damit sie weitere Lebensmittelpakete in den von ihnen betreuten Stadtvierteln bzw. Regionen verteilen können. Die Lage in Brasilien ist durch eine zunehmende Verarmung breiter Bevölkerungskreise gekennzeichnet – 19 Millionen Brasilianer:innen leiden inzwischen direkt an Hunger.

Unter dem Motto „Brasilien gegen COVID-19“ startet deshalb eine bundesweite Kampagne. Wir rufen hiermit alle Brasilien-Interessierte auf, sich daran zu beteiligen. Jede:r kann etwas tun! Suchen Sie Unterstützung in Ihrem Bekanntenkreis! Verteilen Sie die von uns zusammengestellten Informationen, die auf der Webseite www.brasilieninitiative.de zusammengetragen sind! Beteiligen Sie sich konkret!

Bereits für 150 Reais (umgerechnet  22€) kann beispielsweise ein Lebensmittelpaket (Cesta Básica) mit folgendem Inhalt erworben werden: 2kg Zucker, 2kg Reis, 1 Packung Kekse, 1kg Kaffee, 2 Tomatenmarkdosen, 1kg Maniokmehl, 1kg Weizenmehl, 4kg  Bohnen, 1 Packung Maismehl, 1 Packung Nudeln, 1 Packung Spaghetti, 3 Liter Sojaöl, 1 kg Salz, 2 Wurstdosen, 2 Sardinendosen, 1 Gewürzmischung. Die Preise und auch der Inhalt für ein Lebensmittelpaket variieren je nach Region und umfassen grundlegende Lebensmittel für eine Familie.

Schon diese Grundversorgung mit Nahrungsmitteln können sich viele Familien in der aktuellen Situation nicht mehr leisten. Hinzu kommt, dass viele Familien mit Gas kochen und der Gaspreis in letzter Zeit regelrecht explodiert ist. Kostete eine Gasflasche (botijão de gás) mit 13kg Inhalt in São Paulo Anfang 2020 noch 60 Reais, so beträgt der Preis inzwischen 100 Reais (15€) – zu viel für viele Familien. Die staatliche Corona-Nothilfe beträgt derzeit höchstens 375 Reais (51€) pro Monat für eine ganze Familie. Diese wird erst ab April für 4 Monate bezahlt, zuvor war sie 3 Monate ausgesetzt. Um das vergleichbar zu machen: In der Favela Ibura am Rande Recifes kostet die Miete für eine sehr einfache Behausung 400 Reais.

Gerade durch direkte Kontakte ist es der Initiative möglich, die Situation vor Ort unmittelbar zu begleiten. Unterstützen Sie unsere Partner, die sich derzeit bei der Lebensmittelverteilung in Brasilien engagieren. Kaufen Sie ein oder besser noch mehrere Lebensmittelpakete. Alle eingehenden Spenden gehen ohne Abzüge nach Brasilien. Dies ist möglich, da unsere gesamte Arbeit ehrenamtlich geschieht.

Spenden können Sie unter dem Stichwort „Brasilien gegen COVID-19“ auf das Konto:

Brasilieninitiative Freiburg e.V.

Volksbank Freiburg

IBAN: DE88 6809 0000 0025 0548 06

 

Oder mit Paypal über diesen Link:

              Paypal-Spende

 

Oder über unsere Kampagnenseite bei der Spendenplattform „Betterplace“

              Betterplace-Kampagne

 

Allen, die sich beteiligen, schon jetzt ein Dankeschön

    im Namen der „tatus“ (Brasilieninitiative Freiburg e.V.)

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news-498 Tue, 13 Apr 2021 15:44:03 +0200 Koalitionsverhandlungen: Verbände fordern 100-Tage-Programm fürs Klima https://www.deab.de/aktuell/detail/koalitionsverhandlungen-verbaende-fordern-100-tage-programm-fuers-klima/ 13 Organisationen und Verbände appellieren an GRÜNE und CDU, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit eine bedeutende Rolle im Koalitionsvertrag einzuräumen.

Stuttgart. Mit einer Corona-konformen Aktion vor dem Haus des Waldes, in dem die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU am 08. April begonnen haben, haben Vertreter*innen von 13 Verbänden - darunter der DEAB - ihre Forderungen nach einer Verankerung von Klimaschutz und Klimagerechtigkeit im Koalitionsvertrag bekräftigt. Zudem erinnerten sie daran, wie dringlich es ist, nun wirksame Maßnahmen umzusetzen.

"Baden-Württemberg muss vorangehen“

„Um die Folgeschäden der Krise einzudämmen und eine lebenswerte Zukunft für heutige und künftige Generationen zu ermöglichen, müssen wir zu den Vereinbarungen im Pariser Klimaschutzabkommen stehen und die Erderhitzung auf 1,5-Grad begrenzen“, betonen die Verbände. „Als wirtschaftsstarke Region, die jahrzehntelang von der Verbrennung fossiler Energieträger profitiert und damit die Krise befeuert hat, muss Baden-Württemberg seiner klimapolitischen Verantwortung künftig gerecht werden und ambitioniert vorangehen.“

Schlafender Riese der Wärmewende

Eine der ersten Amtshandlungen der neuen Regierung müsse es sein, das im letzten Jahr verabschiedete Klimaschutzgesetz zu novellieren. „Wenn GRÜNE und CDU es ernst meinen mit ihren Bekundungen, das Klima künftig ganz vorne auf ihre Agenda zu setzen, dann muss sich das in einer schnellen Anpassung des Klimaschutzgesetzes niederschlagen. Hier lange zu zögern, wäre fatal“, erklärt Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg. Hierbei sei insbesondere der schlafende Riese der Wärmewende essenziell. Die neue Landesregierung müsse allen Gemeinden den Weg freimachen, sich für Wärme- und gegen Erdgasnetze zu entscheiden.

Eine Milliarde für die Verkehrswende

Deutlich mehr Geld muss laut den Verbänden künftig in die Mobilitätswende fließen. „Mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr müssen aus dem Landeshaushalt und durch weitere Finanzierungsmittel bereitgestellt werden. Dieses Geld ist nötig, um zum Beispiel das Nahverkehrsangebot zu verbessern und Radwege auszubauen“, erläutert Romeo Edel, Sozialpfarrer und Sprecher der Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg.

Sozial-ökologische Wende für eine gerechtere Gesellschaft

Die Zukunft brauche ein tragfähiges, auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichtetes Gesellschaftsmodell. „Klar ist“, so Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg, „dass wir eine sozial gerechte Ausgestaltung der Maßnahmen benötigen. Klimafreundliches Leben muss für alle leistbar sein, Ungleichheit muss abgebaut werden.“

Globale Verantwortung für die Landesregierung

Auch die Jugendverbände BUNDjugend und Naturschutzjugend (NAJU) Baden-Württemberg haben sich dem Appell angeschlossen. Anna Süpple, Landesjugendsprecherin der NAJU, betont: „Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser sozialen Gerechtigkeit ist die globale Gerechtigkeit, denn schon jetzt sind die Folgen des Klimawandels in Regionen des globalen Südens viel stärker zu spüren. Baden-Württemberg hat in der Vergangenheit stark vom Verbrennen fossiler Energien profitiert und ist jetzt in der Verantwortung. Die globale Verantwortung verpflichtet auch die neue Landesregierung zum Handeln nach ökologischen Maßstäben. Wir fordern sie daher auf, unverzüglich einen Klimavorbehalt einzuführen, mit dem jedes neue Gesetzesvorhaben auf seine Klimaverträglichkeit hin überprüft wird.“


Auftrag der Wähler*innen ernst nehmen

„Mit ihrer Stimme haben die Baden-Württemberger*innen der künftigen Landesregierung einen klaren Auftrag gegeben“, so die Verbände. „Sie erwarten, dass die Politik die Bekämpfung der Klimakrise in der neuen Legislaturperiode konsequent angeht. Die notwendigen Maßnahmen müssen im Koalitionsvertrag festgeschrieben und in den ersten 100 Tagen angestoßen werden“.

 

Die Forderungen im Einzelnen:

  • CO2-Budget: Das Land bekennt sich zur 1,5-Grad-Grenze und legt fest, wie viel CO2 maximal noch ausgestoßen werden darf.

  • Klimavorbehalt und CO2-Schattenpreise: Bei allen Entscheidungen über Vorhaben des Landes wird deren Klimaschaden als zentrales Kriterium miteinbezogen. Ein Schattenpreis von mind. 180 € pro Tonne CO2 für die Ausgaben der Landesverwaltung bildet deren Auswirkungen aufs Klima ab. Bei Konzessionsvergaben für Energienetze wird die Möglichkeit eines Klimavorbehalts geschaffen.

  • Mobilitätswende: Für den Umweltverbund (Bahn, Bus, Rad- und Fußverkehr) wird mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr zusätzlich aus dem Landeshaushalt und durch weitere Finanzierungsmittel, wie z.B. eine Nahverkehrsabgabe bereitgestellt.

  • Divestment: Vorhandene Geldanlagen werden beendet, wenn sie nicht 1,5-Grad-kompatibel sind.

  • Energiewende: Es werden verbindliche regionale Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien festgelegt und die Solarpflicht wird auf alle neuen Dächer ausgeweitet.

  • Bewusstseinsbildung: Klimaschutz und Klimagerechtigkeit werden im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stärker gefördert.

  • Sozial-ökologische Wende: Das Land gestaltet alle Maßnahmen sozial gerecht und ermöglicht die öko-faire Beschaffung im gesamten Sozialwesen.


Beteiligt an dem Appell sind BUND, NABU, NAJU, BUNDjugend, KDA Württemberg & Baden, PARITÄTISCHER Baden-Württemberg, Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg, NaturFreunde Baden-Württemberg, Landesjugendring, Fridays for Future BW, DEAB, Solar Cluster Baden-Württemberg und das Umweltinstitut München e.V..

 

Fotos:

Bilder können Sie mit Angabe der Fotoautorin und im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den BUND kostenlos verwenden: https://cloud.bund.net/index.php/s/r7wFgnpKMF4wFPM. Bitte beachten Sie die Quellenangaben in den Dateinamen.

 

Weitere Informationen:

 

Kontakt für Rückfragen:

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news-497 Wed, 07 Apr 2021 11:16:52 +0200 Stellenausschreibung „Assistenz der Geschäftsführung“ beim EPiZ ab 01.06.21 https://www.deab.de/aktuell/detail/stellenausschreibung-assistenz-der-geschaeftsfuehrung-beim-epiz-ab-010621/ Der Arbeitskreis Eine Welt Reutlingen e.V., Träger des Entwicklungspädagogischen Informationszentrums (EPiZ), schreibt zum
01.06.2021 folgende befristete Stelle aus:

Assistenz der Geschäftsführung
Stellenumfang 50%


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dieser Stellenausschreibung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis 26.04.2021 per Mai. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch an den Vorstand des AK1W: ak1w*@epiz.de, Tel. 07121/ 9479981

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news-496 Thu, 01 Apr 2021 17:52:35 +0200 Der Nachhaltigkeit auf der Spur mit digitalen Schnitzeljagden (Actionbounds): Ein Bildungsangebot von Future Fashion zum SDG 11 https://www.deab.de/aktuell/detail/der-nachhaltigkeit-auf-der-spur-mit-digitalen-schnitzeljagden-actionbounds-ein-bildungsangebot-von-future-fashion-zum-sdg-11/ Städte und Kommunen sind wichtige Orte, in denen lokale Handlungsalternativen für mehr Nachhaltigkeit erlebbar sind und sichtbar werden.

Der Workshop stellt das Tool Actionbound für digitale Schnitzeljagden vor und zeigt auf, wie das Tool genutzt werden kann, um auf die Spurensuche nach lokalen Handlungsalternativen für mehr Nachhaltigkeit zu gehen. Neben einer allgemeinen Einführung in das Tool werden auch konkrete Beispiele aus dem Bereich nachhaltige Mode vorgestellt und die Referent*innen berichten von ihren Erfahrungen im Einsatz als Future Fashion Experts.

Termin: 19.05.2021, 17:30 - 18:30 Uhr. Das Angebot wird mit ZOOM durchgeführt und interaktiv gestaltet.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bitte bis zum 12.05.2021 per Mail an mirjam.hitzelberger*@deab.de.

Der Workshop wird angeboten von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) und dem Dachverband Entwicklungspolitik (DEAB) e.V. im Gemeinschaftsprojekt Future Fashion und richtet sich an Lehrkräfte und außerschulische Bildungsakteur*innen.

Referent*innen: Johanna Menzinger und Andreas Wenzel

Der Online-Workshop ist Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte“ verschiedener Nichtregierungsorganisationen mit Angeboten im Bereich entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, die vom 21. April bis zum 16. Juni 2021 stattfindet. Die wöchentlichen Veranstaltungen richten sich an Lehrkräfte aller Schulformen und Jahrgangsstufen und möchten Impulse geben, die 17 Nachhaltigkeitsziele in den Unterricht einzubinden.

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