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Internationale Partnerschaften aus dekolonialer Perspektive
14.10.2026, 17.15 – 19.45 Uhr, online
„Dekolonialität“! Was versteht man darunter heute? Einfach erklärt ist Dekolonialität, ein kritisches Denk- und Handlungsmuster, das zum Ziel hat, die noch bestehenden kolonialen Machtstrukturen, Weltbilder, sowie Gedankengut sichtbar zu machen, zu hinterfragen und vor allen Dingen zu überwinden. Eine Infragestellung von kolonialen Strukturen ist der unerlässliche Baustein einer gelingenden Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden. In dieser Einheit der Reihe „Dekoloniale (Bildungs-)praxis – eine Suche” werden wir einen Blick auf uns selbst, sowie auf der Gesellschaft mit deren Strukturen werfen. Im Mittelpunkt steht eine reflektierte Auseinandersetzung mit den unbewussten Wahrnehmungsfiltern, die unsere Sicht auf den globalen Süden prägen.
Anmeldung: https://eveeno.com/248951242
Referent:
- Kafalo Sékongo, Fachpromotor Globales Lernen – Dekoloniale Bildung/EPiZ, berät, vernetzt, macht Workshops und gestaltet Aufklärungsarbeit in Baden-Württemberg. Er berät zu Landes- sowie Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden. Bildungs-partnerschaften zwischen Baden-Württemberg und Ländern des Globalen Südens werden begleitet, um Begegnungen zu fördern, die kolonialen Vorurteilen bewusst begegnet und sie konstruktiv bearbeitet. Der Fachpromotor unterstützt dabei, die eigene Haltung und bestehende Denkmuster kritisch zu reflektieren, Netzwerke aufzubauen sowie gemeinsam Alternativen zu entwickeln, die allen zugutekommen.
Die Fortbildungsreihe für Multiplikator*innen „Dekolonialität in der (Bildungs-)praxis – eine Suche“ gibt dekoloniale Impulse um praxisorientiert die eigene Bildungsarbeit und politisches Engagement für eine gerechtere Welt zu reflektieren. Die Reihe will die fortbestehenden „kolonialen Denkmuster, Konzepte und Diskurse, sowie die auf ihnen aufbauenden […] Machtstrukturen und Praktiken“ (vgl. Ferreira 2023) bewusst machen. In einem Transferprozess in die eigene (Bildungs-)praxis werden Handlungsmöglichkeiten des Engagement für eine global gerechte Welt dekolonial reflektiert, sowie Strategien einer intersektionalen, macht- und rassismuskritischen Bildungsarbeit (weiter-)entwickelt.
Weitere Termine:
30.10.26, 17.15-19.45 Uhr, online
Dekoloniale Bildung und dekoloniale Zukunft – Einführung in dekoloniale Bildungsansätze
Referent*innen: Andrés Fonseca, Gründer „Universidad del Futuro“/Kolumbien; Rocío Rueda Ortiz, Programm Bildung trifft Entwicklung/EPiZ Reutlingen
Anmeldung: https://eveeno.com/173295302
07.10.26, 17.15-19.45 Uhr, online
Widerstand gegen postkolonialen Extraktivismus und Patriarchat aus dem Kollektiv „Negras Hoscas“
Referent*innen: Andrea Mora / FreeBruno Kollektiv, Wasser für Leben, nicht für Profit, Greylis Pinto, Gründerin Negras Oscas/Kolumbien
Anmeldelink: https://eveeno.com/178320125
04.11.26, 17.15-19.45 Uhr, online
Klimareparationen: Zwischen Verantwortung, Gerechtigkeit und Handeln
Referenten: Divij Kapur und Kai Kuhnhenn, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Anmeldelink: https://eveeno.com/275511440
11.11.26, 17.15-19.45 Uhr, online
Dekoloniale Perspektive(n) auf Rohstoffgerechtigkeit am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo
Referentin: Nzimbu Mpanu-Mpanu-Plato, Ndwenga e.V.
Anmeldelink: https://eveeno.com/11-november-26
Die Impulse der Fortbildungen richten sich an Lehrkräfte, Bildungsreferent*innen und Multiplikator*innen aus Projekten Globalen Lernens/der BNE, ehren- oder hauptamtlich Engagierte aus (post-)migrantischen Organisationen, junge Initiativen und Organisationen in Baden-Württemberg und darüber hinaus.
Kontakt und Informationen:
globales-lernen@deab.de
www.lernweltenwerkstatt
Diese Fortbildung ist ein Angebot der „LernWeltenWerkstatt“ im Rahmen des Projektes „Solidarität.MACHT.Zukunft“, gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL aus Mitteln des BMZ und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.