Anders statt mehr – Fairer Handel(n) für eine sozialökologische Zukunft

Datum: 09.02.2019
Uhrzeit: 11:00 - 16:00
Ort: Markushaus, Rheinstr. 29, Heidelberg
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Die Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion, der Verlust von Tier- und Pflanzenarten und die Zunahme ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse machen deutlich: Es muss eine Veränderung her. Dennoch steuern wir mit unserem Produktions- und Konsumverhalten immer weiter in Richtung Ausbeutung des Planeten und seiner Bewohner*innen. Auf der anderen Seite sind in den letzten Jahren zahlreiche Lösungsansätze, Gruppen, Initiativen und Bewegungen entstanden, die alternative Wirtschafts- und Lebensformen jenseits des Wachstumszwangs denken und leben: Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohlökonomie, Post-Wachstumsbewegung, um nur einige zu nennen.

Der Faire Handel tritt seit vielen Jahren für ein anderes Wirtschaften ein. Wie passen die „neueren“ Ansätze und Bewegungen mit dem Fairen Handel zusammen? Wie verhält sich die Fair-Handels-Bewegung zur Wachstumslogik? Welche Maßnahmen können von Weltläden und anderen Akteuren des Fairen Handels ergriffen werden, um dem Wachstumswahn entgegen zu treten? Wie können neue Netzwerke aussehen, in die Fair-Handels-Akteur*innen ihren Ansatz, ihre Erfahrungen und ihr Potential einbringen können?

In diesem Workshop wollen wir Ideen und Menschen aus der Fair-Handels-Bewegung mit dem Postwachstumsgedanken und anderen alternativen Wirtschaftskonzepten zusammenbringen. Susanne Brehm vom konzeptwerk neue ökonomie Leipzig wird Impulse geben, die Teilnehmenden mit verschiedenen Methoden in die Diskussion bringen und gemeinsam mit uns erarbeiten, wie wir gemeinsam eine notwendige Veränderung mitgestalten und Allianzen schmieden können.

Referentin

  • Susanne Brehm,  konzeptwerk neue ökonomie Leipzig

Kosten

  • 22 €, ermäßigt 15 € (Mitglieder Weltladen-Dachverband)

Anmeldung

Veranstalter

  • Effata Weltladen
  • DEAB
  • Weltladen-Dachverband/Akademie

Förderung

Der Workshop wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, durch Misereor sowie durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des BMZ.