Materialien zum Ausleihen

Der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken – ein Angebot zur spielerischen Wissensvermittlung

Jedes Jahr landen allein in Deutschland viele Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall – ein riesiger Müllberg aus eigentlich kostbaren Nahrungsmitteln, der zu großen Teilen vermeidbar wäre. Das forum für internationale entwicklung + planung (finep) hat daher ein informatives Spielgerät für Veranstaltungen aller Art entwickelt. Es zeigt, wie dieser Müllberg entsteht und gibt Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Durch die Verbindung aus Spiel und Information stellt es ein abwechslungsreiches Bildungsangebot für Jung und Alt dar.

finep bietet den kostenlosen Verleih folgender Komponenten:

  • Spielgerät bestehend aus einem großen Murmelspiel und ausziehbaren Informationstafeln:
  • Begleitmaterial: Verschiedene Postkarten zum Mitnehmen fassen das Thema zusammen und zeigen leckere Rezepte für Übriggebliebenes.

Kontakt für den Verleih: Elisa Schwemmle, elisa.schwemmle@finep.org, 0711/932768-68

Download: Infoblatt

Weniger tragen ist mehr haben – Nachhaltiger Textilkonsum im Alltag

Nachhaltigkeit beim Waschen und Einkaufen von Kleidung – darum geht es bei einer T-Shirt-Ausstellung des forums für internationale entwicklung + planung (finep). Durch sie lernen die Kund*innen Neues über die oftmals schlechten Produktionsbedingungen in der Textilindustrie und über Möglichkeiten ihrer persönlichen Einflussnahme. Hier spielen etwa Siegel und Zertifikate, die die Einhaltung zentraler Umwelt- und Sozialstandards garantieren, eine große Rolle. Wichtig ist es aber auch, die eigenen Konsumgewohnheiten und insbesondere die Menge der Neuanschaffungen grundsätzlich zu hinterfragen. Nicht nur beim Einkauf, sondern auch beim Waschen der Kleidung gilt es einige Dinge zu beachten, die nicht nur die Umwelt, sondern mittelfristig auch den eigenen Geldbeutel schonen. So finden sich auf den bedruckten T-Shirts der Ausstellung, die natürlich ökologisch und fair produziert wurden, und dem dazugehörigen Faltblatt verschiedene Nachhaltigkeits-Tipps, die ein umweltfreundliches Waschverhalten erleichtern und nebenbei die Kleidung schonen. Durch das Ausstellungsformat bietet finep den Besucher*innen der Ausstellung nicht nur praktische Informationen, sondern auch kurzweilige Unterhaltung.

Kontakt: Eva Herrmann, eva.herrmann*@finep.org, 0711/932768-66

„Umwelt & Entwicklung | Positionen”. Ausstellung zu den Sustainable Development Goals

Im Herbst 2015 werden von den Vereinten Nationen die neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) verabschiedet, die an die Stelle der bisherigen „Millenniums-Agenda“ treten und bis 2030 Gültigkeit haben sollen. Neu ist, dass diese Ziele für alle Länder und Regionen gelten sollen, auch für die reichen Industriestaaten.

Die Ausstellung bietet auf insgesamt neun Roll-Ups Informationen zu den SDGs und den einzelnen Themenfeldern: Gutes Leben, Ernährung; Wirtschaft, Bildung, Ökologie und Kultur. Neben einer Einführung über den Stand der Dinge und die Dringlichkeit der SDGs beleuchtet die Ausstellung die einzelnen Forderungen, bietet ausführliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themen und zeigt konkrete nachhaltige Handlungsmöglichkeiten auf, wie Beispielsweise die Aktion Handprint, welche den persönlichen Lebensstil auf ökologische Nachhaltigkeit hin prüft.

Ausleihe beim DEAB, Gabriele Radeke, gabriele.radeke*@deab.de oder telefonisch 0711-6648 7328.
Die Kosten für den Versand müssen übernommen werden.

Download:  Roll-ups

Human Rights – „Jedes Mädchen steht für ein Menschenrecht”

Durch Fotoacrylcollagen wird sichtbar, dass nicht alle Menschenrechte von den Mädchen aus den Manisitaprojekten uneingeschränkt wahrgenommen werden können. Die Gesichter der indischen Mädchen wurden mit einer speziellen Technik auf die Leinwand aufgetragen und mit Acrylfarben künstlerisch ausgestaltet. In den Bildern werden die Wünsche und Visionen der Mädchen zum Ausdruck gebracht.
Die Ausstellung ist zur Reflexion geeignet und soll zu Diskussionen anregen, kann aber auch durch eine Moderation begleitet werden, um z.B. an Schulen einen Lernprozess zu gestalten, der dem Globalen Lernen dient.

Die Bildserie besteht aus 15 Exponaten 70cm x 70cm und drei etwas kleineren Formaten. Jedes Gesicht steht für ein  Menschenrecht, welches auf einem laminierten Schild (deutsch/englisch) benannt wird und vom Betrachter  entsprechend der Bildsymbolik selbstständig zugeordnet werden kann.

Die Ausstellung muss abgeholt werden.

Nähere Informationen erhalten Sie über das Kontaktformular unter www.frauenwuerde-manisita.de oder telefonisch bei Ria Himmelsbach unter 0177 2558704.

Wen interessiert’s? – Alles gleich gültig?

Verleih- und Fortführausstellung zum Thema „Gleichstellung/Gewalt gegen Mädchen”, entstanden als bildgewaltiges Dialogprojekt zwischen indischen und deutschen SchülerInnen − mit Unterstützung des BMZ.

„People love to have a mother, a wife and of course a girlfriend too! Then why not a daughter, why?”. Dies ist nur eine der Fragen, die durch die Ausstellung aufgeworfen werden, ganz direkt gestellt von Sunil aus Indien.

Die Ausstellung besteht aus ungefähr 50 Exponaten, davon ca. 30 DIN A3 laminiert und ca. 20 etwa 50cm x 70cm kartoniert mit Aufhängung. Die laminierten Exponate können an allen Flächen mit leicht ablösbarem Doppelklebeband befestigt werden oder einfach durch die Hände gereicht werden. Die kartonierten Exemplare können an Stellwänden mittels Haken oder an Wänden aufgehängt werden.

Die Ausstellung kann mit Führung oder Vortrag mit und ohne Malworkshop angefragt werden. Sie ist als Reflexionsausstellung oder auch als Fortführausstellung an Schulen geeignet. Sie kann gerne um ausgewählte Exponate der jeweiligen Schule wachsen.

Sollte nur die Ausstellung gewünscht werden, muss diese abgeholt werden.

Nähere Informationen erhalten Sie über das Kontaktformular unter www.frauenwuerde-manisita.de oder telefonisch bei Ria Himmelsbach unter 0177 2558704.

„Ran an den Speck!”

Zu Beginn der Grillsaison landen in vielen Gärten in Deutschland Steaks und Bratwürste auf dem Rost – eine gute Gelegenheit darüber nachzudenken, wo unser Fleisch herkommt.

Die Ausstellung „Ran an den Speck!" fragt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen Fleisch produziert wird. Auf neun Tafeln beschäftigt sich die Ausstellung mit den ökologischen und sozialen Auswirkungen des Fleischkonsums. Dazu werden die Wege der globalen Fleischproduktion nachgezeichnet: wie Soja aus Südamerika in den Futtertrögen der Massentierhaltung in Deutschland landet und wie Fleischexporte in afrikanischen Ländern lokale Märkte überschwemmen. Außerdem geht es um Möglichkeiten für die individuelle Konsumveränderung, um politisches Engagement und um Alternativen einer nachhaltigen Fleischproduktion.

Detaillierte Informationen zum Verleih der Ausstellung unter www.finep.org.
Telefon 07 11 / 93 27 68-60, E-Mail ausstellung*@finep.org

Wanderausstellung „KonsumWandel – Wir können auch anders“

Die Ausstellung wirft einen Blick auf unseren Lebensstil, zieht Bilanz und fordert zum Wandel auf: Praxisbeispiele regen zu alternativem Handeln an und es werden Erwartungen an Politik und Wirtschaft formuliert.

Die Themen Wachstum, Fleisch und IT-Geräte sind Schwerpunkte der Ausstellung. Großflächige Grafiken, Multimediaelemente und eine Workstation ermöglichen vielfältige Zugänge zu einem komplexen und drängenden Thema. Immer wieder werden die Zusammenhänge der Themen mit dem Rohstoffabbau und den Herstellungsbedingungen her: Wie können wir vorhandene Ressourcen global gerechter verteilen? Sollten wir Wachstum begrenzen? Was macht uns eigentlich glücklich? ...

Kontakt: Stefanie Neumann, neumann*@vamos-muenster.de

Download: Alles Wissenswerte zur Ausstellung

Sichtwechsel – Stadtbilder aus Afrika

Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner erzählen mit ihren eigenen Bildern vom urbanen Leben aus den Metropolen Addis Abeba (Äthiopien), Kigali (Ruanda) und Lagos (Nigeria). Die Ausstellung hinterfragt damit vermeintliche Gewissheiten und stellt sich gegen Vorurteile, die durch einseitige Berichterstattung in den Medien hervorgerufen werden und läd zu einem “Sichtwechsel” ein, um den vielfältigen Kontinent Afrika differenzierter zu betrachten.

Das Ausstellungsprojekt „Sichtwechsel” wird von einer Gruppe junger Menschen organisiert, die in der Rhein-Neckar-Region wohnen und sich über das Freiwilligennetzwerk „WinD – weltwärts in Deutschland” kennengelernt haben. Es kann über die WinD-Gruppe Mannheim/Heidelberg ausgeliehen werden.

Kontakt: WinD Gruppe Mannheim/Heidelberg, wind.mannheim-heidelberg*@posteo.de
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter http://sichtwechsel-ausstellung.de/

Geschichten der Schuldenkrise

Schon lange ist in der deutschen Öffentlichkeit nicht mehr so intensiv von der Überschuldung von Staaten die Rede gewesen wie im Jahr 2012. Die faktische Pleite von Staaten in der Eurozone hat ein Thema vor unserer Haustür ankommen lassen, das die letzten drei Jahrzehnte als ein Problem der sogenannten „Entwicklungsländer" angesehen worden war. Inzwischen ist auch in Europa augefällig: Unter den Auswirkungen von Schuldenkrisen und den damit verbundenen (Spar-) Zwängen leiden diejenigen am meisten, die durch Armut und fehlende soziale Absicherung ohnehin zu den verwundbaren Bevölkerungsgruppen gehören. Deswegen ist der Zusammenhang zwischen Schulden und Armut ein wichtiges Thema der Ausstellung. Die Ausstellung von erlassjahr.de ist keine wissenschaftlich erschöpfende Abhandlung. Vielmehr will sie durch die Betrachtung einzelner Ereignisse systemische Zusammenhänge sichtbar machen.

Weitere Informationen und Kontaktformular unter http://erlassjahr.de/produkt/flyer-zur-ausstellung/

Download: Flyer zur Ausstellung

Ölbiographien

Die Ausstellung umfasst vierzehn Einzelportraits von Menschen in der Erdölregion Doba, die sich mit ihrer Lebensgeschichte zu Wort melden. Sie wurde 2011 von der AG Tschad gemeinsam mit Misereor, Brot für die Welt und weiteren Organisationen erarbeitet.

In Baden-Württemberg stehen zwei Ansprechpartner für Multiplikatoren-Schulungen bereit:

Mehr zur Ausstellung, Begleitmaterialien und Hintergrundinformationen unter www.oelbiographien.de.

Downloads: Flyer | Katalog | Informationen zu Verleih & Aufbau

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern – Sozialstandards beim Einkauf beachten!

Wer einkauft, entscheidet mit. Auch darüber, ob Menschen in Würde arbeiten. Das gilt beim privaten Einkauf, aber auch bei der Beschaffung der öffentlichen Hand und der Kirchen. Die Ausstellung plädiert dafür, die Kernarbeitsnormen der ILO zum Maßstab zu machen. Sie ist als Einstiegsinformation für die Öffentlichkeit geeignet, etwa im Rahmen von lokalen Aktionen, die für eine verantwortliche kommunale Beschaffung eintreten.

Die Ausstellung kann beim DEAB entliehen werden.

Downloads: Roll-ups | Ausleihkonditionen