Eine Welt-Veranstaltungskalender für Baden-Württemberg

Hier finden Sie Veranstaltungen in Baden-Württemberg rund um Themen der globalen Gerechtigkeit

Dekoloniale Bildung und dekoloniale Zukunft: Einführung in dekoloniale Bildungsansätze

17:45 Uhr - 19:45 Uhr
Themen:
Dekolonisierung

In dieser Einheit der Reihe Dekoloniale Bildungs praxis eine Suche werden wir uns mit dekolonialen Debatten und Erfahrungen aus Lateinamerika deren historischen Kontexten und ihrem Bezug zur Bildung und ihren wichtigen Thesen befassen In der Begegnung mit Andrés Fonseca und dem Praxisbeispiel Universidad del Futuro aus Kolumbien werden neue dekolonialen Perspektiven greifbarer werden und in die eigene Bildungspraxis übersetzt

Die Veranstaltung findet online und teilweise auf spanisch mit Übersetzung ins Deutsche statt
Anmeldung

Referent*innen:
• Andrés Fonseca: Gründer der Universidad del Futuro Die Universität der Zukunft in Bogotá Kolumbien stellt dekoloniale Ansätze seiner selbstorganisierten pädagogischen Praxis der Zivilgesellschaft vor. Derzeit ist er Dozent im Bereich Kunst, Ethik und Politik und Mitglied der Gruppe Kunst und Friedensbildung sowie des akademischen Teams des CEPAZ, wo er an der Moderation der Radiosendung Pázala Voz mitwirkt.


• Rocío Rueda Ortiz Mitarbeiterin des Programms Bildung trifft Entwicklung/EPiZ, ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung als Dozentin an der National Pädagogischen Universität in Bogotá, Kolumbien, wo sie auch tätig ist. Sie arbeitet unter anderem in Forschungsprojekten mit Indigener Bevölkerung, Frauen, Jugendlichen und Lehrkräften. Sie ist Illustratorin und hat verschiedene Bilder und
Materialien im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung gestaltet.


„Dekolonialität in der (Bildungs)-praxis - eine Suche" gibt dekoloniale Impulse um praxisorientiert die eigene Bildungsarbeit und politisches Engagement für eine gerechtere Welt zu reflektieren. Die Reihe will die fortbestehenden kolonialen Denkmuster, Konzepte und Diskurse sowie die auf ihnen aufbauenden Machtstrukturen und Praktiken bewusst machen. In einem Transferprozess in die eigene Bildungspraxis werden Handlungsmöglichkeiten des Engagement für eine global gerechte Welt dekolonial reflektiert sowie Strategien einer intersektionalen macht- und rassismuskritischen Bildungsarbeit (weiter)entwickelt

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