LernWeltenWerkstatt - Forum für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen des Projekts Solidarität.MACHT.Zukunft. entsteht derzeit die LernWeltenWerkstatt. Neben Bildungsangeboten für Multiplikator*innen organisiert sie Zukunftswerkstätten, in denen Menschen in Dialog treten werden.

Dokumentiert: Fortbildungsreihe "Dekolonialität in der (Bildungs-)Praxis - eine Suche" - 2026

Nach der ersten Fortbildungsreihe im Jahr 2025 geht die Suche nach unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema unter dem Titel "Dekolonialität in der (Bildungs-)Praxis - eine Suche" Ende 2026 weiter. Hier sammeln wir diese Perspektiven, Konzepte und Praxisbeispiele.

„Dekolonialität in der (Bildungs-)Praxis - eine Suche“ gibt dekoloniale Impulse um praxisorientiert die eigene Bildungsarbeit und politisches Engagement für eine gerechtere Welt zu reflektieren. Die Reihe will die fortbestehenden „kolonialen Denkmuster, Konzepte und Diskurse, sowie die auf ihnen aufbauenden […] Machtstrukturen und Praktiken“ (vgl. Ferreira 2023) bewusst machen. In einem Transferprozess in die eigene (Bildungs-)praxis werden Handlungsmöglichkeiten des Engagement für eine global gerechte Welt dekolonial reflektiert, sowie Strategien einer intersektionalen, macht- und rassismuskritischen Bildungsarbeit (weiter-)entwickelt.

Die Impulse der Fortbildungen richten sich an Lehrkräfte, Bildungsreferent*innen und Multiplikator*innen aus Projekten Globalen Lernens/der BNE, ehren- oder hauptamtlich Engagierte aus (post-)migrantischen Organisationen, junge Initiativen und Organisationen in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

Dekoloniale Bildung und dekoloniale Zukunft - Einführung in dekoloniale Bildungsansätze

Mittwoch, 30.09.26, 17:15-19:45 Uhr
Online
Referent*innen: Andrés Fonseca, Gründer "Universidad del Futuro"/Kolumbien; Rocío Rueda Ortiz, Programm Bildung trifft Entwicklung/EPiZ Reutlingen

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In dieser Einheit der Reihe „Dekoloniale (Bildungs-)praxis – eine Suche” befassen wir uns mit dekolonialen Debatten und Erfahrungen aus Lateinamerika, deren historischen Kontexten und ihrem Bezug zur Bildung und ihren wichtigen Thesen. In der Begegnung mit Andrés Fonseca und dem Praxisbeispiel „Universidad del Futuro” aus Kolumbien werden neue dekoloniale Perspektiven greifbarer und in die eigene Bildungspraxis übersetzt.
Die Veranstaltung findet teilweise auf spanisch mit Übersetzung ins Deutsche statt.

Referent*innen:
    • Andrés Fonseca, Gründer der „Universidad del Futuro“ (Die Universität der Zukunft) in Bogotá, Kolumbien, stellt dekoloniale Ansätze seiner selbstorganisierten pädagogischen Praxis der Zivilgesellschaft vor. Derzeit ist er Dozent im Bereich „Kunst, Ethik und Politik" und Mitglied der Gruppe „Kunst und Friedensbildung“ sowie des akademischen Teams des CEPAZ, wo er an der Moderation der Radiosendung „Pázala Voz“ mitwirkt.
    • Rocío Rueda Ortiz, Mitarbeiterin des Programms Bildung trifft Entwicklung/EPiZ, ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung als Dozentin an der Nationalen Pädagogischen Universität in Bogotá, Kolumbien, wo sie auch tätig ist. Sie arbeitet unter anderem in Forschungsprojekten mit Indigener Bevölkerung, Frauen, Jugendlichen und Lehrkräften. Sie ist Illustratorin und hat verschiedene Bilder und Materialien im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung gestaltet.  

 

Präsentation: Dekoloniale Bildung - Eine Einführung, Rocío Rueda Ortiz

Präsentation: La Universidad del Futuro, Andrés David Fonseca (auf Spanisch)