Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. News https://www.deab.de News de Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. Fri, 27 Jan 2023 11:51:37 +0100 Fri, 27 Jan 2023 11:51:37 +0100 TYPO3 EXT:news news-597 Mon, 09 Jan 2023 15:40:33 +0100 Stellenausschreibung: Ausstellungsbetreuer*innen für das Projekt Weltacker / Weltgarten auf der BUGA http://www.deab.de/aktuell/detail/stellenausschreibung-ausstellungsbetreuerinnen-fuer-das-projekt-weltacker-weltgarten-auf-der-buga Für den Weltacker auf der BUGA Mannheim suchen wir Menschen, die sich für Themen globaler Nachhaltigkeit begeistern, den Weltacker betreuen und Führungen durchführen. Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) sucht

Ausstellungsbetreuer*innen für das Projekt Weltacker / Weltgarten auf der BUGA

auf Minijob-Basis (Zeitraum 1.4.-8.10.23)

Bewerbungsschluss ist schon der 26.1.23!!!

Das Ausschreibung kann hier heruntergeladen werden: Stellenausschreibung Minijob Weltacker

Zum Weltacker:

2000 m² – soviel Fläche steht jedem Menschen zur Verfügung, wenn wir die aktuell bestehenden Ackerflächen gleichmäßig unter allen Erdenbürger*innen aufteilen. Auf dem Weltacker werden die wichtigsten Ackerkulturen der Welt angebaut – und zwar in dem Größenverhältnis, in dem sie auf den 1,4 Milliarden Ackerflächen der Erde wachsen, wie z.B. Weizen, Soja, Reis oder Baumwolle. Der Weltacker ist eine wachsende Erlebniswelt, die globale Landwirtschaft (be-)greifbar macht und zahlreiche Anknüpfungspunkte an Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit bietet. (https://www.2000m2.eu/de/).

Besucher*innen können sich an Lernstationen, bei Führungen und Workshops weiterbilden und für eine global nachhaltige Landwirtschaft begeistern lassen.

 

Das bringst du mit:

  • Interesse an Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit.

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Globalen Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

  • Soziale Kompetenz, Kontaktfreudigkeit und Zuverlässigkeit.

  • Bereitschaft zur Übernahme von 7 Terminen monatlich (zu je 5 Stunden) auf unserem Weltacker.

Diese Aufgaben erwarten dich:

  • Betreuung der Erlebniswelt Weltacker mit ihren verschiedenen Lernstationen.

  • Selbstständige Leitung von Führungen über den Weltacker.

Wir bieten Dir:

  • Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team.

  • Eine Schulung zum Konzept Weltacker und eine Einführung in die Themen-Module unserer Führungen

  • Einen Minijob mit einer Entlohnung von 15 Euro pro Stunde. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit den Job auf Honorarbasis durchzuführen.

     

Das sind wir:

Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) ist der Landesverband der entwicklungspolitischen Vereine und Organisationen in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. führt der DEAB zur Bundesgartenschau in Mannheim das Projekt Weltacker durch.

 

Mehr zu uns unter: www.deab.de und www.eine-welt-forum.de

 

Du hast Interesse?

Dann schreib Gabriele Radeke (DEAB e.V.) eine E-Mail an

gabriele.radeke*@deab.de.

Für Fragen steht auch Susanne Kammer (Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.) unter info*@eine-welt-forum.de bzw. telefonisch unter 0176 78523271 zur Verfügung.

Wir freuen uns über digitale Bewerbungen (max. 5 MB) bis zum 26. Januar 2023. Kennenlerngespräche sind für den 01. - 03. Februar in Mannheim geplant.

 Migrationsgesellschaftliche Vielfalt ist uns wichtig. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Migrationsbezug/PoC. 

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News Weltacker News Deab
news-596 Fri, 02 Dec 2022 11:47:00 +0100 Weltacker-Crowdfunding - 1m² Weltacker mit 25€ gestalten! http://www.deab.de/aktuell/detail/weltacker-crowdfunding-1m2-weltacker-mit-25eur-gestalten Der Countdown läuft: In weniger als 24 Tagen ist Weihnachten und viele von euch sind derzeit auf der Suche nach nachhaltigen Geschenken mit Sinn. Mit dem Weltacker auf der Bundesgartenschau in Mannheim schaffen wir derzeit eine einmalige Erlebniswelt, die als interaktiver Bildungsort Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit (be-)greifbar macht. Dafür brauchen wir eure Unterstützung und haben darum eine Crowdfunding-Kampagne auf der gemeinnützigen Plattform betterplace gestartet.

Mit einem Klick auf folgenden Link helft ihr uns mit jeweils 25 Euro einen 1m² Weltacker zum Wachsen und Gedeihen zu bringen:
https://www.betterplace.org/de/projects/116517

Mit unserem Bildungsprojekt widmen wir uns komplexen, globalen Fragen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft, bereiten diese anschaulich und informativ auf und regen dazu an, selbst für mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit aktiv zu werden. Die Bundesgartenschau, die vom 14. April bis 08. Oktober 2023 in Mannheim stattfindet, bietet uns hierbei die große Chance, sehr viele Menschen mit unserem Projekt zu erreichen und diese dafür zu gewinnen, sich für eine nachhaltige Transformation in ihrem Alltag, aber auch auf politischer Ebene einzusetzen.

Unser Weltacker orientiert sich am Konzept der Zukunftsstiftung Landwirtschaft aus Berlin: Würden wir die weltweite Ackerfläche gerecht durch die Zahl der Menschen auf der Erde teilen, so erhält jeder Mensch 2000 m² (https://www.2000m2.eu/). Darauf muss wachsen, was uns ernährt und versorgt: Weizen für Brot, Karotten, dazu Mais und Soja als Futterpflanzen für Tiere, aber auch Zuckerrüben für den Zucker im Tee oder Kaffee, Baumwolle für T-Shirts, Sonnenblumen für Speiseöl sowie Raps für Biodiesel. Auf unseren 2000 m² auf der Bundesgartenschau in Mannheim bauen wir maßstabsgetreu das an, was weltweit auf den Ackerflächen steht.

Eine Spendenbescheinigung erhaltet ihr dann automatisch über die gemeinnützige Plattform betterplace. Dort gibt es auch eine weihnachtliche Urkunde für euer Spendengeschenk. Zusätzlich bieten wir gerne an, euch eine schön gestaltete Urkunde in unserem Weltacker-Design zukommen zu lassen - für 25 Euro helft ihr uns jeweils einen 1m² Weltacker zu gestalten!

Ihr möchtet eine Weltacker-Urkunde zu eurer Spende verschenken?

Dann sendet eine kurze Mail an unsere Projektpartner vom Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. unter info@eine-welt-forum.de

Weitere Infos zum Weltacker online unter www.weltacker23.de

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News Weltacker News Deab
news-595 Fri, 18 Nov 2022 15:01:14 +0100 Präsentation zur 12. Entwicklungspolitischen Herbstkonferenz Baden-Württemberg: 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinien http://www.deab.de/aktuell/detail/praesentation-zur-12-entwicklungspolitischen-herbstkonferenz-baden-wuerttemberg-10-jahre-entwicklungspolitische-leitlinien Publikation Landespolitik News Deab news-594 Fri, 18 Nov 2022 13:42:32 +0100 Pressemitteilung DEAB - Baden-Württemberg: Auf dem Weg zum „FAIR Länd“? http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-deab-baden-wuerttemberg-auf-dem-weg-zum-fair-laend Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Rudi Hoogvliet Stuttgart. 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinien: Konsequent umgesetzt, könnten sie Baden-Württemberg nachhaltig verändern und die Welt ein wenig gerechter machen. Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)

Baden-Württemberg: Auf dem Weg zum „FAIR Länd“?

Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Rudi Hoogvliet

Stuttgart. 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinien: Konsequent umgesetzt, könnten sie Baden-Württemberg nachhaltig verändern und die Welt ein wenig gerechter machen. Die Herbstkonferenz des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) am 14. November 2022 in Stuttgart machte deutlich: Die Zivilgesellschaft ist aktiv, ideenreich und voller Elan auf dem Weg zu einer globalen Gerechtigkeit. Die Politik mahnten die Teilnehmenden an, die Entwicklungspolitischen Leitlinien endlich vollständig umzusetzen – damit aus „THE Länd“ ein „FAIR Länd“ wird.

„Es hat sich viel bewegt in den vergangenen Jahren“, resümiert Claudia Duppel, DEAB-Geschäftsführerin. „Wir haben u.a. eine Verwaltungsvorschrift für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung und einen Bildungsplan, in dem Bildung für nachhaltige Entwicklung eine der fünf Leitperspektiven darstellt. Die Landesregierung legt Geld nachhaltiger an. Aber: Das genügt nicht angesichts der weltweiten Krisen – allen voran der Klimawandel – die insbesondere in Ländern des Globalen Südens verheerende Schäden anrichten und viele Menschenleben kosten!“ Die Entwicklungspoltischen Leitlinien könnten das Land nachhaltig verändern. Sie fordert die Politik auf, die Leitlinien vollumfänglich umsetzen.

Hoch ist das Engagement der Zivilgesellschaft. Die Konferenz zeichnete ein beeindruckendes Bild: In Baden-Württemberg gibt es die höchste Dichte an Weltläden deutschlandweit. Hunderte Menschen setzten sich für ein Lieferkettengesetz ein. Die Beziehung zum baden-württembergischen Partnerland Burundi wird, unter der Koordination der SEZ, vor allem durch das Engagement privater Initiativen gestaltet und auch das Globale Lernen findet überwiegend durch die Initiative von Vereinen und Organisationen statt.

Staatssekretär Rudi Hoogvliet würdigt dieses Engagement: „Seit seiner Gründung vor zehn Jahren haben der DEAB und die engagierten Menschen innerhalb des Verbandes die Entwicklungspolitik Baden-Württembergs mitgestaltet, neu ausgerichtet und modernisiert. Dabei ist ein starkes entwicklungspolitisches Bündnis aus rund 1.500 kleineren und mittleren Akteuren entstanden. Auch deshalb ist das baden-württembergische Engagement heute deutschlandweit ganz vorne und weltweit geschätzt. Die Landesregierung wird weiterhin alles dafür tun, dieses Bündnis und dieses Engagement dauerhaft und verlässlich zu fördern – ganz besonders zugunsten der Aktivitäten der jungen und migrantischen Akteure und für unsere Partnerschaft mit Burundi.“

Gabriele Radeke, stellvertretende DEAB-Geschäftsführerin, greift das Stichwort „junges Engagement“ auf: „In den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes fehlte der Blick auf junge Menschen, die sich für globale Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Daraufhin hat sich vor fünf Jahren das Netzwerk Junges Engagement in der Einen Welt gebildet, das vom Landesjugendring koordiniert wird und mit einem Sitz im Rat für Entwicklungszusammenarbeit, REZ, die Landesregierung berät. Die Lobbyarbeit des Netzwerks hat Früchte getragen und seit Juli freuen wir uns über die neue Stelle der Eine Welt-Fachpromotorin für junges Engagement und Klimagerechtigkeit, die Initiativen von und für junge Menschen vernetzt, berät und unterstützt!“

Die Konferenz lenkte den Blick auf die Landwirtschaft. Denn angesichts der weltweiten Krisen gewinnen die Themen Welternährung und Agrarwirtschaft zunehmend an Bedeutung. In den Leitlinien wird dies jedoch nicht berücksichtigt. Zwar habe das Land den „Strategiedialog Landwirtschaft“ begonnen, doch müsse gewährleistet sein, dass hier in globaler Verantwortung gedacht und gearbeitet wird, so die Teilnehmenden. Duppel machte deutlich, dass die Zivilgesellschaft u.a. mit einer wachsenden Zahl an Ernährungsräten aktiv ist, um die Ernährungswende voranzutreiben. Darüber hinaus organisiere der DEAB auf der Bundesgartenschau in Mannheim 2023 das Bildungsprojekt „Weltacker“, das die Welternährung zum Thema hat.

Ansprechpartner*innen für die Presse:

Das ist der DEAB: 175 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und Interkulturelle Öffnung stehen zurzeit im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

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Termin DEAB Termin Landespolitik News Projekt A News Deab News Landespolitik
news-593 Wed, 19 Oct 2022 12:58:48 +0200 DEAB-Pressemitteilung zur Fairen Kaffeepause im Landtag http://www.deab.de/aktuell/detail/deab-pressemitteilung-zur-fairen-kaffeepause-im-landtag 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinienn - DEAB und SEZ laden ein zur "Fairen Kaffeepause im Landtag News Fairer Handel News Landespolitik news-592 Wed, 19 Oct 2022 12:17:11 +0200 Rückblick Anhörung SPD-Landtagsfraktion „Globale Verantwortung und Solidarität – Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg besser machen“ http://www.deab.de/aktuell/detail/rueckblick-anhoerung-spd-landtagsfraktion-globale-verantwortung-und-solidaritaet-entwicklungspolitik-in-baden-wuerttemberg-besser-machen Redebeitrag von Uwe Kleinert, Fachpromotor für Faire und Nachhaltige Beschaffung, bei der Anhörung der SPD-Landtagsfraktion am 20.September 2022. Termine Termin Landespolitik News News Landespolitik news-591 Wed, 19 Oct 2022 12:03:00 +0200 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinien - Das sagen die Sprecher der Landtags-Parteien http://www.deab.de/aktuell/detail/im-rahmen-der-fairen-woche-hatten-wir-vom-deab-in-kooperation-mit-der-sez-die-abgeordneten-des-landtags-zu-einer-fairen-kaffeepause-mit-burundi-kaffee-eingeladen Im Rahmen der Fairen Woche hatten wir vom DEAB in Kooperation mit der SEZ die Abgeordneten des Landtags am 28. September zu einer Fairen Kaffeepause mit Burundi-Kaffee eingeladen. Das sagen die entwicklungspolitischen Sprecher. Faire Kaffeepause im Landtag – 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinien

Im Rahmen der Fairen Woche hatten wir vom DEAB in Kooperation mit der SEZ am 28. September die Abgeordneten des Landtags zu einer Fairen Kaffeepause mit Burundi-Kaffee eingeladen. „The Fair Länd“ - 10 Jahre Entwicklungspolitische Leitlinien sind ein guter Anlass zu zeigen, welchen Beitrag wir zu ihrer Umsetzung leisten und mit den Abgeordneten über die Leitlinien ins Gespräch zu kommen.

Zitate der Entwicklungspolitischen Sprecher

„Die Entwicklungspolitischen Leitlinien sind die Richtlinie und der Auftrag für globale Verantwortung in Baden-Württemberg. Ihre Verwirklichung wird von der SEZ als zentraler Akteurin und Förderin und dem DEAB als entwicklungspolitischem Landesnetzwerk der Tausenden von Akteur:innen getragen. Eine ambitioniertere Entwicklungspolitik des Landes muss dafür sorgen, dass dieses Engagement all seine Kraft entfalten kann und somit noch deutlich mehr bwirkt!“

Sebastian Cuny, MdL, Entwicklungspolitischer Sprecher, Fraktion SPD im Landtag von BW

 

„Entwicklungszusammenarbeit ist für mich eine Querschnittsaufgabe und wesentlicher Bestandteil einer an Nachhaltigkeit ausgerichteten Landespolitik. Wir haben das Glück, bei dieser Aufgabe auf das starke Engagement der zivilgesellschaftlichen Einrichtungen zählen zu können, mit denen wir seit vielen Jahren auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Mit den Entwicklungspolitischen Leitlinien haben wir dafür gemeinsam eine gute und zukunftsweisende Grundlage geschaffen. Wir dürfen gerade jetzt unsere globale Verantwortung, was zum Beispiel die Lebensmittelsicherung in der ganzen Welt betrifft, nicht aus den Augen verlieren.“                                                                                                                                                 

Josha Frey, MdL, Entwicklungspolitischer Sprecher, Fraktion GRÜNE im Landtag von BW

 

„Besonders wichtig sind mir persönlich Themen wie Naturschutz und nachhaltige Landwirtschaft vor Ort. Das Engagement der Zivilgesellschaft, also der sogenannte bottom up approach ist essentiell für eine nachhaltige Umsetzung aller Projektideen. Umso näher ein Projekt an der Zivilgesellschaft und den konkreten Bedingungen vor Ort dran ist und deren Lebenswelten kennt, umso umsetzbarer und nachhaltiger ist das Projekt. Dafür braucht es Engagement von mindestens zwei Zivilgesellschaften – genau dafür schätze ich die Arbeit des/der DEAB / SEZ.“                                             

Georg Heitlinger, MdL, Entwicklungspolitischer Sprecher, Fraktion FDP/DVP-Fraktion im Landtag von BW

 

„Global denken – lokal handeln. Dafür stehen seit nunmehr zehn Jahren die Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes und tragen damit maßgeblich dazu bei, das Thema Entwicklungszusammenarbeit stärker in den Fokus der Landespolitik zu rücken und dort als Querschnittsaufgabe aller Ressorts zu verankern. Die Leitlinien sind zudem eine Blaupause für das Zusammenwirken aller Akteure. Denn klar ist: Engagement und Verantwortung können nur als gemeinsame Aufgabe von Zivilgesellschaft und Politik erfolgreich wahrgenommen werden.“                                      

Dr. Albrecht Schütte, MdL, Entwicklungspolitischer Sprecher, Fraktion CDU im Landtag von BW

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Termin DEAB Termin Landespolitik Termin Fairer Handel News Deab News Fairer Handel News Landespolitik
news-590 Wed, 19 Oct 2022 11:21:26 +0200 Offener Brief zur Ratifizierung von CETA und Vorschläge zum EU-Mercosur Abkommen http://www.deab.de/aktuell/detail/offener-brief-zur-ratifizierung-von-ceta-und-vorschlaege-zum-eu-mercosur-abkommen Der landesweite Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg (DEAB) hält die Ratifizierung des Wirtschafts- und Handelsabkommens zwischen EU und Kanada, CETA, nicht für vereinbar mit den Zielen einer global gerechten und nachhaltigen Entwicklung.  

 

 

 

 

 

 

Stuttgart, 17. Okt. 2022

Offener Brief zur Ratifizierung von CETA
und Vorschläge zum EU-Mercosur Abkommen

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) bittet Sie, im Bundesrat der Ratifizierung des Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens zwischen EU und Kanada, CETA, in seiner jetzigen Form nicht zuzustimmen.

Wir halten das Abkommen in wesentlichen Teilen für nicht vereinbar mit den Zielen einer global gerechten und nachhaltigen Entwicklung, die auch in besonderer Weise im Koalitionsvertrag der Landesregierung postuliert wurden. Besonders zu erwähnen ist hier der Investorenschutz mit einem außergerichtlichen Investor-Staat-Streitschlichtungsmechanismus (ISDS). Bisherige Erfahrungen mit diesem Mechanismus haben gezeigt, dass er international tätigen Unternehmen Tür und Tor dafür öffnet, demokratisch beschlossene Maßnahmen zum Schutz des Klimas, der Umwelt und
der Menschenrechte anzufechten.

Weitere kritische Aspekte sind

• die so genannte regulatorische Kooperation, die zu einer „Harmonisierung nach unten“, also einer Absenkung von Standards, z.B. bei Pestizidbelastung, und einer Schwächung des Vorsorgeprinzips, führen kann;

• die Verbreitung umweltschädlicher und in Deutschland bisher auf weitgehende Ablehnung stoßenden Praktiken wie Gentechnik in der Landwirtschaft oder Fracking;

• die Öffnung für Anbieter aus Kanada, die die Einführung von Kriterien für nachhaltige öffentliche Beschaffung erschweren kann;

• Billigkonkurrenz aus industrieller kanadischer Landwirtschaft, welche die bäuerlichen Kleinbetriebe hier bei uns und Agrarproduzent*innen im globalen Süden, die bisher in die EU exportieren, verdrängen kann.

Die Bundesregierung teilt zwar einige Bedenken, insbesondere zum Investorenschutz, will das Abkommen aber dennoch zügig abschließen und strebt an, durch eine derzeitverhandelte Interpretationserklärung der missbräuchlichen Anwendung des Investorenschutzes vorzubeugen.

Wir halten dieses Vorgehen für inkohärent. Wenn es so starke Bedenken gegen das Abkommen gibt, dass eine Zusatzerklärung notwendig wird, dann muss abgewartet werden,ob der Inhalt dieser Erklärung die Probleme wirklich wirksam beseitigt, bevor dem Abkommen zugestimmt werden kann. Ein kürzlich veröffentlichtes Rechtsgutachten zum Entwurf der Interpretationserklärung kommt zum Ergebnis, dass diese nicht geeignet sein wird, die missbräuchliche Anwendung wirksam zu verhindern.

Die frühere Landesregierung hatte sich, damals mit Bezug zum vergleichbaren Fall des Abkommens mit den USA, TTIP, ablehnend zu dem ISDS geäußert.

Auch die Verhandlungen der EU mit dem Mercosur sind abgeschlossen, die Ratifizierung verzögert sich aber, weil es erhebliche Kritik von EU-Mitgliedstaaten an umwelt- und klimaschädlichen Aspekten des Abkommens gibt. Auch hier sollte ein Zusatzprotokoll die Bedenken ausräumen.
Seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wächst der Druck, Freihandelsverhandlungen wie die mit dem Mercosur zügig abzuschließen, um die durch Sanktionen gegen Russland entstandenen Lücken, etwa bei der Rohstoffversorgung, zu schließen und den Block der offenen, demokratischen Staaten zu stärken.

Aktuellen Meldungen zufolge strebt die EU-Kommission nun an, durch Aufteilung des Abkommens den Freihandelsteil separat abzuschließen, um die bisher notwendige Ratifizierung durch die Mitgliedstaaten zu umgehen. Aber auch in Krisenzeiten dürfen Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz nicht einseitigen ökonomischen Interessen geopfert werden. Der Handel mit dem Mercosur ersetzt keine russischen Gaslieferungen. Im Amazonas-Gebiet verstößt die brasilianische Regierung unter Präsident Bolsonaro massiv gegen die Rechte indigener Bevölkerungsgruppen und gefährdet das Weltklima.

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sind Bedingungen für eine Ratifizierung des Abkommens festgehalten, die wir aber nicht für ausreichend halten. In einem Rechtsgutachten deutscher NRO wurden Verbesserungsvorschläge an dem Abkommen zum Schutz der indigenen Völker, der Menschenrechte, der Arbeitnehmerrechte, der Umwelt und des Klimas gemacht.

Wir bitten Sie, die Bundesregierung aufzufordern, diese Vorschläge im Europäischen Rat einzubringen und einer Umgehung der nationalen Ratifizierung eine Absage zu erteilen.

Wir freuen uns, wenn wir zu den angesprochenen Themen mit Ihnen ins Gespräch kommen können.

Mit freundlichen Grüßen,
im Namen des DEAB-Vorstands

Claudia Duppel
Geschäftsführerin

 

cc: Sts. Rudi Hoogvliet

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Publikation Landespolitik Termin DEAB Termin Landespolitik News Deab News Landespolitik
news-589 Wed, 03 Aug 2022 01:32:35 +0200 Nachhaltige Geschichten zu den SDGs http://www.deab.de/aktuell/detail/nachhaltige-geschichten-zu-den-sdgs Ars Narandi e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht mit lebendig erzählten Geschichten Begegnungen zu schaffen und gemeinsame und nachhaltige Zukunftsvisionen zu ermöglichen.

In verschiedenen Erzähltraditonen der Welt hat der Verein 17 kurze Geschichten gefunden, die zum Thema Nachhaltigkeit passen. Sie können Menschen in jedem Alter und aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Horizonten erreichen.Dabei sind sie nicht auf spezielle SDGs bezogen, sondern zeigen, dass verschiedene Aspekte nachhaltiger Entwicklung zusammengehören.

Über dieses spannende Themen hat Odile Néri-Kaiser von Ars Narandi mit der stellvertretenden DEAB-Geschäftsführerin Gabriele Radeke gesprochen. Die beiden Videos dazu finden Sie hier: Einführung und Wie lassen sich SDGs und Geschichten verbinden?

Eine Handreichung von Ars Narrandi zum Thema finden Sie hier.

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News Deab
news-588 Tue, 02 Aug 2022 19:11:31 +0200 Faire Woche 2022 in Baden Württemberg http://www.deab.de/aktuell/detail/faire-woche-2022 "Fair steht dir – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit"

Die Faire Woche 2022 findet vom 16. bis 30. September 2022 zum Thema "Textilien" unter dem Motto "Fair steht dir – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit" statt. Sie beschäftigt sich mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften in der Textilproduktion.

Seit 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen
zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen bundesweit und vielen hundert davon in Baden-Württemberg ist sie die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Hier finden Sie die Veranstaltungen vor Ort oder können Ihre Veranstaltung eintragen:
https://www.faire-woche.de/kalender/kalender

Aktiv werden für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie bei der Fairen Woche 2022

Kirchen- und Moscheegemeinden, Fairtrade Town-Steuerungsgruppen, Eine Welt-Initiativen, Schulen, Jugendgruppen, Migrantische Organisationen, Weltläden, Umweltinitiativen, Freundeskreise, Privatpersonen usw. können sich mit Aktionen vor Ort an der Fairen Woche beteiligen, am Besten in Kooperation mit anderen Akteuren, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und so ein Zeichen für Fairen Handel und Menschenrechte weltweit  zu setzen.

Einfach und schnell umsetzbare Ideen bieten die Aktionsmaterialien des DEAB, die die Eine Welt-Fachpromotor*innen für Fairen Handel entwickelt haben:

  • Das Aktionsheft bietet vielfältige Aktionsideen von der Kampagne über Straßenaktionen bis zur Schaufenstergestaltung sowie Hintergrundinformationen zur Fast Fashion Industrie und Tipps zu einem nachhaltigem Kleiderkonsum à la  Future Fashion.
     
  • Vorlagen für drei verschiedene Plakate zum selber Drucken, die bei den Aktionen oder zur Schaufenstergestaltung eingesetzt werden können.
     
  • Inhaltlich gestaltete kleine Nähsets mit Nadel und Faden fordern zum Reparieren statt Wegwerfen auf und geben Informationen über Missstände in der Textilindustrie und Tipps zum Bessermachen. Sie können an Menschen weitergegeben werden, die sich an Aktionen beteiligen. Die Nähsets sind gegen eine Spende und solange der Vorrat reicht zu erhalten bei: Elena.Muguruza*@deab.de
    Verschickt werden sie ab Ende August.

Das Aktionsheft, die Druckvorlagen für die Plakate sowie weitere Handreichungen für Aktionen rund um das Thema "Arbeit & Menschenwürde" stehen unter diesem Link zum Download:
https://www.mees-zacke.de/files/DEAB/DEAB-Faire-Woche-2022.zip

Weitere Materialien zur Fairen Woche 2022 wie eine Broschüre mit Hintergrundinformationen, Faltblatt, Plakate, Postkarten, Logos, Social Media Tools, tolle Papp-Sitzhocker und Give Aways finden sich auf der Website der Fairen Woche: https://www.faire-woche.de/materialien

Die Materialien sind kostenlos erhältlich, nachdem die geplante Veranstaltung/Aktion in den Veranstaltungskalender eingetragen wurde: https://www.faire-woche.de/kalender/kalender

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News Deab News Fairer Handel
news-587 Thu, 14 Jul 2022 09:39:00 +0200 Stellenausschreibung http://www.deab.de/aktuell/detail/stellenausschreibung-1 Beim Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) ist die Stelle der

Bildungsreferent*in für das Projekt Weltacker / Weltgarten auf der BUGA Mannheim (w/m/d)

zum 1. September 2022  neu zu besetzen. Es handelt sich um eine  50%-Stelle. Der Dienstsitz ist in Mannheim.

Der Weltacker

2000 m² – soviel Fläche steht jedem Menschen zur Verfügung, wenn wir die aktuell bestehenden Ackerflächen gleichmäßig unter allen Erdenbürger*innen aufteilen. Auf dem Weltacker werden die wichtigsten Ackerkulturen der Welt angebaut – und zwar in dem Größenverhältnis, in dem sie auf den 1,4 Milliarden Ackerflächen der Erde wachsen, wie z.B. Weizen, Soja, Reis oder Baumwolle. Der Weltacker ist eine wachsende Lern-Erlebnis-Ausstellung, die globale Landwirtschaft (be-)greifbar macht und zahlreiche Anknüpfungspunkte an Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit bietet. Die Idee dazu wurde durch die Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Benedikt Haerlin entwickelt.

An Lernstationen, bei Führungen und Workshops können sich Besucher*innen rund um den Weltacker weiterbilden und für eine global nachhaltige Landwirtschaft begeistern lassen. Teil des Weltackers werden verschiedene Module der Out-Door-Ausstellung Weltgarten sein, die für das Projekt überarbeitet und teilweise auch neu konzipiert werden. 

Anlässlich der Bundesgartenschau  in Mannheim möchten wir dieses Konzept auf dem Spinelli-Gelände umsetzen. Für die Umsetzung des Bildungskonzepts rund um den Weltacker suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Bildungsreferent*in.

Stellenanforderungen:

  • Fundierte pädagogische und didaktische Fähigkeiten.
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Globalen Lernen/Bildung für nachhaltige Entwicklung und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
  • Erfahrungen im Umgang mit sozialen Netzwerken und Web 2.0
  • Selbständiges Arbeiten, Organisations- und Koordinationstalent.
  • Soziale Kompetenz, Kontaktfreudigkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit.
  • Begeisterungsfähigkeit, hohes Engagement und Verantwortungsbewusstsein.

 

Aufgaben:

  • (Mit-) Konzipierung (inhaltlich und methodisch) von Lernstationen rund um Themen globaler Ernährungsgerechtigkeit
  • Konzipierung von Führungen über den Weltacker für verschiedene Zielgruppen
  • Koordinierung des Workshop-Programms rund um den Weltacker mit verschiedenen Kooperationspartner*innen.
  • Eigene Konzipierung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen rund um die Themen von Weltacker und Weltgarten für verschiedene Zielgruppen.
  • Dokumentation und Evaluation der Bildungsaktivitäten.

 

Wir bieten Dir:

  • eine spannende Aufgabe mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Mitarbeit in einem engagierten Team
  • ein bis zum 31.10.2023 befristetes Beschäftigungsverhältnis im Umfang von 20 Stunden pro Woche (Aufstockung 2022 je nach Projektbewilligung evtl. möglich)
  • Entlohnung in Anlehnung an TVÖD 11

 

Das sind wir:

Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) ist der Landesverband der entwicklungspolitischen Vereine und Organisationen in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. führt der DEAB zur Bundesgartenschau in Mannheim das Projekt Weltacker durch. Mehr zu uns unter: www.deab.de und www.eine-welt-forum.de

 

Du hast Interesse?

Dann schreib Gabriele Radeke (DEAB e.V.) eine E-Mail an gabriele.radeke*@deab.de. Für Fragen steht auch Susanne Kammer (Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.) unter info*@eine-welt-forum.de bzw. telefonisch unter 0176 78523271 zur Verfügung. Wir freuen uns über digitale Bewerbungen (max. 5 MB)  bis zum 31. Juli 2022. Bewerbungsgespräche sind für den 10. August geplant.

 

Migrationsgesellschaftliche Vielfalt ist uns wichtig. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsbezug/BIPoC sind erwünscht.

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News Deab
news-585 Mon, 04 Jul 2022 08:15:09 +0200 Stellenausschreibung http://www.deab.de/aktuell/detail/stellenausschreibung Beim Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) ist die Stelle der

Netzwerkkoordination Eine Welt-Promotor*innen-Programm Baden-Württemberg (w/m/d)

zum 1. April 2023 neu zu besetzen. Es handelt sich um eine 100%-Stelle. Der Dienstsitz ist in Stuttgart.

Der DEAB ist das Landesnetzwerk der Initiativen, Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, die sich für globale Gerechtigkeit und Solidarität und eine nachhaltige Entwicklung weltweit einsetzen. Er wurde 1975 gegründet und vereint heute über 400 Gruppen und Organisationen. Zentrale Aufgaben der Geschäftsstelle des DEAB sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung und Fortbildung sowie die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart Servicestelle für Fragen rund um globale Verantwortung und eine nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen derzeit die Handlungsfelder Landespolitik, Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und Teilhabe von migrantisch-diasporischen Akteur*innen, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung, gerechtes Wirtschaften und Fairer Handel sowie internationale Kooperationen und Partnerschaften. Der DEAB ist Herausgeber der Südzeit, dem Eine Welt-Journal für Baden-Württemberg. Er ist Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms in Baden-Württemberg und des Interkulturellen Promotor*innen-Programms Baden-Württemberg. Der DEAB ist Mitglied im VENRO (Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe e.V.) und in der agl (Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V.).

Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm ist ein bundesweites Programm, das seit 2013 in allen 16 Bundesländern in Trägerschaft des jeweiligen Eine Welt-Landesnetzwerks durchgeführt, koordiniert und weiterentwickelt wird. In Baden-Württemberg liegt die Trägerschaft beim DEAB. Die zurzeit 17 Regional- und Fachpromotor*innen sind bei 15 Trägerorganisationen, verteilt über ganz Baden-Württemberg, angestellt. Ziel des Programms ist es, zur Realisierung einer zukunftsfähigen und gerechten Weltgesellschaft beizutragen. Dazu unterstützt es die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sowie die Umsetzung der Entwicklungspolitischen Leitlinien und der Nachhaltigkeitsstrategie von Baden-Württemberg. Das Programm wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das Staatsministerium Baden-Württemberg finanziert.

Die Netzwerkkoordination gewährleistet die Durchführung und Weiterentwicklung des Eine Welt-Promotor*innen-Programms in Baden-Württemberg in enger Abstimmung mit der DEAB-Geschäftsführung, dem DEAB-Vorstand, der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland und den Geldgebern. Die Netzwerkkoordination und die Geschäftsführung vertreten sich gegenseitig. Perspektivisch ist eine Tandem-Lösung der Geschäftsführung angedacht.

Ihre Aufgaben:

  • Sicherstellung von Finanzierung und Finanzmonitoring des Programms, Erstellung von Anträgen und Verwendungsnachweisen, Dokumentation und Berichtswesen

  • Unterstützung der Eine Welt-Promotor*innen und ihrer Trägerorganisationen durch Beratung, Begleitung, Vernetzung und Koordinierung

  • Vertretung ihrer Anliegen auf landes- und bundespolitischer Ebene

  • landes- und bundesweite Abstimmung mit den verschiedenen Stakeholdern

  • programmatische und strukturelle Weiterentwicklung des Programms

  • Konzipierung und Koordinierung von landesweiten Aktivitäten

  • Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Profil:

  • Sie haben einen Hochschulabschluss, vorzugsweise im Bereich Gesellschaftswissenschaften.

  • Sie haben Erfahrungen im Finanzmanagement, Antrags- und Berichtswesen.

  • Sie verfügen über Erfahrungen in leitenden bzw. koordinierenden Funktionen.

  • Sie sind vertraut mit der Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen.

  • Sie haben Kenntnisse zu den Handlungsfeldern des DEAB wie Entwicklungspolitik, Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Teilhabe von migrantisch-diasporischen Akteur*innen, Globales Lernen / Bildung für nachhaltige Entwicklung, gerechtes Wirtschaften und Fairer Handel.

  • Sie haben besonderes Interesse an internationalen Kooperationen, Partnerschaftsarbeit und migrationsgesellschaftlicher Öffnung.

  • Sie sind diskriminierungssensibel und diversitätsorientiert.

  • Sie schätzen das Arbeiten im Team, in Netzwerken und Kooperationen.

  • Sie haben Eigeninitiative und sind integrativ.

  • Sie haben kommunikative Fähigkeiten und können motivieren.

  • Der Umgang mit Office-Anwendungen und moderner Kommunikationstechnologie ist Ihnen vertraut.

Unser Angebot:

  • eine sinnstiftende Arbeit für globale Gerechtigkeit und Solidarität

  • eine vielseitige Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum

  • ein spannendes landesweites und bundesweites Netzwerk engagierter Menschen

  • ein sympathisches und engagiertes Team

  • gemeinsames Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

  • flexible Arbeitszeitgestaltung

  • technische Ausstattung für mobiles Arbeiten

  • Bezahlung in Anlehnung an TVöD Bund Entgeltstufe 11

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 18. September 2022 an gabriele.radeke*@deab.de, zusammengefasst in einer PDF-Datei mit ausführlichem Bewerbungsschreiben, ausführlichem Lebenslauf, Hochschulabschluss, Arbeitszeugnissen.

Migrationsgesellschaftliche Vielfalt ist uns wichtig. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsbezug bzw. BIPoC sind erwünscht.

Die Auswahlgespräche sind auf 19., 20. und 21. Oktober 2022 in der DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart terminiert.

Weitere Informationen über den DEAB, seine Handlungsfelder, das Team und das Eine Welt-Promotor*innen-Programm finden Sie auf www.deab.de.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Gabriele Radeke, gabriele.radeke*@deab.de, Telefon 0711 66 48 73 20.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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News Deab News Eine Welt-PP
news-584 Fri, 01 Jul 2022 18:31:22 +0200 Online-Veranstaltung: Vorstellung der Förderlinien von Brot für die Welt http://www.deab.de/aktuell/detail/online-veranstaltung-vorstellung-der-foerderlinien-von-brot-fuer-die-welt Hiermit laden wir herzlich ein zu einer online Veranstaltung am

Montag, den 18. Juli 2022, 16-18 Uhr, digital,

zu den Inlands-Förderlinien von Brot für die Welt.

Der Anlass sind Änderungen bei manchen Förderlinien. Auch möchten wir Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, weitere Erklärungen und Erläuterungen zu den einzelnen Förderlinien zu bekommen.

Wir möchten ermutigen, die eigenen Inlandsarbeit auszubauen und dafür Fördermittel in Anspruch zu nehmen.

Wer möchte kann sich schon einmal vorinfomieren unter dem Link https://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/inlandsfoerderung/

Sigrun Landes-Brenner von Brot für die Welt in Berlin und Ralf Häussler vom Zentrum entwicklungsbezogene Bildung der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Stuttgart, stellen zunächst die verschiedenen Förderlinien vor. Danach gehen wir in den Austausch.

Veranstalter sind der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und das Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, ZEB.

Bitte melden Sie sich an unter claudia.duppel*@deab.de. Wir schicken Ihnen dann kurz vorher den Link, über den Sie sich einloggen können.

Gerne können Sie uns auch schon Fragen zukommen lassen, die wir an die Referierenden weiterleiten werden.

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News Deab
news-583 Fri, 10 Jun 2022 21:26:30 +0200 Die neue Südzeit ist da! Nr. 93: „Liebe - Grenzenlos“ http://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-nr-93-liebe-grenzenlos Die Liebe birgt viele Rätsel. In Südzeit versuchen wir, ein paar davon zu lösen. Wir betrachten die Liebe und ihre Geschichten über Grenzen hinweg. Und wir erkennen: Wenn die Liebe endlich wahr wird, müssen Paare oft ungeahnte Hürden überwinden, um glücklich zusammenleben zu können.

Ein Klick auf das Titelbild bringt sie zur neuen Ausgabe.

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News Deab
news-581 Fri, 29 Apr 2022 21:17:41 +0200 Pressemitteilung der SEZ zur Entwicklungspolitischen Landeskonferenz http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-der-sez-zur-entwicklungspolitischen-landeskonferenz Engagierte Stimmen für globale Gerechtigkeit treffen auf Landespolitik

Bei der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz x Mindchangers Summit in Stuttgart traten 170 Menschen in den Austausch mit der Landespolitik


Stuttgart, 25. April 2022. Großen Andrang gab es bei der Veranstaltung „Entwicklungspolitische Landeskonferenz meets Mindchangers Summit“, die am 23. April 2022 im Rahmen der Messe Fair Handeln stattgefunden hat. Für die Konferenz waren rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Kongresszentrum der Messe Stuttgart gekommen, um dort mit Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik darüber zu diskutieren, welche entwicklungspolitischen Impulse die Zukunft braucht, wie globale Ungerechtigkeiten abgebaut werden können und was junge Engagierte heute bewegt.


„Wir sind wirklich beeindruckt vom Engagement der neun jungen Freiwilligen, die dieses Event mitorganisiert und so viel Einsatz gezeigt haben. Insgesamt vier digitale Treffen wurden zur Vorbereitung durchgeführt und alle sind sehr glücklich, dass sie nun die Chance hatten, ihre Forderungen an die politisch Verantwortlichen und anwesende Teilnehmende zu tragen. Endlich werden auch die Stimmen der jungen Menschen zu den entwicklungspolitischen Themen gehört“, so Ronja Kern, die als Koordinatorin des Netzwerks Junges Engagement vom Landesjugendring Baden-Württemberg die Veranstaltung begleitet hatte.

Neben den Organisationen und Teilnehmenden aus dem Bereich junges Engagement haben Staatssekretär Rudi Hoogvliet, der in der Landesregierung die Entwicklungspolitik verantwortet, Landtagsabgeordnete und zahlreiche entwicklungspolitische Akteurinnen und Akteure sowie erfahrene Engagierte der entwicklungspolitischen Landkarte in Baden-Württemberg.

Nach einem musikalischen Einstieg durch die Sängerin Yeama, startete die Konferenz mit zwei Programmpunkten, welche die jungen Freiwilligen vorbereitet hatten. In der lebenden Statistik platzierten sich alle Teilnehmenden im Raum und verdeutlichten auf diese Weise, wie sie Nachhaltigkeit in ihrem Alltag leben. Im Ergebnis achtet die Mehrheit der Teilnehmenden beim Einkaufen auf lokale Produkte und setzt sich selbst das Ziel, öfter als bisher das eigene Auto stehen zu lassen. Im anschließenden Fish-Bowl-Format das von den jungen Engagierten moderiert wurde, diskutierten die Teilnehmenden mit Staatssekretär Hoogvliet und Fachexperten zu verschiedensten Themen. Dabei stellten die jungen Engagierten verschiedene Forderungen an politisch Verantwortliche, wie beispielsweise die Mitsprache in der Politik ohne Parteizugehörigkeit und mehr Sensibilisierung für ehrenamtliches Engagement in den Schulen. In einem World Café wurden anschließend konkrete Lösungsvorschläge zum lokalen Umgang mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Flucht und Migration sowie Fairer Handel und nachhaltiger Konsum erarbeitet.


In der Abschlussrunde „#CreatingChangeBW – Wir treffen Verabredungen“ standen die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse und Handlungsvorschläge aus dem World Café im Mittelpunkt. „Trotz Pandemie hatten wir endlich wieder eine Präsenzveranstaltung, und dann gleich mit über 170 Teilnehmenden. Das zeigt, wie stark sich die jungen Menschen in Baden-Württemberg für internationalen Zusammenhalt und Klimaschutz einsetzen. Ganz besonders freut mich, dass wir auch konkret vorangekommen sind: Das Stuttgarter Projekt, Wir sind die Agenda 2030! Junges Engagement für Nachhaltigkeit!' etwa organisiert einen generationenübergreifenden Dialog zu den SDGs und dreht ein Kampagnenvideo. In Heidelberg wird es das Festival der Nachhaltigkeit unter dem Motto ‚Change Your Mind' geben. Und mit dem Summit startete das MINDCHANGERS-Gesprächsforum: Da gestalten junge Menschen die Entwicklungspolitik des Landes mit. Diese Beispiele machen mir klar: Wenn wir die jungen Menschen unterstützen, auf Augenhöhe mit ihnen zusammenarbeiten und ihre Ideen aufnehmen, dann ist das ein großes Plus für die Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg“, betonte Staatssekretär Rudi Hoogvliet.


Einen aktiven Beitrag als Tischmoderatoren im World Café und dem Markt der Möglichkeiten mit insgesamt 16 ausstellenden Organisationen leisteten verschiedene Initiativen, die Teil der EU-Kampagne Mindchangers in Baden-Württemberg sind. Der Mindchangers Summit bildete zugleich das erste regionale Vernetzungsforum für junge Menschen, die sich aktiv für die Umsetzung der UN-Agenda 2030 einsetzen.

Die Kampagne „Mindchangers: Regions and Youth for Planet and People“ fördert junge Menschen, die sich weltweit für Klimaschutz, Respekt und Zusammenhalt einsetzen. Das von der Europäischen Union geförderte Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 8,3 Mio. Euro bringt junge Engagierte europaweit zusammen und wird vom Land koordiniert durch das Staatsministerium Baden-Württemberg und die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Auf der jährlich stattfindenden Entwicklungspolitischen Landeskonferenz im Rahmen des Dialogformats Welt:Bürger gefragt! hat die entwicklungspolitische Basis die Möglichkeit, ihre Ideen und Initiativen einzubringen und so aktiv die Entwicklungspolitik des Landes mitzugestalten. Die SEZ koordiniert den Rat für Entwicklungszusammenarbeit, der die Landeregierung zu entwicklungspolitischen Fragen berät und zur Landekonferenz einlädt.


Weitere Informationen
https://sez.de/themen/mindchangers
https://www.instagram.com/minchangers_bw
https://sez.de/themen/weltbuerger-gefragt
Bildnachweis: Staatsministerium Baden-Württemberg
Bildunterschrift: Bei der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz x Mindchangers Summit mit Staatssekretär Rudi Hoogvliet im Rahmen standen junge Menschen mit ihren Ideen zur Gestaltung einer gerechten Welt im Mittelpunkt.
Pressekontakt
Müzeyen Tasdelen Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg Werastraße 24 D-70182 Stuttgart Telefon 0711 / 2 10 29-20 tasdelen@sez.de www.sez.de

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News Deab News Landespolitik
news-580 Mon, 25 Apr 2022 12:19:48 +0200 Kampagne für ein starkes EU-Lieferkettengesetz startet: #yesEUcan! http://www.deab.de/aktuell/detail/kampagne-fuer-ein-starkes-eu-lieferkettengesetz-startet-yeseucan Der Schutz der Menschenrechte und eine nachhaltige globale Entwicklung: Zu diesen Zielen hat sich die EU verpflichtet. In Krisenzeiten geraten diese Ziele aber immer stärker unter Druck. Dabei sind sie gerade dann wichtiger denn je. Wir starten deshalb heute unsere neue Kampagne: #yesEUcan!

Europäische Unternehmen stehen viel zu selten für Nachhaltigkeit und Menschenrechte und viel zu oft für das Gegenteil: Kinder in Indien graben in tiefen Löchern nach dem Glimmermineral Mica. Menschen, die unsere Kleidung herstellen, arbeiten zu Hungerlöhnen. Überall auf der Welt leiden Mensch und Natur in den Wertschöpfungsketten europäischer Unternehmen. Die meisten Unternehmen ergreifen keine ausreichenden Maßnahmen, um Menschenrechte und Umwelt in ihren Lieferketten zu schützen.

Wir haben jetzt die Chance, das zu ändern: Die Europäische Union arbeitet an einem EU-Lieferkettengesetz, das auch die Lücken des deutschen Gesetzes schließen könnte. Damit das klappt, braucht das Vorhaben unbedingt Rückenwind aus Deutschland! Wir haben deshalb eine neue Petition an Bundeskanzler Olaf Scholz gestartet – sind Sie dabei?

Jetzt Petition unterzeichnen

Mit Ihrer Unterstützung haben wir erreicht, dass die Bundesregierung im Juni 2021 endlich das deutsche Lieferkettengesetz verabschiedet hat. Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber: Die Wirtschaftslobby hat es an zentralen Stellen abgeschwächt.

Lassen Sie uns Druck machen, um diese Mängel zu beheben! Denn die Europäische Kommission hat einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgelegt, der in wichtigen Punkten über das deutsche Gesetz hinausgeht. Die Ampel-Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass sie ein wirksames EU-Lieferkettengesetz unterstützt. Diese Ankündigung muss Olaf Scholz jetzt umsetzen!

Jetzt mitmachen

Wir brauchen ein wirksames EU-Lieferkettengesetz, das

  • Unternehmen, die gegen Menschenrechte verstoßen, in die Haftung nimmt
  • Betroffenen endlich die Möglichkeit gibt, erfolgreich auf Entschädigung zu klagen
  • Unternehmen dazu bringt, ihre Verantwortung für Umwelt- und Klimaschutz wahrzunehmen
  • Unternehmen verpflichtet, Menschen und Umwelt entlang ihrer gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette zu schützen, ohne Abstufungen und Schlupflöcher.

Wir sind überzeugt davon: Ja, das ist möglich. Die EU kann mit einem starken Lieferkettengesetz einen entscheidenden Beitrag zu einer global gerechten Wirtschaft leisten. #yesEUcan! Lassen Sie uns gemeinsam auch unseren Bundeskanzler davon überzeugen.

Petition an Bundeskanzler Scholz

Außerdem: Am 2. Mai um 18 Uhr findet wieder ein Webinar von FIAN Deutschland, Forum Fairer Handel, Kampagne für Saubere Kleidung, SÜDWIND und Werkstatt Ökonomie statt: „Ausbeutung in der Textilbranche: Was wir für das EU-Lieferkettengesetz lernen können“. Mehr dazu

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News Deab News Lieferkettengesetz
news-579 Tue, 19 Apr 2022 18:35:05 +0200 Entwicklungspolitik auf der Messe Fair Handeln http://www.deab.de/aktuell/detail/entwicklungspolitik-auf-der-messe-fair-handeln Besuchen Sie den DEAB auf der Messe Fair Handeln und erfahren Sie, was globale Verantwortung und Solidarität in Baden-Württemberg bedeuten – von Globalem Lernen bis Future Fashion und Entwicklungspolitik des Landes

Stuttgart. Die Fach- und Verbrauchermesse Fair Handeln findet vom 21. bis zum 24. April 2022 statt. Wir sind mit einem Stand (Halle 4, Stand 4F55) auf der Messe vertreten. Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Erfahren Sie, was globale Verantwortung und Solidarität in Baden-Württemberg bedeuten. Wir stellen unsere Arbeit vor und zeigen, warum es sich lohnt, Fördermitglied beim DEAB, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, zu sein. Auch das Journal Südzeit ist dabei – neue Abonnent*innen dürfen sich auf einen tollen Gewinn freuen. Die Ökologischen Fußabdrücke leiten die Besucher*innen zu uns. Lassen Sie sich von uns informieren und überraschen – am Stand oder bei vielen Veranstaltungen. DEAB auf der Messe: ein Überblick  I  Allgemeine Informationen zur Messe
Kontakt: Gabriele Radeke, DEAB e.V., gabriele.radeke*@deab.de

Neben Aktivitäten an unserem Stand sind wir an vielen Veranstaltungen beteiligt:

Donnerstag, 21.04.:

·         13.30-16.30 Uhr, Vorstellung unseres Projektes „FAIR macht Schule!“
Veranstalter: Engagement Global und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg. Ort: wird noch bekannt gegeben

·         15-15.30 Uhr, Handy Aktion: „Dein Smartphone – Eine Rohstoff-Katastrophe?“

Vortrag mit Vorstellung der Kongo Kampagne. Veranstalter: Handy-Aktion Baden-Württemberg Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V. Ort: WELT:Bühne, Halle 4

·         14.30-16 Uhr, Weltladen-Fachveranstaltung: „Klimagerechtigkeit braucht Fairen Handel“:

·         In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Herausforderungen die Klimakrise insbesondere für die Produzent*innen im Globalen Süden bringt und welchen Beitrag der Faire Handel zur Bewältigung leisten kann. Wir nehmen Zielkonflikte ins Visier und fragen, wie die Klimabewegung auf den Fairen Handel schaut. Angesichts der Dringlichkeit der Aufgabe wird es aber vor allem darum gehen, Möglichkeiten des gemeinsamen Engagements für eine klimagerechte Welt zur Sprache zu bringen. Es diskutieren: Jolver Mendoza, Kaffeekooperative UCA Miraflor/Nicaragua, Charlie Kiehne, Klimaaktivistin Anna Ritgen, EL Puente Matthias Fiedler, Forum Fairer Handel Moderation: Birgit Lieber, DEAB e.V.  Veranstalter: DEAB, Forum Fairer Handel, Weltladen-Dachverband in Kooperation mit der SEZ. Ort: ICS, Raum C5.3

·         18.30-19.30 Uhr, Future Fashion Cocktail – Vernetzungstreffen „Mode trifft Bildung“
Austausch- und Vernetzungstreffen für alle, die Bildungsarbeit zum Thema nachhaltige Mode machen. Ort: Future Fashion Stand, Halle 4, 4G41

·         19.30 – 21.30 Uhr, Future Fashion: Movie Night „Made in Bangladesh“
Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Moderation: Misuk Choi, Future Fashion Expert
Anschließend Filmgespräch mit Aktivist*innen der Kampagne für Saubere Kleidung
Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, 4G30

Freitag, 22.04.:

·         Das IKPP wird mit einem Stand während des Kommunalen Tages am Freitag vertreten sein.

·         11-11.30 Uhr, Future Fashion: „Wir machen Kleiderschränke zukunftsfähig“
Talk mit Andreas Wenzel, Future Fashion Expert. Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, 4G30

·         12.45 Uhr, Fairer Handel: „Die Lebensmittelbranche und ihre nachhaltigen Angebote - Ein Blick darauf aus unterschiedlichen Perspektiven“. Vortrag von unserer Fair-Handels-Beraterin Elena Muguruza

Samstag, 23.04.:

·         10-15 Uhr: Jugend trifft Politik: Entwicklungspolitischen Landeskonferenz x Mindchangers Summit

·         Ort: ICS, Kongresssaal C1, Messe Stuttgart

·         14.30-15 Uhr, Future Fashion: Fashion Victim?! Die Modebranche im Wandel.
Talk mit Elke Otto, Future Fashion Expert. Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, 4G30

·         15-18 Uhr, Future Fashion: Mitmach-Aktion „Fast Art, Slow Fashion“
Aktion von und mit Future Fashion Experts. Ort: Future Fashion Stand, Halle 4, 4G41

Sonntag, 24.04.:

·         10-16 Uhr: #yesEUcan – für ein starkes EU-Lieferkettengesetz
Information, Petition, Aktio. Ort: DEAB-Stand 4F55, Halle 4

·         12.45-13.15 Uhr, Future Fashion: „Das sind doch nur Muster! Beispiele kulturelle Aneignung bei indigenen Textilien“ Talk mit Natalia Hernanz García, Future Fashion Expert. Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, G30

·         15-15.30 Uhr: #yesEUcan – für ein starkes EU-Lieferkettengesetz
Initiative Lieferkettengesetz – Netzwerk Baden-Württemberg, Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) und Werkstatt Ökonomie (WÖK), mit Ralf Häußer und Uwe Kleinert. Ort: Welt:Bühne, Halle 4

An allen Tagen: Upcycling-Werkstatt und Mitmach-Aktionen mit unseren Future-Fashion-Experts am Future-Fashion-Stand (Halle 4)

 

 

Das ist der DEAB: 175 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und Interkulturelle Öffnung stehen zurzeit im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie seit September 2020 des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

Social Media:

www.facebook.com/DEABSTUTTGART 

https://mobile.twitter.com/dachverbanddeab

www.instagram.com/dachverbanddeab

 

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News Deab
news-577 Wed, 13 Apr 2022 13:16:18 +0200 Handreichung zu Global Eyes http://www.deab.de/aktuell/detail/handreichung-zu-global-eyes Am 9. Juli 2021 fand der fünfte Schüler*innenkongress „Global Eyes – Augen auf für eine zukunftsfähige Welt“ in Baden-Württemberg statt – und gleichzeitig zum ersten Mal digital.

Ziel war es, Jugendliche ab der fünften Klasse über aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu informieren, sie zu vernetzen und zu eigenem Handeln anzuregen.

Nun ist die Handreichung zum Projekt für Lehrkräfte und Organisationen verfügbar.

Hier geht's zur Handreichung!

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News Deab News Globales Lernen News Global Eyes
news-574 Wed, 06 Apr 2022 16:25:29 +0200 Der DEAB auf der Messe „Fair Handeln“ http://www.deab.de/aktuell/detail/der-deab-auf-der-messe-fair-handeln Der DEAB auf der Messe „Fair Handeln“

Die Fair Handeln, Deutschlands älteste und bedeutendste Fach- und Verbrauchermesse, zeigt vom 21. bis zum 24. April alles rund um Fair Trade sowie global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln in Wirtschaft, Mode, Finanzwesen, Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit.

Der DEAB ist dieses Jahr mit einem eigenen großen Stand (Halle 4, Stand 4F55) auf der Messe vertreten. Von Donnerstag bis Sonntag werden wir dort den Besucher*innen unsere Arbeit näherbringen und so möglichst viele neue Fördermitglieder gewinnen. Außerdem stellen wir die Südzeit mit einer besonderen Aktion vor: Alle, die ein Abo abschließen, haben die Chance einen tollen Gewinn mit nach Hause zu nehmen. Wieder mit dabei haben wir von Donnerstag bis Samstag auch die Ökologischen Fußabdrücke. Am Sonntag wird das Lieferkettengesetz mit einer Osterhasen-Demo und einer Foto-Aktion Thema an unserem Stand sein. Es wird also einiges geboten!

Tickets für die Messe gibt es hier: https://www.messe-stuttgart.de/fairhandeln/besucher/tickets-oeffnungszeiten

Mehr Infos zur Messe finden Sie hier: https://sez.de/themen/fair-handeln/messe-fair-handeln

Neben den Aktivitäten an unserem eigenen Stand sind wir an vielen anderen Veranstaltungen beteiligt:

  • An allen Tagen: Upcycling-Werkstatt und Mitmach-Aktionen mit unseren Future-Fashion-Experts am Future-Fashion-Stand (Halle 4)

 

Donnerstag, 21.04.:

  • 13.30-16.30 Uhr, Vorstellung unseres Projektes „FAIR macht Schule!“
    Veranstalter: Engagement Global und Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg
    Ort: wird noch bekannt gegeben
  • 15-15.30 Uhr, Handy Aktion: „Dein Smartphone – Eine Rohstoff-Katastrophe?“

Vortrag mit Vorstellung der Kongo Kampagne

Veranstalter: Handy-Aktion Baden-Württemberg Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V.

Ort: WELT:Bühne, Halle 4

 

  • 14.30-16 Uhr, Weltladen-Fachveranstaltung: „Klimagerechtigkeit braucht Fairen Handel“:

„Keine Klimagerechtigkeit ohne Handelsgerechtigkeit“, das ist seit langem das Credo der Fair-Handelsbewegung. Der im Februar 2022 veröffentlichte Bericht des Weltklimarates macht die Dringlichkeit der Klimafrage noch einmal deutlich: Die Klimakrise lässt keine Region dieser Welt verschont, aber sie betrifft besonders die Länder des Globalen Südens. Deshalb gehören Fairer Handel und Bekämpfung der Klimakrise zusammen.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Herausforderungen die Klimakrise insbesondere für die Produzent*innen im Globalen Süden bringt und welchen Beitrag der Faire Handel zur Bewältigung leisten kann. Wir nehmen Zielkonflikte ins Visier und fragen, wie die Klimabewegung auf den Fairen Handel schaut. Angesichts der Dringlichkeit der Aufgabe wird es aber vor allem darum gehen, Möglichkeiten des gemeinsamen Engagements für eine klimagerechte Welt zur Sprache zu bringen.

 

Es diskutieren: Jolver Mendoza, Kaffeekooperative UCA Miraflor/Nicaragua

Charlie Kiehne, Klimaaktivistin Anna Ritgen, EL Puente Matthias Fiedler, Forum Fairer Handel Moderation: Birgit Lieber, DEAB e.V.

Veranstalter: DEAB, Forum Fairer Handel, Weltladen-Dachverband in Kooperation mit der SEZ

Ort: ICS, Raum C5.3

 

  • 18.30-19.30 Uhr, Future Fashion Cocktail – Vernetzungstreffen „Mode trifft Bildung“
    Austausch- und Vernetzungstreffen für alle, die Bildungsarbeit zum Thema nachhaltige Mode machen

Ort: Future Fashion Stand, Halle 4, 4G41
 

  • 19.30 – 21.30 Uhr, Future Fashion: Movie Night „Made in Bangladesh“
    Filmvorführung mit anschließender Diskussion
    Moderation: Misuk Choi, Future Fashion Expert
    Anschließend Filmgespräch mit Aktivist*innen der Kampagne für Saubere Kleidung
    Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, 4G30

 

Freitag, 22.04.:

  • Das IKPP wird mit einem Stand während des Kommunalen Tages am Freitag vertreten sein.
  • 11-11.30 Uhr, Future Fashion: „Wir machen Kleiderschränke zukunftsfähig“
    Talk mit Andreas Wenzel, Future Fashion Expert

Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, 4G30

  • 12.45 Uhr, Fairer Handel: „Die Lebensmittelbranche und ihre nachhaltigen Angebote - Ein Blick darauf aus unterschiedlichen Perspektiven“

Vortrag von unserer Fair-Handels-Beraterin Elena Muguruza

 

Samstag, 23.04.:

  • 10-15 Uhr: Jugend trifft Politik: Entwicklungspolitischen Landeskonferenz x Mindchangers Summit

Ort: ICS, Kongresssaal C1, Messe Stuttgart

  • Impulse und Lösungen von jungen Engagierten für die Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg
  • Statement und Diskussion mit dem Verantwortlichen für die Entwicklungspolitik in der Landesregierung Herrn Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund, zum entwicklungspolitischen Status Quo und Ausblick
  • Beteiligungsmöglichkeit für die Verabredungen mit politischen Verantwortlichen
  • World Café mit acht Thementischen, unter anderem zu Klima, Bildung, politischem Austausch und Migration 

-      Vernetzung und vielfältige Angebote auf dem interaktiven Markt der Möglichkeiten

  • 14.30-15 Uhr, Future Fashion: Fashion Victim?! Die Modebranche im Wandel.
    Talk mit Elke Otto, Future Fashion Expert
    Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, 4G30
  • 15-18 Uhr, Future Fashion: Mitmach-Aktion „Fast Art, Slow Fashion“
    Aktion von und mit Future Fashion Experts
    Ort: Future Fashion Stand, Halle 4, 4G41

 

Sonntag, 24.04.:

  • 10-16 Uhr: #yesEUcan – für ein starkes EU-Lieferkettengesetz
    Information, Petition, Aktion
    Ort: DEAB-Stand 4F55, Halle 4
  • 12.45-13.15 Uhr, Future Fashion: „Das sind doch nur Muster! Beispiele kulturelle Aneignung bei indigenen Textilien“
    Talk mit Natalia Hernanz García, Future Fashion Expert

Ort: Future Fashion Forum, Halle 4, G30

  • 15-15.30 Uhr: #yesEUcan – für ein starkes EU-Lieferkettengesetz
    Initiative Lieferkettengesetz – Netzwerk Baden-Württemberg, Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) und Werkstatt Ökonomie (WÖK), mit Ralf Häußer und Uwe Kleinert
    Ort: Welt:Bühne, Halle 4
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News Deab News Future Fashion News Fairer Handel News Fair macht Schule News Globales Lernen
news-573 Wed, 30 Mar 2022 18:57:53 +0200 Weltladen-Fachveranstaltung auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart: „Klimagerechtigkeit braucht Fairen Handel“ http://www.deab.de/aktuell/detail/weltladen-fachveranstaltung-auf-der-messe-fair-handeln-in-stuttgart-klimagerechtigkeit-braucht-fairen-handel Donnerstag, 21.04.2022 von 14:30 – 16:00 h
Weltladen-Fachveranstaltung auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart

 

"Klimagerechtigkeit braucht Fairen Handel"
„Keine Klimagerechtigkeit ohne Handelsgerechtigkeit“, das ist seit langem das Credo der Fair-Handelsbewegung. Der im Februar 2022 veröffentlichte Bericht des Weltklimarates macht die Dringlichkeit der Klimafrage noch einmal deutlich: Die Klimakrise lässt keine Region dieser Welt verschont, aber sie betrifft besonders die Länder des Globalen Südens. Deshalb gehören Fairer Handel und Bekämpfung der Klimakrise zusammen.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Herausforderungen die Klimakrise insbesondere für die Produzent*innen im Globalen Süden bringt und welchen Beitrag der Faire Handel zur Bewältigung leisten kann. Wir nehmen Zielkonflikte ins Visier und fragen wie die Klimabewegung auf den Fairen Handel schaut. Angesichts der Dringlichkeit der Aufgabe wird es aber vor allem darum gehen, Möglichkeiten des gemeinsamen Engagements für eine klimagerechte Welt zur Sprache zu bringen.

Es diskutieren:
Jolver Mendoza, Kaffeekooperative UCA Miraflor/Nicaragua
Charlie Kiehne, Klimaaktivistin
Anna Ritgen, EL Puente
Matthias Fiedler, Forum Fairer Handel

Moderation: Birgit Lieber, DEAB e.V.

Veranstalter: Weltladen-Dachverband, Forum Fairer Handel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB)

In Kooperation mit der SEZ

Gefördert aus Mitteln des BMZ, des Landes Baden-Württemberg und Brot für die Welt

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News Fairer Handel
news-572 Wed, 30 Mar 2022 18:55:43 +0200 Pressemitteilung von VENRO: Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe müssen korrigiert werden http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-von-venro-kuerzungen-bei-der-entwicklungszusammenarbeit-und-humanitaeren-hilfe-muessen-korrigiert-werden Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe müssen korrigiert werden

Berlin, 23. März 2022 – Im Bundestag wird am heutigen Mittwoch der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) diskutiert. Laut Kabinettsentwurf soll er um 1,6 Milliarden Euro sinken.

„Die Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe müssen dringend korrigiert werden“, fordert Martina Schaub, Vorstandsvorsitzende des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO). „Der Krieg in der Ukraine ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe mitten in Europa. Er hat auch schwerwiegende Folgen für viele Menschen im globalen Süden, besonders in Afrika und im Nahen Osten.“

Mehr als 40 Millionen Menschen werden in diesem Jahr allein aufgrund steigender Nahrungsmittelpreise zusätzlich von extremer Armut betroffen sein, schätzt das Center für Global Development. „Höhere Kosten für Lebensmittel und Energie sind existenzbedrohend für Menschen, die nur wenige Euro pro Tag zum Überleben haben“, so Schaub. „In einer Situation, in der die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht überwunden sind und der Klimawandel etwa durch eine anhaltende schwere Dürre am Horn von Afrika bereits jetzt Millionen von Leben in der Region gefährdet, dürfen die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit nicht gekürzt werden.“

Vor dem Krieg in der Ukraine hatte VENRO berechnet, dass für die Legislaturperiode 31,2 Milliarden Euro für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe fehlen, um wichtige Zielmarken etwa bei der Bekämpfung des Klimawandels, bei der Ernährungssicherung oder der internationalen Gesundheitsversorgung zu erreichen.

„Der Ergänzungshaushalt bietet eine Chance, die entwicklungspolitischen und humanitären Fehlplanungen in der Haushaltspolitik zu korrigieren“, erklärt Schaub. „Als ersten Schritt muss der Bundestag nun dafür sorgen, dass der BMZ-Etat mindestens auf dem Niveau von 2021 gehalten wird.“

Weitere Informationen:

VENRO-Analyse des Entwurfs für den Haushalt 2022 der Ampel-Koalition (PDF)

VENRO-Studie „Ist Deutschlands Beitrag zur Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe ausreichend?" (PDF)

Eine zweiseitige Zusammenfassung der Studie finden Sie in unserem Standpunkt (PDF)

 

Kontakt: Janna Völker | Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | 0152 - 086 409 95 | j.voelker*@venro.org

VENRO (www.venro.org) ist der Bundesverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO). Ihm gehören rund 140 deutsche NRO an, die in der privaten oder kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Humanitären Hilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätig sind. 

 

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news-571 Tue, 15 Mar 2022 18:56:33 +0100 Entwicklungspolitik in Zeiten von Krieg und Krise stärken http://www.deab.de/aktuell/detail/pressemitteilung-der-agl-entwicklungspolitik-in-zeiten-von-krieg-und-krise-staerken Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) setzt sich dafür ein, dass in Zeiten zugespitzter globaler Krisen die Entwicklungspolitik und damit Prinzipien globaler Solidarität und globaler Nachhaltigkeit gestärkt werden.

Udo Schlüter, Vorstandsvorsitzender der agl: „Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist ein eklatanter Völkerrechtsbruch mit dramatischen Folgen für die Menschen in der Ukraine und Europa, der sofort gestoppt werden muss. Bei den sicherheitspolitischen Entscheidungen müssen jetzt auch Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe sowie Investitionen in Menschenrechte, feministische Entwicklungs- und Außenpolitik, globale Solidarität und entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Inland entschieden finanziell mitgedacht und mitgestärkt werden. Wir fordern von der Regierung, dass sie in der aktuellen Bedrohungslage den im Koalitionsvertrag formulierten vernetzten und inklusiven Ansatz internationalen Handelns im Sinne einer Friedenspolitik konsequent verfolgt. Dazu gehört auch das erklärte Ziel, dass Ausgaben in diesen Bereichen mit den Verteidigungsausgaben mitwachsen.“

Es müsse jetzt darauf geachtet werden, dass entwicklungspolitische und humanitäre Bereiche nicht hinten anstehen oder verdrängt werden. In dieser Zeit einer zugespitzten und von Krieg und Krisen geprägten Situation wollten zudem tausende Eine Welt-Engagierte in Deutschland Demokratie und Menschenrechte, globale Solidarität und globale Nachhaltigkeit stärken.

„Angesichts der dramatischen globalen Situation sollten wir uns mehr denn je für unsere Ziele einer solidarischen und nachhaltigen Welt – orientiert an Frieden, Demokratie und Menschenrechten – einsetzen. Auch die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Engagementförderung für globale Solidarität und Nachhaltigkeit im Inland muss dafür deutlich finanziell gestärkt werden und die Pläne, diesen Bereich zu kürzen, müssen endlich vom Tisch. Klimakrise und Armut warten nicht – wir müssen jetzt alle Anstrengungen unternehmen, um die Eine Welt-Arbeit in diesen Zeiten von Krieg und Krise zu intensivieren. Dazu gehört neben der Ausweitung internationalen Handelns und Kooperierens auch die Unterstützung dafür im Inland, wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben“, so Schlüter.

Die instabile Weltlage zeige, dass die Überwindung der Krisen und eine Große Transformation nur mit einem breiten Engagement der Zivilgesellschaft möglich seien. Dieser Einsatz für Eine Welt sei ein wichtiger Baustein für nachhaltige Lösungen, die nur im globalen Miteinander erfolgreich sein könnten: „Als Eine Welt-Engagierte können wir einen wichtigen Part zur Bewältigung von Krisen leisten“, so Schlüter.

Die agl ist der Zusammenschluss der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland. Durch Bildungsprogramme, Beratung und Vernetzung unterstützen wir unsere Mitglieder in ihrem Einsatz für globale Gerechtigkeit und ein nachhaltiges Leben.

Kontakt:
Udo Schlüter, Vorstandsvorsitzender der agl, udo.schlueter*@eine-welt-netz-nrw.de
Dr. Simon Ramirez-Voltaire, Geschäftsführung, geschaeftsfuehrung*@agl-einewelt.de

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news-570 Tue, 08 Mar 2022 17:58:03 +0100 Humanitäre Hilfe für die Ukraine http://www.deab.de/aktuell/detail/humanitaere-hilfe-fuer-die-ukraine Im aktuellen VENRO-Newsletter finden sich hilfreiche Beiträge zum Krieg in der Ukraine, zur humanitären Hilfe für die Ukraine und zur Frage, wie man die Eskalationsspirale durchbrechen  könnte. Daneben finden sich Forderungen zum Lobbyregister, zur Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit und der Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und BNE und zu Advocacy Arbeit.

Hier geht es zum VENRO-Newsletter.

Informationen vom Land Baden-Württemberg zur Krieg in der Ukraine (unter anderem mit Hinweisen für Flüchtlingen) finden Sie hier.

Die Pressemitteilung der agl zum Thema können Sie hier abrufen.

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news-569 Tue, 01 Mar 2022 11:20:03 +0100 Die neue Südzeit ist da! Nr. 92: „Mit der Kraft der Sonne“ http://www.deab.de/aktuell/detail/die-neue-suedzeit-ist-da-nr-92-mit-der-kraft-der-sonne Weltweit fehlt Energie: Im Globalen Süden leben Millionen Menschen ohne Strom und auch Industrienationen suchen nach klimafreundlichen Möglichkeiten, Energie zu gewinnen. Kann die Kraft der Sonne helfen? Südzeit zeigt, was möglich ist, wenn kluge Köpfe die solare Power nutzen. Ein Klick auf das Titelbild bringt sie zur neuen Ausgabe. News Deab news-567 Fri, 25 Feb 2022 18:56:44 +0100 Abschlussbericht von „Zurück - nach vorn!“ erschienen http://www.deab.de/aktuell/detail/abschlussbericht-von-zurueck-nach-vorn-erschienen Mit „Jugend trifft Politik“ waren wir im letzten Jahr Teil des Projekts „Zurück nach vorn“, mit dem es sich der Landesjugendring zum Ziel gesetzt hatte, jungen Menschen eine Perspektive für ein entwicklungspolitisches Engagement zu bieten. "Zurück - nach vorn!" ging den Fragen nach: Wie können Rückkehrer*innen von Freiwilligendiensten im globalen Süden für weiteres Engagement gewonnen werden? Wie können diese hoch motivierten jungen Erwachsenen sich auch weiterhin für eine gerechtere Welt einsetzen? Und wie können Schulabgänger*innen und andere interessierte Personen für einen Einsatz im globalen Süden oder für Projekte in Baden-Württemberg gewonnen werden?

Nun ist der Abschlussbericht erschienen, in dem neben „Jugend trifft Politik“ auch viele andere spannende Projekte vorgestellt werden.

Hier get's zum Bericht!

Viel Spaß bei der Lektüre!

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news-566 Wed, 23 Feb 2022 16:39:15 +0100 EU-Lieferkettengesetz: Für großen Wurf nicht konsequent genug http://www.deab.de/aktuell/detail/eu-lieferkettengesetz-fuer-grossen-wurf-nicht-konsequent-genug Heute wurde der Kommissionsentwurf für ein europäisches „Lieferkettengesetz“ veröffentlicht. Er beinhaltet wichtige Fortschritte, auch gegenüber dem deutschen Lieferkettengesetz, erweist sich bei näherem Hinsehen aber als lückenhaft und den Herausforderungen nicht wirklich angemessen.

Der Entwurf der Richtlinie ist hier zu finden (auf Englisch):
https://ec.europa.eu/info/publications/proposal-directive-corporate-sustainable-due-diligence-and-annex_en

Und eine Pressemitteilung von ECCJ finden Sie hier:
https://corporatejustice.org/news/dangerous-gaps-undermine-eu-commissions-new-legislation-on-sustainable-supply-chains/

Am 2. März um 19.15 Uhr findet ein Web-Seminar zum Thema „Der Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz – wirksam oder verwässert?“ mit Maren Leifker von Brot für die Welt statt. Nähere Infos dazu finden Sie hier: https://www.woek.de/veranstaltungen/detail/termin/der-entwurf-fuer-ein-eu-lieferkettengesetz-wirksam-oder-verwaessert/


PRESSESTATEMENT DER INITITATIVE LIEFERKETTENGESETZ

EU-Lieferkettengesetz: Für „großen Wurf“ nicht konsequent genug

Berlin, 23.02.2022. Die EU-Kommission hat heute ihren Entwurf für ein europaweites Lieferkettengesetz vorgestellt. Dazu erklärt Johannes Heeg, Sprecher des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Initiative Lieferkettengesetz“:

„Mit diesem Entwurf legt die EU endlich den Grundstein für weniger Ausbeutung und Umweltzerstörung in den Lieferketten europäischer Unternehmen. Für den großen Wurf müsste die EU aber die heißen Eisen konsequenter anfassen: Sorgfaltspflichten nicht nur für ein Prozent der Unternehmen. Klare klimabezogene Pflichten in der Lieferkette. Und eine Haftungsregelung ohne Schlupflöcher, die endlich Gerechtigkeit für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen schafft.

An diesen Punkten hat die Kommission dem Lobby-Druck der großen Wirtschaftsverbände nachgegeben. Die Bundesregierung hat daher jetzt einen klaren Handlungsauftrag: Sie muss ihren Einfluss in der EU nutzen, um sich für Nachbesserungen einzusetzen. Schließlich hat sie sich im Koalitionsvertrag zu einem ‚wirksamen‘ EU-Lieferkettengesetz bekannt.

Erfreulich ist, dass der EU-Entwurf einige Lücken des deutschen Gesetzes schließt und Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette in die Verantwortung nimmt. Auch die vorgesehene zivilrechtliche Haftung gibt Anlass zur Hoffnung. Ob es Betroffenen in Zukunft jedoch wirklich gelingt, Schadensersatz von Unternehmen zu erstreiten, ist weiterhin fraglich.

Kritisch ist die Begrenzung der Sorgfaltspflichten auf ‚etablierte Geschäftsbeziehungen‘ – niemand sollte diese Pflichten durch häufige Wechsel von Geschäftspartnern umgehen können. Dass Unternehmen nunmehr einen Klimaschutzplan in Übereinstimmung mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Übereinkommens erstellen müssen, ist grundsätzlich zu begrüßen. Inakzeptabel ist jedoch, dass Unternehmen, die ihrem Plan nicht gerecht werden, keine Haftung zu befürchten haben. Angesichts des rasant fortschreitenden Klimawandels ist das Vorhaben an dieser Stelle schlicht nicht zeitgemäß.“


Hintergrund:

Die EU-Kommission hat heute ihren Entwurf für die „Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit“ veröffentlicht, das sogenannte EU-Lieferkettengesetz. Mit diesem Vorhaben möchte die EU Unternehmen dazu verpflichten, Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in ihren Lieferketten zu ermitteln und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Regeln sollen für alle Unternehmen im EU-Binnenmarkt mit mehr als 500 Mitarbeiter*innen und einem jährlichen Nettoumsatz von 150 Mio. EUR gelten. In den Risikosektoren Textil, Landwirtschaft und Bergbau sollen die Pflichten bereits für Unternehmen ab 250 Mitarbeiter*innen und einem Nettoumsatz von 40 Mio. EUR gelten. Nicht als Risikosektoren definiert sind die Bereiche Transport, Bauwesen, Energie und Finanzen, obwohl es auch hier oft erhebliche Risiken für Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen gibt. Die Pflichten sollen prinzipiell entlang der gesamten Lieferkette gelten.

Diese Punkte gehen zwar über das deutsche Lieferkettengesetz hinaus, dennoch würde das EU-Lieferkettengesetz damit weniger als 1% aller Unternehmen in der EU erfassen. Zudem beschränkt es die Sorgfaltspflichten von Unternehmen auf „etablierte Geschäftsbeziehungen“ – eine potenziell große Gesetzeslücke.

Um Schäden präventiv zu verhindern, sieht der EU-Entwurf ähnlich wie das deutsche Gesetz Sanktionen und Bußgelder vor, wenn Unternehmen gegen ihre Pflichten verstoßen. Der EU-Entwurf enthält darüber hinaus auch eine zivilrechtliche Haftungsregelung, mit der Betroffene von Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden gegen die verursachenden Unternehmen klagen können. Die Hürden für derartige Klagen sind aufgrund einer fehlenden Beweislastumkehr jedoch weiterhin sehr hoch, zudem besteht die Möglichkeit, dass sich Unternehmen durch Vertragsklauseln ihrer Verantwortung entziehen.

Der Kommissionsentwurf betont zwar die zentrale Bedeutung des Privatsektors für die Einhaltung der 1,5°C-Grenze nach dem Pariser Klimaabkommen. Genau wie das deutsche Lieferkettengesetz versäumt er es allerdings, Unternehmen eigenständige klimabezogene Sorgfaltspflichten aufzuerlegen.

Der Kommissions-Entwurf geht nun im weiteren Verfahren an das Europäische Parlament sowie an den Rat. Einmal verabschiedet, müssen die EU-Mitgliedsstaaten die Richtlinie in nationales Recht umwandeln. Deutschland muss in dem Fall das 2021 verabschiedete Lieferkettengesetz anpassen. Ursprünglich hatte EU-Justizkommissar Reynders angekündigt, zusammen mit dem EU-Lieferkettengesetz auch die Nachhaltigkeitspflichten von Geschäftsführungen neu zu regeln („Directors‘ Duties“). Diesen Teil des Gesetzespakets hat die EU-Kommission nach starken Protesten von Unternehmensverbänden jedoch stark reduziert.

Kontakt:
Johannes Heeg, Sprecher Initiative Lieferkettengesetz, Tel.: 0151-10611346, E-Mail: presse*@lieferkettengesetz.de

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:
Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), FEMNET e.V., Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

Weitere 110 Organisationen unterstützen die Initiative Lieferkettengesetz.

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news-564 Tue, 22 Feb 2022 13:08:10 +0100 Programm für die Praxisworkshops 2022 http://www.deab.de/aktuell/detail/programm-fuer-die-praxisworkshops-2022 Das neue Programm für die Praxisworkshops 2022 ist da! Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot: 38 Workshops aus den Kategorien Vernetzt, Vielfältig, Kompetent und Nachhaltig, die zwischen Februar und November teilweise online und teilweise in Präsenz stattfinden werden. Für jeden ist etwas dabei! Mehr Informationen finden Sie hier.

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news-563 Fri, 14 Jan 2022 18:39:54 +0100 Highlights aus dem Promotor*innen-Programm http://www.deab.de/aktuell/detail/highlights-aus-dem-promotorinnen-programm Eine-Welt-Promotor*innen bewegen. Mit Engagierten vor Ort setzen sie sich für global nachhaltitige Entwicklung ein. Im eigenen Land, mit kreatitiven Ideen und dem Mut, neue Wege zu gehen. Denn Klimawandel, Ressourcenknappheit und Wirtschaftftskrisen sind Herausforderungen, die Umdenken und entschlossenes Handeln im Alltag erfordern. Mehr als 150 Promotor*innen stoßen deutschlandweit Prozesse durch Beratungs-, Vernetzungs- und Qualififizierungsmaßnahmen an und entwickeln und unterstützen Aktitionen und Kampagnen für verschiedene Zielgruppen. Eine Auswahl der erfolgreichen Projekte werden hier vorgestellt:

Highlights 2021

Mehr Infos zum Eine-Welt-Promotor*innen-Programm gibt es hier.

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news-562 Fri, 14 Jan 2022 17:38:38 +0100 Stellenausschreibung: Weltacker Gärtner*in für BUGA Mannheim (75%) Mai/Juni 2022 bis Oktober 2023 http://www.deab.de/aktuell/detail/stellenausschreibung-weltacker-gaertnerin-fuer-buga-mannheim-75-start-mai-juni-2022-bis-okt-2023 2000 m² – soviel Fläche steht jedem Menschen zur Verfügung, wenn wir die aktuell bestehenden Ackerflächen gleichmäßig unter allen Erdenbürger*innen aufteilen. Auf dem Weltacker werden die wichtigsten Ackerkulturen der Welt angebaut – und zwar in dem Größenverhältnis, in dem sie auf den 1,4 Milliarden Ackerflächen der Erde wachsen, wie z.B. Weizen, Soja, Reis oder Baumwolle. Der Weltacker ist eine wachsende Lern-Erlebnis-Ausstellung, die globale Landwirtschaft (be-)greifbar macht und zahlreiche Anknüpfungspunkte an Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit bietet. Die Idee dazu wurde durch die Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Benedikt Haerlin entwickelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen hier, was weltweit auf unseren Ackerflächen angebaut wird, warum unser Ackerboden so kostbar ist und wie wir unsere Ernährung gerechter gestalten können. An Lernstationen, bei Führungen und Workshops können sie sich rund um den

Weltacker weiterbilden und für eine global nachhaltige Landwirtschaft begeistern lassen.

Anlässlich der Bundesgartenschau in Mannheim 2023 möchten wir dieses Konzept auf dem Spinelli-Gelände umsetzen. Damit der Schaugarten die ganze Saison über möglichst ansehnlich ist, alle seine Kulturen (in Bioqualitat) auch gelingen und alle Besucher*innen verstehen, worum es dabei geht, suchen wir eine engagierte Fachkraft mit Herz für die Pflanzen und all ihre Besucher*innen.

Der Start der Stelle ist derzeit für Mai/Juni 2022 geplant, vorbehaltlich der Bewilligung der entsprechenden Projektmittel zur Finanzierung des Weltackers.

Dein Profil:

  • Ausbildung und mehrjährige Erfahrung im (biologischen) Land- oder Gartenbau

  • Professionelles Interesse, auch Baumwolle, Reis und vieles mehr zum Blühen zu bringen

  • Spaß daran, Erwachsenen und Kindern den Acker naher zu bringen

  • Bereitschaft, in einem vielfältigen Team zu arbeiten und Menschen anzuleiten

Zu Deinen Aufgaben gehören:

  • Gärtnerische Leitung des Weltackers

  • Verantwortliche Planung und Umsetzung des Anbaus von 45 Ackerkulturen auf 2000 m² nach Jahreszeiten schwankend und im Durchschnitt 30 Std/Woche

  • Anleitung und Einsatz von Helfern und “Ackergespräche” mit Besucher*innen

  • Kommunikation auf dem Acker mit unseren Besucher*innen (Fragen beantworten und mit dem Menschen über das Projekt sprechen)

Wir bieten Dir:

  • eine spannende Aufgabe

  • ein vielfältiges Team

  • ein bis zum 31.10.2023 befristetes Beschäftigungsverhältnis im Umfang von 30 Stunden pro Woche

  • attraktive und zeitgemäße Entlohnung

  • viel Gestaltungsmöglichkeiten

  • flexible Arbeitszeiten

Das sind wir:

Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.) ist der Landesverband der entwicklungspolitischen Vereine und Organisationen in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. führt der DEAB zur Bundesgartenschau in Mannheim das Projekt Weltacker durch.

Mehr zu uns

unter: www.deab.de und www.eine-welt-forum.de

Du hast Interesse?

Dann schreib Gabriele Radeke (DEAB e.V.) eine E-Mail an gabriele.radeke*@deab.de.

Für Fragen steht auch Susanne Kammer (Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.)

unter info*@eine-welt-forum.de bzw. telefonisch unter 0176.78523271 zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, von euch bis zum 31.3.2022 zu hören!

Migrationsgesellschaftliche Vielfalt ist uns wichtig. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsbezug/PoC sind erwünscht.

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News Deab News Weltgarten
news-561 Fri, 14 Jan 2022 17:31:42 +0100 Kulturelle Aneignung am Beispiel indigener Textilien in Amerika: Video des Vortrags zum Nachschauen http://www.deab.de/aktuell/detail/kulturelle-aneignung-am-beispiel-indigener-textilien-in-amerika-video-des-vortrags-zum-nachschauen Textilien haben in indigenen Gemeinden nicht nur eine nützliche Funktion, sondern sind vielmehr wie ein offenes Buch: Sie können uns durch ihre Techniken, Ikonographie oder Materialen viel über die Identität, Geschichte und Weltanschauung der Gruppe, zu der sie gehören, erzählen. Und Textilien sind noch viel mehr: Sie sind kulturelles Erbe und Wissensspeicher zugleich, eine Sammlung von Kenntnissen und Techniken, die von Generation an Generation weitergegeben wurde. Gerade der amerikanische Kontinent ist durch seine kulturelle Vielfalt eines der Gebiete mit dem größten Reichtum an Textilien. Das Plagiat indigenen Textildesigns wurde in den letzten Jahren zum Problem, das zu internen Auseinandersetzungen in Ländern mit indigenen Gemeinschaften bis hin zu Konflikten auf internationaler Ebene führte.

In ihrem Vortrag vom 11. Januar 2022 präsentiert Natalia García amerikanische Beispiele und geht auf deren Auswirkungen auf die lokalen Communities ein. Natalia Hernanz García studierte Ethnologie an der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg. Sie ist Referentin bei Future Fashion mit den Schwerpunkten materielle Kultur, Kunst und Wissenssysteme der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika. Die Initiative Future Fashion hat sich dem Thema nachhaltige, zukunftsfähige Mode in all seinen Facetten verschrieben.

Die Veranstaltung haben wir In Kooperation mit Future Fashion und dem d.a.i. Tübingen durchgeführt.

Hier geht's zur Aufzeichnung des Vortrags!

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News Deab News Future Fashion