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Technischer Fortschritt und „grüner Wandel“ in Europa - auf wessen Kosten?
Der Kongokrieg ist organisierte Gewalt, organisierte Unfreiheit und dient einem Zweck. Dieser wird verfehlt durch eine Lesart, die ihn auf die ethnische Ebene, den Hass zwischen Völkern, überträgt und so als unverständliches Geschehen abtut. Wir, Industrieländer benötigen Rohstoffe. Die Deckung dieses Bedarfs hat einen hohen Preis und verheerende Folgen für die einheimische Bevölkerung und die Natur. Arbeit unter ausbeuterischen Bedingungen schadet den Betroffenen und den nachfolgenden Generationen langfristig: die Menschen erleiden Traumata. Auch Regenwald zu schützen, stellt eine Herausforderung dar. Es bedarf einer echten Kontrolle des Rohstoffsektors, zumal des Kleinbergbaus und der Lieferketten. Wir wollen unsere Handlungsmöglichkeiten gemeinsam diskutieren. Alle sind herzlich eingeladen, ihre alten Handygeräte bei der Veranstaltung für eine sorgfältige Recyling in die Sammelbox der Handy-Aktion einzuwerfen, damit die Rohstoffe weitergenutzt werden könne.
Gäste: Marline Babwine und Philippe Ruvunangiza aus Bukavu (Demokratische Republik Kongo)
Eintritt: frei
Veranstalter:
- Eine-Welt Regionalpromotorin Konstanz Monika Sarkadi (ISC Konstanz e.V.)
- Gruppe Bildung, Vielfalt und globale Verantwortung (BVgV)
- Eine-Welt Fachpromotorin für Migrantisches Engagement und Partizipation Philomène Heller (Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.)
Kooperationspartner:
VHS Landkreis Konstanz e.V., Handy-Aktion Baden-Württemberg, Stabsstelle Konstanz International der Stadt Konstanz.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Jubiläumsreihe "Solidarität.MACHT.Zukunft" des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V. statt.
