Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Sun, 16 Jun 2024 21:43:21 +0200 Sun, 16 Jun 2024 21:43:21 +0200 TYPO3 EXT:news news-653 Wed, 29 May 2024 18:06:38 +0200 Die neue Südzeit ist da! „Demokratie“ http://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-demokratie Demokratie auf dem Prüfstand: Immer mehr Menschen gehen auf die Straße, um für demokratische Werte einzutreten. Gleichzeitig werden Politiker tätlich angegriffen, Migranten verunglimpft und in einer Gemeinderatssitzung kommt es zu unerträglichem Rassismus. Wie geht es unserer Demokratie aktuell, wie geschieht Radikalisierung, wie bewerten Menschen die Demokratie? Südzeit gibt Antworten

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news-651 Wed, 29 May 2024 17:47:02 +0200 Kick-Off Veranstaltung zur virtuellen Austauschreihe „Connecting Futures – Global Youth Partnerships for Change“ am 2. Juli http://www.deab.de/aktuell/detail/kick-off-veranstaltung-zur-virtuellen-austauschreihe-connecting-futures-global-youth-partnerships-for-change-am-2-juli Euch bewegen globale Herausforderungen wie die Klimakrise und eine nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft? Ihr seid aktiv in Projekten und wollt euch gerne mit anderen jungen Engagierten aus verschiedenen Ländern vernetzen? Ihr wollt gemeinsam Visionen und konkrete Ideen für eine zukunftsfähige Welt entwickeln und euch dazu in einem internationalen Setting austauschen?
Dann seid ihr herzlich zum Kick-Off Event unserer virtuellen Austauschreihe „Connecting Futures – Global Youth Partnerships for Change“ am 2. Juli 2024 von 17.30 – 20 Uhr (MEZ) eingeladen.


Die Austauschreihe wird organisiert vom Netzwerk Junges Engagement Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Burundi-Kompetenzzentrum der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und dem Projekt „Jugend trifft Politik“ beim Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB).


Unsere Austauschreihe bietet Euch die einmalige Gelegenheit, mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Ländern in den Dialog zu treten und herauszufinden, welche Themen junge Engagierte weltweit bewegen. Ihr werdet die Möglichkeit haben, eure eigenen Projekte vorzustellen, von den Erfahrungen anderer zu lernen und gemeinsam Ideen für zukünftige Initiativen zu entwickeln.
Das Event am 2. Juli ist der Beginn einer virtuelle Dialogplattform, die junge Menschen weltweit in den Bereichen Klimagerechtigkeit, globale Gerechtigkeit und Solidarität miteinander vernetzen soll. Bei diesem ersten Treffen wollen wir uns gegenseitig kennenlernen und austauschen, welche Themen uns bewegen, welche Herausforderungen wir sehen, und gemeinsam Ideen für die weiteren Formate der Austauschreihe entwickeln!


Möglich ist vieles, z.B.
• Inspirierende Keynotes von jungen Aktivist*innen aus der ganzen Welt
• Networking-Sessions, um neue Kontakte zu knüpfen und mögliche Kooperationspartner*innen zu finden
• Peer-to-Peer Beratung bei der Ihr Euch gegenseitig Projekt(-ideen) vorstellt und von anderen Erfahrungen lernen könnt
• Diskussionsrunden in denen wir gemeinsam globale Herausforderungen und Lösungswege diskutieren
Ihr könnt mitbestimmen und entscheiden – die Plattform lebt vom Dialog und wird aktiv von Euch mitgestaltet! Seid dabei am 2. Juli von 17.30 – 20 Uhr (MEZ) und meldet euch jetzt an unter: https://eveeno.com/307406048


Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und auf viele inspirierende Begegnungen!

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news-650 Fri, 17 May 2024 11:19:57 +0200 agl-Appell zum Bundeshaushalt 2025 http://www.deab.de/aktuell/detail/agl-appell-zum-bundeshaushalt-2025 #GutFürAlle: Für eine starke Entwicklungspolitik

Die agl appelliert dringend an Bundesregierung und Bundestag, die Etats des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Auswärtigen Amtes (AA) angemessen auszustatten. Angesichts der instabilen Weltlage führt Sparen im Bereich der Globalen Solidarität in die falsche Richtung.

„Entwicklungszusammenarbeit unterstützt nicht nur andere Länder, sondern stärkt auch den weltgesellschaftlichen demokratischen Zusammenhalt. Dieser ist angesichts der vielen Krisen und Konflikte auf der Welt instabil geworden, was am Ende auch Deutschland schadet. Auch wir haben Interesse an guten, stabilen internationalen Beziehungen, und sind gut beraten, diese positiv im Sinne von Gerechtigkeit, offenen Gesellschaften und Frieden mitzugestalten, damit unser Planet zukunftsfähig wird. Die Weltregionen und ihre Krisen sind eng verflochten – wenn an vielen Stellen Demokratie geschwächt wird, ist sie auch hierzulande bedroht. Die vielzitierte ‚Zeitenwende‘ muss als Ganzes gedacht werden – Nachhaltigkeit, Demokratie, Frieden und Sicherheit sind eng miteinander und global verbunden. Es geht um die ganze Welt, Entwicklungspolitik ist gut für alle“, so Martin Weber vom agl-Vorstand.

Wenn Deutschland an seiner globalen Verantwortung festhält, dann investiert es daher in die Voraussetzungen für die eigene gute Entwicklung, die eigene demokratische Stabilität, die eigene Zukunftsfähigkeit. Die geplanten Kürzungen würden dagegen bedeuten, dass sich Deutschland Stück für Stück seiner Verantwortung entzieht. Damit würde sich Deutschland in einem Europawahljahr vom Sinn des europäischen Friedensprojektes und einem seiner Kernthemen, der globalen historischen Verantwortung Europas, entfernen und sich am Ende selbst schaden. Auch ist es eine historische und humanitäre Pflicht als Industrieland, Hunger und Armut in der Welt zu lindern, so die agl.

Die agl, in der die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke mit tausenden Initiativen, Gruppen und Vereinen vernetzt sind, appelliert daher an die Bundesregierung, bei den Etats von BMZ und AA nicht zu kürzen. Für eine nachhaltige und demokratische globale Entwicklung ist zudem eine aktive und teilhabende Zivilgesellschaft essenziell.

Deshalb ist die Stärkung der Zivilgesellschaft, deren Projekte aus diesen Haushaltstiteln gefördert werden, jetzt besonders wichtig. „Zivilgesellschaftliche Projekte, meist langjährig aufgebaut und Grundstein guter Vertrauensbeziehungen im In- und Ausland, dürfen und können nicht einfach heruntergefahren werden, ohne große Schäden anzurichten. Die ohnehin in vielen Ländern unter Druck geratene Zivilgesellschaft in diesen Zeiten weiter zu schwächen, untergräbt die Fundamente demokratischer Gesellschaften und die notwendigen Veränderungen zu nachhaltigen Lebensweisen. Wir müssen hierzu eine klare Haltung zeigen“, so Monika Dülge vom agl-Vorstand.

Ein Bereich, in dem sich Zivilgesellschaft in Deutschland wirkungsvoll für demokratische globale Entwicklung und klimagerechte Transformation einsetzt, ist die entwicklungspolitische Inlands- und Bildungsarbeit. Viele Bürger*innen setzen sich – auch und gerade in Krisenzeiten –  für globale Solidarität und für nachhaltigen Wandel im eigenen Land ein. Diese Arbeit muss jetzt, ebenso wie Projekte im Ausland, entschieden weitergefördert und gestärkt werden.

 „Es ist falsch, bei der globalen Solidarität zu kürzen. Zu glauben oder die Ansicht zu verbreiten, es gehe dabei allein um Philanthropie, die nicht unbedingt nötig für das eigene Wohl sei, ist fatal. Die Bedeutung von Entwicklungszusammenarbeit für die notwendigen Transformationen zu global nachhaltiger Entwicklung darf nicht unterschätzt werden.“, so die agl.

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news-649 Mon, 13 May 2024 15:05:17 +0200 [Pressemitteilung] Globale Gerechtigkeit - Junge Perspektiven für die Zukunft der EU http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-globale-gerechtigkeit-junge-perspektiven-fuer-die-zukunft-der-eu Stuttgart – Am 13. Mai 2024 findet eine offene Diskussion mit den EU-Kandidat*innen Anna Peters (Bündnis 90/Die Grünen), Mirwais Wafa (FDP), Mark Wendt als Vertretung für Davis Riedel (SPD) und jungen Menschen statt, organisiert vom Netzwerk Junges Engagement in Kooperation mit dem Projekt „Jugend trifft Politik“ des Dachverbands Entwicklungspolitik und der Klima-Taskforce. Unter dem Titel „Globale Gerechtigkeit – Junge Perspektiven für die Zukunft der EU“ sind junge Wähler*innen, besonders Erstwähler*innen, eingeladen, tiefer in politische Themen einzutauchen und sich aktiv zu beteiligen.

Einblicke in politische Herausforderungen und Lösungen

Die zunehmende Verlagerung politischer Positionen nach rechts, das schwindende Engagement für Gleichberechtigung und globale Herausforderungen, wie auch der Klimawandel erfordern eine stärkere politische Beteiligung. Daher ist es aus Sicht der Veranstalter wichtig, dass junge Menschen ihr Wahlrecht nutzen und die Demokratie aktiv mitgestalten. Das Netzwerk Junges Engagement schafft mit dieser Veranstaltung eine Plattform und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich zu informieren, zu vernetzen und ihre Perspektiven auf eine zukunftsfähige Politik im Vorfeld der Europawahl aktiv einzubringen.

Programm

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr mit Snacks, Getränken und der Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Themen und Fragen für die offene Diskussion einzubringen.

Ab 18 Uhr startet die offene Diskussion mit den EU-Kandidat*innen, bei der sich alle Teilnehmenden aktiv beteiligen können. Den Abschluss gestaltet die Improtheatergruppe Charmeützel aus Nürtingen, die auf kreative Weise die Themen des Abends verarbeiten und spielerisch aufzeigen, weshalb es wichtig ist, das eigene Wahlrecht zu nutzen. Anschließend gibt es noch Raum für Vernetzung und Austausch.

Details zur Veranstaltung

    Datum: 13. Mai 2024
    Zeit: 18 bis 21 Uhr
    Ort: Junges Ensemble Stuttgart, Eberhardstr. 61, Stuttgart-Mitte
    Anmeldung: https://eveeno.com/410056821

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und die aktive Teilnahme aller!

Über das Netzwerk Junges Engagement

Das Netzwerk Junges Engagement vereint junge Menschen und Akteur*innen aus der Jugendarbeit und dem entwicklungspolitischen Bereich. Mit dieser Veranstaltung möchten wir jungen Menschen eine Stimme geben und die politische Teilhabe fördern, um gemeinsam die Zukunft der EU aus neuen Perspektiven zu gestalten.

Weitere Informationen zu dem Netzwerk Junges Engagement finden Sie auf der Webseite des Landesjugendrings:
https://www.ljrbw.de/weltoffene-jugendarbeit/eine-welt-promotorin

Für weitere Informationen zur Veranstaltung kontaktieren Sie bitte die Eine Welt-Promotorin für Junges Engagement und Klimagerechtigkeit beim Landesjugendring Baden-Württemberg e. V. Gina Pirro (pirro*@ljrbw.de) oder Mirjam Hitzelberger, Koordinatorin des Projektes „Jugend trifft Politik“ beim DEAB (mirjam.hitzelberger*@deab.de).

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news-648 Tue, 07 May 2024 14:26:56 +0200 [Pressemitteilung] Weltläden in ganz Baden-Württemberg feiern Weltladentag http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-weltlaeden-in-ganz-baden-wuerttemberg-feiern-weltladentag DEAB unterstützt bundesweiten Aktionstag für Klimagerechtigkeit

Stuttgart. Am 11. Mai 2024 werden in Baden-Württemberg zahlreiche Weltläden ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und Fairen Handel setzen. Unter dem Motto „Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen“ beteiligen sie sich am bundesweiten Weltladentag und machen  mit vielfältigen Mitmach- und Verkostungs-Aktionen auf ihr Anliegen aufmerksam. 

Von Friedrichshafen bis Karlsruhe, von Freiburg bis Tauberbischofsheim: Im ganzen Land laden Weltläden zu Aktionen, Informationsveranstaltungen und Verkostungen ein. Unter dem Motto „Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen“ setzt der Weltladentag 2024 ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und Fairen Handel. Die bundesweite Kampagne des Weltladen-Dachverbandes ruft die Politik dazu auf, Kleinbäuer*innen und Kleinproduzent*innen im Globalen Süden bei klimabedingten Schäden schnelle Hilfe zu leisten.

Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V., DEAB, unterstützt seit 49 Jahren Weltläden bei ihrer wichtigen Arbeit und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. So wurden im Vorfeld des anstehenden Weltladentages Ladenteams geschult und in ihrem Engagement gestärkt. Martin Lang, einer von drei Fairhandelsberater*innen beim DEAB, erläutert die Hintergründe des diesjährigen Weltladentages: „Wir brauchen eine gerechtere Klimapolitik. Die Menschen, die am wenigsten zur Klimakrise beitragen, leiden am stärksten unter deren Folgen. Kleinbäuer*innen und Kleinproduzent*innen im Globalen Süden, deren Lebensgrundlagen durch Extrem-Wetterereignisse massiv bedroht sind, müssen deshalb durch einen gut ausgestatteten internationalen Fonds schnell und unbürokratisch Gelder für Ernteausfälle und für einen Wiederaufbau erhalten.“

Stephanie Seeger, Weltladen-Dachverband, Mainz: „Der auf der Welt-Klimakonferenz 2023 beschlossene Fonds für Schäden und Verluste ist eine wichtige Maßnahme auf dem Weg zu mehr Klimagerechtigkeit, jedoch reichen die derzeit zur Verfügung gestellten Mittel nicht einmal aus, um 1% der weltweiten klimabedingten Schäden und Verluste zu bezahlen. Die verursachenden Länder der Klimakrise stehen in der Verantwortung, deutlich mehr Gelder für den Fonds zur Verfügung zu stellen.“

„Die Fair-Handels-Bewegung setzt auf nachhaltige und partnerschaftliche Handelsbeziehungen und unterstützt bereits Kleinbäuer*innen, die aufgrund von Extrem-Wetterereignissen ihre Ernte verloren haben. Was im Kleinen schon geschieht, muss nun im Großen weitergeführt werden“, betont Lang.

Die Kampagne „Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen“ findet im Rahmen des bundesweiten Weltladentages statt. Der Weltladentag ist der politische Aktionstag der Weltläden. Seit 1996 beteiligen sich jedes Jahr Weltläden und Eine-Welt-Gruppen in ganz Deutschland.

Hintergrund

Auf der Weltklimakonferenz 2023 (COP28) in Dubai sicherte die internationale Staatengemeinschaft 800 Millionen US-Dollar für den Fonds für Schäden und Verluste zu. Das Geld soll von der Weltbank verwaltet werden. Offen blieb, ob für den Fonds neue Mittel zur Verfügung gestellt werden oder bereits für andere Klimaschutzmaßnahmen zugesicherte Gelder umgewidmet werden. Außerdem wurde auf der COP28 nicht geklärt, wie Menschen, die am meisten von Klimaschäden und Verlusten betroffen sind, Zugang zu den Hilfsgeldern bekommen können. Die Fair-Handels-Bewegung fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, mehr Gelder für klimabedingte Schäden und Verluste bereitzustellen und Möglichkeiten zu schaffen, damit Kleinbäuer*innen und Kleinproduzent*innen niedrigschwellig Hilfe bekommen können.

Service

Bildmaterial zum Weltladentag:
www.weltladen.de/presse

Ausführliche Informationen zur Kampagne zum Weltladentag 2024 „Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen“:
www.weltladen.de/kampagne

Eine Bewertung des Fonds für klimabedingte Schäden und Verluste:
www.weltladen.de/politik-veraendern/aktuelles/2023/der-fonds-fuer-schaeden-und-verluste-kommt-ein-fazit-der-cop28/

Pressekontakt

Gabriele Radeke, Geschäftsführerin, DEAB, Tel. 0711-66487328

gabriele.radeke@deab.de

Martin Lang, DEAB, Fairhandelsberatung, Tel. 0176-41065932

martin.lang*@deab.de

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news-647 Tue, 02 Apr 2024 16:45:42 +0200 Unsere Veranstaltungen auf der Messe Fair Handeln http://www.deab.de/aktuell/detail/unsere-veranstaltungen-auf-der-messe-fair-handeln Hier finden Sie all unsere Aktivitäten auf der Messe Fair Handeln vom 5. bis zum 7. April in Stuttgart:

Programm

Das komplette Messeprogramm finden sie hier.

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news-646 Sun, 17 Mar 2024 18:21:52 +0100 BNE und Globales Lernen auf der Messe Fair Handeln am 5. April http://www.deab.de/aktuell/detail/bne-und-globales-lernen-am-0504-auf-der-fair-handeln-stuttgart Deutschlands älteste und bedeutendste Fach- und Verbrauchermesse, bietet eine Plattform für faires und nachhaltiges Handeln in Wirtschaft, Mode, Finanzwesen, Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit. Alle, die sich für entwicklungspolitisches Engagement und eine verantwortungsbewusste Lebensweise interessieren, finden hier Produkte und Ideen für eine gerechtere Zukunft auf unserem Planeten - von fair gehandelten Lebensmitteln und Kunsthandwerkartikeln über Future Fashion, Kaffeeverkostungen, Repair Cafés und Klimakompensation. Sie ist Treffpunkt für Engagierte und EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und bietet ein attraktives Rahmenprogramm.

Der DEAB in Kooperation mit dem EPiZ und SEZ Im Rahmen des „BNE-Tags“ (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) laden Sie und euch herzlich zur den Veranstaltung Lernen für eine zukunftsfähige Welt ein. Ziel der Veranstaltung ist es, unsere Bildungsangebote vorzustellen, neue Referent*innen zu gewinnen und Raum für den Austausch anzubieten.

 

Wann: Freitag, 5. April
10.00 - 18.00 Uhr
Wo: ICS Messe Stuttgart
VIP-Lounge- Konferenzraum


Programm

Block 1

10: 00 – 13:00 FAIR macht Schule. FAIRändere deine Stadt! Einführung in das Projekt.
Zielgruppe: Multiplikator*innen des Globalen Lernens, CDW und BtE Referent*innen, Bildungsreferent*innen aus lokalen Eine-Welt- Initiativen/Weltläden
Moderation: DEAB

Block 2

14:00 - 16: 00 Handy-Aktion: fragen. durchblicken. nachhaltig handeln! Fortbildung. Smartphone global: Smart und Fair?
Zielgruppe: Multiplikator*innen des Globalen Lernens, CDW und BtE Referent*innen, Bildungsreferent*innen aus lokalen Eine-Welt- Initiativen und Kirchengemeinden
Moderation: DEAB – EPIZ


Block 3

16:00 – 18:00 Future Fashion Akademie Spannender Inputs und Workshop zu nachhaltiger Mode und neue Perspektiven als Future Fashion Multiplikator*in 2024 – 2025.
Ziel Gruppe: Future Fashion Experts, Promos und Street Team, Bildungsreferernt*innen die Lust haben im FF Team aktiv zu werden
Moderation: DEAB – SeZ

 

Es ist möglich, an einem oder mehreren Blöcken der Veranstaltung teilzunehmen.


Die Veranstaltung ist kostenlos.
Wir versorgen Sie und euch während des Treffens mit Getränke und kleine Snacks.
 

Anmeldung bis zum 27.März unter Infos+Anmeldung

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news-645 Fri, 15 Mar 2024 14:15:16 +0100 [Pressemitteilung] Trotz deutscher Enthaltung: EU-Staaten stimmen für stark abgeschwächtes Lieferkettengesetz http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-trotz-deutscher-enthaltung-eu-staaten-stimmen-fuer-stark-abgeschwaechtes-lieferkettengesetz Berlin, 15. März 2024  – Eine stark abgeschwächte Version des EU-Lieferkettengesetzes hat die zentrale Hürde genommen: Der Ausschuss der Ständigen Vertreter des Rats der Europäischen Union (COREPER) stimmte heute für das wichtige Menschenrechtsvorhaben. Damit kann die Richtlinie doch noch vor der Europawahl im Juni verabschiedet werden. Wochenlang und bis zuletzt hatte die FDP versucht, das Gesetz zu Fall zu bringen. Die EU hatte im Trilog-Verfahren eigentlich bereits im Dezember 2023 einen Kompromiss gefunden. Mit einem stark ausgehöhlten weiteren Kompromissvorschlag gelang es der belgischen Ratspräsidentschaft heute, doch noch eine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten für das EU-Lieferkettengesetz zu sichern. FDP-Justizminister Buschmann hat auch diesen Kompromissvorschlag abgelehnt, weshalb sich Deutschland bei der Abstimmung enthielt.

 

„Wir sind erleichtert, dass die EU heute deutlich gemacht hat: Menschenrechte und Klimaschutz sind wichtiger als Profite von Unternehmen um jeden Preis. Nach dem langen Gezerre ist das Gesetz leider stark abgeschwächt und gilt nur noch für wenige Unternehmen es ist beschämend, dass die Bundesregierung selbst dieser Version nicht zustimmen konnte. Damit hat die FDP nicht nur SPD und Grüne düpiert, sondern auch gegen die breite Mehrheit der Bevölkerung gehandelt”, kommentiert Johanna Kusch, Sprecherin der Initiative Lieferkettengesetz.

 

Im Vergleich zur Trilog-Fassung sind die Einschnitte im neuen Gesetzesvorschlag enorm. So soll das Gesetz erst 2032 vollumfänglich gelten – und auch das nur für Unternehmen ab 1000 Mitarbeitenden mit einem Jahresumsatz von mehr als 450 Millionen Euro. Damit gilt das EU-Lieferkettengesetz nur noch für rund 5.500 Unternehmen in der EU und somit nur noch für ein Drittel der Unternehmen, die ursprünglich erfasst werden sollten. Auch bei den Sorgfaltspflichten für die nachgelagerte Lieferkette gab es nochmals Einschränkungen. Diese betreffen beispielsweise die Verwendung von Pestiziden oder die Entsorgung von Abfällen.

 

„Wir sind enttäuscht, dass das Vorhaben so ausgehöhlt wurde. Bundeskanzler Olaf Scholz hätte das verhindern können wenn er die FDP in die Schranken verwiesen und an dem bereits fertigen Kompromiss festgehalten hätte. Stattdessen hat er sehenden Auges hingenommen, dass etablierte EU-Verfahren ignoriert wurden und Deutschland damit in der EU nicht mehr als verlässlicher Verhandlungspartner gilt”, kritisiert Johanna Kusch.

 

In den kommenden Wochen muss sich das Europäische Parlament zum neuen Kompromisstext positionieren, damit das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden kann. 

 

Pressekontakt:

Johannes Heeg, Sprecher Initiative Lieferkettengesetz, Tel.: 0151-10611346, E-Mail: presse*@lieferkettengesetz.de

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

Amnesty International, Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), FEMNET e.V., Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk Misereor. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

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news-644 Fri, 08 Mar 2024 19:30:51 +0100 Die neue Südzeit ist da! „Begehrte Rohstoffe: Gold und Metalle“ http://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-begehrte-rohstoffe-gold-und-metalle Gold und Metalle sind begehrter denn je – für die Energiewende, die Digitalisierung, den Verkehrs- und Bausektor. Mit welchen Strategien versucht die EU, ihren Bedarf zu decken? Welche Auswirkungen hat der Rohstoffboom? Und wie groß ist das Potential von Reparatur und zirkulärem Wirtschaften? Wir geben Antworten.

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news-642 Tue, 27 Feb 2024 21:49:10 +0100 [Pressemitteilung]: EU-Handelspolitik gerecht gestalten! http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-eu-handelspolitik-gerecht-gestalten Fachtagung fordert grundlegende Veränderungen der aktuellen Handelssysteme

Stuttgart. Die drängenden Probleme des globalen Handelssystems standen im Fokus einer landesweiten Fachtagung, organisiert von der württembergischen Landeskirche, dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) und einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis. Unter dem Titel „Krisen – Kriege – Klima: EU-Handelspolitik in Zeiten globaler Katastrophen“ fanden am 23. und 24. Februar 2024 im Forum 3 in Stuttgart Diskussionen von Expert*innen und Interessierten statt. Die Tagung hat sich das Ziel gesetzt hat, notwendige Veränderungen im internationalen Handel zu diskutieren. Kritisch wurden die Auswirkungen des aktuellen Handelssystems auf globale Ungleichheiten, Umweltschäden und die beschleunigte Klimakrise beleuchtet. Die Tagung bot Raum für vielfältige Diskussionen, darunter die Auswirkungen der aktuellen EU-Handelspolitik auf Ernährung, Klima, Migration und Entwicklungschancen im Globalen Süden sowie die Digitalisierung.

Handelsexpertin Bettina Müller, PowerShift e.V., machte in ihrer Keynote klar: "Derzeit bringt die EU-Kommission verschiedene handelspolitische Instrumente in Stellung, um schneller und besser an die Rohstoffe ranzukommen, die für die europäische Energiewende und Digitalisierung gebraucht werden. Diese dienen jedoch vor allem den Interessen europäischer Konzerne und sind nicht im Sinne einer global gerechten grünen Transformation. Vielmehr verstärken sie historisch gewachsene Strukturen der globalen Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Wir müssen einen völlig anderen Weg einschlagen, wenn wir koloniale Kontinuitäten überwinden wollen."

Ralf Häußler vom Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) der ev. Landeskirche: „Es wird Zeit die alten Dogmen des Freihandels aufzugeben und Handelsregeln zu entwickeln, die wirksamen Schutz von Klima, Umwelt und Menschenrechten ermöglichen. Die Tagung hat gezeigt, dass es hierfür Ansätze gibt. Zentral ist, dass das EU-Parlament von Anfang an an der Erarbeitung von Handelsabkommen beteiligt wird. Das ist bisher leider nicht der Fall.“

Dr. Gunne Dolgor Guntsetseg vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) betont, dass nun weitere Schritte folgen müssen: „Die Regeln der Welthandelsorganisation, die aktuell in Abu Dhabi tagt, müssen überarbeitet werden, um die Ungerechtigkeiten, die bei der Gründung des multilateralen Handelssystems verankert wurden zu überwinden und den Welthandel gerecht und zukunftstauglich zu machen. Für uns als Zivilgesellschaft hat sich gezeigt, dass noch viel zu tun ist. Ein erster Schritt wird sein, dass wir vor den Europawahlen die Parlamentarier:innen und die Kandidat:innen aus Baden-Württemberg zu Gesprächen einladen.“

Die Ergebnisse der Fachtagung dienen als wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Handelspolitik auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der DEAB e.V. wird sich aktiv für die Umsetzung der diskutierten Lösungsansätze einsetzen.

Veranstaltet wurde die Tagung von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis: Afro-Kids e.V., Colibri – Beiträge für eine menschenwürdigere Welt e.V., Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V., (DEAB), Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 e.V., Werkstatt Ökonomie e.V. (WÖK) in Heidelberg, ZEB - Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung der ev. Landeskirche.

Kontakt für Presseanfragen:

Dr. Gunne Dolgor Guntsetseg, DEAB e.V.: Tel. 0711.66487360, Mail: guntsetseg*@deab.de

Ralf Häußler, ZEB: Tel. 0711.229363-246, Mail: Ralf.Haeussler*@elk-wue.de

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news-641 Wed, 14 Feb 2024 15:43:39 +0100 Südzeit-Ausgabe als kostenloser Download http://www.deab.de/aktuell/detail/suedzeit-ausgabe-als-kostenloser-download Passend zum Valentinstag können Sie unsere Südzeit zum Thema Liebe jetzt kostenlos herunterladen.

Viel Spaß beim Lesen!

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news-640 Tue, 06 Feb 2024 21:39:31 +0100 [Pressemitteilung] EU-Lieferkettengesetz vor der Abstimmung: DEAB verurteilt die Enthaltung der Bundesregierung http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-eu-lieferkettengesetz-vor-der-abstimmung-deab-verurteilt-die-enthaltung-der-bundesregierung Wir sind bestürzt!

 

EU-Lieferkettengesetz vor der Abstimmung: Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) verurteilt die Enthaltung der Bundesregierung 

 

(Stuttgart) Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) zeigt sich zutiefst enttäuscht über die Entscheidung der Bundesregierung, dem EU-Lieferkettengesetz in der am kommenden Freitag vorgesehenen Abstimmung aufgrund des Drucks der FDP und großer Wirtschaftsverbände im EU-Rat nicht zuzustimmen. Diese unerwartete Kehrtwende stellt nicht nur ein Versagen im Schutz der Menschenrechte und des Umweltschutzes dar, sondern gefährdet auch das Ansehen Deutschlands als verlässlicher politischer Partner in der EU.

 

Gabriele Radeke, Geschäftsführerin des DEAB, äußert sich bestürzt: „Die Entscheidung der Bundesregierung ist ein schwerwiegender Rückschlag für den Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards entlang globaler Lieferketten. Die Bundesregierung stellt sich damit nicht nur gegen den Schutz grundlegender Menschenrechte, sondern auch gegen alle Unternehmen, die sich für ein starkes Gesetz engagiert haben. Und sie stellt sich gegen einen Kompromiss, der nach jahrelangen Verhandlungen auf EU-Ebene gefunden wurde. Damit macht sie sich völlig unglaubwürdig. Das fehlende Machtwort zeigt, dass sich Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von der FDP an der Nase herumführen lassen und dem Schutz der Menschenrechte sowie der Einhaltung wichtiger Umweltstandards keine Priorität einräumen. Nun hoffen wir, dass die anderen Mitgliedsstaaten im Rat zustimmen werden.“ 

 

Felix Roll, Werkstatt Ökonomie Heidelberg e.V., kommentiert die drohende Entscheidung Deutschlands: „Mit dieser Entscheidung zeigt die Bundesregierung, dass es ihr egal ist, unter welchen ausbeuterischen Bedingungen unsere Produkte hergestellt werden. Ein Kompromiss, der seit Jahren von der EU ausgehandelt wurde, wird jetzt vom kleinsten Koalitionspartner in Deutschland verhindert. Am Ende könnte Deutschland gemeinsam mit der rechtsextremen Regierung in Italien die aktuell bedeutendste Regulierung zum Schutz der Menschenrechte in der EU stoppen.“

 

Als entwicklungspolitischer Dachverband setzt sich der DEAB gemeinsam mit der Initiative Lieferkettengesetz und anderen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen seit Jahren für ein starkes EU-Lieferkettengesetz ein.

 

Kontext: Die deutsche Bundesregierung war maßgeblich an den Verhandlungen zur sog. Corporate Sustainability Due Diligence Directive beteiligt. Nach Zustimmung von Parlament, Rat und Kommission konnte der Trilog, die finale Verhandlung zum Gesetzestext, im Dezember 2023 erfolgreich abgeschlossen werden, weitere Zustimmungen gelten in der EU als Formalia. Im Januar 2024 folgte die Kehrtwende der FDP mit dem Aufruf, die Zustimmung zum Gesetz zu verweigern.

 

Ansprechpartnerin:

Gabriele Radeke

DEAB e.V.

Vogelsangstr. 62

70197 Stuttgart

gabriele.radeke@deab.de

www.deab.de

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News Deab News Lieferkettengesetz
news-639 Thu, 01 Feb 2024 21:32:28 +0100 Krisen, Kriege, Klima - EU-Handelspolitik in Zeiten globaler Katastrophen http://www.deab.de/aktuell/detail/krisen-kriege-klima-eu-handelspolitik-in-zeiten-globaler-katastrophen Herzliche Einladung zur ZEB-Zieltagung Krisen, Kriege, Klima - EU-Handelspolitik in Zeiten globaler Katastrophen am 23. und 24. Februar im Forum 3 in Stuttgart.

Worum es geht?

Inmitten von Klimakatastrophen, geopolitischen Spannungen und den Auswirkungen des russischen Aggressionskriegs gegen die Ukraine setzt die EU ihre Freihandelsinitiativen fort. In den letzten zwei Jahren wurden Abkommen mit Ländern wie Mexiko, Chile, den Mercosur-Staaten, Indonesien, den Philippinen, Kenia sowie Staaten in Ost- und Südafrika abgeschlossen oder befinden sich noch in Verhandlung. Ziel ist es, sogenannte Handelshemmnisse abzubauen, Märkte für Digitalen Handel zu öffnen und den Welthandel weiter anzukurbeln.
Entwicklungspolitische Akteure kritisieren, dass diese Abkommen zu Ungleichheiten und Umweltschäden beitragen und die Klimakrise beschleunigen. Die EU setzt dagegen weiter auf bisher wenig wirksame Nachhaltigkeitskapitel und das Europäische CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) zum Schutz von Unternehmen in der EU.
Zwei Termine sind wichtig für die zukünftige EU Handelspolitik: Die 13. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) findet vom 26. bis 29. Februar 2024 in Abu Dhabi statt, gefolgt von den EU-Parlamentswahlen am 9. Juni 2024.
Darum fragen wir auf dieser Tagung: Welche neuen Entwicklungen müssen wir in den Blick nehmen, und welche alten Positionen müssen überdacht werden? Wir wollen diskutieren, welche Kursänderungen notwendig sind, um globale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz zu fördern. Wie können sich zivilgesellschaftliche Akteur*innen hierbei im Vorfeld der Europawahlen mit ihren Anliegen einbringen? Mit einer öffentlichen Aktion werden wir uns im Rahmen der Tagung zu Wort melden.
 

Freitag 23. Februar 2024, 19 – 21 Uhr:
Podiumsgespräch mit Kandidat*innen zur Wahl des Europäischen Parlaments

Samstag 24. Februar 2024, 10 – 17 Uhr:
Fachtag zu den entwicklungspolitischen Auswirkungen der EU Handelspolitik

Referenten:

  • Afrika Kiiza | Ehemaliger Programmkoordinator von Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI) Uganda, z. Zt. PhD Fellow, Universität Hamburg
  • Bettina Müller | PowerShift, Berlin
  • NN | MEP und Ausschuss für Handel (angefragt)
  • Dr. Birgit Hoinle | Ernährungsrat für Tübingen und Rottenburg und Universität Hohenheim,
  • Dr. Boniface Mabanza | KASA/WÖK
  • weitere Referenten sind angefragt

 

Anmeldung bitte bis 9. Februar 2024 unter https://forms.office.com/e/5GMMGy58V5

Einladung

 

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news-637 Mon, 29 Jan 2024 18:28:30 +0100 Positionspapiere zu den Kommunal- und EU-Wahlen http://www.deab.de/aktuell/detail/positionspapiere-zu-den-kommunal-und-eu-wahlen Der DEAB positioniert sich in zwei Papieren zu den anstehenden Kommunal- und EU-Wahlen. Sie finden beide Dokumente hier:

Das Positionspapier zur Kommunalwahl ist eine gute Vorlage, um mit Kandidat*innen in euren Gemeinden ins Gespräch zu kommen

Das Positionspapier zur EU-Wahl wird der DEAB als Grundlage für Gespräche mit Kandidatinnen für das Europa-Parlament nutzen. Das erste Podiumsgespräch zur EU-Handelspolitik findet am 23.2.24 im Rahmen des Fachtags"Krisen-Kriege-Klima: EU-Handelspolitik in Zeiten globaler Katastrophen" im Stuttgarter Forum 3 statt.

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news-636 Thu, 25 Jan 2024 23:33:35 +0100 Junger Kongress - Globally responsible. Gemeinsam für Klimaschutz vor Ort http://www.deab.de/aktuell/detail/junger-kongress-globally-responsible-gemeinsam-fuer-klimaschutz-vor-ort Mit jedem Jahr nehmen die spürbaren Auswirkungen der Klimakrise zu. Diese Dringlichkeit hat uns dazu veranlasst, den “Jungen Kongress - Globally responsible. Gemeinsam Klimaschutz vor Ort.” ins Leben zu rufen. Es ist an der Zeit, lokal proaktiv zu werden – denn Baden-Württembergs Städte und Gemeinden sind das Herzstück des Wandels.

Unser Ziel ist es, das Engagement junger Menschen in den Kommunen zu stärken und eine Brücke zwischen ihnen und den kommunalen Vertreter*innen zu bauen. 

Für junge Menschen ist dieser Kongress ein Sprungbrett:

  • Stimme erheben: Ein Forum für Dich, um gehört zu werden und aktiven Einfluss auf den Klimaschutz bei Dir vor Ort zu nehmen.
  • Lernen & Wachsen: Komme in direkten Austausch mit Entscheidungsträger*innen, um Politik und Verwaltung besser zu verstehen und für Dich zu nutzen.
  • Gemeinsam gestalten: Du kannst an echten, lokal umsetzbaren Lösungen mitwirken, die Deine Zukunft prägen werden.

Für kommunale Vertreter*innen bietet der Junge Kongress eine seltene Gelegenheit:

  • Netzwerken: Austausch mit jungen, engagierten Menschen, die frische Perspektiven und innovative Ideen mitbringen.
  • Verstehen: Direkt erfahren, welche Anliegen, Hoffnungen und Erwartungen die nächste Generation an ihre lokalen Entscheidungsträger*innen hat.
  • Handeln: Erarbeiten gemeinsamer Strategien, die nicht nur klimagerecht, sondern auch jugend-, bürgernah und praktikabel sind.

Wir laden Dich herzlich zum “Jungen Kongress - Globally responsible. Gemeinsam für Klimaschutz vor Ort!" ein.

Wann? 29. Februar 2024, 11-16 Uhr
Wo? Nürtingen, K3N

Meldet Euch an und gestalte aktiv die klimagerechte Zukunft von Baden-Württemberg!

https://eveeno.com/299463543

Zusätzliche Informationen:

  • Fahrtkosten: Wir erstatten Dir die Fahrtkosten.
  • Verpflegung: Für Essen und Getränke während der Veranstaltung ist gesorgt.
  • Zertifikate: Auf Wunsch stellen wir Teilnahmezertifikate und Schulbeurlaubungen aus.
  • Barrierefreiheit: Unsere Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Alle Informationen sind auch in unserem Anmeldeformular einsehbar.

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news-635 Thu, 25 Jan 2024 22:35:46 +0100 Neuer Angebotsflyer: Globales Lernen & Bildung für nachhaltige Entwicklung http://www.deab.de/aktuell/detail/neuer-angebotsflyer-globales-lernen-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung Ein neuer Angebotsflyer informiert kompakt über die Angebote des DEAB im Bereich Globales Lernen & BNE. Ob Aktionstage für Schulklassen, Workshops zum Thema nachhaltige Textilien oder Rohstoffe in unseren Smartphones oder Ausstellungen – die Angebote richten sich an verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Formaten.

Schauen Sie doch mal in den Flyer, ob etwas für Ihre Schulklasse, die Jugendgruppe oder für den Verein dabei ist! Bei Fragen können Sie gerne auf uns zukommen, gemeinsam finden wir ein passendes Angebot.

Download: Flyer

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news-634 Thu, 18 Jan 2024 23:30:04 +0100 Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und Kenya nicht ratifizieren! http://www.deab.de/aktuell/detail/wirtschaftspartnerschaftsabkommen-zwischen-der-eu-und-kenya-nicht-ratifizieren Stuttgart, 18.01.2024
Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB e.V. hat heute einen offenen Brief an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments unterschrieben, in dem schwerwiegende Bedenken gegen eine Ratifizierung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens  (Economic Partnership Agreement EPA) zwischen der EU und Kenya geäußert werden. Der DEAB ruft zusammen mit den Initiator*innen des Briefes, der Werkstatt Ökonomie, Oxfam Kenya, Oxfam Belgien, der belgischen NGO 11.11.11 und vielen weiteren entwicklungspolitischen Akteur*innen dazu auf, das Abkommen nicht zu ratifizieren, weil es im Widerspruch zur Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele steht, sowie die regionale Integration und  der Ernährungssicherheit in der Ost-Afrikanischen Gemeinschaft (East-African Community EAC)  behindern würde.

Hintergrund:
Die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit ehemaligen Kolonien europäischer Länder werden seit über 20 Jahren verhandelt. Ein ursprünglich geplantes Abkommen der EU mit der Ost-Afrikanischen Gemeinschaft war 2016 gescheitert, weil die Ost-Afrikanischen Länder darin mehr Nachteile als Vorteil für sich sahen, insbesondere weil der Konkurrenzdruck durch EU Exporte den Aufbau der jungen ostafrikanischen Industrien verhindern würde. Weitere Kritikpunkte an den EPAs sind seit Jahren u.a. die Forderungen der EU nach Marktöffnung für öffentliche Beschaffung, öffentliche Dienstleistungen und dem Abbau sogenannter nicht-tarifärer Handelshemmnisse, d.h. nationaler Regeln für Produkte.
Im selben Zeitraum entwickelten sich auf dem afrikanischen Kontinent regionale Wirtschaftspartnerschaften und seit 2019 die kontinentale afrikanische Freihandelszone (African Continental Free Trade Area AfCFTA). Die Versuche der EU weiterhin bilaterale Abkommen mit einzelnen afrikanischen Staaten abzuschließen stehen im Widerspruch  zu Erklärungen der EU, diese Entwicklungen unterstützen zu wollen.
www.kasa.de/aktuell/detail/das-handelsabkommen-der-eu-mit-kenia-spaltet-die-ostafrikanische-gemeinschaft/

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news-633 Thu, 18 Jan 2024 23:23:46 +0100 Aufruf Bündnis „Hand in Hand – jetzt solidarisch aktiv werden“ gegen den Rechtsruck in Deutschland und Europa http://www.deab.de/aktuell/detail/aufruf-buendnis-hand-in-hand-jetzt-solidarisch-aktiv-werden-gegen-den-rechtsruck-in-deutschland-und-europa Der DEAB ist dem Bündnis „Hand in Hand – jetzt solidarisch aktiv werden“ gegen den Rechtsruck in Deutschland und Europa beigetreten.

„Hand in Hand: Jetzt solidarisch aktiv werden“
Krisen, Kriege, Katastrophen – die Welt um uns herum gerät immer mehr ins Wanken. Vieles, worauf wir uns verlassen haben, ist unsicher. In einer sich schnell bewegenden Welt sehen wir, wie sich das politische Klima in Europa bedrohlich verändert. Ängste vor Veränderungen, Verlust und Armut werden absichtlich geschürt, Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Die Gräben in der Gesellschaft vertiefen sich.
In Deutschland entwickelt sich die politische Landschaft alarmierend: Rechte und rechtsextreme Ansichten bekommen öffentlichen Rückhalt. Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nehmen zu. Menschen werden etwa aufgrund von Armut, Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit herabgesetzt und sozial ausgegrenzt. Gleichzeitig werden zwingende Aufgaben wie Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu lästigen Zumutungen abgewertet. Respektlosigkeit, Anfeindungen und das Leugnen von Fakten dominieren Teile der gesellschaftlichen Stimmung. Die Abgrenzung gegenüber Verächtern der Demokratie wie der AfD schwindet. Für Menschenrechte einzustehen, wird in Frage gestellt. Geflüchtete werden massiv entrechtet, sie und Menschen, die sie unterstützen, werden zunehmend kriminalisiert. Unser gesellschaftliches Zusammenleben, die Vielfalt und Fairness: Ja, unsere Demokratie ist in Gefahr.
Doch wir sind entschlossen, laut und aktiv zu werden: für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft, gemeinsam gegen den Rechtsruck in Deutschland und Europa!
Schweigen ist keine Option! Wir müssen sichtbar und hörbar werden. Die Zeit zu handeln ist jetzt, denn bei den Kommunal-, Landtags- und Europawahlen in 2024 geht es um viel!

Jetzt sind wir ALLE gefragt:
Für Solidarität und Respekt, gegen Hass und Hetze
Für Gerechtigkeit und Toleranz, gegen Spaltung
Für eine Gesellschaft, die niemanden zurü cklä sst, für Menschenwürde, gegen Ausgrenzung
Für Selbstbestimmung und Humanität, Menschenrechte für Alle, gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Wenn Sie den Aufruf unterzeichnen möchten oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an gemeinsamunteilbar*@mailbox.org.

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news-631 Sun, 14 Jan 2024 17:16:42 +0100 Globales Lernen mit dem Weltacker: Die Broschüre ist da! http://www.deab.de/aktuell/detail/globales-lernen-mit-dem-weltacker-die-broschuere-ist-da 178 erfolgreiche Weltacker-Tage liegen hinter uns. 178 Tage voller inspirierender Gespräche, erstaunlicher und seltener Ackerkulturen, vieler Führungen & Workshops und einer Menge toller mitwirkender Menschen.

Nun ist dazugehörige Broschüre erschienen. Mit ihr möchten wir die Erfahrungen des Weltackers weitergeben und anderen Engagierten, die sich für eine global gerechte Welt einsetzen, zur Verfügung stellen. Sie finden darin bewährte Methoden aus Mannheim, die zum Mitmachen und Ausprobieren einladen. Außerdem wollen wir gerne die Ergebnisse des Weltackers mit jenen teilen, die in Zukunft an der Gestaltung von Gartenschauen, Ausstellungen, Messen oder anderen Orten der Begegnung mitwirken werden und dort außergewöhnliche Räume für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen schaffen wollen.

Hier geht's zur Broschüre!

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news-630 Sun, 19 Nov 2023 15:53:28 +0100 Pressemitteilung zur Herbstkonferenz http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-zur-herbstkonferenz Klar ist, dass es angesichts der globalen Krisen ein "Weiter So" nicht geben kann. (Staatssekretärin Sandra Boser)

Baden-Württemberg auf dem Bildungsweg in die Zukunft

Stuttgart. Bei der 13. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg unter dem Titel "Baden-Württemberg auf dem Bildungsweg in die Zukunft" wurden wichtige Schritte zur Stärkung und strukturellen Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Baden-Württemberg sowie die Umsetzung der BNE-Gesamtstrategie „BNE-BW 2030“ diskutiert.

Die Veranstaltung versammelte Vertreter*innen zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen aus den Bereichen BNE und Globales Lernen, Bildungspolitiker*innen und Multiplikator*innen um über die BNE-Gesamtstrategie für Baden-Württemberg zu diskutieren und gemeinsam darauf zu blicken, was getan werden muss, damit sich Baden-Württemberg auf den „Bildungsweg in die Zukunft“ macht.

Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Gabriele Radeke und Dr. Gunne Guntsetseg, Geschäftsführerinnen des DEAB, die die Bedeutung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg sowie den Beitrag der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft dafür betonten.

Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, stellte den Teilnehmenden die Eckpunkte der BNE-Gesamtstrategie vor und sprach über die Rolle von Baden-Württemberg auf dem Bildungsweg in die Zukunft. Ihr Beitrag unterstrich die Verpflichtung des Landes zur Förderung einer BNE in allen Bildungsbereichen: „Klar ist, dass es angesichts der globalen Krisen ein ‚Weiter So‘ nicht geben kann. Die BNE-Gesamtstrategie soll daher nicht nur ein Möglichkeitspapier bleiben, sondern konkret Räume für Erprobung und Gestaltung von Transformation eröffnen.“

Gundula Büker, Eine Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen beim EPiZ Reutlingen und Vorständin des DEAB e.V., stellte in ihrem Statement den Beitrag der Zivilgesellschaft zur Umsetzung, Qualitätsentwicklung und Sichtbarmachung von BNE dar und forderte neben einer verlässlichen, strukturellen Verankerung zivilgesellschaftlicher Angebote auch, dass die Zivilgesellschaft bei der die Umsetzung der BNE-Gesamtstrategie aktiv eingebunden werden sollte. „Wir brauchen einen „Runden Tisch BNE“ als Begleitgremium, das die Umsetzung der Strategie begleitet und in dem Akteur*innen der Zivilgesellschaft aktiv beteiligt werden.“, so Gundula Büker.

Höhepunkt der Veranstaltung war ein Fishbowl-Gespräch, bei dem die Teilnehmenden mit Staatssekretärin Sandra Boser und den bildungspolitischen Sprecher*innen Katrin Steinhülb-Joos (SPD), Dorothea Wehinger (Grüne), Dr. Timm Kern (FDP) und Dr. Alexander Becker (CDU) in den Austausch kamen. In der Diskussion wurde einerseits die Bandbreite und das Engagement der zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Baden-Württemberg für BNE deutlich, andererseits gaben die Teilnehmenden den politischen Vertreter*innen wichtige Impulse für Umsetzung der BNE-Gesamtstrategie mit: Neben der Bereitstellung verlässlicher finanzieller Ressourcen betonten die Teilnehmenden, dass eine partizipative Mitgestaltung des Prozesses durch eine Bandbreite an zivilgesellschaftlichen Akteur*innen für eine ganzheitliche Umsetzung der Strategie unerlässlich ist. Zentral müssen dabei auch die Stimmen junger und migrantisch-diasporischer Organisationen und Engagierter mit eingebunden werden.

Die Veranstaltung endete mit einer beeindruckenden Jugendkunstperformance zum Thema Klimawandel vom Mindchangers-Projekt „Vivas!“ des EPiZ Reutlingen, die das Engagement junger Menschen in Deutschland und Argentinien für eine nachhaltige Zukunft zum Ausdruck brachten. Anschließend fasste Dr. Rajya Karumanchi-Dörsam, Interkulturelle Promotorin für den Regierungsbezirk Karlsruhe, die wichtigsten Erkenntnisse und Diskussionen der Veranstaltung zusammen. Sie betonte: „Bis 2030 ist nicht mehr viel Zeit – wir müssen vorankommen.“

Die Veranstaltung verdeutlichte, welchen Beitrag zivilgesellschaftliche Akteur*innen für die Umsetzung und Verankerung von BNE in Baden-Württemberg leisten. Die BNE-Gesamtstrategie unterstreicht den Stellenwert von BNE auf Landesebene, gleichzeitig beleuchtete die Veranstaltung auch, was auf dem Weg bis 2030 noch getan werden muss.

Kontakt für Rückfragen: Gabriele Radeke & Dr. Gunne Guntsetseg, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg: info*@deab.de, Tel.: 0711 66 48 73 60

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news-628 Mon, 06 Nov 2023 23:27:01 +0100 Die neue Südzeit ist da! „Lasst uns Lesen“ http://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-lasst-uns-lesen Lesen und Vorlesen macht nicht nur Spaß, es erweitert auch unseren Horizont. Wir zeigen, wie heilsam Bücher und Geschichten für uns selbst und unsere Gesellschaft sind, stellen spannende Initiativen rund ums Buch vor und geben Lesetipps für Jung und Alt.

Hier geht's zur neuen Ausgabe!

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news-627 Thu, 26 Oct 2023 18:05:31 +0200 Handy-Aktion Baden-Württemberg sammelt mehr als 180.000 Alt-Handys http://www.deab.de/aktuell/detail/handy-aktion-baden-wuerttemberg-sammelt-mehr-als-180000-alt-handys Ein breites Bündnis von Organisationen aus Kirchen und Zivilgesellschaft – darunter der DEAB – hat im Jahr 2015 die landesweite „Handy-Aktion“ gestartet. Seit Juni 2017 ist die Handy-Aktion Baden-Württemberg Kooperationspartner der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg. Die Fortführung der Kooperation und finanziellen Unterstützung wurde nun von Seiten des Ministeriums bis Mitte 2025 zugesagt.

Jetzt kann die Aktion ein stolzes Zwischenergebnis vermelden: Bis Mitte 2023 wurden mehr als 181.000 gebrauchte Mobiltelefone gesammelt. Mit den Handy-Sammlungen konnten somit rund 1.630 Kilogramm; Kupfer, 27 Kilogramm Silber und 4,5 Kilogramm Gold in den Kreislauf zurückgeführt werden. Etwa 10-15 Prozent der gesammelten Handys können durch Upcycling wiederverwendet werden.

 

Pfarrer Ralf Häußler, Sprecher der Handy-Aktion Baden-Württemberg, sagt dazu:

„Unsere Partnerkirchen in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind damit konfrontiert, dass der Rohstoffhunger in den Industrieländern stetig zunimmt. Dadurch entstehen immer mehr Minen mit gravierenden Folgen für die Menschen, die dort leben, und für die Umwelt.
Deswegen ist es wichtig, dass Rohstoffe, die bereits bei uns sind, recycelt und hier wieder in den Wertschöpfungskreis und die Nutzung zurückgeführt werden. Gleichzeitig müssen wir daran arbeiten, dass faire Bedingungen im Rohstoffabbau entstehen, beispielsweise durch Zertifizierung von Rohstoffminen.“

 

Wertvolle Rohstoffe in den Kreislauf zurückführen und über Hintergründe informieren

Die Handy-Aktion Baden-Württemberg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Rohstoff-Schätze, die in den Schubladen-Handys enthalten sind, zu heben, so dass diese einem geordneten Recycling zugeführt werden können. Gleichzeitig möchte die Aktion im Rahmen ihrer Bildungsarbeit auf die globalen Zusammenhänge, beispielsweise bei der Gewinnung von Rohstoffen und der Fertigung, aufmerksam machen. Mit dem Erlös der Handysammlungen werden drei Gesundheits-, Umwelt- und Bildungsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda und in Äthiopien unterstützt. Ähnliche Aktionen gibt es auch in Bayern, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Berlin, die in einem Netzwerk eng zusammenarbeiten.

 

Hintergrundinformationen

Im Trägerkreis der Handy-Aktion haben sich verschiedene Organisationen aus Baden-Württemberg zusammengeschlossen, die gemeinsam aktiv sind. Sie kommen aus der Jugendarbeit, aus Kirche und Zivilgesellschaft, Aktionsgruppen, Fachdiensten und Eine-Welt-Organisationen. Beteiligt sind die Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, die Diakonie Württemberg mit Brot für die Welt, das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm), das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW), die Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V., der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) und das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EpiZ). Die Handy-Sammlungen werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom durchgeführt.

Seit 2017 ist die Handy-Aktion Baden-Württemberg Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg. Schirmherrin ist Umweltministerin Thekla Walker.

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news-626 Tue, 10 Oct 2023 17:35:41 +0200 Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann bezüglich seiner Schirmherrschaft beim Lateinamerika-Tag mit Ehrengast Dina Boluarte http://www.deab.de/aktuell/detail/offener-brief-an-ministerpraesident-kretschmann-bezueglich-seiner-schirmherrschaft-beim-lateinamerika-tag-mit-ehrengast-dina-boluarte Am 12. Oktober wird die peruanische Präsidentin Ehrengast beim Galadiner des Lateinamerika-Tags sein, dessen Schirmherrschaft Ministerpräsident Kretschmann übernommen hat. Dies nehmen wir zum Anlass, ihn mit einem Brief auf die die sich verschlechternde Menschenrechtslage und den Demokratieverlust in Peru seit dem Amtsantritt der Präsidentin am 7. Dezember 2022 aufmerksam zu machen.

Hier finden SIe den offenen Brief.

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news-625 Mon, 18 Sep 2023 23:00:59 +0200 Einladung zur Herbstkonferenz http://www.deab.de/aktuell/detail/einladung-zur-herbstkonferenz Wir laden herzlich ein zu unserer 13. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz "Baden-Württemberg auf dem Bildungsweg in die Zukunft" am Montag, den 13.11.23 von 15:30-19 Uhr in der Jugendherberge International, Haußmannstr. 27, 70188 Stuttgart (Haltstelle Euegnsplatz, 6 Minuten mit der U15 vom Hauptbahnhof Richtung Ruhbank).

Für die diesjährige Herbstkonferenz mit dem Schwerpunkt "Umsetzung der BNE-Gesamtsstrategie" konnten wir die Staatssekretärin Sandra Boser aus dem Kultusministerium gewinnen.
In der Fishbowl möchten wir mit den Bildungspolitischen Sprecher*innen, mit Schüler*innen, Student*innen und BNE-Akteur*innen das Thema BNE und den Beitrag der außerschulischen Akteur*innen zur Umsetzung der BNE-Gesamtstrategie in der frühkindlichen, formalen und beruflichen Bildung diskutieren. Das Programm finden Sie hier.
Anmeldung bis 20.10.23 unter folgendem Link:
https://eveeno.com/267737748
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Reflexionsraum vor der Herbstkonferenz von 13-15 Uhr
"Bildest du noch oder transformierst du schon?" für unsere Mitglieder und außerschulischen Bildungsakteur*innen-

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist für Akteur*innen des Globalen Lernens in Baden-Württemberg ein zentraler Bezugsrahmen für ihre Arbeit. Im Land wird die Umsetzung von BNE auf politischer Ebene derzeit vor allem durch die Verabschiedung einer BNE-Gesamtstrategie durch die Landesregierung (Nov. 2022) sowie der Entwicklung eines Zertifizierungsverfahrens für Akteur*innen im Bereich der nonformalen BNE sichtbar. Vor dem Hintergrund der DEAB-Herbstkonferenz werfen wir gemeinsam einen Blick auf aktuelle Diskurse und Prozesse rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen. Mehr Infos finden Sie hier.

Anmeldung bis 20.10.23 unter:
https://eveeno.com/447870497

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news-624 Fri, 08 Sep 2023 16:48:31 +0200 Neuauflage: Handreichung Ökologische Fußabdrücke http://www.deab.de/aktuell/detail/neuaflage-handreichung-oekologische-fussabdruecke-1 Aktuelle Zahlen und Hintergründe, ansprechende und einfach umsetzbare Aktionsideen uvm... die neu aktuallisierte Handreichung zu den Ökologischen Fußabdrüken gibt allen Akteuren im Bereuch Farer Handel und Klimagerechtigkeit eine anschauliche Arbeitshilfe an die Hand.

Pünktlich zur Fairen Woche und darüber hinaus.

Download und weitere Infos

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news-623 Fri, 08 Sep 2023 16:39:24 +0200 Südzeit 98: „Shrinking Space – wenn Freiheitsrechte bedroht werden“ http://www.deab.de/aktuell/detail/suedzeit-98-shrinking-space-wenn-freiheitsrechte-bedroht-werden-1 Immer mehr Menschen leiden unter staatlicher Repression. Menschenrechtler, Seenotretterinnen und andere Engagierte werden eingeschüchtert und bedroht. In unserer September-Ausgabe fragen wir: Mit welchen (versteckten) Methoden schränken Staaten die Freiheitsrechte der Bevölkerung ein? Und wie sieht dies in Deutschland aus?

 

 

 

 

Zum Schwerpunktthema

  • Bedroht und kriminalisiert: Was tun? Trotzdem handeln! - Erfahrungen

  • Seenotrettung: Ihre Schiffe werden festgesetzt, doch die Engagierten geben nicht auf

  • Deutschland: Für viele Vereine gilt: „Schweigen ist Gold“

  • Übersicht: Über die Situation der Zivilbevölkerung weltweit, gefährliche Digitalisierung und NGO-Gesetze

 

Weitere Themen

  • Rezept: Demokratie genießen

  • 50 Jahre Fairer Handel: Wie geht es den Weltläden heute - Ergebnisse einer Umfrage

  • Mode: Schön und fair in den Herbst

  • Weltacker auf der BUGA: Sommerfest mit Cem Özdemir

  • Nachgefragt: Warum gibt es immer mehr Welthäuser?

  • Kongress „Global Eyes“: Globales Lernen in der beruflichen Bildung - Meinungen

  • Mein größter Coup: Bettina Lutterbeck, Ernährungsrätin

  • Termine, Kultur und aktuelle Meldungen rund um die Eine Welt

 

 

Legen Sie sich mit Südzeit in die faire Hängematte, lesen Sie Südzeit im Zug oder im Café. Egal wo, lassen Sie sich inspirieren – und bleiben Sie uns treu.

Abonnieren: Uta Umpfenbach, 0711.25 39 40 25, u.umpfenbach@deab.de

Neu: Mini-Abonnement – nach vier Ausgaben ist Schluss (20 Euro), auch als pdf-Datei

 

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News Deab
news-620 Thu, 03 Aug 2023 14:49:10 +0200 Ernährungswende in der Schulverpflegung ?! – Best-Practice-Beispiele stellten sich auf dem Weltacker der Buga vor http://www.deab.de/aktuell/detail/ernaehrungswende-in-der-schulverpflegung-best-practice-beispiele-stellten-sich-auf-dem-weltacker-der-buga-vor Wie lässt sich die Schulverpflegung fairer und regionaler organisieren? Was können Kommunen für eine nachhaltige Schulverpflegung tun? Was hat das alles mit globaler Gerechtigkeit zu tun? Um diese Fragen ging es bei dem Podiumsgespräch „Best-Practice-Beispiele für eine nachhaltige Schulverpflegung“ am 21. Juni auf dem Gelände des Weltackers der Bundesgartenschau in Mannheim. Zu Gast waren Dirk Grunert (Bürgermeister der Stadt Mannheim), Anja Köchermann (Stadt Göttingen), Kerstin Siebenmorgen (Stadt Freiburg) und Regina Jaumann (Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg). Organisiert und inhaltlich gestaltet wurde die Veranstaltung von Susanne Kammer (Eine-Welt-Forum Mannheim) und Dr. Birgit Hoinle (Universität Hohenheim).

Rund 20 Teilnehmende waren an diesem heißen Nachmittag im Publikum, um mehr über die Handlungsansätze für nachhaltiges Schulessen in den verschiedenen Städten zu erfahren. Nach einem inhaltlichen Einstieg und Überblick über die Angebote des Landeszentrums für Ernährung berichtete Dirk Grunert von den Anstrengungen und Herausforderungen in der Stadt Mannheim, um das Schulessen dort nachhaltiger zu gestalten. So ist es nach einem Stadtratsbeschluss gelungen, den Bio-Anteil auf 40% zu erhöhen, Produktgruppen aus fairem Handel einzuführen und convenience-Produkte zu reduzieren. Auf Interesse stieß bei ihm auch das Modell eines kommunalen Eigenbetriebs, bei dem ein städtischer Betrieb in eigenen Großküchen Kitas und Schulen mit frischem Essen beliefert. Dafür ist die Stadt Göttingen ein Paradebeispiel. Dort wird bereits seit über zehn Jahren das „Göttinger Modell“ einer kommunalen Kita- und Schulverpflegung umgesetzt, dessen Konzept Anja Köchermann bei der Veranstaltung vorstellte. Die Stadt Freiburg ist ein Beispiel dafür, wie Regionalität und begleitende Bildungsmaßnahmen gefördert werden können, wenn alle Akteure (Stadt, Schulsozialarbeit, Ernährungsrat) an einem Strang ziehen. Wie Kerstin Siebenmorgen berichtet, bieten die Catering-Betriebe pädagogische Angebote wie Kantinen- und Bauernhofbesuche für Schulklassen an, wodurch die Kinder die Möglichkeit erhalten, aus erster Hand zu erleben, wie das Essen von den Ackern und Küchen auf den Teller kommt. In der anschließenden Diskussion griff die Moderatorin Birgit Hoinle übergreifende Themen und Herausforderungen mit den Podiumsgästen auf, wie Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung, Arbeitsbedingungen in den Kantinen und wie Kinder und Jugendliche für das Thema begeistert werden können.

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News Weltacker
news-619 Mon, 24 Jul 2023 13:23:54 +0200 Großes Medienecho beim Weltacker Sommerfest mit Cem Özdemir http://www.deab.de/aktuell/detail/grosses-medienecho-auf-das-weltacker-sommerfest-mit-cem-oezdemir Buntes Sommerfest auf dem Weltacker mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, weiteren Politikern aus Bund und Land und zahlreichen Gästen am vergangenen Freitag, 21.07.23

In anregenden Gesprächen, Führungen über das Weltacker-Gelände und den Mitmachaktionen wurden die vielfältigen Themen rund um Globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sichtbar und erlebbar. Minister Özdemir ist sichtlich beeindruckt vom Weltacker-Projekt und der Arbeit des DEAB.

DEAB Abschluss-Pressemitteilung zum Weltacker-Fest

Das berichten:

SWR

Tagesschau

RHEIN-NECKAR -ZEITUNG

Mannheimer Morgen

DEAB Abschluss-Pressemitteilung zum Weltacker-Fest

 

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news-618 Mon, 24 Jul 2023 12:46:32 +0200 Abschluss-Pressemitteilung Global Eyes Schüler:innenkongress http://www.deab.de/aktuell/detail/abschluss-pressemitteilung-global-eyes-schuelerinnenkongress Schüler*innenkongress „Global Eyes“:

Berufliche Bildung nachhaltig gestalten!


Stuttgart. Lackiererinnen, Modedesigner oder Mechatronikerinnen - die Auszubildenden von heute werden schon bald die Arbeitswelt von morgen mitbestimmen. Wie nachhaltig wird diese sein?

Werden die zukünftigen Fachkräfte auf globale Herausforderungen wie die Klimakrise angemessen reagieren können? Diese und andere Fragen diskutierten rund 250 Schüler*innen und Lehrkräfte beruflicher Schulen auf dem sechsten Schüler*innenkongress „Global Eyes – Augen auf für eine zukunftsfähige Welt“ am 14. Juli 2023. Mit einem vielfältigen Programm rückte der Kongress des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) im Stuttgarter Rathaus für einen Tag Fragen globaler (Klima-)Gerechtigkeit und einer zukunftsfähigen Gestaltung unserer Welt in den Fokus.

Hier findet Ihr die ganze Pressemitteilung zum erfolgreichen Global Eyes Kongress

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news-617 Thu, 13 Jul 2023 13:59:30 +0200 Erste Eindrücke von der Delegationsreise nach Burundi http://www.deab.de/aktuell/detail/erste-eindruecke-von-der-delegationsreise-nach-burundi Unser Vorstandsmitglied, Gundula Büker, hat im Juni 2023 als zivilgesellschaftliche Vertretung die (nach 2014 erste) offizielle Delegationsreise aus Baden-Württemberg nach Burundi begleitet. Im Interview mit der SEZ schildert Gundula Büker (DEAB) Ihre Eindrücke

 

Kleine Kostprobe aus dem Interview:

"Burundi ist ein beeindruckendes, wunderschönes Land mit unglaublich vielen engagierten Initiativen und Menschen. Dem Land ist seine schwere Vergangenheit anzumerken, die teilweise bis heute vielfältig in das Leben der Menschen hineinwirkt. Mich hat beeindruckt, mit welcher Resilienz, Motivation und Energie die Menschen Visionen und Ideen entwickeln und daran arbeiten, dass die überwiegend jungen Burundier*innen eine gute, friedliche Zukunft haben. Dieses Engagement nehme ich als Vorbild mit nach Hause

Ich habe aber auch wahrgenommen, dass das deutsche Bild vom Partnerland Burundi oft den Fokus auf Fehlstellen und Probleme legt und die Perspektive wie Burundier*innen ihr Land sehen und welche Lösungen und Fortschritte es gibt, schwer durchkommt. Dass unsere Sichtweise immer noch so dominant ist, zeigt wie die Partnerschaft von kolonialen Kontinuitäten geprägt ist. Diese Erkenntnis müssen wir als Teilnehmende der Reise mit zu uns nach Baden-Württemberg mitnehmen und uns bewusst machen, damit echter Dialog und gelingende Kooperation möglich ist. "

Das ganze Interview gibt es hier

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