Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm – für eine zeitgemäße Eine Welt-Politik

Nachhaltige Entwicklung fängt zu Hause an, im eigenen Leben, im eigenen Wohnort, im eigenen Land. In Baden-Württemberg lebt Entwicklungspolitik durch die Initiativen und Organisationen, in denen sich mehrere tausend Menschen überwiegend ehrenamtlich engagieren. Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm stärkt dieses Engagement. Es unterstützt Organisationen, Initiativen und die Bürger*innen in ihrem Einsatz für globale Gerechtigkeit.

In Baden-Württemberg gibt es 20 Eine Welt-Promotor*innen, die bei verschiedenen entwicklungspolitischen Organisationen und Initiativen, überall in Baden-Württemberg, angesiedelt sind. Sie sind Fachleute, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen für einen gesellschaftlichen Wandel und eine weltweit nachhaltige Entwicklung einsetzen.Damit unterstützen sie auch die Umsetzung der Entwicklungspolitischen Leitlinien von Baden-Württemberg. Sie geben Anstöße, informieren, beraten, vernetzen und bieten Weiterbildungen an.

Die Fachpromotor*innen arbeiten zu den Handlungsfeldern Fairer Handel, Globales Lernen, Nachhaltige Beschaffung und Unternehmensverantwortung, Internationale Partnerschaften, Partnerschaften mit Burundi, Migration und Entwicklung sowie Hochschulen.

Die Regionalpromotor*innen fördern die Eine Welt-Arbeit, unterstützen die Engagierten und gewinnen neue Akteur*innen in ihrer jeweiligen Region.

Bundesweit sind mehr als 130 Eine Welt Promotor*innen in allen 16 Bundesländern aktiv. Getragen wird das Programm von der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke e.V. (agl) und der Stiftung Nord-Süd-Brücken.

Finanziert wird das Programm  vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das 60 Prozent der Personal-, Sach- und Verwaltungskosten übernimmt. Die Länder tragen jeweils 40 Prozent zur Finanzierung des Programms bei. Die erste Programmphase dauerte von 2013 bis 2015; seit 2016 läuft die zweite Phase des Programms.