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Dekolonisier deinen Teller! Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten
Panel auf dem AgriKulturFestival 2026 in Freiburg
Was hat unser tägliches Essen mit Kolonialismus, globaler Ungleichheit und Machtverhältnissen zu tun? Viele unserer Essgewohnheiten sind historisch eng mit kolonialer Expansion, Ausbeutung und globalen Handelsstrukturen verbunden. Zucker, Kakao, Kaffee, Tee, Gewürze oder Südfrüchte sind in unseren Mahlzeiten so selbstverständlich als würden sie vor unserer Haustüre wachsen. Die Nachfrage nach „Kolonialwaren“ war ein zentraler Treiber von Kolonialisierung, Versklavung und Ressourcenausbeutung. Koloniale Kontinuitäten bestehen in den globalen Ernährungssystemen fort: Strukturen der Produktions- und Handelssysteme prägen bis heute, wer produziert, wer profitiert und wer die sozialen und ökologischen Kosten trägt. Daher stellt sich die Frage: Wie können wir unser Ernährungssystem dekolonialisieren?
Das Panel „Dekolonisier deinen Teller! Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Ernährung, Konsum und Esskulturen mit kolonialen Strukturen verwoben sind. Im Austausch mit Akteur*innen aus Brasilien und Freiburg aus Zivilgesellschaft, Bildung, Landwirtschaft, Wissenschaft und Aktivismus diskutieren wir alternative Konzepte für eine dekoloniale Ernährungspraxis und konkrete Handlungsansätze .
Panelists: Vandria Borari (As Karuana), Dr. Birgit Hoinle (Uni Hohenheim/Ernährungsrat Tübingen), Carolin Bersin (Eine Welt Forum Freiburg), weitere angefragt
Moderation: Maris Kodweiß/ Patricia Illanes-Wilhelm (DEAB)
Hier könnt ihr die Einladung herunterladen, morgens von 11-13 Uhr sind wir auch noch mit einem Vernetzungsworkshop “Café der Veränderung” beim AgriKulturFestival dabei.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der “LernWeltenWerkstatt” / Projekt “Solidarität.MACHT.Zukunft” statt und wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL aus Mitteln des BMZ und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Es findet im Rahmen des Projektes „NOPLANETB“ statt, gefördert durch das Programm für Entwicklungspolitische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit (DEAR) der Europäischen Union. Für den Inhalt sind allein die Veranstalter verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der hier genannten Fördergebenden wieder.




